...es ist mir echt ein Rätsel, wie man sich derart ausnehmen lassen kann/will - und sich dazu offenbar auch noch herrlich darüber freut. Ohne mich jetzt im Folgenden auf Autoliebhaber zu berufen, es geht auch nicht um "CoD vs. BF3" oder so, es geht hier rein ums Prinzip. Das ist, als würde man sich ein altes Auto kaufen, hoffnungslos überteuert, rostig, viele Kilometer am Tacho, Spritfresser, ohne Klimaanlage, ohne Radio/CD, ohne elektrische Fensterheber, ohne Zentralverriegelung, usw. Ja gut, es fährt noch (mehr oder weniger) und man kommt (besser oder schlechter) ans Ziel. Und natürlich gibt es auch Leute, die genau danach suchen, aber wohl kaum in der IT-Branche. Computer & Co. zählen definitiv nicht als Wertanlage und sammeln wird's wohl auch keiner so richtig das Zeug. Jedenfalls nicht in dieser breiten Masse, wenn man für das gleiche Geld heutzutage wesentlich mehr geboten bekommt. Mit logischem Denken lässt sich das offenbar nicht erklären.
Also, warum zum Teufel macht man sowas? Am günstigen Preis kann's ja wohl kaum liegen. Wenn MW3 quasi MW2 ist, nur mit neuem und/oder besserem Singleplayer, dann finde ich 10 EUR pro Stunde Spielzeit doch etwas heftig. Oder sind hier alle bloß Mitläufer, weil's halt jeder hat? Wenn mir das einer -> logisch <- erklären könnte, fände ich das super!
Beste Grüße,
Camillo
PS: Ja, ich weiß, dass es Ausnahmen gibt - ihr müsst Euch also nicht zu Wort melden, nur weil Ihr genau zu der oben genannten Minderheit gehört.
PPS: Ich bin Autoliebhaber, für mich ist das Auto also nicht bloß ein Gebrauchsgegenstand.
PPPS: Da ich mich nicht ausnehmen lasse, kaufe ich CoD aus genau diesem Prinzip nicht, obwohl ich es an und für sich schon gerne spielen würde, aber diese Abzocke kann ich bei bestem Willen nicht mit mir vereinbaren. Und ich zähle mich zu den Menschen, die gerne und viel ihres Geldes in die Wirtschaft pumpt. Aber nicht so.