Musiklautstärke anpassen

-br8g4m3r-

PC-Selbstbauer(in)
Musiklautstärke anpassen

Ich habe leider das Problem das alte Songs viel leiser, als die neuen zb über iTunes erworbenen sind.
Gibt es da ein Programm, welches die Lieder automatisch auf die maximale Lautstärke bringt?
Bis jetzt hab ich Audacity genutzt, aber da muss ich das leider bei jedem Lied einzeln einstellen (bzw. jedes Lied öffnen und dann (maximal) verstärken).
Mp3gain oder sowas ist keine Alternative da ich kein mp3 nutze.

Da muss es doch auch was für WAV oder FLAC geben (zu Not auch m4a).
Möchte einfach nur einen Ordner festlegen, in dem dann jedes Lied so verstärkt wird, dass die neue Spitzenamplitude bei 0 db liegt.
 
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Bei Audacity geht 0 db ohne Probleme.
Und verstärken allgemein zerstört ja nicht die Datei, da einfach alles um "x" db angehoben wird.
 
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Nein, es zerstört nicht die Datei, zumindest wenn man es richtig macht.

Foobar kann Replaygain auch auf FLACs anwenden.
 
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auch wenn man die Datei dann mit anderen Playern abspielt?
Bei Foobar wird doch eine zusätzliche Datei erstellt die von anderen Playern nicht gelesen werden kann. (?)

Möchte beim Handy die m4a Dateien auch möglichst gleich laut haben.
 
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Wenn du mit iTunes arbeiten kannst du zum einen über Einstellungen, Wiedergabe die Lautstärke anpassen. Oder aber über Info für jeden Song. Der Song wird dabei aber nicht verändert.
 
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FLAC besitzt ein Tag für Replaygain, m4a meines Wissens nach auch, die Werte werden in die Datei geschrieben.
Ob dein Player die Tags lesen kann musst du testen. Falls das nicht der Fall ist musst du wie bisher alle Lieder reencoden, sinnvollerweise direkt aus foobar heraus.

Test.png
 
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Das kann ich noch mal versuchen...
Dafür muss ich aber glaube noch ein plugin installieren.
In meiner aktuell installierten Version fehlt mir diese Converter-Option.
Oder ich find sie einfach nicht^^

Kann Foobar wirklich ganze Alben/Ordner mit einem klick anpassen?
Bei deinem Screenshot würdest du ja wieder nur einen Song anpassen. Das kann ich momentan auch mit audacity.
 
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Das war nur eine Mobile Installation um zu testen ob Replaygain vorhanden und auf m4as anwendbar ist.
Es lassen sich natürlich auch mehrere Dateien auf einmal Scannen und Konvertieren. Dazu muss man einfach nur alle gewünschten Dateien auswählen.

replay.png

Unter Preferences > Advanced > Tools > Replay Gain Scanner > File Content Alteration sollte man auch unbedingt 'Prevent Clipping' ankreuzen.
 
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Nein, es zerstört nicht die Datei, zumindest wenn man es richtig macht.

Foobar kann Replaygain auch auf FLACs anwenden.
Digital verstärken klingt immer grausam. Bei starken Anhebungen ist es sogar besser die Datei analog zu verstärken und wieder digital aufzuzeichnen.
 
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Deshalb ist auch absolut jede digital abgemischte Datei unbrauchbar ... oder auch nicht :schief:

gibt es unterschiedliche Versionen?
Bei mir fehlt diese Option.
Die Option gibt es in jeder Version. Den 'Preferences' Dialog öffnest du unter File > Preferences oder unter Library > Configure.
configure.png
 
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Das war nur eine Mobile Installation um zu testen ob Replaygain vorhanden und auf m4as anwendbar ist.
Es lassen sich natürlich auch mehrere Dateien auf einmal Scannen und Konvertieren. Dazu muss man einfach nur alle gewünschten Dateien auswählen.

Anhang anzeigen 879565

Unter Preferences > Advanced > Tools > Replay Gain Scanner > File Content Alteration sollte man auch unbedingt 'Prevent Clipping' ankreuzen.

Nach einer erneuten Installation habe ich nun auch die "ReplayGain"-Option:)
Allerdings möchte foobar den trackgain immer nur minimal anheben (~2 db), während beim Verstärken mit Audacity fast 10 db rauskommen..

Bei iTunes Songs möchte foobar den TrackGain um ~10 db reduzieren.
Dabei möchte ich eben alles dazu anpassen.
 
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Deshalb ist auch absolut jede digital abgemischte Datei unbrauchbar ... oder auch nicht :schief:
1. Ist bei jeder professioniell digital abgemischten Datei der Aufnahmepegel der Quelldateien korrekt. Niemand nimmt im Studio mit -50db auf und verstärkt es digital.
2. Kann man digital problemlos Töne leiser machen aber nur mit Qualitätsverlust verstärken. Beim leiser machen hat man allerdings Dynamikkompression.

Probier es doch selber aus, wie schlecht sich eine digitale Verstärkung anhört. Am besten mit richtig krasser Verstärkung, dass es sich sofort extrem grausam anhört.
-Eine Datei im einem Waveeditor öffnen und den Pegel um -60db reduzieren.
-Datei Speichern
-Datei mit externem Programm einmal in FLAC wandeln und wieder zurück in Wave und in einen anderen Ordner speichern (um sicher zu gehen das der Waveeditor nicht intern wieder auf die Quelldatei zurückgreift)
-Datei mit dem Waveeditor wieder öffnen und auf originale Lautstärke verstärken
-Lied anhören und bemerken, dass es extrem komprimiert ist und sich nach 96 kbit/s MP3 anhört, weil es so doll verzerrt ist.

Je kleiner die Verstärkung, je geringer der Effekt.
 
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1. Kann nicht einfach mal eben alles mit der gleichen Lautstärke aufgezeichnet werden und von -50 dB spricht niemand, auch wenn das bei 24 bit kein rießiges Problem wäre.
2. Zeigt dein Beispiel das es ist keine sinnvolle Idee ist das Signal abzuschwächen weil du damit den Rauschabstand verkleinerst ... und beim anschließenden lauter machen mitverstärkst. Bahnbrechend!

Wir sprechen von einer reversiblen Normalisierung -das ist keine Dynamikkompression- (Erhöhung oder Senkung) der Lautheit. Solange das Signal nicht clippt oder davor gerettet werden muss gibt es keinerlei hörbaren Unterschied. Ja man verstärkt auch das Rauschen -ändert also nicht den Störpegelasbtand wie in deinem Beispiel- aber das tut man auch wenn man zum Poti greift.
 
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Du kannst auch gerne ein Signal von Anfang an sehr leise aufzeichnen und dann digital verstärken. Der Effekt das es dann total verzerrt ist bleibt trotzdem. Wie soll eine Normalisierung(digitale Verstärkung) von diesem Effekt ausgenommen sein?

Zumal Künstler auch nicht aus versehen ihre Aufnahme "leise" angenommen haben. Vor dem Loudnesswar der 90er gab es halt viel Musik mit guter Dynamik, die sich halt "leise" anhört, weil der mittlere Pegel gering ist und nur eine einzige Stelle im Lied in Richtung 0 db geht.
Man sollte solche Lieder nicht durch künstliches verstärken ruinieren. Einfach den Verstärker weiter aufdrehen und genießen.
 
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Ich möchte doch auch nur den höchsten Pegel an 0 db angleichen. Und davon sind die Aufnahmen weit entfernt!
 
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Es geht doch nicht darum wie laut man es aufzeichnet -natürlich versucht man nahe der Vollaussteuerung aufzuzeichnen- sondern um die Aussage das ein Erhöhen der Lautstärke das Signal negativ beeinflusst. Das tut es eben nicht, solange man es nicht versaut.

Replaygain passt auf eine definierte Lautheit nicht auf den Peakwerte an! Die Clippingeinstellung verringert bei Bedarf die angestrebte Lautheit bis der Peakwert kleiner 0 dBFS ist. Sinnvollerweise nutzt man also den albumbezogen Replaygain um die Lautstärkeverhältnisse innerhalb des Albums beizubehalten. Bei totkomprimierter Musik wird der Pegel dann auch mal verringert.
Wenn dir die Lautstärkeunterschiede danach noch zu groß sind musst du mit Dynamikkompression arbeiten. Badfrag hat da aber vollkommen recht, das muss nun wirklich nicht sein.
 
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