Meltdown und Spectre: Intels Sicherheitslücke weitet sich branchenweit aus

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Der Windows NT Kernel ist nicht größer als vergleichbare Linux Kernel, um die 5-10MB für normale x86 PCs. Ein minimal Windows boot, natürlich ohne GUI, gibts schon für 25MB, genauso wie Linux. Wie sieht sonst das Windows Setup aus? Da wird auch n Kernel geladen samt minimal Treiber.

Welche Prozesse und Dateien gehörend den eigentlich direkt zum NT-Kernel?
 
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Daneben gibt es aber eben auch ein paar Freaks, die da nebenher mitschreiben, testen usw. Ich kenne selbst einige Leute, die in ihrer Freizeit mit am Kernel schreiben, Verbesserungen einbringen und mit diskutieren. Jeder wie er mag, ich habe ja lieber auch noch ein richtiges Leben...
Und was machen die im Job? Ich tippe mal, Wenn ich deinen Hintergrund richtig in Erinnerung habe, auf Embedded implemtierung von/für Linux.
Also genau so im Linux Tunnel wie die Anderen auch.
Den Glauben an die Peer-Reviews hat Heartbleed für mich sowieso ordentlich untergraben.

Nur bei absichtlichen Backdoors bin ich vollkommen bei dir, die bekommt so schnell niemand ungesehen eingebaut.

Intel war sich des Sicherheitsrisikos schon vor 6 Jahren bewusst!
Dass der theoretische Angriffsvektor OOO bekannt war schreibt ARM auch so im Spectre Whitepaper.
Nur wurden erst jetzt schlüssig Wege aufgezeigt wie man das tatsächlich ausnutzt.
 
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Welche Prozesse und Dateien gehörend den eigentlich direkt zum NT-Kernel?

Architecture of Windows NT - Wikipedia

"In October 2007, Eric Traut, a developer at Microsoft, demonstrated a self-contained MinWin system, made up of about 100 files, on which a basic HTTP server was running.[10] Traut noted that MinWin takes up about 25 MB on disk and has a working set (memory usage) of 40 MB."
MinWin - Wikipedia

Wie der Stand mit Windows 10 ist weiß ich nicht, dürfte wohl aber nicht weitaus anders sein, besonders, da Windows 10 ja auch headless IoT Geräte untertützt.
 
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Ist hier im Forum jemand bekannt bei dem diese Lücken schon ausgenutzt worden sind ?

Ist es überhaupt möglich diese Lücken auszunützen ohne direkten zugriff ?

Ich stelle mir das nicht so einfach vor , denn um diese lücke auszunutzen muss ein programm auf dem Rechner sein das zb . Passwörter im Cache abfängt dem jeweiligen Programm zuordnet ( sofern es überhaupt gespeichert wurde da viele diese Funktion erst gar nicht nutzen ) und dann übers Netz weitersendet ?!

Würde so ein Programm vorausgesetzt es ist installiert worden( Angriff ) zb. einer Internet Security Software nicht auffallen ?
 
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Das ist klar. Wenn ich nichts mit dem Rechner mache und nur zocke, dann sind die CPU Boliden von heute eh viel zu übertrieben. An anderer Stelle schrieb ich mal, dass eh kaum einer ins CPU Limit läuft, weswegen diese ganzen Schwanzvergleiche zwischen Intel und AMD auch sinnlos seien. Gab zwar Protest von Leuten die mit "aber die mit 144 Hz zocken..." ankamen, dennoch bleibe ich dabei.
Ich spiele zwar nicht mit 144hz oder gar 200, auch wenn es sicher einen Unterschied machen würde bei schnellen Shootern o.Ä.
Aber da selbst ich mit einer 10 Jahre alten CPU nicht ins CPU Limit komme, denke ich, dass man das über 60hz sehr wohlt tut und mir das nur noch nicht aufgefallen ist.

An dieser Stelle passt dann aber folgende Analogie:

Du fährst mit deinem Auto fast nur durch die Stadt. Hast dir aber eines für überdurchschnittlich viel Geld gekauft, mit dem du auf der Autobahn auch mal 220 fahren kannst und auch willst. Nun gibt es ein Update der Motorensoftware, die sein muss, weil bei der Entwicklung ein Fehler am Motor gemacht wurde. In der Stadt kannst du weiter so fahren wie gehabt. Kein Unterschied bemerkbar. Doch beim nächsten Mal auf der Autobahn, da fährt die Kiste nur noch maximal 150.

Ist das nun ein Problem für dich?
Naja, ist ja ein "Sicherheitsupdate".
Die Analogie passt soweit, dass jedesmal wenns um die Sicherheit geht, logischerweise etwas langsamer wird. Ich habe in den vergangenen Jahren noch nie erlebt, dass ein Security Update etwas schneller gemacht hätte.

Man ist sich des Sicherheitsproblems schon seit über 20 Jahren bewusst, das schrieb ich auch schon vor zig Seiten.

Das viel größere Problem tut sich erst auf: während jetzt 3 mögliche Abuses bekannt sind, kommen bald viele neue hinzu und die natürlich auf weiteren Systemen funktionieren werden.
CPUs sind heute so dermaßen komplex, dass es unmöglich ist Fehler zu vermeiden. Diejenigen die jetzt noch blöd dastehen und "haha Intel!" schreien werden sich dann wieder in ihre AMD-Fanhöhlen verkriechen und so tun als wär das ganz was anderes.
Letztlich ist es problematisch, dass man es öffentlich gemacht hat, jetzt werden bald immer mehr solcher Lücken aufgedeckt. Und zwar von fast ALLEN CPUs. Den Crackern ist es egal, welcher Fangruppierung man angehört.
Dass der theoretische Angriffsvektor OOO bekannt war schreibt ARM auch so im Spectre Whitepaper.
Nur wurden erst jetzt schlüssig Wege aufgezeigt wie man das tatsächlich ausnutzt.
Ja, wie geschrieben: sobald eine Architektur draußen ist, wird bald mal "philosophiert" zu welchen Problemen es theoretisch kommen kann. DIe Theoretische Natur ist aber hier nicht abstrakt, sie sagt nur, dass im Moment kein konkretes Verfahren bekannt ist, sehr wohl aber früher oder später eins gefunden werden kann.

*hust*



Meltdown und Spectre: Update fur Windows 10 legt einige PCs lahm |
heise Security


Immerhin liegt damit das Risiko eines AMD-Systems nun wirklich bei "Null" statt "nahezu Null"... wer nicht booten kann, kann auch keinen Schaden anrichten^^
Cool, es geht also nun 1% langsamer (Intel) oder gar nicht. Danke Microsoft, wieder mal gut gemacht ;)
Ist hier im Forum jemand bekannt bei dem diese Lücken schon ausgenutzt worden sind ?
#Es ist recht unwahrschienlich, dass es jemanden hier trifft
2) es ist noch unbekannt, ob es überhaupt konkret schon Leute gibt, die diesen Fehler ausnutzen - außer die Forscher
3) selbst wenn es dich erwischt, kann es sein, dass du es nicht bemerkst.
4) wenn dir fad ist, krame einen alten Rechner hervor, schalte den ins Netz und greif auf den per Remote Control zu und du bist absolut sicher (mit deinem Hauptrechner).

Ist es überhaupt möglich diese Lücken auszunützen ohne direkten zugriff ?
Also ich browse nur als Test gerade via Teamviewer. Geht eigentlich ganz gut. Da ist das Risiko natürlich von 0.1% jetzt 0.0

Ich stelle mir das nicht so einfach vor.,..
Es ist eine andere Ebene als die zigtausend Lücken die jede Woche bekannt werden und eigentlich Lücken in der Software sind.
Es ist nicht unsicherer wie diese tausenden anderen Lücken. Aber es ist schwerer zu stopfen.
Wenn du also nervös bist, solltest du den persönlichen "Nervositätsstatus" vor der veröffentlichung einnehmen und 1 Promille Nervosität dazurechnen ;)


Würde so ein Programm vorausgesetzt es ist installiert worden( Angriff ) zb. einer Internet Security Software nicht auffallen ?
Wenn ein Programm vorausgesetzt wird ja. Wenn nicht müsste ein Programm selbst ähnliche Zugriffsmechanismen haben und ständig überprüfen was die auf der CPU so geschieht und überhaupt überprüfen ob das was geschieht "normal" ist oder nicht. Dazu müsste es wiederum alle Prozesse kennen und wissen was eigentlich der Normalzustand ist...
Ergo: Schwierig
 
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Dabei geht es scheinbar um Fixes für die CPUs nicht die GPUs. Wobei es durchaus möglich ist, dass die GPUs auch betroffen sind. Frage ist dann nur, wie schlimm das wäre. Zugriff auf den gesamten RAM hätten sie ja nicht. Vielleicht könnt man dann per Webseite den Videospeicher auslesen und Screenshots vom Framebuffer abgreifen (:
 
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Ach mir fällt ein, man könnte theoretisch auch übern Raspi ins Internet gehen/routen
 
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Solang die Skripte noch auf deinem PC laufen hilft das nix. VNC auf dem PI wäre eine Option.
Oder z.B. in meinem Fall auch einfach mit dem Handy Surfen. Die acht A53er Cortex Kerne von dem sind auch nicht betroffen :P.
 
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Solang die Skripte noch auf deinem PC laufen hilft das nix. VNC auf dem PI wäre eine Option.
Oder z.B. in meinem Fall auch einfach mit dem Handy Surfen. Die acht A53er Cortex Kerne von dem sind auch nicht betroffen :P.
In welcher Form surfst du. Also mitm Handy in der Hand oder das Handy als Schnittstelle?
Mir ist das Handy prinzipiell zu umständlich zum Surfen/arbeiten, aber es gibt ja eh dank RI und Remote-PCs sichere Varianten.

@PI beim Routing trifft das mit den Skripten zu, wenn du einen Remotezugriff hast nicht.
Und da man im eigenen Netzwerk ist, ist das mit der Remotesteuerung auch kein Problem mehr. Ich hatte das seit 2006 immer mal wieder, selbst Remote Gaming. Da ich eh im 1 Gbit Netzwerk bin kein großes Problem, sieht fast aus wie aufm eigenen PC.
Theoretisch kann man also den PC weiterhin zum Arbeiten verwenden und via Remote Control die "gefährlichen" Sachen aufm anderen PC machen. Ist mir zwar zu blöd, aber ich probiers gerade aus, einfach um zu sehen wo ich mich einschränken müsste :D - aufm anderen PC (ein Athlon 4850e) läuft ja sowohl Windows 7 als auch Linux drauf.
 
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Noch geht ja Tapatalk, das geht eigentlich recht gut von der Hand.
Remote ist natürlich ne Option, hab aber aktuell nicht die Muße das einzurichten.
 
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Noch geht ja Tapatalk, das geht eigentlich recht gut von der Hand.
Remote ist natürlich ne Option, hab aber aktuell nicht die Muße das einzurichten.
Wenn du es nur kurz probieren möchtest nimm Teamviewer, das geht innerhalb von 1 Minute ohne Vorkenntnisse und auch mitmt Handy (fürs Handy hab ich aber zusätzlich Remote Control Collection Remote Control Collection – Android-Apps auf Google Play )
Funktioniert an und für sich gut für meine Zwecke (wenn ich etwa mit der Frau nen Filmabend mache und von der Couch aus den PC bediene o.Ä)
 
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@PCGH

Ich freue mich schon auf den Artikel, oder die Sonderausgabe, in der jeder Benchmark neu gemacht wird. Einmal mit Windows update und mit Windows Update + Bios Fix.
Und die Benchmarks für die PCGH-PCs müssen neu gemacht werden, nicht, dass jemand euch wegen unlauterem Wettbewerb anzeigt oder den Verbraucherschutz kontaktiert.
 
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Ist doch schon getestet von Hardware Unboxed und da tut sich nicht groß was.

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Dass die FPS in den Keller gehen oder die Zahlen in den Benchmarks abschmieren, habe ich z.B. nicht vermutet. Die meisten werden nichts merken, weil bspw. ein 8700K so viele Reserven hat, dass ein Großteil einer Verschlechterung um 20 oder gar 30% eh nur mitbekommt, wenn eine CPU a la 8700K statt der bisherigen 5-6 Jahre vllt. nur noch 3-4 Jahre lang leistungstechnisch mithält. Interessant wird es doch erst dann, wenn man parallel noch mehr macht als nur zu zocken bzw die CPU einfach mal stärker auslastet und dann einen vorher und nachher Benchmarkvergleich macht. Ich vermute, dass man dann ähnlich Ergebnisse wie Epic und deren Fortnite Servern erhält. Wobei ich auch das nicht hoffe, hätte ich es sonst doch mit mehr grimmigen Kunden zu tun.
 
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Dass die FPS in den Keller gehen oder die Zahlen in den Benchmarks abschmieren, habe ich z.B. nicht vermutet. Die meisten werden nichts merken, weil bspw. ein 8700K so viele Reserven hat, dass ein Großteil einer Verschlechterung um 20 oder gar 30% eh nur mitbekommt, wenn eine CPU a la 8700K statt der bisherigen 5-6 Jahre vllt. nur noch 3-4 Jahre lang leistungstechnisch mithält. Interessant wird es doch erst dann, wenn man parallel noch mehr macht als nur zu zocken bzw die CPU einfach mal stärker auslastet und dann einen vorher und nachher Benchmarkvergleich macht. Ich vermute, dass man dann ähnlich Ergebnisse wie Epic und deren Fortnite Servern erhält. Wobei ich auch das nicht hoffe, hätte ich es sonst doch mit mehr grimmigen Kunden zu tun.
Die 20-30% sind ja absoluter worst case und sehr anwendungen-spezifisch. Letztlich wird der Durchschnittskunde nichts merken, weil man bei 1-2 % nunmal nix merkt.
 
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Die 20-30% sind ja absoluter worst case und sehr anwendungen-spezifisch. Letztlich wird der Durchschnittskunde nichts merken, weil man bei 1-2 % nunmal nix merkt.

Ich hab mal spekuliert, ob die Ladezeiten der Games länger dauern werden. Das Spielen an sich, wird nicht drunter leiden. Dafür ists auch zu GPU-intensiv.
 
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Ich hab mal spekuliert, ob die Ladezeiten der Games länger dauern werden. Das Spielen an sich, wird nicht drunter leiden. Dafür ists auch zu GPU-intensiv.
Ziemlich sicher nicht (bzw nicht merklich). Die Ladezeiten sind ja derzeit nicht von den reinen IO bzw Durchsatzleistungen der Festplatten abhängig. Da ist zwischen einer halb bzw doppelt so schnellen SSD kaum ein Unterschied. Aber genau diese Werte wären ja betroffen.
 
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Ziemlich sicher nicht (bzw nicht merklich). Die Ladezeiten sind ja derzeit nicht von den reinen IO bzw Durchsatzleistungen der Festplatten abhängig. Da ist zwischen einer halb bzw doppelt so schnellen SSD kaum ein Unterschied. Aber genau diese Werte wären ja betroffen.

Stimmt, die verursachen ja auch keine Dauerlast auf dem Medium.

Mal halb off topic:

Ich hab gestern mal geschaut, was hinsichtlich HW-Bugs oder Designfehlern noch so alles zu erwarten ist. Abseits von Sidechannelattacken. Mir wurde übler und übler nach einer Weile. Ist ganz interessant, aber man brauch wirklich einiges Vorwissen:

Breaking the x86 Instruction Set - YouTube
YouTube
Hardware-Fuzzing: Hinterturen und Fehler in CPUs aufspuren |
heise Security

GitHub - xoreaxeaxeax/sandsifter: The x86 processor fuzzer
The sandsifter audits x86 processors for hidden instructions and hardware bugs, by systematically generating machine code to search through a processor's instruction set, and monitoring execution for anomalies. Sandsifter has uncovered secret processor instructions from every major vendor; ubiquitous software bugs in disassemblers, assemblers, and emulators; flaws in enterprise hypervisors; and both benign and security-critical hardware bugs in x86 chips.

With the multitude of x86 processors in existence, the goal of the tool is to enable users to check their own systems for hidden instructions and bugs.

Ein Bug von ihm heißt "Halt and Catch Fire". Der bringt mal eben die CPU zum kompletten anhalten (abstürzen?).
 
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