Mainboard+RAM Kaufberatung i7-12700k

ScoutOne

Komplett-PC-Käufer(in)
Da es langsam Zeit wird meinen treuen i7-4790k in die verdiente Rente zu schicken, wollte ich mich mal informieren was ihr für Board/Arbeitspeicher in Bezug auf den i7-12700k empfehlen könnt.



Budget für Z690 Board+RAM wären 500-600€
Lohnt es gleich DDR5 mit zu nehmen, die Preise sind ja gut gefallen hab ich gesehen.


Schon mal danke an alle!
 
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Du stellst die falsche Frage. ;) Du solltest dir Gedanken über folgende Dinge machen:

1,) Will ich die CPU ggf. per Multiplikator übertakten -> Dann geht kein Weg an z690 vorbei
2.) Ist übertakten keine Option was muss der Chipsatz für mich leisten -> Stichwort Anzahl der M2 und PCIe Slots
3.) Wie lange soll die Plattform an sich halten?
4.) Habe ich bzw. meine Anwendungen realistisch einen Gewinn aus der höheren Bandbreite von DDR5 gegenüber DDR4
5.) Was für einen Formfaktor bevorzuge ich? ATX? Soll es kleiner werden Richtung mATX oder gar ITX?
 
Danke für den Input Shinna!

1.) Hab bisher immer moderat übertaktet und würde es gern so beibehalten.

2.) In Bezug auf Direct Storage werde ich wohl nur noch auf M2 NVME setzen.

3.) Mein Basis Upgradezyklus sind immer so 6-7Jahre. Den in der Signatur habe ich seit 2015. GPU alle 2-3 Jahre.

4.) PC wird zu 90% für Gaming+Streaming+Mediatainment genutzt. DDR5 bringt für Gaming nicht soviel mein ich gelesen zu haben, wie sieht es beim streamen aus?

5.) Ich habs gern groß, weil die Augen mit dem Alter schlecht werden. Also ATX. :D
 
Wenn OC für dich also zumindest eine Option ist, dann würde ich ein z690 Board nehmen. Eine DDR5 Plattform mit performanten RAM kostet so um die 550€.
Das liegt je nach Spiel dann etwas vor einem guten DDR4 System. Der FPS Gewinn ist dabei IMO aber nicht "spürbar".

Für 200€ weniger kriegt man dann quasi die gleiche Performance. Gut wenn einem der Sound Codec zu schlecht ist muss man ggf. in eine Soundkarte investieren. Die kosten ja nun aber auch nicht die Welt.

Und für ~200€ könnte man sich dann in ein paar Jahren wieder ein neues Mainboard leisten. ;)
PC wird zu 90% für Gaming+Streaming+Mediatainment genutzt.
Da sehe ich zumindest jetzt erstmal nichts was von DDR5 profitieren würde.
 
Und wieder danke für den super Input. @Shinna
Bin jetzt bei dem hier gelandet:



Weißt du evtl zufällig ob das XMP Problem bei den GIGABYTE Boards mittlerweile gefixt wurde?


Auch überlege ich vom i7-12700k auf einen i5-12600kf zu downgraden (Geld > EGO :) ).
 
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Weiß jemand zufällig ob das XMP Problem bei den GIGABYTE Boards durch BIOS-Updates mittlerweile gefixt wurde?
 
Ich glaube es gibt nach wie vor Probleme. Es ist zwar besser geworden aber unterm Strich fährt man mit MSI, ASUS oder ASRock besser beim Memory Support.
Ich habs jetzt einfach mal riskiert, bin schon immer bei Grafikarten GIGABYTE Fan gewesen, geb ich ihnen mal ne Chance. Drückt mir die Daumen und noch mal an alle ein riesiges und herzliches Danke schön für eure Mühe und Ratschläge!
 
Ich hätte MSI oder ASUS genommen. Gigabyte schneidet echt nicht gut ab bei Z690.
Der Test vom Z690 Gaming X DDR4 in der PCGH war jetzt aber nicht schlecht, deswegen hab ich zugeschlagen. Vor allem da mich der fehlende 5.1 Audioanschluss nicht stört, da ich den Sound über meine Alexa laufen lasse.

Wie gesagt, wenns fuxt schick ichs zurück und hol mir das MSI Tomahawk. :D


Edith meint: Hab mir jetzt ein paar aktuelle Rezensionen auf Alternate+co durchgelesen und die seit März scheinen alle ohne Probleme zu laufen. Ich gebe auf jedenfall Rückmeldung wie es beim mir funktioniert.
 
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In der kommenden 08/2022 gibt es noch einmal einen Nachtest, der ebenfalls betont, dass Gigabyte etwas länger für die UEFI-Pflege braucht. (= die haben ihren bisherigen Leistungsrückstand komplett abbauen können, während schon zuvor flotte Hersteller nur kleine Sprünge machen konnten) RAM-Probleme haben wir aber in der Redaktion nie nachvollziehen können, wobei außer Stephan aber natürlich auch niemand weitere RAM-Kits probiert, wenn das erste läuft und da hatten wir wohl immer Modelle, die auch mit den frühen Gigabyte-UEFIs schon gut klarkamen.
Physisch habe ich ohnehin schon lange nicht mehr soviel Lob für Gigabyte übrig gehabt wie in der Z690-Generation.
 
Wie versprochen mein Fazit:
XMP absolut kein Stress, neuestes BIOS drauf, hat funktioniert.
Einzige Problem das ich nun habe ist, das er mir beim booten immer den Windows Boot Manager von der HDD startet allerdings keine anderen Festplatten im Boot-Menü anzeigt.

System liegt auf der 960 NVME SSD.



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Guck mal nach, ob der VMD-Controller aktiv ist. Darüber laufen bei Alder Lake die RAID-Modi und auch wenn der Single-Laufwerke verwalten kann, übernimmt er halt doch erstmal die Controlle darüber nach dem Motto "alles meins". CSM kann bei vorhandenden Windows-Installationen auch zu Problemen führen.
 
Guck mal nach, ob der VMD-Controller aktiv ist. Darüber laufen bei Alder Lake die RAID-Modi und auch wenn der Single-Laufwerke verwalten kann, übernimmt er halt doch erstmal die Controlle darüber nach dem Motto "alles meins". CSM kann bei vorhandenden Windows-Installationen auch zu Problemen führen.
VMD ist aus, hatte ihn vorher mal aktiviert, dann waren aber gar keine Laufwerke sichtbar. CSM muss ich nach sehen.
Edit: CSM ON hat die restlichen Festplatten sichtbar im Boot-Menü gemacht, nur wenn ich jetzt die NVME SSD auswähle bootet er mir nicht da angeblich kein System darauf ist.
 
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