Was ich nicht verstehe (neben polnisch) ist, warum im BIOS nen anderer Wert angezeigt wird. Das BIOS geift doch wohl auf den gleichen TempSensor auf dem Die zurück, oder?
Neben den internen digitalen Registern, auf die Coretemp zurückgreift und die die Messwerte der Sensoren für die interne Notabschaltung der Kerne enthalten, gibt es weiterhin einen analogen Temperaturfühler ("Diode"), der von einem Chip auf dem Mainboard ausgelesen wird. Dessen Temperatur wird typischerweise im BIOS, aber auch von den meisten Mainboardherstellertools angezeigt. Everest&Co sollten die auch auslesen können.
Problemr dieser Sensoren (schon seit P4-Zeiten):
Der Sensor ist zwar für einen weiten Temperaturbereich gedacht und gibt auch direkt einen Temperaturwert aus, aber die externe Auslesung ist ihrerseits alles andere als genau, so dass man wieder einen größeren Messfehler hat. Viel schlimmer aber: Die Umrechnung der Messgröße (Wiederstand) in einen °C Wert bleibt dem Mainboard/dem BIOS überlassen. Diverse Mainboardhersteller versuchen diesen Wert nachträglich zu "korrigieren".
Mein altes Asus hat mir da gerne mal Werte 3-4-5K unter der Temperatur des Kühlerbodens angezeigt, also ca. 10-15K unter dem minimal denkbaren Wert. (ich hab mir seinerzeit angewöhnt, Temperaturen nur in °A anzugeben, da Asus offensichtlich einen anderen Bezugsrahmen als Celsius hat

)
Bei Abit ist es iirc zu Sockel A Zeiten (damals mit Sensor sogar nur im Sockel, aber vergleichbarer Auslesemethode) mal zu einem Temperaturunterschied von 10K durch ein BIOS-Update gekommen...
Diese Werte sind also ebenfalls schlecht zu gebrauchen.
(Je nach Zweck aber besser, als die von CoreTemp:
Letztere sagen einem gut, wieviel Temperaturreserven bis zur Überhitzung bestehen, sind aber von CPU zu CPU überhaupt nicht zu vergleichen. Die analogen BIOS-Daten sind deutlich CPU unabhängiger und bei zwei Systemen mit gleichem Mainboard und gleicher BIOS-Version kann man auf eine Vergleichbarkeit mit "nur" ±3-4K hoffen)