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Meteor Lake: Hybrid-Prozessor mit 7-nm-Chiplet-Design ab 2023 gegen Zen 4

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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Intel hat auch kurz über Meteor Lake gesprochen, während man im Webcast "Intel Unleashed" die Zukunft der Fertigung ausgiebig präsentiert hat. Die CPU soll ein Hybrid-Prozessor mit 7-nm-Chiplet-Design werden, die 2023 gegen Zen 4 antritt und wohl als erster ernstzunehmender Angriff gewertet werden kann.

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gaussmath

Lötkolbengott/-göttin
AMD musste das Design hier nachbessern, bis man mit Zen 3 (Ryen 5000) die Sache gut im Griff hatte; dazu musste man bei den Chiplets auch wieder einen kleinen Schritt zurück machen. Pro CCX wurde von 4 auf 8 Kerne umgestellt und pro CCD von zwei CCX auf einen CCX - dies und weitere Änderungen im Uncore-Bereich brachten dann bei Zen 3 den finalen Schritt an die Spitze.
Wut??
 

DARPA

Volt-Modder(in)
7nm ab 2023 bei TSMC? Da müsste es ja schon 3nm geben bei TSMC. Hat Intel wohl nur noch den alten Salat bekomm der übrig bleibt.
7nm im Zusammenhang mit Meteor Lake meint den Intel eigenen 7nm-EUV-Prozess.
Man möchte für gewisse Chips auch einen externen Node von TSMC nutzen, sagt aber nicht welchen. Aber sehr wahrscheinlich einen zum gegebenen Zeitpunkt aktuellen.
 

wurstkuchen

Software-Overclocker(in)
7nm im Zusammenhang mit Meteor Lake meint den Intel eigenen 7nm-EUV-Prozess.
Man möchte für gewisse Chips auch einen externen Node von TSMC nutzen, sagt aber nicht welchen. Aber sehr wahrscheinlich einen zum gegebenen Zeitpunkt aktuellen.
Dann ist der Artikel aber falsch:

"Die Produktion (7nm) soll laut CEO Pat Gelsinger mitunter auch da stattfinden, wo AMD Zen produzieren lässt - bei TSMC. Intel verabschiedet sich von ideologischen Fesseln und nutzt alle sich bietenden Möglichkeiten, um bessere Produkte auf den Markt zu bringen."
 

gerX7a

Software-Overclocker(in)
7nm ab 2023 bei TSMC? Da müsste es ja schon 3nm geben bei TSMC. Hat Intel wohl nur noch den alten Salat bekomm der übrig bleibt. Und die Top Produkte komm dann gar nicht mehr von Intel also. Waia.
Ja 3nm wird es dann sicherlich geben bei TSMC in der HVM. Der Punkt ist, dass eine Nutzung von Intels Konkurrenten in 2023 eher unwahrscheinlich ist. AMD wird 3nm voraussichtlich nicht vor 2024 nutzten. Das ist schlicht eine Kostenfrage, denn die Entwicklung als auch die Fertigung dieser Designs wird nochmals deutlich teuerer und AMD ist noch zu klein um sich mit so einer kurzen Amortisierungphase bei Zen4 zu arrangieren.
Darüber hinaus spricht Intel immer noch davon einen Großteil der Produkte selbst zu fertigen, was schon bereits die Wirtschaftlichkeit diktiert, denn 7nm soll vollständig konkurrenzfähig zu TSMCs 5nm sein. Was sie hier genau extern fertigen lassen werden, bleibt abzuwarten, wenn jedoch bereits ein Design wie Meteor Lake ein massives MCM/Foveros-Desing sein soll, spielt das auch schlussendlich keine Rolle mehr, wo die Chipbestandteile herkommen. Bei AMD rümpft ja auch keiner die Nase, dass die nicht einmal imstande sind ihre Produkte selbst zu fertigen. ;-)
Am Ende entscheidet schlicht das Bilanzsheet, ob sie hier recht hatten. Hier wird man einfach die nächsten Jahre abwarten müssen, wie sich das bei denen Entwickelt.

Wobei Zen4 wohl schon in 5 nm erscheint. [...]
Nicht nur "wohl", sondern gar definitiv. ;-) Zusagen zu Genoa und 5nm sind schon gut 1 Jahr alt und bisher ist nicht bekannt, dass AMD hier mit zwei unterschiedlichen CCD-Designs aufwarten wird. Und auch auf dem hinglänglich bekannten Roadmap-Sheet schreibt AMD explizit "5nm", ganz im Gegensatz zu RDNA3, wo man lediglich unspezifisch von "Advanced Node" spricht (ich würde hier auf den N6 tippen, vermultich ebenfalls ein Kosten/Margenfaktor).

Intel ist erledigt. 2023 eine Kopie von Ryzen 3X00 ist doch arm.
Das sagen FBs und/oder H'er schon seit 2017 und es hat sich nichts bewahrheitet, eher im Gegenteil, Die letzten drei Jahre waren absolute Rekordjahre für Intel. Hast du noch mehr solche treffsichere Prognosen parat? ;-)
Darüber hinaus ist der Kopie-Vorwurf unbegründet und Intel "klebte Chips" schon deutlich vor Zen zusammen.
Intel ist bzgl. seiner Packaging-Technologien deutlich weiter als alles was AMD bisher nutzte. EMIB ist deutlich fortgeschrittener als das bisher genutzte IF-Konstrukt und Foveros ist per se ein Novum. Aktuell stünde AMD bestenfalls TSMCs CoWoS zur Verfügung, das jedoch lediglich ein fortgeschrittenes 2,5D-Packaging darstellt.

7nm im Zusammenhang mit Meteor Lake meint den Intel eigenen 7nm-EUV-Prozess.
Man möchte für gewisse Chips auch einen externen Node von TSMC nutzen, sagt aber nicht welchen. Aber sehr wahrscheinlich einen zum gegebenen Zeitpunkt aktuellen.
Grundsätzlich sind/waren Meteor Lake und auch der Server Granite Rapids SP für deren massiv-EUV-nutzende 7nm vorgehensehen (zu dem Zeitpunkt ist das bereits ein 7nm+). Um flexibel zu sein, musste Intel jedoch frühzeitig Kapazitäten buchen, u. a. bei TSMC, d. h. die haben die nun so oder so und die werden die selbstredend auch irgendwie nutzen, denn bezahlen lassen wird sich die TSMC auf jeden Fall.
Beispielsweise hat Intel bereits in diesem Jahr absehbar kleine Kontingente in TSMCs 5nm, denn die brauchen sie (als Fallback) für Xe-HPC/Ponte Vecchio, denn der ist explizit für Intel's 7nm ausgelegt und TSMCs 7nm-Nodes sind daher nicht ausreichend für dessen Compute Tile.
Hier wird man einfach abwarten müssen. Wie schon zuvor erwähnt, dürfte das aber auch zukünftig eine untergeordnete Rolle spielen, wenn sie die Kapazitäten derart flexibel nutzen. Für 2023/24 würde ich eher vermuten, dass "der Fertigungsprozess" als solcher deutlich in der Hintergrund rückt und eher wieder architektonische Details in den Vordergrund rücken. AMD konnte hier einige Jahre von Intels selbstverursachtem Fertigungsrückstsand profitieren, mittelfristig wird sich der Schlagabtausch eher auf die designtechnischen Aspekt konzentrieren. Dass AMD vorerst on-the-edge mit dem teuersten, verfügbaren Node fertigt, ist in den nächsten Jahren eher nicht zu erwarten, denn man will die Marge steigern und nicht gleich wieder das Wachstum ausbremsen.
Mir ist nicht klar warum AMDs Änderung von 8 Kernen pro CCX ein Rückschritt sein soll.
Aber ich bin auch kein Redakteur.
Das "Problem", wenn man so will, war, dass der zweigeteilte CCX ein idealerweise separat zu berücksichtigendes 16+16 MB-Cache-Design aufwies und zusätzliche Latenzen mit sich brachte, denn nicht einmal alle Kerne auf einem CCD konnten direkt miteinander kommunizieren.
Zen3 löst das mit dem unified CCX/CCD deutlich besser und hier könnte man nun argumentieren, warum nicht gleich so, warum der Zwischenschritt mit Zen2? Die weiteren Optimierungen für Zen3 hätte man sich ja aufsparen können, aber wenigstens den CCX hätte man schon vorab zusammenlegen können.
Das kann ressourcentechnische Gründe gehabt haben und/oder auch schlicht vertriebstechnische Gründe, denn AMD, wie alle anderen Firmen auch, muss ja schließlich auch daran denken, wie man die Produkte von Morgen auch noch an den Mann und die Frau bringen kann. Und auch wenn ein Überspringen von Zen2 vielleicht wünschenswert gewesen wäre, in AMDs aktueller Situation ist ein In-den-Markt-bringen in schneller Abfolge deutlich vorteilhafter für deren Zielsetzung.
 
Zuletzt bearbeitet:

gaussmath

Lötkolbengott/-göttin
Zen3 löst das mit dem unified CCX/CCD deutlich besser [...]
Aber dann ist es ja ein Fortschritt. ^^ Den Unified L3 Cache hat AMD sich schön für Zen 3 zurückbehalten, sonst hätte man nicht diese Sprünge bei der Gamingperformance machen können. Da sind ja bis zu 30% mehr Gamingperformance gegenüber Zen 2. Alleine durch die "Compute IPC" wäre die Steigerung eher so bei 10% geblieben, schätze ich.
 

gerX7a

Software-Overclocker(in)
Natürlich ist es das, schrieb ich doch auch ... und ebenso hätte ich es auch im Artikel verstanden, entsprechend meine obige Interpretation des vermuteten Gedankenganges des Autors, der zu dieser vor dir anfänglich zitierten Passage führte. ;-)
Das "Zurückhalten" wollte ich nicht explizit schreiben, denn sonst habe ich gleich die nächste Unterstellung am Hals ... und schlussendlich weiß man auch ohne Internas nicht sicher ob es eine rein vertriebsstrategische Planung war oder doch/auch anderen Ressourcenknappheiten zuschreiben ist, dass man "nicht 'alles' auf einmal" implementieren konnte, obwohl es vielleicht naheliegend erschienen haben müsste.
 
Zuletzt bearbeitet:

gerX7a

Software-Overclocker(in)
Wenn ich mich recht erinnere, war das mal eine Spitze, die AMD Intel lange vor Zen reingedrückt hatte. Das was Intel da zu Zen von sich gab, kann man durchaus lediglich als (augenzwinkernde) Retourkutsche verstehen, denn Intel klebte lange vor AMD CPUs zusammen. ;-)
Und auch wenn es vermutlich wieder bei vielen falsch aufgefasst wird, aber ja, EMIB und Foveros gehen weit über das hinaus, was AMD zurzeit nutzt und aktuell kenne ich auch keine äquivalenten Technologien von TSMC. (Die sitzten da sicherlich auch dran ... jedoch Intel nutzt diese Technologien bereits jetzt, d. h. die sind schon production-ready). Ein älterer, aber schöner Artikel hierzu, der die Komplexität Rahmenparameter und Komplexität ein wenig erläutert:

 

Bärenmarke

Software-Overclocker(in)
Ja 3nm wird es dann sicherlich geben bei TSMC in der HVM. Der Punkt ist, dass eine Nutzung von Intels Konkurrenten in 2023 eher unwahrscheinlich ist. AMD wird 3nm voraussichtlich nicht vor 2024 nutzten. Das ist schlicht eine Kostenfrage, denn die Entwicklung als auch die Fertigung dieser Designs wird nochmals deutlich teuerer und AMD ist noch zu klein um sich mit so einer kurzen Amortisierungphase bei Zen4 zu arrangieren.

So ein Käse schon wieder! Zen4 wird in 5nm gefertigt, das ist bereits bestätigt. Zen5 sollte dann irgendwann in 2023 aufschlagen, sofern der aktuelle Zeitplan beibehalten wird und wenn es dann wirtschaftlich passt für AMD können sie durchaus in 3nm fertigen, wieso auch nicht? Vor allem wenn man weiter von einem Chipletdesign ausgeht und sie die Anteile im Servermarkt weiter steigen, ist dies mehr als nur ein sinnvoller/lukrativer Schritt.
 

gerX7a

Software-Overclocker(in)
Warum zitierst du mich hier und "den Käse"? Leseschwäche? Dass Zen4 in 5nm gefertigt wird, ist in meinem Post explizit zu lesen.
Darüber hinaus habe ich begründet, warum es unwahrscheinlich ist, dass AMD bereits nur wenige Monate später schon ein Zen5-Design und dann noch in 3nm nachreichen wird. Zen5 als große, "echte" Iteration/Weiterentwicklung wird möglicherweise gar erst in 2024 erscheinen. In 2023 könnte aus vertriebstechnischer Sicht möglicherweise erneut ein kleinerer Refresh folgen. AMD wird hier rein wirtschaftlich agieren, ebenso, wie man schon mit den XTs und Zen3 vermieden hat unnötig am Prozess zu schrauben um die Kosten gering zu halten und AMD wird weiterhin nur langsam und schrittweise wachsen, d. h. die Welt wird für die auch in 2023 nicht so wesentlich anders aussehen, erst recht nicht relativ zu Intel. (Nach aktuellem Stand wird AMD nicht einmal ink. des Jahresabschlusses 2023 ein Drittel des Umsatzes von Intel erreicht haben und selbst nVidia wird denen zu der Zeit noch deutlich voraus sein.)
 

garvd

Schraubenverwechsler(in)
intel absolut am ende
versuchen sich jetzt mit billigen kopien von amd zu retten :daumen2:
:klatsch: - da fällt einem nicht mehr ein.

Intel hat eine Prognose bis 2025 von ~25% Aktien Plus laut CAPITAL - was nicht gerade ein Bahnhofs Lektüre ist. Aber sicher bis du der Heilige Gral und stellst mit deiner 10000% Prognose alles andere in den Schatten.....

Man da kann man gar nicht soviel saufen wie man kotzen könnte bei dem geistigen Dünnschie....
 

RtZk

Lötkolbengott/-göttin
Ich verstehe 0 was Intel da vor hat, also gibt man im Grunde nach zu, dass die eigene 7nm Fertigung in naher Zukunft nicht einsatzbereit ist, aber warum sichert man sich da nicht gleich 5nm von TSMC?
Und das ist erst 2023, angeblich hätte ja nach Alder Lake Meteor Lake folgen sollen, aber 2 Jahre keine neue Gen kann ich mir kaum vorstellen.
Abgesehen davon kann ich mir schwer vorstellen, dass TSMC die Kapazitäten überhaupt hat, selbst, wenn AMD mit GPU's und CPU's auf 5nm wechselt bleiben die Konsolen immer noch bei 7nm sprich diese werden ein riesiges Kontingent beanspruchen.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
intel absolut am ende

Ja, natürlich ist Intel am Ende, die haben ja nurnoch etwa 75% Marktanteil und diverse andere Sparten.

[/IRONIE OFF]

Man sollte auch mal etwas über den Tellerrand hinausblicken, Gaming ist relativ unwichtig, wenn man den Gesamtmarkt betrachtet.

versuchen sich jetzt mit billigen kopien von amd zu retten :daumen2:

Eigentlich hat AMD eher Intel kopiert, schon der Pentium Pro bestand aus bis zu 3 Chiplets. Auch ansonsten wurden die großen CPUs aus mehreren Teilen gefertigt.

Für Intel war es bisher einfach rentabler, mehrere Dies aufzulegen, da sie das entsprechende Volumen hatten. Mit den neuen CPUs, die ja Core i-, Atomkerne und eine iGP vereinen, käme man so schnell schnell auf mehrere hundert Kombinationen. Da lohnt sich das Chipletdesign.
 

Bärenmarke

Software-Overclocker(in)
Warum zitierst du mich hier und "den Käse"?
Weil von dir nunmal sehr häufig Käse kommt, ganz einfach. Und das hier war wieder so einer.

Leseschwäche? Dass Zen4 in 5nm gefertigt wird, ist in meinem Post explizit zu lesen.

Im Gegensatz zu dir habe ich keinerlei Leseschwäche, aber danke der Nachfrage. Du schreibst AMD wird 3nm nicht vor 2024 bringen. Das impliziert, dass wenn Zen5 2023 gelauncht wird, nicht in 3nm gefertigt wird. Wieso sollte das AMD tun? Sie werden jeweils den zu der aktuellen Zeit besten für sie geeigneten Fertigungsprozess wählen, obs dir gefällt oder nicht.

Darüber hinaus habe ich begründet, warum es unwahrscheinlich ist, dass AMD bereits nur wenige Monate später schon ein Zen5-Design und dann noch in 3nm nachreichen wird.

Du hast wie sehr häufig gar nichts begründet.
Zum einen kommt Zen4 anfang 2022 und wenn man bei den übliche AMD Schritten bleibt, währe Zen5 dann für Ende 2023 angesagt. Von daher, wieso sollten sie einen Zwischenschritt benötigen?

AMD wird hier rein wirtschaftlich agieren, ebenso, wie man schon mit den XTs und Zen3 vermieden hat unnötig am Prozess zu schrauben um die Kosten gering zu halten

Wieso sollte AMD auch nicht nach 6 Monaten noch neue CPUs mit höheren Taktraten auflegen, ist doch gut fürs Geschäft und würde ich auch nicht als Refresh bezeichnen...

und AMD wird weiterhin nur langsam und schrittweise wachsen, d. h. die Welt wird für die auch in 2023 nicht so wesentlich anders aussehen, erst recht nicht relativ zu Intel. (Nach aktuellem Stand wird AMD nicht einmal ink. des Jahresabschlusses 2023 ein Drittel des Umsatzes von Intel erreicht haben und selbst nVidia wird denen zu der Zeit noch deutlich voraus sein.)

Da sieht man mal wieder, dass du wirtschaftlich gesehen hast einfach absolut keine Ahnung hast. Bei Nvidia ist die Mellanoxübernahme mit dabei, bei AMD steht Xilynx erst noch bevor. Rechnet man Mellanox im letzten Quartal raus, war Nvidia gar nicht so weit von AMD entfernt Umsatztechnisch. Unter der Vorraussetzung, dass Epyc deutlich besser anläuft ist es absolut nicht unwahrscheinlich, dass AMD an Nvidia vorbeizieht.
Das einzige Problem wären die begrenzte Anzahl an Wafer... aber gut du verstehst ja auch nicht, dass Eigenfertigung nicht per se günstiger wie Fremdfertigung ist von daher.
 

Locuza

Lötkolbengott/-göttin
Der Schritt "zurück" wird hier nicht negativ bewertet. Könnte man aber vielleicht so interpretieren. Einigen wir uns auf Änderungen bei Zen 3. :-)
Ich denke das Argument dahinter ist, dass wegen der höheren Latenzen AMD die Abhängigkeit zum I/O Chip reduzieren musste und chipinternen Latenzen verbessern (größerer L3$ bei Zen2, Unified L3$ bei Zen3), um die Nachteile soweit es geht zu verringern.
Allerdings ist die Formulierung so nicht korrekt oder arg unglücklich gefasst, dass man "bei den Chiplets auch wieder einen kleinen Schritt zurück machen" musste, denn am Chipletaufbau selber wurde nichts verändert (von Zen2 zu Zen3, von

Intel wird 2023 wohl gegen Zen 5 antreten müssen.
Eher nach wie vor Zen4.
Sieht tatsächlich so aus, dass Zen 4 Anfang 2022 kommt. Nov. 2020 + 14 - 16 Monate = Anfang 2022. Zen 5 dann tatsächlich Q2-Q3 2023.

Der Gegner von Zen 4 ist Alder Lake (eine gewisse Zeit) und Raptor Lake mit "Game Cache"...
Eher H2 2022 für Zen4 und es wäre nicht überraschend wenn Zen5 bis 2024 auf sich warten lassen würde.
Das "Problem", wenn man so will, war, dass der zweigeteilte CCX ein idealerweise separat zu berücksichtigendes 16+16 MB-Cache-Design aufwies und zusätzliche Latenzen mit sich brachte, denn nicht einmal alle Kerne auf einem CCD konnten direkt miteinander kommunizieren.
Zen3 löst das mit dem unified CCX/CCD deutlich besser und hier könnte man nun argumentieren, warum nicht gleich so, warum der Zwischenschritt mit Zen2? Die weiteren Optimierungen für Zen3 hätte man sich ja aufsparen können, aber wenigstens den CCX hätte man schon vorab zusammenlegen können.
Das kann ressourcentechnische Gründe gehabt haben und/oder auch schlicht vertriebstechnische Gründe, denn AMD, wie alle anderen Firmen auch, muss ja schließlich auch daran denken, wie man die Produkte von Morgen auch noch an den Mann und die Frau bringen kann. Und auch wenn ein Überspringen von Zen2 vielleicht wünschenswert gewesen wäre, in AMDs aktueller Situation ist ein In-den-Markt-bringen in schneller Abfolge deutlich vorteilhafter für deren Zielsetzung.
Aber dann ist es ja ein Fortschritt. ^^ Den Unified L3 Cache hat AMD sich schön für Zen 3 zurückbehalten, sonst hätte man nicht diese Sprünge bei der Gamingperformance machen können. Da sind ja bis zu 30% mehr Gamingperformance gegenüber Zen 2. Alleine durch die "Compute IPC" wäre die Steigerung eher so bei 10% geblieben, schätze ich.
Mit ziemlicher Sicherheit würde ich an der Stelle behaupten das nichts zurückgehalten wurde.
Vor allem hat AMD überhaupt nicht den Luxus Dinge künstlich zurück zu halten.

Rein vom Aufwand und der Latenzzeit sind Kernkomplexe mit 4 Clients sehr effizient und simpel zu bewerkstelligen.
2017/18 konnte man auch relativ gut den mobilen Marktbereich mit 4-Kernen "abspeisen".
Mit Zen3 kam ein unified cache design, dass hat aber auch Nachteile bei der Bandbreite und der Komplexität gebracht.
Insgesamt ist es in der Praxis natürlich ein Vorteil bei mehreren Kernen, was auch im mobilen Bereich langsam zum Standard wird.
Aber man baut solche Sachen nicht einfach um und hält sie flexibel zurück, weil man der Meinung ist man könnte das Upgrade ja noch hinauszögern.
 

CmdrBambina

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich lese das so das intel die Meteor in seinem eigenen 7nm Prozess fertigen will und der hat nach letzten Infos das Niveau von TSMCs 5nm so wie intels aktueller 10nm für die Notebooks etwa TSMCs 7nm entspricht.

Und die Foveros Technologie hat sich intel schon vor einigen Jahren patentieren lassen. Auch wenns jetzt bitter wird für die AMD fangemeinde: das ist ne andere Hausnummer als Einzelschips nebeneinander auf ein gemeinsames Platinchen zu packen. Bei Foveros sitzen alle Bestandteile auf einem gemeinsamem Substrat, z.T. auch übereinander.
Und das vermeidet die ganzen Latenzproblem mit denen AMD abseits vom Lieblingsbenchmak Cinebench immer noch zu kämpfen hat.
 

Hofnaerrchen

Freizeitschrauber(in)
Vielleicht gibt's 2023 Hardware auch wieder zu vernünftigen Preisen - vorausgesetzt, der Oster-jetzt-doch-nicht-oder-vielleicht-doch-noch-lockdown ist bis dahin samt Impfchaos über die Bühne.^^
 

Ganjafield

Freizeitschrauber(in)
Und das vermeidet die ganzen Latenzproblem mit denen AMD abseits vom Lieblingsbenchmak Cinebench immer noch zu kämpfen hat.
Wobei es ja anscheinend kein sooo großes Problem darstellt. Die sind ja nicht nur in ihren Lieblingsbenchmarks vorne.
Leider denken Viele das 5nm doch besser als 7nm sein muss. Leider ist das halt nur eine firmeninterne Bezeichnung und sagt nichts über die wirkliche Größe aus. Da kann Intel 7nm durchaus kleiner sein als TSMC 5nm.
 

Tarjei

Komplett-PC-Käufer(in)
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Zen3 löst das mit dem unified CCX/CCD deutlich besser und hier könnte man nun argumentieren, warum nicht gleich so, warum der Zwischenschritt mit Zen2? Die weiteren Optimierungen für Zen3 hätte man sich ja aufsparen können, aber wenigstens den CCX hätte man schon vorab zusammenlegen können.
Das kann ressourcentechnische Gründe gehabt haben und/oder auch schlicht vertriebstechnische Gründe, denn AMD, wie alle anderen Firmen auch, muss ja schließlich auch daran denken, wie man die Produkte von Morgen auch noch an den Mann und die Frau bringen kann. Und auch wenn ein Überspringen von Zen2 vielleicht wünschenswert gewesen wäre, in AMDs aktueller Situation ist ein In-den-Markt-bringen in schneller Abfolge deutlich vorteilhafter für deren Zielsetzung.
Wenn du das AMD schon unterstellst dann sollte man auch erwähnen das Intel wohl der König der Zwischenschritte, mit Verbesserung welche einstellige Prozentwerte an Leistung bringen, ist. Oder sehe ich das falsch, bezüglich Sky- und darauf folgender -lakes?
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
intel absolut am ende
versuchen sich jetzt mit billigen kopien von amd zu retten :daumen2:
Wenn überhaupt sind "geklebte" CPUs ja eine Kopie von Intel.
Die ganz alten Pentiums waren Chiplets, der Core 2 Quad war ein Chiplet.
Zu letzterem hat sich AMD damals hämisch mit dem Kommentar geäußert, dass das kein echter Quadcore, sondern nur "glued together" Chips sind.
Was Intel Jahre später gemacht hat, war eine Retourkutsche mit Augenzwinkern, wie es auch weiter oben schon beschrieben wurde.

So ein Käse schon wieder!
Weil von dir nunmal sehr häufig Käse kommt, ganz einfach. Und das hier war wieder so einer.
Ich finde es etwas schade, dass du gleich so untergriffig wirst. Nur weil es nicht deiner Einschätzung entspricht, heißt das lange nicht, dass es Käse ist.
TSMCs 3nm Prozess wird 2 bis 2.5 Jahre nach 5nm eingeführt und demnach auch in dem Zeitrahmen auch erst für AMDs Massenproduktion von ihren Chiplets zur Verfügung stehen. Wenn AMD wie du weiter unten ja selbst(!) schreibst auf den jeweils aktuellst verfügbaren Prozess zurückgreift, dann vergehen zwischen ihren ersten 5nm CPUs und ersten 3nm CPUs wahrscheinlich eben jene 2 Jahre. Außer das, was du selbst schreibst (also, dass sie auf den aktuellsten Prozess einfach zurückgreifen), ist Käse
Im Gegensatz zu dir habe ich keinerlei Leseschwäche, aber danke der Nachfrage. Du schreibst AMD wird 3nm nicht vor 2024 bringen. Das impliziert, dass wenn Zen5 2023 gelauncht wird, nicht in 3nm gefertigt wird. Wieso sollte das AMD tun? Sie werden jeweils den zu der aktuellen Zeit besten für sie geeigneten Fertigungsprozess wählen, obs dir gefällt oder nicht.
Ganz so einfach ist das übrigens nicht, da der Prozess ein fixer Besetandteil des Designs eines Prozessors ist - eigentlich hätte ich bei den vielen Jahren die du hier im Forum schon aktiv bist schon erwartet, dass du grundlegende Schritte wie diese bereits weißt. Also weiß AMD aktuell sehr wohl, mit welchem Prozess sie Zen 5 designen und kennen eigentlich schon die meisten Metriken dieses Prozesses (sonst könnte man ja nicht dafür/damit designen). Man kann also nicht zuerst eine Architektur fertig stellen und dann schauen "aha, welcher Prozess ist verfügbar?". Siehe Intel. Da ist das ganze noch weiter "vernetzt" und deren CPUs werden exakt für einen Prozess ausgelegt bzw. deren Prozess sehr stark an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Deshalb kam "Ice Lake" ja nicht einfach 2017 - wie geplant - im verfügbaren 14nm Prozess, denn man hat Ice Lake halt für 10nm designed. Rocket Lake zeigt ganz gut, dass das eben Jahre dauert, ein Design rückwärts auf einen Prozess zu portieren - mit den dementsprechenden Nacheil. Die zugrundeliegende Architektur von Rocket Lake ist ja eigentlich auch seit 2016 fertig)
Du hast wie sehr häufig gar nichts begründet.
Zum einen kommt Zen4 anfang 2022 und wenn man bei den übliche AMD Schritten bleibt, währe Zen5 dann für Ende 2023 angesagt. Von daher, wieso sollten sie einen Zwischenschritt benötigen?
WENN Zen 4 Anfang 2022 kommt in 5nm (noch nicht gesagt, da ein eventuell geplanter Zen 3 Refresh dies verzögern könnte), und Zen 5 Anfang/Mitte 2023, dann mal sicher nicht mit 3nm. S. oben.
Es wird wohl so laufen wie bei Zen 2->3. Zen 3 im selben Prozess, aber dafür mit gewissen Änderungen am Grunddesign.
Es hilft aber eh wenig, sich darüber groß den Kopf zu zerbrechen, AMD hat sich hier längst festgelegt.
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Wenn du das AMD schon unterstellst dann sollte man auch erwähnen das Intel wohl der König der Zwischenschritte, mit Verbesserung welche einstellige Prozentwerte an Leistung bringen, ist. Oder sehe ich das falsch, bezüglich Sky- und darauf folgender -lakes?
Sky - und darauffolgende Lakes (bis auf den kommenden Rocket Lake) sind alle dieselbe Grundarchitektur (also Skylake) - zumindest im Desktop.
 

Locuza

Lötkolbengott/-göttin
Wirklich H2 2022? Das läge ja weit über dem bisherigen 14 monatigen Zyklus. Dann muss der kommende Zen 3+ Refresh aber stark werden.
AMD-Ryzen-Roadmap-Videocardz-pcgh.jpg

https://www.pcgameshardware.de/AMD-...admap-bis-2022-Leak-Rembrand-Raphael-1356674/

Nach Launchtests gezählt:
März 2017 Zen1, April 2018 Zen1+ (+13 Monate), Juli 2019 Zen2 (+15 Monate), November 2020 Zen3 (+16 Monate).
Warhol als Zen3+ Refresh ist scheinbar vergleichbar mit Zen1+, ist also nicht nur ein kurzes Update mit ein oder zwei neuen Modellen, sondern wohl eher eine neue Modellreihe, die sich grob ein Jahr halten soll, bis die nächste Generation (Zen4/Raphael) erscheint.
 

Hannesjooo

Software-Overclocker(in)
Also zu aller erst kommen die neuen G Prozessoren und dann die Zen 3 Plus oder
XT oder Gregor oder Anneliese oder wie auch immer die genannt werden.
Aber das ein Refresh kommt ist sicher. Über AM5 wird es bald viel zu lesen geben.
Aber iwas in mir sagt das es noch mindestens bis August dauern wird.
Zen 4 kommt meiner Meinung nach frühestens Q3 22, eher Q1 23, oder gestaffelt.
Ist ja der S!ht immer mal ein oder zwei Produkte mit mehreren Wochen Zeitabstand
zu Präsentieren.
Zen 5 kommt iwann 2024 oder sogar erst 2025.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Wirklich H2 2022? Das läge ja weit über dem bisherigen 14 monatigen Zyklus. Dann muss der kommende Zen 3+ Refresh aber stark werden.
Oder auch nicht. Denn Intel wird eh nicht ordentlich antworten können, beim "Refresh" kann es sich genauso wie beim vorigen Refresh um ein 100 Mhz Update für ausgewählte Prozessoren handeln. Dann wird das nur ein Lückenfüller und den bisherigen Zyklus um ein paar Monate verlängern.

Sollte Warhol tatsächlich wie Zen+ einige Überarbeitungen mit sich bringen, sowie DDR5 Support und AM5 einführen, würde ich auch von ca 1 Jahr zusätzlich ausgehen, also ca 2 Jahre zwischen Zen 4 und 5. Dann kann es natürlich schon sein, dass Zen 5 in 3nm kommt.
 

Blacky0407

Komplett-PC-Aufrüster(in)


silvio B.

vor 1 Sekunde
Im Grunde ist es im Vorfeld wichtig , Mainboardchipsätze im Allgemeinen zu testen und die bestmögliche Konfiguration zu präsentieren. Absolut verständlich, liebe PCGH. Es hat aber trotzdem ca. 1 Jahr gedauert , um auch über viele MS-Patches ein halbwegs stabiles System einzurichten....ganz besonders nach den 5000er Prozi s. Keine vernünftige Erkennung des Prozessors, Soft- und auch Hardwareprobleme. Seit heute hat zumindest Gigabyte diese Lücke geschlossen , USB und Soundchipprobleme auf feinste Art und Weise beseitigt. das man endlich mal über ne Stabilität von 95 % reden kann. Ich kenn diese Stabilität nur von INTEL- Systemen, mein Kumpel war partout nicht zu einem Wechsel zu überreden. Egal.....lieber auf Leistung verzichten.....aber dafür läufts auf INTEL rund. Möchte hiermit genau auf diese Diskripanz aufmerksam machen. FPS....schön und gut.....aber Mainboards und Prozessoren garantieren erst für problemloses Spielvergnügen!!!!! Bitte an PCGH weiterleiten!
 
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