News Magnetbandspeicher: Auslieferungen steigen 2023 auf 152,9 Exabyte

PCGH-Redaktion

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Das Magnetband gilt gemeinhin als totes Speichermedium. Die Hersteller dieser Technik konnten im letzten Jahr jedoch 152,9 Exabyte an komprimierter Kapazität ausliefern.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Magnetbandspeicher: Auslieferungen steigen 2023 auf 152,9 Exabyte

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Wir haben auch noch div. Kunden die TapeLibraries in unterschiedlichen Größen für Backup-Zwecke im Einsatz haben.
Die Fragen auch immer mal wider nach neuen Bändern an...

Wird halt immer noch genutzt trotz Server-Redundanz, unterschiedliche RZ, On- und Offsite-Storage etc.
Da kommt halt ganz hinten dran immer noch mal eine Library oder ein einzelnes Bandlaufwerk in dem dann in unterschiedlichsten weißen und Zeiträumen gesichert wird
 
Wir haben auch noch div. Kunden die TapeLibraries in unterschiedlichen Größen für Backup-Zwecke im Einsatz haben.
Die Fragen auch immer mal wider nach neuen Bändern an...

Wird halt immer noch genutzt trotz Server-Redundanz, unterschiedliche RZ, On- und Offsite-Storage etc.
Da kommt halt ganz hinten dran immer noch mal eine Library oder ein einzelnes Bandlaufwerk in dem dann in unterschiedlichsten weißen und Zeiträumen gesichert wird

Das werden in nächster Zeit auch noch mehr werden! Die Nachfrage an Tape libraries steigt in den letzten Jahren wieder rasant an. Redundanter, aber aktiver On- und Offsite-Storage schützen halt nicht vor Ransomware, etc..

Der Vorteil bei Tapes ist halt, dass sie nicht mehr geschrieben werden können, sobald sie aus dem Recorder ausgeworfen wurden.
 
Wobei das eigentlich auch mit HDDs und SSDs gehen würde; physisch an-abkoppeln könnte man die mit sinnvoll gemachten Schnellverschlüssen auch. Beim Tape geht es aber OutOfTheBox.

Ja, das ist theoretisch richtig. Aber zum einen sind Magnetbänder deutlich günstiger, vor allem um sie "in den Schrank zu legen". Zum anderen sind sie auch robuster. Klassische HDDs sind halt empfindlicher was Stoß- und Schlagfestigkeit angeht, was bei automatischer Verarbeitung durch den Robotor problematisch werden kann und SSDs sind aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für Langzeitarchivierung ausgelegt. Außerdem hast du bei beidem neben dem eigentlichen Speichermedium (Platter/Flashchip) noch die ganze R/W-Elektronik.

Das hast du bei einem Band alles nicht. Eine LTO-9 Tape kostet ~50-60 Euro für 45TB. Es funktioniert noch einwandfrei auch wenn der Roboter es 100 mal hat fallen lassen, ist auch nach 25 oder mehr Jahren noch lesbar und hat selbst keine Elektronik, die kaputt gehen kann.
 
Magnetbänder sind eben sehr zuverlässlich und ich könnte mir auch wieder eine Datensicherung darauf vorstellen. Früher hat man das Privat auf VHS Kassette gespeichert.:D
War kostengünstig und man konnte bei einer 300 Minuten Kassette einiges an Daten sichern.
Habe meinen guten alten S-VHS Videorecorder repariert und nun könnte ich mit der Datensicherung loslegen...;)
 
Wobei das eigentlich auch mit HDDs und SSDs gehen würde; physisch an-abkoppeln könnte man die mit sinnvoll gemachten Schnellverschlüssen auch. Beim Tape geht es aber OutOfTheBox.

Physisches abkoppeln ist in den meisten Fällen gar nicht nötig. Es müsste eigentlich schon reichen, die Volumes offline zu nehmen – auch im Ransomware-Zeitalter sind Angreifer damit beschäftigt, Zugang zum System zu erreichen und agieren einmal darauf eher als normaler User/normales Programm, also ohne Zugriff auf Hardware-Optionen im Betriebssystem. Schlimmstenfalls würde ein angepasstes UEFI reichen, dass eine komplete Deaktivierung des Ports erlaubt.

Aber: Egal wie auch immer man eine HDD oder SSD offline nimmt, man hat dann offensichtlich einen Use-Case in dem der der Nachteil von Tapes, die schlechte Zugänglichkeit, zum Vorteil wird. Und in den meisten anderen Punkten, vor allem bei Preis, Platzbedarf und Ausfallsicherheit liegen Tapes (ab einem gewissen Gesamtbedarf) ohnehin in Führung. Also kann man sie dann auch direkt einsetzen.
 
Physisches abkoppeln ist in den meisten Fällen gar nicht nötig. Es müsste eigentlich schon reichen, die Volumes offline zu nehmen – auch im Ransomware-Zeitalter sind Angreifer damit beschäftigt, Zugang zum System zu erreichen und agieren einmal darauf eher als normaler User/normales Programm, also ohne Zugriff auf Hardware-Optionen im Betriebssystem. Schlimmstenfalls würde ein angepasstes UEFI reichen, dass eine komplete Deaktivierung des Ports erlaubt.

Aber: Egal wie auch immer man eine HDD oder SSD offline nimmt, man hat dann offensichtlich einen Use-Case in dem der der Nachteil von Tapes, die schlechte Zugänglichkeit, zum Vorteil wird. Und in den meisten anderen Punkten, vor allem bei Preis, Platzbedarf und Ausfallsicherheit liegen Tapes (ab einem gewissen Gesamtbedarf) ohnehin in Führung. Also kann man sie dann auch direkt einsetzen.

Volumes nur offline zu nehmen oder per Software den Port abzuschalten wäre meiner Meinung nach zu unsicher.
Nach dem eindringen in ein Netzwerk wird in der Regel als erstes gezielt das Backup-System angegriffen. Denn mit intaktem Backup legt keiner teilweise mehrere Millionen Euro für die encryption keys auf den Tisch. Da gibt es mittlerweile sehr spezialisierte Ransomware, die ganz gezielt Backup-Systeme/WORM-Archive von z.B. Oracle, Dell oder HP angreifen.
 
An für sich ne tolle Sache, wäre da nicht der "falsche" Preis:

Ein RDX-Laufwerk ist recht günstig, dafür kostet ein RDX Cartridge 2,0 TB - 253 Euro.

Ein Quantum/ LTO Laufwerk ist extrem!!! teuer, dafür die Bänder echt günstig. Für 75 Euro bekommt man 12 TB (nativ), bzw. bis zu 30 TB (komprimiert).

Nun wählet ...
 
An für sich ne tolle Sache, wäre da nicht der "falsche" Preis:

Ein RDX-Laufwerk ist recht günstig, dafür kostet ein RDX Cartridge 2,0 TB - 253 Euro.

Ein Quantum/ LTO Laufwerk ist extrem!!! teuer, dafür die Bänder echt günstig. Für 75 Euro bekommt man 12 TB (nativ), bzw. bis zu 30 TB (komprimiert).

Nun wählet ...

Ich kann mich täuschen, aber sind RDX nicht eigentlich "Festplatten im Cartidge-Format" und keine Bandlaufwerke?

Im Unternehmensbereich kenne ich so nur LTO.

Für den privaten Einsatz und zu retail Preisen wird sich das auch niemand kaufen.
Wenn du als Unternehmen ein Backup-System mit Laufwerk kaufst, bezahlst du in der Regel deutlich weniger.
Zum anderen relativiert sich der "hohe Preis" für ein Laufwerk sehr schnell wieder, wenn du mehrere Petabyte an Backup-Speicher benötigst und das Speichermedium günstig ist.
 
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