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NAS für Einsteiger

Heeman666

Kabelverknoter(in)
NAS für Einsteiger

Hallo Leute

da ihr mir schon öfters sehr geholfen habt bei diversen zusammenstellungen wende ich mich nun wieder vertrauensvoll an euch.

Ich hoffe das ich hier ins richtige forum poste ?!

Das neue Projekt soll ein NAS-System aus bestehenden Komponenten werden, bei denen ich denke das daraus durchaus was zu machen ist.
Also Ziel ist es eine kleines NAS für mein Heimnetzwerk.
Was ich damit machen möchte? Filme, Serien und Musik an zwei Fire-Tv-Sticks (Kodi) und diverse Windowsrechner zu streamen und ggf. andere Dateien verschieben

So und nun zur vorhandenen Hardware.

Mainboard: https://geizhals.de/asrock-h81m-itx-90-mxgpn0-a0uayz-a992311.html
Prozessor: https://geizhals.de/intel-pentium-g3220-bx80646g3220-a993710.html
HDD: 2 x Seagate Barracuda 1 TB 7200 U/min
Netzteil: https://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-350w-atx-2-31-bn141-a871341.html
Ram: 4 GB (Hab ich leider grad nicht im Kopf welcher es genau ist

Nun zu meinen Fragen:

1. Ist diese Zusammenstellung in Ordnung für dieses Vorhaben oder spricht da etwas dagegen?

2. Da das Mainboard nur 2 Sata Anschlüsse hat möchte ich bei gelegenheit zusätzliche SATA Anschlüsse per PCI-Steckplatz nachrüsten.
Ist dieses ohne weiteres möglich oder könnte es damit Probleme geben?

3. Die beiden Hdds laufen im moment in einem HTPC wo windows 7 drauf installiert ist und die Filme und co ebenfalls
Kann ich diese so übernehmen und einfach ein anderes BS installieren oder muss ich diese komplett formatieren?

und die letzte Frage

4. Welches Betriebssystem würdet ihr für einen Anfänger in Sachen NAS empfehlen? Es sollte möglichst einfach zu konfigurieren sein bzw zu warten sein.


Danke für eure Hilfe schon einmal im Vorraus

MFG

Heeman
 
AW: NAS für Einsteiger

Ja am einfachsten wäre das wahrscheinlich. Da hast du recht.
Allerdings geht's mir darum das ganze erstmal so kostengünstig wie nur möglich zu realisieren.
Sollte die vorhandene harware für den Zweck ausreichend sein würde ich mir einfach noch ein passendes Gehäuse dafür holen und dann anfangen zu basteln.
Daher kommt für mich erstmal kein Fertig-NAS in Frage.
Bezüglich Stromverbrauch: der ist mir egal. Da ich das ganze eh nicht 24/7 laufen lassen werde.
Wichtiger ist mir das mein jetziger htpc unterm Fernseher wegkommt :)

MfG Herman
 
AW: NAS für Einsteiger

Verkauf die Hardware einfach, wenn du auf eine einfache und problemlose Einrichtung Wert legst, ist ein fertiges NAS optimal.
Ich möchte niemanden das Basteln ausreden, aber so lange es nur ums Streamen und die Funktion eines Datengrab geht, ist das die beste Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: NAS für Einsteiger

Wenn der HTPC weg kommt, heisst dass das du ihn wo anders weiter verwendest?
Wie viele Festplatten willst du denn haben? Es gibt schon PCIe/SATA Karten aber die Kosten zum Teil mehr als dein ganzer PC denn du da hast. ;) Hier mal eins von DeLOCK mit 10 SATA Anschlüssen für 80€ der Hersteller sagt mir aber nix, wenn du Markenware willst dann gibt es sowas auch von IBM. Aber die kostet 160€ und hat 8 SATA Anschlüsse, der Vorteil ist bei diesem Modell die 3 Jahre Garantie den das von Delock hat keine Angabe dazu nicht mal auf der Herstellerseite.
Ich würde auch die Empfehlung von Abductee nehmen weil es kommt dir am Schluss doch günstiger und PCIe Speicher kannst vergessen, der TB kostet um die 700€ :D
 
AW: NAS für Einsteiger

Alles klar. Danke Leute. Dann werde ich mir die Dinger mal ansehen. Macht wahrscheinlich mehr Sinn als ne bastelbude wenn man es einfach haben möchte.

MfG

Heeman
 
AW: NAS für Einsteiger

Ich interessiere mich auch für ein NAS und habe auch überlegt, hier mal was zu Posten :daumen:
Die Synology hat erst mal den vorteil, sie ist leicht einrichtbar, und auch verbraucht auch wenig. Habe aber gehört, wenn man die ausschaltet dauert das ziemlich lange, bis die wieder am start ist. -> Eher was für den dauerbetrieb, den ich auch nicht plane.

Zudem ist die Hardware doch arg schwach. habe deshalb gesehen, dass man sich mit SoCs nen preiswertes NAS basteln kann, das Wake on Lan gut beherrscht, nicht wirklich mehr Strom verbraucht, und auch ordentlich Leistung fürs Transcodieren der Filme fürs Streaming liefert. Die Synology kann da maximal 720p. Beispielsweise müsste z.B. das ASRock N3150-ITX Braswell-Board mit seinen 4 SATA Anschlüssen selbst der DS414+ erhebliche Konkurrenz bieten, bei einem geringeren Preis.

Aber wie gesagt, ich kenne mich damit auch nicht wirklich aus, sondern wollte das ehrer mal als denkanstoß in die Runde werfen.
 
AW: NAS für Einsteiger

Hab mich geirrt, die DS215j als "Gruppe 2" Gerät unterstützt laut diesem FAQ (https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/faq/577) nicht einmal 720p transcoding.

Edit: Hab mich wohl ungeschickt ausgedrückt und streamen synonym für transkodieren verwendet.
Ich dachte eigentlich dass ne Transcoding-Funktion ganz praktisch ist, da das Videomaterial so auf jedem Endgerät flüssig läuft und z.B. beim skippen, starten, etc. keine größeren Ladezeiten entstehen, sondern alles so flüssig ist wie mit dem VLC-Player am PC.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: NAS für Einsteiger

Für mich steht da:
* Sendet Originaldateien zu DLNA-Geräten; unterstützte Formate sind abhängig vom Gerät.
 
AW: NAS für Einsteiger

Wie gesagt ich kenne mich da nicht wirklich aus, wenn was nicht stimmt entschuldige ich mich dafür. Ich habe das halt so verstanden, das "Streaming" einfach die Datei an das Gerät weiterreicht. Als ob ich z.B. nen USB-Stick in den TV stecken würde. Nur haben halt etliche Smart TVs nicht gerade überragende Player, und auch der Chromecast hat z.B. so seine Probleme mit DTS. Wenn man also seine Filme ruckelfrei genießen will ist transcoden wohl empfehlenswert. Besonders wenn dann z.B. Untertitel etc, dazu kommen, die vom Player so vielleicht gar nicht unterstützt werden. Man muss also auf jedem Gerät auf den Player und die unterstützten Formate achten, wohingegen der selbstbau hier ein Sorgenfreien "Universalplayer" anbieten könnte, der alles schluckt.

Deshalb dachte ich eigentlich ist man fürs ruckel- und wartezeit-freie Filmvergnügen mit nem "Transcoding"-fähigem Gerät besser bedient.
 
AW: NAS für Einsteiger

Stimmt das was ich geschrieben habe, oder ist eine einfache Streamingfunktion wie sie die DS215j hat ausreichend und nur DTS wird ggf für das Zielgerät transkodiert? Was läuft flüssiger Streaming oder Transcoding?
 
AW: NAS für Einsteiger

Bevor du das Geld ausgibst für ein fertiges Nas von synology könntest du dir auch mal xpenology anschauen, nutze das selbst und für alle Sachen die ich nutze gibt es keine probleme, einzig bei den HP microserver scheint es Probleme mit der Mac und Seriennummer zu geben.

Xpenology ist das dsm von synology, xpenology bringt nur den bootloader mit und startet so das dsm, andernfalls auch mal openmediavault mal anschauen, finde das nach der erst Einrichtung auch recht einfach als Laie bedienbar ist, dazu gibt es auch ein Haufen guides wie was geht und zur ersteinrichtung sowieso :)

So kannst du dir nämlich eine Menge Geld sparen und hast mehr Power wenn du doch mal mehr benötigst, egal mit welcher Variante würde ich den Selbstbau vorziehen
 
AW: NAS für Einsteiger

@Scroll: Gute Alternative. ich traue mich schon garnicht mehr so was zu posten, weil sofort gegenargumentiert wird.
Ich habe meine system Xpenology schon seit monaten ohne probs laufen.
Und das für kleines geld.
 
AW: NAS für Einsteiger

Naja, hier wird nur geraten ein Haufen Geld zu verbrennen statt das man ihm vllt auch mal hilft und die Alternativen nennt die es noch so gibt, wie gesagt, xpenology ist ja eine vorgetäuschte synology Diskstation, man kann sie ja normal nutzen und muss nicht für 300€+ "bloß" eine 4bay Nas kaufen, hatte für meinen Server mit erstmal 1 Platte ca. 230€ gezahlt weil ich den RAM noch Zuhause liegen hatte und habe Platz für 6 Platten zu dem preis, da überlege ich mir schon was für mich mehr Sinn macht und aufrüsten geht da dann immer wo mit einer ds dann irgendwann Sense ist
 
AW: NAS für Einsteiger

Hier verbrennt niemand einen Haufen Geld, es wurde dazu geraten die alte Hardware zu verkaufen und nicht verschimmeln zu lassen.
Alleine die 2x1TB 7200rpm HDD`s wären ein Grund zum Neukauf.

Xpenology hört sich richtig interessant an, aber das wär bei mir schon ein KO Kriterium:
WICHTIG: Es muss IMMER vom USB Stick gebootet werden, nicht nur zur Installation.
Da nehm ich lieber FreeNAS bevor ich mich von der Lebenserwartung eines USB-Sticks abhängig mache.
 
AW: NAS für Einsteiger

Ich habs mal ausprobiert und hat gut funktioniert.
Bis auf den mehr oder weniger ZFS-Zwang kann ich nichts schlechtes darüber berichten.
Selber nutze ich aber Linux und Samba.

Ein USB-Stick hat bei weitem nicht die Lebenserwartung einer HDD oder SSD.
Kann man den Bootloader nicht auch auf eine extra Partition legen?
Muss es ein Wechseldatenträger sein?
 
AW: NAS für Einsteiger

Der USB stick selbst ist ja nicht weiter schlimm, im schlimmsten Fall nen anderen nehmen und dort den bootloader drauf. Das System selbst wird ja auf der Festplatte installiert, man startet ja nur den Server mit dem USB stick. Wenn er stört kann man ihn auch auswerfen lassen
 
AW: NAS für Einsteiger

So, habe mich nun mal ein bisschen eingelesen und bin nun zu dem Schluss gekommen es einfach mal zu versuchen.
Mehr als Zeitaufwand habe ich ja nicht zu verlieren. Ein Fertig-Nas kann man dann ja immer noch kaufen.
Und beim Thema Stromverbrauch ist mir das auch egal, da das Ding eh nur am Wochenende läuft.
Werde mir mal openmediavault und xpenology ansehen und es einfach mal testen.
 
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