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Mining-GPUs: 300 geschmuggelte Nvidia-Grafikkarten in Hong Kong beschlagnahmt

PCGH-Redaktion

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In Hong Kong wurden kürzlich rund 300 Nvidia-Grafikkarten beschlagnahmt, die in einem Mining-Rig landen sollten. Warum die GPUs vom Typ CMP 30HX festgesetzt wurden, ist allerdings nicht bekannt.

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Schori

BIOS-Overclocker(in)
Zum Glück wurden 300 Mining Karten abgefangen. :ugly:

Naja für die Mensche die wegen dem Sche** Stromausfälle haben ists ne gute Nachricht.
 

Gadteman

Freizeitschrauber(in)
So wie das auf dem Bild im Artikel arrangiert wurde, hat das ähnlichkeiten mit dem aufreihen von Päckchen bei einem Drogenfund. Das es jetzt soweit gekommen ist....
Aber diese Preise, bei aller Liebe nein. Selbst wenn meine jetzige GPU aus irgend einem unerfindlichem Grund die Hufe hochreissen sollte (was bisher KEINE bei mir gemacht hat) dann kann ich noch irgendwo ne alte AMD ausgraben...
 

deady1000

Volt-Modder(in)
mittlerweile kann man mit Grakas wohl mehr Kohle machen
Muss ganz ehrlich sagen, wenn mir NiceHash sagt, meine RTX3090 brächte mir 250€ im Monat (in Bitcoin), Stromkosten großzügig mit einkalkuliert (30ct/kWh), dann komme ich auch langsam ins Grübeln. Im Oktober wäre die Karte bezahlt, sollte der Kurs stabil bleiben bzw gar weiter steigen. Bei einer RTX3080 wären es wahrscheinlich nur 4 Monate. Kein Wunder, dass die Karten alle weg sind. Selbst meine alte GTX1080 würde 50€/Monat bringen.
 

AyC

PC-Selbstbauer(in)
Das sind Mining-Grafikkarten, wüsste daher nicht wie man sich darüber freuen sollte. Verstehe auch den Sinn hinter den "geschmuggelten" Grafikkarten nicht. Wurden die eventuell irgendwo gestohlen und sind dort wieder aufgetaucht? Das wäre so das einzige, was in meinen Augen Sinn macht.

Jede Mining-Grafikkarte ist gut, denn auch dadurch wird eine Nachfrage befriedigt und es bleiben mehr normale Grafikkarten über für Gamer.
 

Pilo

Freizeitschrauber(in)
Ich find es komisch, dass solche Koprozessor-Karten ohne Bildausgabe-Möglichkeit und -Anschlüsse immer noch Grafikkarten bzw. GPUs genannt werden und nicht Compute-Karten oder COMPUs.
Einen "Fernseher" ohne Bildschirm nennt man ja auch nicht Fernseher, sondern Radio.
 
Zuletzt bearbeitet:

Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Ich find es komisch, dass solche Koprozessor-Karten ohne Bildausgabe-Möglichkeit und -Anschlüsse immer noch Grafikkarten bzw. GPUs genannt werden und nicht Compute-Karten oder COMPUs.
Einen "Fernseher" ohne Bildschirm nennt man ja auch nicht Fernseher, sondern Radio.
Artikel nicht gelesen? Die werden "Crypto Mining Prozessors" CMP genannt.
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Haben sie was zum verzollen?
Zigaretten, Gold, Bargeld über 10K€ Bargeld oder......Grafikkarten:lol::lol:
 

McFly_76

Komplett-PC-Käufer(in)
Propaganda in der Volksrepublik China gehört zum Alltag, wie auch diese "Beschlagnahme" durch den Zoll.
- China hat ein Verbot gegen Cryptocurrency-Mining-Operationen in mehreren Provinzen verhängt ( bis ein fester autorisierter Nvidia-Partner der Provinz zugeteilt wird ) :lol:

Nvidia erzählt der Welt von guten Absichten ( RTX 3060, Anti-Mining-Spezial-BIOS Edition, Handsigniert vom CEO persönlich ) und paar Tage nach dem Release erfuhr jeder die Wahrheit, es war schon wieder ein grünes Märchen :-)
Jetzt geht Nvidia konsequent durch und baut sogar CMP HX Dedicated GPU for Professional Mining ( laut Nvidia hat es keinen Einfluss auf die aktuelle Gaming Grafikkartenproduktion ).
Schade nur dass die Miner an diesen Grafikkarten auch nicht so viel Interesse haben. :D

Und was bleibt den Gamern noch übrig ?
- Entweder ein Retro-PC zu bauen um die Spiele von damals zu spielen
oder eine überteuerte "Low-End"-Grafikkarte mit 4 GB zu kaufen und die aktuellen Games im "Retro-Look" zu bewundern.:lol:
 

deady1000

Volt-Modder(in)
Jetzt geht Nvidia konsequent durch und baut sogar CMP HX Dedicated GPU for Professional Mining ( laut Nvidia hat es keinen Einfluss auf die aktuelle Gaming Grafikkartenproduktion ).
Schade nur dass die Miner an diesen Grafikkarten auch nicht so viel Interesse haben.
Warum eine spezielle Mining-GPU nehmen, die null Weiterverkaufswert hat? Sollte das Interesse an Cryptos irgendwann sinken können die einfach ihre Bestände abverkaufen. Die Mining-GPUs kann man nur wegwerfen.
 

Mitchpuken

Software-Overclocker(in)
Das Problem ist doch, dass jede weitere Karte die Effizienz steigert, weil je mehr Karten, desto geringer ist der prozentuale Anteil an cpu, ram etc Verbrauch im Gesamtverbrauch (bis alle Anschlüsse belegt sind, dann baut man einfach neuen Mining PC mit wieder x Karten usw) und quasi immer "mehr" Geld einbringt. Somit sinkt die Nachfrage einfach nicht.

Das kann man nicht vergleichen mit Gaming, weil (angenommen) 5 Grafikkarten nicht 5x so viel viele fps bringen oder 20 cpu Kerne nicht mehr als 10 Kerne.
 

rum

Software-Overclocker(in)
... Denkbar wäre, dass die Grafikkarten in eine der Regionen Chinas gehen sollten, in denen Mining inzwischen verboten ist, da die Belastung für die Stromnetze dort zu groß wurde. Auch in anderen Ländern kam es dadurch schon zu Problemen. Beispielsweise waren im Iran Anfang des Jahres vermehrt Stromausfälle zu beobachten, die angeblich durch den massiven Stromverbrauch von Mining-Farmen verursacht wurden
Da steht eigentlich alles drin. Heute kauft man Graffikkarten in großen Mengen und schürft digitale Währungen für den persönlichen Profit ... und verbraucht Unmengen an Strom. Es wird sich immer etwas finden, womit sich Geld machen lässt. Das trägt sicher nicht zum Fortschritt der Menschheit bei aber das interessiert sicher niemanden, dessen gedanklicher Horizont mit seiner Rente endet. Schauen wir mal, wo das alles hinführt ...
 

LudwigX

Freizeitschrauber(in)
Jede Mining-Grafikkarte ist gut, denn auch dadurch wird eine Nachfrage befriedigt und es bleiben mehr normale Grafikkarten über für Gamer.


Das ist das Marketinggeschwafel von nVidia.
Solang die Karten auf den gleichen Chips basieren wird die Nachfrage des einen auch immer die Nachfrage des anderen beeinflussen
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Muss ganz ehrlich sagen, wenn mir NiceHash sagt, meine RTX3090 brächte mir 250€ im Monat (in Bitcoin), Stromkosten großzügig mit einkalkuliert (30ct/kWh), dann komme ich auch langsam ins Grübeln. Im Oktober wäre die Karte bezahlt, sollte der Kurs stabil bleiben bzw gar weiter steigen. Bei einer RTX3080 wären es wahrscheinlich nur 4 Monate. Kein Wunder, dass die Karten alle weg sind. Selbst meine alte GTX1080 würde 50€/Monat bringen.
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt. Die Frage ist aber dann: die Karte ist zwar abbezahlt, aber evtl. auch verbraucht. Was tun wenn eine neue gar nicht verfügbar ist oder über 2000€ kostet? Ich bin bei nvidia und Vram vorsichtig geworden, seit mir die 1080 abgeraucht ist.

Auf Garantie einschicken ist auch Solala, hab nen 5900X, der nach 3 monaten verreckt ist zum Händler geschickt...Kein Ersatz wie ich wollte, es gab Geld zurück, weil der Händler die rma CPU für 100€ mehr verkaufen konnte.... (Fu MF)
Warum eine spezielle Mining-GPU nehmen, die null Weiterverkaufswert hat? Sollte das Interesse an Cryptos irgendwann sinken können die einfach ihre Bestände abverkaufen. Die Mining-GPUs kann man nur wegwerfen.
Bin mir nicht sicher ab die großen Farmen der Wiederverkaufswert interessiert. Das dürfte eher für den privaten miner interessant sein, der seine defekte miningkarte dann als " nie übertaktet/mining" in ebay verhökert. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

deady1000

Volt-Modder(in)
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt. Die Frage ist aber dann: die Karte ist zwar abbezahlt, aber evtl. auch verbraucht. Was tun wenn eine neue gar nicht verfügbar ist oder über 2000€ kostet? Ich bin bei nvidia und Vram vorsichtig geworden, seit mir die 1080 abgeraucht ist.
Mining ist gar nicht schädlich, wenn man es korrekt betreibt. Damit es effizient ist werden die Karten sowieso untervoltet und leicht untertaktet. Auch den Speicher tritt man nicht wie bescheuert. Durch die äußerst regelmäßige Belastung und Temperatur (keine großartigen Schwankungen) geht es der Grafikkarte und dem Speicher dabei normalerweise besser, als bei einem Gamer, der seine Karte übertaktet, sprich so Leute mit >400W-BIOS auf der RTX3090 ohne Rücksicht auf Effizienz.

Ich würde lieber eine gebrauchte Grafikkarte von jemandem nehmen, der sagt er habe damit 2 Jahre lang gemint, als von jemandem, der sagt er hat die Karte 1 Jahr lang mit >400W an der Kotzgrenze betrieben. :-)
 

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Mining ist gar nicht schädlich, wenn man es korrekt betreibt. Damit es effizient ist werden die Karten sowieso untervoltet und leicht untertaktet. Auch den Speicher tritt man nicht wie bescheuert. Durch die äußerst regelmäßige Belastung und Temperatur (keine großartigen Schwankungen) geht es der Grafikkarte und dem Speicher dabei normalerweise besser, als bei einem Gamer, der seine Karte übertaktet, sprich so Leute mit >400W-BIOS auf der RTX3090 ohne Rücksicht auf Effizienz.

Ich würde lieber eine gebrauchte Grafikkarte von jemandem nehmen, der sagt er habe damit 2 Jahre lang gemint, als von jemandem, der sagt er hat die Karte 1 Jahr lang mit >400W an der Kotzgrenze betrieben. :-)
Jain, ja es stimmt das die Karten nicht den Lasten ausgesetzt sind die ein Gamer seiner Karte antut. Nein die Belastung auf 2 Jahre gesehen ist definitiv höher als die, die ein Gamer in 2 Jahre mit 350W, mit OC, auf seine Karte bringt.

Beim Minen laufen die Karten in 2 Jahren 17520 Stunden. Ein Durchschnittsgamer bring in 2 Jahren um die 3000 Stunden auf seine Karte.
Der Gamer müsste also knapp 6 Jahre spielen auf einer Karte, für diese Laufzeit sind die Karte nicht einmal gebaut ;). Heißt nach 2 Jahren Mining sind die Karte definitiv über ihr Limit gelaufen. Selbst wenn man die Karten mit 350W+ betreibt braucht der Gamer immer noch min 4 Jahre.

Ich persönlich würde auf keinen Fall diese abgewirtschafteten Karten von Minern kaufen.
 

SteffenRoeder

PC-Selbstbauer(in)
Jain, ja es stimmt...
Sehe ich auch so. Die übertriebene Dauerbelastung sollte der Karte um einiges mehr zusetzen. Bestimmte Bauteile sind für solch lange Laufzeiten bestimmt nicht ausgelegt. Auch wenn es schwer sein sollte, dafür Beweise vorzulegen.

Mit geschickten Fingern kann man zumindest die Wärmeleitpaste auswechseln.
 

deady1000

Volt-Modder(in)
Sehe ich auch so. Die übertriebene Dauerbelastung sollte der Karte um einiges mehr zusetzen. Bestimmte Bauteile sind für solch lange Laufzeiten bestimmt nicht ausgelegt.
Da muss sich jemand äußern, der mehr Ahnung davon hat. Ich bin der Meinung es ist weniger schädlich, wenn die Karte gleichmäßig belastet wird und durcharbeitet - zumindest was den Speicher und alle heißen Komponenten angeht, die thermisch expandieren und komprimieren . Über eine Dauerbelastung der Lüfter und Lager können wir sprechen. Aber mir kann keiner erzählen, dass es gesünder ist, die Karte mit vollem OC (alle Regler inkl Spannung und Memory so weit nach rechts wie möglich) immer aufzuheizen und abzükühlen, als sie effizient fürs Minen zu nutzen und auf einen niedrigen Stromverbrauch zu achten.
 

KaneTM

Software-Overclocker(in)
Da muss sich jemand äußern, der mehr Ahnung davon hat. Ich bin der Meinung es ist weniger schädlich, wenn die Karte gleichmäßig belastet wird und durcharbeitet - zumindest was den Speicher und alle heißen Komponenten angeht, die thermisch expandieren und komprimieren . Über eine Dauerbelastung der Lüfter und Lager können wir sprechen. Aber mir kann keiner erzählen, dass es gesünder ist, die Karte mit vollem OC (alle Regler inkl Spannung und Memory so weit nach rechts wie möglich) immer aufzuheizen und abzükühlen, als sie effizient fürs Minen zu nutzen und auf einen niedrigen Stromverbrauch zu achten.
Dem würde ich mich grundlegend anschließen. Man muss aber auch im Blick haben, dass ein "normaler" Nutzer seine Graka z.B. bei einer täglichen Nutzung von 8 Stunden pro Jahr 2880 Stunden unter Strom setzt und ein Miner in der Zeit halt idealer Weise 8640 Stunden - Was dann quasie der Gesamtlaufzeit in Privaten Händen (des Erstnutzers) entspricht. Und wir haben nun mal auch elektrische Bauteile, die keine unendliche Betriebszeit halten...

Dem Silizium wird die Dauernutzung sicher gefallen, da es einfach eine thermisch eher gleichbleibende und aus Miningperspektive auch noch oft eine ernegetisch (nach unten) optimierte Nutzung ist. Eine Graka hat aber eben auch andere Bauteile.
 
Zuletzt bearbeitet:

raPid-81

Freizeitschrauber(in)
Das ist das Marketinggeschwafel von nVidia.
Solang die Karten auf den gleichen Chips basieren wird die Nachfrage des einen auch immer die Nachfrage des anderen beeinflussen
Tun sie ja größtenteils nicht, nur die größte Karte (90hx) basiert auf Ampere, der Rest auf Turing:
Link

Die NVIDIA CMP 90HX ist die einzige der vier Karten mit der Ampere-Architektur, die auf dem 8-nm-Prozessor von Samsung basiert.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Das kann gar nicht sein, guckst Du hier :lol:
2021 Neulich am Bahnof: "psst, psssst, du wolle kaufen? ich habe alles, Hasch, Crack, LSD, AMD&Nvidia. Guter Stoff!"

Dem würde ich mich grundlegend anschließen. Man muss aber auch im Blick haben, dass ein "normaler" Nutzer seine Graka z.B. bei einer täglichen Nutzung von 8 Stunden pro Jahr 2880 Stunden unter Strom setzt und ein Miner in der Zeit halt idealer Weise 8640 Stunden - Was dann quasie der Gesamtlaufzeit in Privaten Händen (des Erstnutzers) entspricht. Und wir haben nun mal auch elektrische Bauteile, die keine unendliche Betriebszeit halten...

Dem Silizium wird die Dauernutzung sicher gefallen, da es einfach eine thermisch eher gleichbleibende und aus Miningperspektive auch noch oft eine ernegetisch (nach unten) optimierte Nutzung ist. Eine Graka hat aber eben auch andere Bauteile.

Ist halt auch wieder eine Qualitätsfrage. Ich habe Karten, die sind 10 Jahre alt und laufen bis heute, selbst mit starkem OC. Dann gabs Karten wie meine MSI 1080 welch nach 9 Monaten den Speichertot starb.

Allerdings waren "damals" anno 2017 die karten noch nicht so auf Kante genäht wie die RTX3000. Am Ende ist es ein Glaubensfrage. Micron hat ja nun denn GDDR6X für 95C° offiziell freigegeben, meine 3090FE schaft es unter Luft auf 100C°....im Frühling.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Dem würde ich mich grundlegend anschließen. Man muss aber auch im Blick haben, dass ein "normaler" Nutzer seine Graka z.B. bei einer täglichen Nutzung von 8 Stunden pro Jahr 2880 Stunden unter Strom setzt und ein Miner in der Zeit halt idealer Weise 8640 Stunden - Was dann quasie der Gesamtlaufzeit in Privaten Händen (des Erstnutzers) entspricht. Und wir haben nun mal auch elektrische Bauteile, die keine unendliche Betriebszeit halten...

Dem Silizium wird die Dauernutzung sicher gefallen, da es einfach eine thermisch eher gleichbleibende und aus Miningperspektive auch noch oft eine ernegetisch (nach unten) optimierte Nutzung ist. Eine Graka hat aber eben auch andere Bauteile.
8 Stunden am Tag Gaming, eher selten denk ich. Officetätigkeiten, Multimedia zählen da nicht mit rein da die Karte da nicht belastet wird. Beim aufheizen und abkühlen können kalte Lötstellen enstehen, stimmt. Dauerbelastung sorgt aber für Alterung der Komponenten, Verschleiß. Alcos können austrocknen, Spulen durch Materialermüdung andere Wiederstände bekommen, Elektromigration der Komponenten, etc etc.

Man müsste tatsächlich mal einen dauertest machen aber umsonst schließen die Hersteller die Grafikkarten die offiziell an Miner verkauft wurden nicht von der Garantie aus.
 

SimonG

Software-Overclocker(in)
Warum sind die ungeeignet?
Genau das frage ich mich auch. Vermutlich weil Nvidia das sagt. Ich finds aber mindestens zweifelhaft.

Jede Mining-Grafikkarte ist gut, denn auch dadurch wird eine Nachfrage befriedigt und es bleiben mehr normale Grafikkarten über für Gamer.
Glaube nicht, dass es so funktioniert. Für Miner ist es egal ob ein Chip eine GPU oder eine CMU wird. Beides ist gleich interessant. Gamer können aber nur GPUs nutzen. Also müssen Gamer mit Minern um das beschränkte GPU Angebot konkurrieren, während Miner sich aus beiden Pools bedienen können und damit ein größeres Angebot haben.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Warum sind die ungeeignet?
Das weis nur Nvidia. Evtl. schaffen Sie boost X MHz nicht. Wenn man böse wäre, könnte man auch argumentieren: Sie sind für Grafikkarten ungeeignet, da Sie sich besser für noch teurere Miningkarten eignen...

Jede Mining-Grafikkarte ist gut, denn auch dadurch wird eine Nachfrage befriedigt und es bleiben mehr normale Grafikkarten über für Gamer.

Nein, bleibt eben nicht. Solange die Nachfrage unbegrenzt ist, nehmen die Miner die Miningkarten gerne mit....neben den Normalen Karten.

Wenn du durchs heizen Geld erwirtschaften kannst und dir einer als alternative zum Holz einen Sack Kohle anbietet, nimmst du Ihn gerne...und verbrennst ihn zusätzlich zum Holz. Solange Mining atraktiv bleibt, solange kann die Nachfrage nicht gestillt werden.
 

raPid-81

Freizeitschrauber(in)
Genau das frage ich mich auch. Vermutlich weil Nvidia das sagt. Ich finds aber mindestens zweifelhaft.
Es kann schon sein dass NV "andere" teildefekte Chips für Miner-Karten benutzt, z.B. wenn die RT- oder Tensor-Cores defekt sind. Die sind für Miner nutzlos, auf einer Gaming-GPU aber Pflicht.

Glaube nicht, dass es so funktioniert. Für Miner ist es egal ob ein Chip eine GPU oder eine CMU wird. Beides ist gleich interessant. Gamer können aber nur GPUs nutzen. Also müssen Gamer mit Minern um das beschränkte GPU Angebot konkurrieren, während Miner sich aus beiden Pools bedienen können und damit ein größeres Angebot haben.
Also so richtig einfach ist das Umgehen der Mining-Sperre nicht. Man braucht:
1. Den GraKa Beta-Treiber der den Algorithmus teildeaktiviert hatte
2. HDMI Plugs (Ok, das ist einfach zu bewerkstelligen)
3. Die Karte muss auf dem Motherboard mit PCIe 3.0 x8 angebunden sein -> es gibt nicht sooo viele Boards mit mehr als 4 PCIe 3.0 Expansion Slots.

Hier muss also deutlich mehr Aufwand betrieben werden, ein "normaler" Rack Betrieb der Karten ist nicht mehr möglich. Siehe hier: Link
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Allerdings waren "damals" anno 2017 die karten noch nicht so auf Kante genäht wie die RTX3000. Am Ende ist es ein Glaubensfrage. Micron hat ja nun denn GDDR6X für 95C° offiziell freigegeben, meine 3090FE schaft es unter Luft auf 100C°....im Frühling.
So einfach ist die Thematik nicht, auch 106°C sind noch im Rahmen: https://www.hardwareluxx.de/index.p...n-temperaturproblem-des-gddr6x-speichers.html
Mit etwa Optimierung bekommt man auch eine FE* deutlich unter 100°C.

Muss ganz ehrlich sagen, wenn mir NiceHash sagt, meine RTX3090 brächte mir 250€ im Monat (in Bitcoin), Stromkosten großzügig mit einkalkuliert (30ct/kWh), dann komme ich auch langsam ins Grübeln. Im Oktober wäre die Karte bezahlt, sollte der Kurs stabil bleiben bzw gar weiter steigen. Bei einer RTX3080 wären es wahrscheinlich nur 4 Monate. Kein Wunder, dass die Karten alle weg sind.
Und das ist noch schlecht gerechnet. Du kommst auf über 300€-320€, wenn die 3090 direkt fürs Ether Mining verwendet wird.

8 Stunden am Tag Gaming, eher selten denk ich. Officetätigkeiten, Multimedia zählen da nicht mit rein da die Karte da nicht belastet wird. Beim aufheizen und abkühlen können kalte Lötstellen enstehen, stimmt. Dauerbelastung sorgt aber für Alterung der Komponenten, Verschleiß. Alcos können austrocknen, Spulen durch Materialermüdung andere Wiederstände bekommen, Elektromigration der Komponenten, etc etc.

Man müsste tatsächlich mal einen dauertest machen aber umsonst schließen die Hersteller die Grafikkarten die offiziell an Miner verkauft wurden nicht von der Garantie aus.
Das wäre wirklich mal interessant, besondert für Ampere Karten, die standardmäßig ständig im Powerlimit hängen und dadurch krasse Spitzen in der Leistungsaufnahme hervorrufen.

Edit:* Wobei angemerkt werden muss, dass auch sonst hochgelobte Partnermodelle, wie die 3080 von Gigabyte, ähnlich oder schlechter abschneiden.
 
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