Microsoft erobert den Netbook-Markt

Ist ja klar... Microsoft sagt sich doch auch "lieber Windows XP als Linux".
Alles andere hätte mich hier auch gewundert...
 
Linux ist einfach nicht Benutzer freundlich und außerdem wenn man Jahre Lang Windows gewohnt ist will man nix anderes.
 
Naja, kein Wunder das die Leute mit einem kastrierten Linpus Linux oder Ähnlichem nicht zufrieden waren. Hätten die Hersteller auf Ubuntu, openSUSE oder andere gute Distributionen gesetzt und diese entsprechend konfiguriert, so würde die Situation vermutlich ganz anders aussehen.(Dell z.B. bietet die Netbooks u.a. mit Ubuntu an, das bei den Verkaufszahlen angeblich auch einen nennenswerten Anteil hat)

Außerdem sind ja mittlerweile kaum mehr Netbooks ohne Windows kaufbar, wodurch die Martkherrschaft praktisch vorbestimmt ist...

Netter Blog-Beitrag dazu: 90% Windows auf Netbooks? — [ENC]BladeXP's Blog
 
Naja, kein Wunder das die Leute mit einem kastrierten Linpus Linux oder Ähnlichem nicht zufrieden waren. Hätten die Hersteller auf Ubuntu, openSUSE oder andere gute Distributionen gesetzt und diese entsprechend konfiguriert, so würde die Situation vermutlich ganz anders aussehen.(Dell z.B. bietet die Netbooks u.a. mit Ubuntu an, das bei den Verkaufszahlen angeblich auch einen nennenswerten Anteil hat)

Außerdem sind ja mittlerweile kaum mehr Netbooks ohne Windows kaufbar, wodurch die Martkherrschaft praktisch vorbestimmt ist...

Netter Blog-Beitrag dazu: 90% Windows auf Netbooks? — [ENC]BladeXP's Blog
Richtig! Ubuntu bietet wirklich alles was man zum Arbeiten und zum Surfen braucht und steht Windows in nichts nach. Viele Leute sind aber an XP gewöhnt und wollen sich nicht mit einem neuen Betriebssystem beschäftigen. Ich habe seit 7 Monaten Ubuntu auf meinem Laptop laufen und bin höchst zufrieden damit. Allerdings war beispielsweise die Konfiguration meines WPA2-WLAN Adapters ziemlich aufwendig. Ohne die Hilfe aus verschiedenen Foren und Wikis wäre ich gnadenlos gescheitert. Für Leute, die sich nicht intensiv mit ihrem PC bzw. Betriebssystem auseinandersetzen wollen, ist Linux bzw. Ubuntu immer noch zu kompliziert. Dies gilt insbesonders für den Fall, wenn bestimmte Hardware nicht direkt erkannt bzw. unterstützt wird.
Die Netbooks waren eine Chance für Linux auf "relativ" einheitlicher Hardwarebasis Verbreitung zu finden. Laut diesem Artikel hat dies offensichtlich nicht funktioniert. - Schade! :(
 
Allerdings war beispielsweise die Konfiguration meines WPA2-WLAN Adapters ziemlich aufwendig. Ohne die Hilfe aus verschiedenen Foren und Wikis wäre ich gnadenlos gescheitert. Für Leute, die sich nicht intensiv mit ihrem PC bzw. Betriebssystem auseinandersetzen wollen, ist Linux bzw. Ubuntu immer noch zu kompliziert. Dies gilt insbesonders für den Fall, wenn bestimmte Hardware nicht direkt erkannt bzw. unterstützt wird.
naaaaja, also ich hatte die letzten Wochen zweimal das zweifelhafte Vergnügen "Unwissenden" beim Neu-Aufsetzen von WindowsXP zu helfen. Bei Windows ist es anscheinend normal, das man mehrere Stunden damit verbringen muss nach passenden Treibern (problematisch wird es ja überhaupt wenn man nichtmal weiß, welche Netzwerkkarte etc. man da jetzt im PC stecken hat!) zu suchen und diese zu installieren (von der restlichen Software wollen wir erst garnicht reden). Bei GNU/Linux ist Hardware, die nicht out-off-the-box funktioniert, eher eine Ausnahme. In den letzten zwei Wochen habe ich Ubuntu 8.04 und 8.10 auf sieben verschiedenen PCs/Notebooks installiert. Absolut alles funktioniert auf Anhieb und problemlos.

Die Netbooks waren eine Chance für Linux auf "relativ" einheitlicher Hardwarebasis Verbreitung zu finden. Laut diesem Artikel hat dies offensichtlich nicht funktioniert. - Schade! :(
ja :( Außerdem ist/wäre der Weg vom Netbook auf den normalen PC auch nichtmehr weit (gewesen).
 
Linux ist einfach nicht Benutzer freundlich und außerdem wenn man Jahre Lang Windows gewohnt ist will man nix anderes.

Also zumindest von Ubuntu her kenne ich die Paketverwaltung, mit der man in der Lage ist, Software (freeware), die man benötigt, nachzuinstallieren.
Was ist daran nicht benutzerfreundlich? Unter Windows musst du dafür erst alle möglichen Webseiten durchsuchen, um ein vernünftiges kostenloses Programm zu finden.
Und was die Treiber angeht, hatte ich bisher nur Probleme bei ganz spezieller Hardware, wo dann es dann aber meistens an der mangelnden Unterstützung der Treiberentwickler für Linux durch die Hersteller lag (z.B. X-fi von Creative oder WLAN-Stick von AVM).
 
Also zumindest von Ubuntu her kenne ich die Paketverwaltung, mit der man in der Lage ist, Software (freeware), die man benötigt, nachzuinstallieren.
freeware != Free Software
Was ist daran nicht benutzerfreundlich? Unter Windows musst du dafür erst alle möglichen Webseiten durchsuchen, um ein vernünftiges kostenloses Programm zu finden.
Package Manager ist sowieso einer der größten Vorteile von GNU/Linux :)

Und was die Treiber angeht, hatte ich bisher nur Probleme bei ganz spezieller Hardware, wo dann es dann aber meistens an der mangelnden Unterstützung der Treiberentwickler für Linux durch die Hersteller lag (z.B. X-fi von Creative oder WLAN-Stick von AVM).
das wird aber auch beständig besser. Zumindest für die X-Fi gibt es mittlerweile Treiber, ka wie es um W-LAN Adapter von AVM bestellt ist...
 
Also das von den hohen Rückgaberaten kenn ich bislang nur von MSI.
http://blog.laptopmag.com/one-third-of-dell-inspiron-mini-9s-sold-run-linux schrieb:
According to Dell, the the return rate of Ubuntu running Mini 9s are comparable to the XP rate, which we are told is “very low.”
==>Bei DELL schauts scheinbar nicht so aus.

Aber falls es wirklich so sein sollte, dass die Rückgabezahlen von Linux höher sind, wäre denk ich die Erkläung schnell gefunden: Viele Leute haben einfach keinen Plan von dem was sie kaufen, und beim ersten Hochfahren fehlt dann unten links das Windows-Zeichen ==> So ein scheiss will ich nedd, schick ich zurück.

Warum wahrscheinlich weniger Geräte mit Linux als mit Windows verkauft werden, kann ich mir eigentlich auch ganz gut erklären: Das Linux Gerät ist meistens ~10€ billiger, hat dafür eine schlechtere Ausstattung (sei es weniger RAM/HDD, ...). Da würde ich auch die Win-Version kaufen...

Grüße :)
 
Ich kann hier nur vom Aspire One sprechen, und zumindest das darauf installierte Linux-Derivat kann man völlig vergessen.
Unzählige modifizierte Pakete und dazu noch ein Asus-eigener Paketmanager... Horror!
Meinem geliebten Debian fehlte zumindest damals zum Erscheinungsdatum des Aspire One einiges an Treiberunterstützung, weshalb nach wenigen Tagen XP "drübergebügelt" wurde.
Edit:
Auf meinem Linux-Server habe ich erst kürzlich von Etch auf Lenny umgestellt - ich liebe Risiko. :D
Editieren der sources.list, aptitude update, aptitude dist-upgrade und ein Neustart... Das war's!!!
LAMP, SSH, TorrentFlux, Samba, ... rennen ohne auch nur irgendetwas "rumfummeln" zu müssen - das nenne ich Komfort. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
würde ich mir jetzt ein netbook kaufen, würde auch erst mal xp runterfliegen und ein schön schlankes arch draufwandern, das bei einem bruchteil des speicherverbrauchs den gleichen, wenn nicht einen grösseren funktionsumfang hat, je nachdem, was ich installiere.
ach, und mit einem bruchteil meine ich die 55 MB ram die mein desktop hier auf meinem pc direkt nach dem hochfahren braucht. macht das mit xp...

wie flozn schon sagte, die vorinstallierten dinger sind wirklich mist, soweit ich das jetzt bei mehrern geräten feststellen konnte. da ist es kein wunder, dass die keiner will.
 
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