Monitor für Fotobearbeitung

raceandsound

PC-Selbstbauer(in)
Monitor für Fotobearbeitung

Servus!

Ein guter Freund sucht einen Monitor, Hauptaufgabengebiet ist Fotobearbeitung.

Ich schau mal, daß ich so viel Infos wie möglich auftreiben kann, vorab mal ein paar Kurzinfos.

1.) Wie hoch ist dein Kapital bzw. der Preisrahmen in dem du dich bewegen kannst?

Bis 1.000€, er ist sicher nicht böse, wenn es günstiger werden sollte.^^

2.) Besitzt du noch einen alten Monitor bei dem du dir nicht sicher bist, ob sich ein Upgrade bzw. Neukauf lohnen würde?

Ja, aber dieser sollte nur mehr als Desktoperweiterung dienen (Modell folgt)

3.) Welche Grafikkarte ist in deinem PC verbaut? (Wichtig bezüglich der Auflösung!)

Nvidia GTX260 (I7 920 mit 12 GB RAM)

4.) Wie sieht der geplante Verwendungszweck schwerpunktmäßig aus? Gaming, Film/Foto-Bearbeitung, Office oder Allround?

Fotobearbeitung (Kamera Nikon Vollformat)

5.) Hast du spezielle Wünsche oder Anforderungen an das Produkt?

kalibriert, Adobe RGB

Mehr Infos habe ich derzeit nicht, er hat aber 2 Bsp genannt an denen er Interesse hätte:

https://www.eizo.de/coloredge/cs270-bk/

BenQ Deutschland | Produkte - LCD Monitore - SW2700PT

Danke schon mal im Vorraus für eure Hilfe!
 
AW: Monitor für Fotobearbeitung

https://geizhals.de/eizo-color-graphic-cs270-cs270-bk-a1278557.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/eizo-color-graphic-cs240-cs240-bk-a1162701.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/eizo-flexscan-ev2736wfs3-grau-ev2736wfs3-gy-a1177025.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/eizo-flexscan-ev2736w-grau-ev2736wfs-gy-a848572.html?hloc=at&hloc=de

Bei Bildbearbeitung bleib bei Eizo. Nein ich bin kein Eizomensch ;) Nehmen alle Topfotographen und du wirst nie Probleme haben. Hol dir was wie ein CS240, CS270. Am besten dazu noch einen Spyder 5 pro, wenn du noch nix zum Kalibrieren hast.
 
AW: Monitor für Fotobearbeitung

Würde auch den CS270 nehmen, aber bitte kein Spyder Pro.
Es gibt direkt von Eizo nen Colorimeter, welches auch zur Kalibrierungssoftware passt.
Wie professionell wird die Fotobearbeitung denn betrieben?
 
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Dann reicht normal auch ein billigerer Monitor mit ner Softwarekalibrierung.
Guckt man sich die Fotos auf nem nicht kalibrierten Monitor an, passen die Farben dann nicht mehr.
 
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Monitor nicht Softwarekalibrieren, das ist der größte Müll. Bilder sehen gut aus, für den Forokram hat er bestimmt einiges an Geld investiert, dann bitte nicht beim Monitor sparen!
 
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Wenn man die sowieso ins Internet stellt oder auf anderen Monitoren zeigt, wozu soll man dann mehr als ne Softwarekalibrierung brauchen?
Wenn man damit Geld, zB Erstellung von Postern und Bildern, dann macht ne Hardwarekalibrierung Sinn.
Dann muss aber auch der Drucker dementsprechend passend kalibriert sein.

Edit:
Erklär bitte mal, warum ne Softwarekalibrierung der größte Müll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Die Software stellt meinetwegen fest, es fehlt etwas grün. Also wird der Farbbereich dorthin verschoben. Dann können aber nicht mehr alle rottöne angezeigt werden.

Ein Monitor der hardwarekalibrierbar ist und 100% sRGB abdeckt ist nicht mehr wirklich teuer bin ich der Meinung. So einen Monitor hat man ja auch ewig. Selbst Adobe RGB bekommt man schon für angemessenes Geld. Als Fotograf merkt man auch ganz schnell, selbst im Web, ob der Monitor kalibriert ist oder nicht. Fürs Web kann man die Farben dann immer noch minimal höher ziehen damit es bei den Leuten nicht so flau aussieht. Außerdem will man sich sein schönes Bild ja vielleicht auch mal ausdrucken lassen. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die auch das Druckerprofil rausgeben. Da macht dann ein ordentlicher Monitor umso mehr Sinn.
 
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Also die Softwarekalibrierungen die ich bis jetzt gesehen hab, passen sehr gut.
Klar ist ne Hardwarekalibrierung besser, aber im Zweifel zahlst du auch das doppelte bis dreifache für so einen Monitor.
Wenn man da nicht sein Geld mit verdient, empfinde ich das als unnötig.
 
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Mein Tipp: Führe keine "Softwarekalibrierung" durch. Sie löst nur einen Teil des Problems und schafft neue, meiner Meinung nach schwerer wiegende Probleme. Mit "Softwarekalibrierung" meine ich das Erstellen einer LUT für die Grafikkarte.


Für mich gibt es zwei sinnvolle Alternativen:


1. Verwende einen nicht hardwarekalibrierbaren IPS-Monitor mit echten 8-Bit, der sich auf sRGB einstellen lässt. Der Monitor sollte einigermaßen gering von sRGB abweichen, vor allem die Helligkeitskurve sollte stimmen. Kleine Farbfehler sind vernachlässigbar, denn man sieht sie nicht, oder nur im direkten Vergleich. Mir ist eine farbneutrale Graukurve wichtig, mit Zeichnung bis in die Höhen und Tiefen. Das lässt sich leicht mit einem Testbild überprüfen.

Bilder, die auf Bildschirmen präsentiert werden sollen, lassen sich auf diese Art meiner Meinung nach gut beurteilen und bearbeiten. Ein hardwarekalibrierbarer Bildschirm würde in dem Fall auch nicht anders tun, als sRGB möglicht genau darzustellen, und das können viele Bildschirme bereits ab Werk.

Die Softwarekalibrierung dieses Bildschirms solltest du dir sparen, weil die dadurch entstehenden Lücken im nativen Farbraum des Bildschirms meiner Meinung nach schwerer wiegen, als die kleinen Farbkorrekturen. Wären gar große Farbkorrekturen nötig, würden die Lücken noch größer. So oder so hilft Softwarekalibierung kaum mehr, als sie schadet. Falls dir Messgeräte zur Verfügung stehen, würde ich sie nur einsetzen, um den Bildschirm zu beurteilen und dessen Regler günstig einzustellen.


2. Kaufe einen hardwarekalibrierbaren Monitor und ein ausreichend gutes Messgerät. Das günstigste, ausreichende Messgerät, das von vielen Hardwarekalibrierungsprogrammen untersützt wird, ist das X-Rite i1Display Pro. Andere Geräte sind entweder deutlich teurer oder deutlich schlechter. Eine günstige Alternative kann das nicht mehr hergestellte DTP 94 sein, falls die Software es unterstützt. Achtung, bei der Treiberinstallation muss man bei aktuellen Betriebssystemen etwas tricksen. Manche Monitorhersteller bieten ihre eigenen Messgeräte an, bei denen es sich in der Regel um umgelabelte Standardgeräte mit einem angepassten ROM handelt.

Es gehört Fachwissen dazu, den Bildschirm sinnvoll einzustellen und Entscheidungen treffen zu können. Wenn Bilder gedruckt werden sollen, oder wenn der Bildschirm dunkler betrieben werden soll, oder mit einem anderen Weißpunkt als in seinen Standardeinstellung vorgesehen, oder gar mit anderer Gammakurve, oder wenn es auf Zeichnung in den Tiefen und Lichtern ankommt, dann würde ich über ein hardwarekalibrierbares Gerät nachdenken.

Wenn für's Internet produziert wird, dann fährst du, beziehungsweise dein Freund, mit der Werkskalibrierung eines guten sRGB-Bildschirms fast genau so gut, wie mit einem selbst auf sRGB hardwarekalibriertem Bildschirm. Die Alterung des Bildschirmes lasse ich an dieser Stelle außer Acht, denn der Bildschirm wird entweder auf den Auslieferungszustand werkskalibriert und verschlechtert sich nach 1000 Stunden, oder er wird auf den Dauerzustand werkskalibiert, startet schlechter und verbessert sich stetig. Der Fehler ist nicht groß und man kann ihm durch Einstellen des Bildschirms entgegenwirken.
 
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