Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Ich frage mich welches Betriebssystem auf dem Handy des anderen Idioten war: Android oder Win Phone...

... und weshalb hierfür nicht nach einer Backdoor gefragt wird. Geschrieben von meinem Lumia 950 ;)

Aber Ernst: Ich finde es auch nicht gut, wenn IT zu verbrecherischen Zwecken eingesetzt wird.

Gleichzeitig denke ich dass das eben mit allen technischen und/oder kulturellen Entwicklungen geschehen kann.

... zum Beispiel auch mit den Waffen die für den Amoklauf benutzt werden ...

Der Unterschied ist das Apple verklagt wird während die NRA weiter "Freie Schußwaffen für freie Bürger" fordert.

Grüße

phila

P.S.: Bin echt überrascht das es keine Backdoor für Apple Hadys gibt wundert mich... Und Google und What`s App glaube ich kein Wort.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

"Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI"

Und das soll ich jetzt glauben?:lol:
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

"Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI"

Und das soll ich jetzt glauben?:lol:

Ja, warum nicht ? Apple wehrt sich auch momentan in Groß-Britanien gegen das Einsetzen eines Backdoors in deren Geräte.

Warum muss immer alles Marketing sein ?

Vielleicht wehrt sich Apple mit Recht um nicht in die Geschichte einzugehen, das Unternehmen gewesen zu sein was alle kommerziellen Verschlüsselungen hinfällig gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

naja das big problem ist doch dass sie die hintertüren schon für nsa, cia, ... eingebaut haben, jetzt will eben auch die bundespolizei mitspielen dürfen. machen wir uns nix vor, das ende ist nicht das der pummlige streifenpolizist mal eben einen lebenslauf von der falschparkerin downloaded, sondern das deren anwalt den polizisten scannt.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Ja, warum nicht ? Apple wehrt sich auch momentan in Groß-Britanien gegen das Einsetzen eines Backdoors in deren Geräte.

Warum muss immer alles Marketing sein ?

Ist ein Thema womit ich mich eine Zeit lang sehr beschäftigt habe.
Industrie (die großen und wichtigen) und Politik sind beste Partner. Wenn es um Macht und Geld geht lügen und betrügen sie wo es nur geht, das kann sich der Durschnittsbürger den sowas nicht interessiert gar nicht vorstellen welches Ausmaß das hat.

Ich müsste schon leitender Softwareingenieur bei Apple sein um mich davon zu überzeugen, aber so klappt das bei mir nicht, macht mich nur noch skeptischer:ugly:

Laut Apple gibt es derzeit keine Hintertür um verschlüsselte iPhones zu öffnen, um dort an den lokalen Datenbestand zu gelangen.

Als ob irgendein Unternehmen das auch zugeben würde wenn es so wäre:hmm:
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Genau das eben nicht. Laut Apple gibt es derzeit keine Hintertür um verschlüsselte iPhones zu öffnen, um dort an den lokalen Datenbestand zu gelangen.
Apple hat wohl den Schuß nicht gehört ... .
Und einem Verbrecher zu helfen, ist auch nicht die feine englische Art.

Aber egal, die NSA knackt die paar Daten sicher.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Apple hat wohl den Schuß nicht gehört ... .
Und einem Verbrecher zu helfen, ist auch nicht die feine englische Art.

Aber egal, die NSA knackt die paar Daten sicher.

Warum genau hat Apple denn bitte den Schuss nicht gehört ? Haben die bei der Planung des Anschlags mitgeholfen ?
Wo hilft Apple einem Verbrecher ? Haben sie ihm Informationen bereitgestellt ?

Schaffst hier eine Gesetzesgrundlage die einen Hersteller zwingt einen Backdoor in die Gerät einzubauen, wird das ein Präzedenzfall.
Damit ziehen andere Regierungen gleich.
Somit verwässerst du jede kommerzielle Verschlüsselung -> Ergo kannst du die auch gleich weglassen.

Ja vielleicht, in ein paar Jahren ... Jahrzehnten ... Jahrhunderten ...
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Ich glaube nicht das Apple das ganze nur wegen des Marketings macht. Schließlich wirbt Apple viel mit der Sicherheit ihrer Geräte (Abgeschlossenes System usw.) und natürlich auch dem Schutz der Daten. Es geht offenbar auch nicht um die komplette Verhinderung des Zugriffs, sondern die Implementierung einer generellen Backdoor.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es durchaus möglich sein sollte für ermittelnde Behörden, ein Handy zu "öffnen". Ein generelle Backdoor finde ich dagegen furchtbar, da diese ja missbraucht werden kann.

Was mich wundert ist die Paranoia die einige Leute gegen Behörden haben. Wehe Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Ermittlungsbehörde könnte unter ganz bestimmten Voraussetzungen meine Daten sehen.
Zudem ist es für eine Ermittlungsbehörde (zumindest in Deutschland) ein langer und steiniger Weg um Leute überhaupt überwachen zu können. Dagegen darf google und co Mailverkehr mitlesen, Standortdaten nutzen usw. und keinen stört es. Aber wehe die Polizei darf das in sehr seltenen Ausnahmefällen (das lässt sich nicht mal eben so ändern und bei jeder Kleinigkeit anwenden).

Einige haben auch noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und meinen vielleicht auch deshalb, wir brauchen diesen Sicherheitsgrad nicht. Aber stell dir vor du hättet eine kleine Tochter und ihr wohnt in einer netten Siedlung . Ein Kinderschänder kommt mit schlechter Prognose aus dem Knast frei, weil er seine Strafe abgesessen hat und zieht in exakt eure Siedlung. Das ist ja schon mal mist, aber was will man machen. Nach 5 Monaten verschwindet auf einmal die Tochter. Wäre man dann nicht froh wenn die Polizei die Möglichkeit gehabt hätte, diesen Mann zu überwachen? Vielleicht hat er seit Monaten in einschlägigen Foren Hinweise auf eine Straftat gegeben. Vielleicht hätte man das Verschwinden verhindern können?

Ich glaube ich habe das schon einmal geschrieben. Aber ich mag das Beispiel.

bye
Spinal
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

@Spinal

Und daran glaubst du allen ernstes? Dass die Polizei es schwierig hat, an Daten zu kommen und der Weg dazu steinig ist? Hast wohl die letzten 2/3 Jahre keine Nachrichten außerhalb des Mainstreams wahrgenommen.

Alleine die Nutzung des sog. Stealth Ping durch das BKA hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres mehr als verfünffacht eggenüber der ersten Jahreshälfte. BND und BfV saugen massiv Daten ab und teilen diese mit anderen Diensten, auch ausländischen. An irgendwelche Gesetze scheint man sich beim BfV auch überhaupt nicht gehalten haben. Die Ermittlungen dahingehend werden gestört und ausgebremst wo es nur geht. Alleine was beim Geheimdienst-Untersuchungsausschuss von den geladenen Kandidaten abgezogen wird ist teilweise eine absolute Frechheit.

Ich bin strikt gegen eine generelle Überwachung aller Bürger nur auf Verdacht hin, sie könnten evtl. irgandwann mal irgendwas verbotenes tun. Kein Amoklauf un kein Terroranschlag konnte biher nachweislich durch irgendeine Überwachung verhindert werden. Über Jahre wurden, beobachtet vom BfV, zig Mennschen vom NSU umgebracht. Die Anschläge von Paris konnten trotz Vorratsdatenspeicherung nicht verhindert werden. Es gibt keinen legitimen, plausiblen Grund für eine totale Überwachung.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Warum genau hat Apple denn bitte den Schuss nicht gehört ? ...
So richtig hast Du das nicht mitgeschnitten.
Die NSA überwacht doch längst den Datenverkehr.
Schon in den 80er Jahren wußte ich, was in den Pilztürmen wächst.

Wo hilft Apple einem Verbrecher ? .
Ein bombenlegender Mörder ist kein Verbrecher?
Und Informationen zu seiner Ergreifung zurückzuhalten ist keine Behinderung der Aufklärung eines Mordes?

Eigenartige Einstellung.

Somit verwässerst du jede kommerzielle Verschlüsselung -> Ergo kannst du die auch gleich weglassen..
Merkst Du nicht, das eine dauerhaft wirksame Verschlüsselung gar nicht möglich ist?

Und ob ein Hintertürchen nicht doch schon in den Protokollen drin ist, kann doch gar niemand mehr ohne Hilfe nachweisen bei der Komplexität der Softwaremodule.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Was mich wundert ist die Paranoia die einige Leute gegen Behörden haben. Wehe Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Ermittlungsbehörde könnte unter ganz bestimmten Voraussetzungen meine Daten sehen.
Mit Verlaub; das ist doch nur eine andere Formulierung von "Ich hab doch nichts zu verbergen." oder genauer gesagt, die Implementierung die darin verborgen ist; "Du hast gefälligst nichts zu verbergen!"
Zudem ist es für eine Ermittlungsbehörde (zumindest in Deutschland) ein langer und steiniger Weg um Leute überhaupt überwachen zu können. Dagegen darf google und co Mailverkehr mitlesen, Standortdaten nutzen usw. und keinen stört es. Aber wehe die Polizei darf das in sehr seltenen Ausnahmefällen (das lässt sich nicht mal eben so ändern und bei jeder Kleinigkeit anwenden).
So steinig kann der Weg nicht mehr sein, wenn die gewährten Einsichten so eklatant zugenommen haben.
Google und Co kann man sich aussuchen, Ermittlungsbehörden etc. eher nicht.
Aber stell dir vor du hättet eine kleine Tochter und ihr wohnt in einer netten Siedlung . Ein Kinderschänder kommt mit schlechter Prognose aus dem Knast frei, weil er seine Strafe abgesessen hat und zieht in exakt eure Siedlung. Das ist ja schon mal mist, aber was will man machen. Nach 5 Monaten verschwindet auf einmal die Tochter. Wäre man dann nicht froh wenn die Polizei die Möglichkeit gehabt hätte, diesen Mann zu überwachen? Vielleicht hat er seit Monaten in einschlägigen Foren Hinweise auf eine Straftat gegeben. Vielleicht hätte man das Verschwinden verhindern können?
Ich glaube ich habe das schon einmal geschrieben. Aber ich mag das Beispiel.
Schreckliche Geschichte, wenn sie denn wahr wäre! Aber die menschliche Fantasie hält noch viel schrecklichere Bespiele parat. 80 Millionen Menschen vorzuverurteilen und unter Generalverdacht zu stellen, ist dagegen keine Fantasie!
Bitte nicht falsch verstehen, ich kann deine Argumente nachvollziehen, nur akzeptieren kann ich sie für mich nicht.
MfG
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

@Spinal

Und daran glaubst du allen ernstes? Dass die Polizei es schwierig hat, an Daten zu kommen und der Weg dazu steinig ist? Hast wohl die letzten 2/3 Jahre keine Nachrichten außerhalb des Mainstreams wahrgenommen.

Doch, Ich habe mich eingehend mit der Materie beschäftigt und würde behaupten, ziemlich gut bescheid zu wissen.

Alleine die Nutzung des sog. Stealth Ping durch das BKA hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres mehr als verfünffacht eggenüber der ersten Jahreshälfte. BND und BfV saugen massiv Daten ab und teilen diese mit anderen Diensten, auch ausländischen. An irgendwelche Gesetze scheint man sich beim BfV auch überhaupt nicht gehalten haben. Die Ermittlungen dahingehend werden gestört und ausgebremst wo es nur geht. Alleine was beim Geheimdienst-Untersuchungsausschuss von den geladenen Kandidaten abgezogen wird ist teilweise eine absolute Frechheit.

Der BND und das BfV sind Geheimdienste, Spionage ist deren Job. Es gibt ja auch nicht nur negative Nachrichten, was ist mit Verbrechen die aufgeklärt oder gar verhindert werden konnten, dank Geheimdiensttätigkeiten und auch den Austausch zwischen Behörden?
Davon abgesehen kannst du mir vielleicht Quellen für deine Ausführungen liefern? Besonders das das BfV Daten mit ausländischen Diensten teilt. Ist ernst gemeint, würde gerne mehr dazu lesen. Ich finde/fände es auch nicht schlimm, wenn ein Geheimdienst Infos zu Verbrechen/Verbrechern mit ausländischen Geheimdiensten teilt. Wo ist denn das Problem?

Ich bin strikt gegen eine generelle Überwachung aller Bürger nur auf Verdacht hin, sie könnten evtl. irgandwann mal irgendwas verbotenes tun. Kein Amoklauf un kein Terroranschlag konnte biher nachweislich durch irgendeine Überwachung verhindert werden. Über Jahre wurden, beobachtet vom BfV, zig Mennschen vom NSU umgebracht. Die Anschläge von Paris konnten trotz Vorratsdatenspeicherung nicht verhindert werden. Es gibt keinen legitimen, plausiblen Grund für eine totale Überwachung.
[/QUOTE]

Da bin ich auch gegen. Und davon sind wir in Deutschland meilenweit entfernt. Es wird doch überhaupt nicht generell überwacht. Vorratsdatenspeicherung mag eine diskussionswürdige Maßnahme sein, aber es wäre auch keine generelle Überwachnung, denn kein Mensch schaut sich die Daten an wenn es nicht triftige Gründe für einen richterlichen Beschluss gibt. Ich finde das in Europa allgemein und in Deutschland im speziellen der Datenschutz einen außergewöhnlich hohen Stellenwert hat. Es gibt immer Ausnahmen, Mitarbeiter die ihre Kompetenzen übersteigen oder anderweitig falsch handeln. Daher kann (!) es immer mal passieren das ein unschuldiger Bürger unter falschen Verdacht gerät, aber das sind Einzelfälle die es auch früher schon gegeben hat.
Die Vorratsdatenspeicherung konnte die Attentate von Paris nicht verhindern, aber es erleichtert enorm die Ermittlungsarbeit. Und jene verhindert zumindest möglicherweise weitere Anschläge.
Ich kann nur nochmal betonen, ich bin der Meinung, wir sind extrem weit davon entfernt eine totale Überwachung zu haben oder in naher Zukunft einzuführen. Ich finde es auch gut, dass es kritische Stimmen gibt und wir Bürger uns damit beschäftigen damit sowas nicht passiert. Aber dieses schwarz/weiß denken (Totale Überwachung) ist einfach übertrieben.

Mit Verlaub; das ist doch nur eine andere Formulierung von "Ich hab doch nichts zu verbergen." oder genauer gesagt, die Implementierung die darin verborgen ist; "Du hast gefälligst nichts zu verbergen!"

Nein, ich habe dinge zu verbergen, nämlich mein Privatleben. Aber ich sehe die totale Überwachung halt nicht.

Schreckliche Geschichte, wenn sie denn wahr wäre! Aber die menschliche Fantasie hält noch viel schrecklichere Bespiele parat. 80 Millionen Menschen vorzuverurteilen und unter Generalverdacht zu stellen, ist dagegen keine Fantasie!
Bitte nicht falsch verstehen, ich kann deine Argumente nachvollziehen, nur akzeptieren kann ich sie für mich nicht.
MfG

Wie oben geschrieben, Schwarz weiß. Generalverdacht, totale Überwachung usw.
Mal ganz ehrlich, verschlüsselte Kommunikation, verschlüsselte Geräte. Wo sollen Ermittlungen denn ansetzen?

bye
Spinal
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Dass ein Teil der Arbeit von BND und BfV wichtig sind, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber genauso wie für die Polizei gelten für diese Behörden Regeln im Sinne von Gesetzen. Und es kann nicht angehen, dass einerseits diese Regeln so ausgelegt werden, wie man sie gerade braucht bzw. völlig ignoriert werden, in der Hoffnung, dass der Bürger das nie erfährt, weil ja alles geheim bleibt und andererseits die Gesetzgebung die Freiheiten dieser Behörden weiter ausbaut ohne Rücksicht auf Verluste.

Natürlich gibt es Tätigkeiten des BND und des BfV die notwendig sind, z.B. auch Spionageabwehr, aber das ist kein Freifahrtschein und man bekommt in den letzten Jahren eher den Eindruck, dass so gehandelt wurde/wird, als gäbe es keinerlei Pflichten und Gesetze an die man sich halten müsse.

Als sehr gute Quelle kann ich netzpolitik.org empfehlen. In diesem Artikel ging es nicht nur um die bloße Weitergabe von Informationen an US-Dienste, sondern um Gewähr von direktem Zugriff auf die Quellen. Oder auch dieser Artikel, der sich damit befasst, dass das BfV die Software XKeyscore besitzt, es jedoch keine vernünftige Erklärung dafür gibt, warum die Behörde diese benötigt. Die Funktion von XKeyscore fällt nicht in den Zuständigkeitsbereich des BfV. Auch die Bundesregierung mauert, wenn es um Aufklärung geht.


Empfehlenswert ist auch der Podcast zum Geheimdienst-Untersuchungsausschuss, Technische Aufklärung.
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

spätestens wenn euch, euren familien oder eueren kinder etwas passiert, spätestens dann wollt ihr auch alles dafür tun, das solchen schweinen das handwerk gelegt wird.
und dabei geht es nicht immer nur um terrorismus.

das ist NICHTS anderes, als eine hausdurchsuchung, aufgrund eines schwerwiegenden verdachts.

früher waren eure handys und auch sonst nix verschlüsselt, da war es jedem offenbar scheiss egal.

mir ist es wichtiger, das man die verbrecher & hintermänner findet, als das der staat nicht meine nachrichten und bilder sehen darf.
das soll aber nicht bedeuten, das ich es unter allen umständen akzeptieren würde. ein schwerer verdacht oder tat z.b. sollte vorliegen.

mfg
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

spätestens wenn euch, euren familien oder eueren kinder etwas passiert, spätestens dann wollt ihr auch alles dafür tun, das solchen schweinen das handwerk gelegt wird.
und dabei geht es nicht immer nur um terrorismus.
Ja, aber innerhalb der geltenden Gesetze. Wenn man selbst betroffen ist, ist die Geschichte anders, aber dann ist die eigene Meinung auch nicht mehr objektiv. Genau deshalb sollen Richter auch objektiv bleiben, und das ist gut so.

das ist NICHTS anderes, als eine hausdurchsuchung, aufgrund eines schwerwiegenden verdachts.
Doch ist es. Generalverdacht und eine Hausdurchsuchung sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

früher waren eure handys und auch sonst nix verschlüsselt, da war es jedem offenbar scheiss egal.
Ganz genau, früher waren Handys unverschlüsselt, hatten in der Regel kein Internet, keine Kamera, keine Bilder etc. Was für ein super Vergleich. Soll ich nun auch mit "aber früher..."-Vergleichen kommen? Fällt dir nichts besseres ein?

mir ist es wichtiger, das man die verbrecher & hintermänner findet, als das der staat nicht meine nachrichten und bilder sehen darf.
das soll aber nicht bedeuten, das ich es unter allen umständen akzeptieren würde. ein schwerer verdacht oder tat z.b. sollte vorliegen.
Ja, im Idealfall schauen sie sich nur deine Bilder an und lesen deine Nachrichten und es passiert nichts. Was aber wenn durch Zufall, menschlichem Versagen oder eines Hackerangriffes diese Daten ins Netz gelangen? Vielleicht gleich mit diversen anderen Daten deine Mobiltelefons wie Passwörter, Adresse oder Kontakten? Dann möchte ich sehen wie du ruhig bleibst und den "guten Zweck" in den Vordergrund stellst.
Diese Datensammlerei bietet so viele Risiken, und genau deswegen bin ich dagegen. Das Missbrauchspotenzial ist riesig.

es geht hier schließlich nicht um eine dauerhafte lücke um permanent zu spionieren.
es kann doch nicht im sinne von apple sein, dass terroristen deren iphones nutzen
Wo hört man dann wieder auf?
Wer was mit welchem Produkt macht, liegt nicht im Kontrollbereich eines Unternehmens. Viele Hacker werden vermutlich auch >Hardware von intel, Asus oder welchem Hersteller auch immer nutzen. Das kann doch nicht im Interesse der Firma liegen. Deshalb ne Hintertür einbauen damit ja niemand Schindluder treiben kann, wäre doch die logische Konsequenz oder?
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Ein bombenlegender Mörder ist kein Verbrecher?
Und Informationen zu seiner Ergreifung zurückzuhalten ist keine Behinderung der Aufklärung eines Mordes?
Doch natürlich!
Aber über welchen bombenlegenden Mörder sprechen wie gleich?
Weil das Paar um das es in diesem Verfahren geht, ist schon tot, eine Ergreifung kann beim besten Willen nicht mehr verhindert werden!
Oder meinst du irgendwelche fiktiven bombenlegenden Verbrecher?
Die Auswirkungen von 19.11. sind noch nicht mannigfaltig genug? Im übrigen, denkbar Erfolglos, im Sinne ihrer Begründungen! Was den Menschen als Grund verkauft wurde, steht immer noch zu Bewährung!
Das Ehepaar aus diesem Prozess hat im übrigen keine Bomben gelegt, vielmehr haben sie um sich geschossen.
Aber "gesetzestreuen Amerikanern die Waffen zu entreißen", steht wieder nicht wirklich zur Debatte!
Waffen werden nur zu einem Zweck gebaut, zum Töten! Es gibt keinen anderen! Bei Handys wird das niemand unterstellen. Doch ein paar aberwitzige Amis kriegen auch das hin!
So möchte eine amerikanische Ermittlungsbehörde Zugriff auf alle Handys die jemals von Apple gebaut wurden und noch werden und zwar Weltweit!
Ist das geschafft, sind alle anderen Hersteller dran, so nicht eh schon Backdoors bereitgestellt werden.
Danach kommen dann die Israelis, die Deutschen, die Franzosen, die Belgier, die Türken, die Araber, die ...
Alle werden genau das gleiche fordern und bekommen! 140 Hintertüren in jedem Handy! Na wenn das keine Einladung für die kleineren Betrüger ist, was dann? Die Verbrecher öffnen den Betrügern die Türen, na toll!
 
Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Super das Apple nicht einknickt. Wo kommen wir denn da hin wenn die Justizbehörden weltweit wahllos Zugriff auf alle Daten der Smartphones habe???? Schlimmer als 1984...
Die dummen Amis haben sich den Zugriff doch eh selber vermasselt. Es wurden mehrere Wege zum Zugriff vorgeschlagen...

Es reicht ja schon die Dreistigkeit der Geheimdienste nach 911
 
AW: Nach Amoklauf: Apple wehrt sich gegen iPhone-Backdoor für das FBI

Alle werden genau das gleiche fordern und bekommen! 140 Hintertüren in jedem Handy! Na wenn das keine Einladung für die kleineren Betrüger ist, was dann? Die Verbrecher öffnen den Betrügern die Türen, na toll!

Das ist der springende Punkt. Auf eingebaute Hintertüren würden sich Hacker stürzen wie die Geier. Ein beunruhigender Gedanke.
 
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