News Made in Germany: CachyOS ist die populärste Linux-Distribution

Guten Morgen,

zu aller erst ist es wichtig zu verstehen meiner persönlichen meinung nach, dass man ua. "Lernwillig/Lernbereit - Wissbegierig - eine gewisse Faszination und Begeisterung" mitbringen sollte bei einem Umstieg von Windows & MacOs etc. hin zu Linux !

Ja, es gibt unzählige Distros (und deren Forks) mit ihren eigenarten usw., wo ein Anfänger/Umsteiger erst einmal völlig überfordert ist und wie ein "Ochs mit großem Fragezeichen vor einem Berg steht" mit vielen berechtigten Fragestellungen, absolut nachvollziehbar und Logisch.

Vereinfacht ausgedrückt kann man im Prinzip die ganzen Distros auf folgende herunterbrechen:

1.) Die große Debian Familie

2.) Die Arch Familie

3.) Die Suse Familie

4.) Die Gentoo Familie
(Wer sich das pure Gentoo als Anfänger antun will, und am Ball bleibt und knallhart Konsequent Lernwillig und Begeisterung mitbringt, diejenigen haben meinen tiefsten Respekt.) :daumen:

Ich habe das jetzt erstmal Bewußt sehr sehr Simpel gehalten um die Einsteiger bzw. Umsteiger nicht zu Verwirren.

Und wie gesagt: Lernbereitschaft sollte in aller erster Linie vorhanden sein,.......denn das ganze Leben ist ein Lernprozess. ;)
 
Wenn ich sowas lese, würde ich am liebsten den Leuten helfen, mich neben sie hocken und mit ihnen den Rechner aufsetzen. Zumindest mache ich das bei Familie, Freunden und Arbeitskollegen so.

Wahrscheinlich aber nicht umsetzbar.

Wenn man wenig Zeit und Nerv hat, sich bei Problemen irgendwo reinzufuchsen - gerade am Anfang (kann ich vollkommen nachvollziehen), ist ein Helfer besonders schön.

Gibt es bei Dir in der Umgebung irgendwo nen Chaos Computer Club, Maker-Café, DIY-Lab oder sowas?
Habe selber bei solchen mitgemacht und empfand damals die Nerds im CCC super nett und hilfreich.
Keine Scheu oder Kontaktangst - sind alles liebe Menschen.

Und wenn Du sagst, Du willst von MS weg und wolltest da Linux probieren, bist aber totaler Neuling und Noob, dann kommen alle unterstützend angerannt :love:
Kann man dich mieten? 😁
 
die vielen Distros machen es allerdings schwierig eine Standardisierung zu implementieren.
Wie es bei MS halt schon seit Dekaden der Fall ist.

Ich mein
Windows -> Treiber -> runtimes + DX usw. usf. (AiO Runtimes machen das alles in einem Ritt)
Linux -> Treiber -> runtimes -> Proton -> wine bzw nötige Übersetzunglayer für Windows Software
Ich würde es vermutlich eher so aufzeichnen:
Windows: Anwendung - Kernel - Grafikschnittstelle - Treiber
Linux: Anwendung - ggf. Kompatibilitätsschichten (Wine/Proton, DXVK/VKD3D) - Kernel - Grafikschnittstelle - Treiber
Das läuft aber doch auf allen infrage kommenden Distros gleich, genau so wie man native Linuxspiele auch auf allen entsprechenden Distro spielen kann. Die Übersetzungsschichten braucht man ja nicht, weil die Distros verschieden sind, sondern weil Linux verschieden von Windows ist.
...oder mein Aluhut in der Werkstatt wäre...
*seufz*
Also hat man die Wahl zwischen schnell oder stabil. Was wenn ich beides will. Ich hab ja keinen 2.500€ PC weil ich so Lust auf Kompromisse habe. Für ne Runde TuxRacer oder Civ4 auf ner ollen Radeon hats ja noch immer gereicht.
Das sind relative Begriffe. Es ist wirklich nicht so, als ob eine schnelle, wobei man es eher als aktuelle bezeichnen würde, Distro sich ständig verabschiedet. Im Endeffekt ist das einfach so, als würde man bei Windows die Updates eine Weile zurückstellen.
War eigentlich jedes Mal: Euphorie -> Optimismus->Realität->Selbststudium->Frustration->Deinstallation
Was waren deine Probleme? Hast du irgendwelche besonderen Anwendungsszenarien?
 
Ich nutze CachyOS jetzt schon seit einigen Monaten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es jetzt perfekt. Ist lange her, dass mir ein OS so viel Spaß macht wie CachyOS. Das schließt alle Linux Distributionen, die ich vorher benutzt habe, mit ein.

Wäre ich noch Gamer wäre Cachy aber definitiv eine Option.
CachyOS ist nicht nur was für Gamer. Die Arbeitsgeschwindigkeit profitiert auch ordentlich von den Optimierungen.


Dieses sudo-irgendwas wollte immer ein PW haben, hat aber ums Verrecken keinerlei Eingaben bis aufs Enter reagiert.
Natürlich hatte ich verstanden, dass die Passwortsternchen nicht angezeigt werden und ich daher "blind" eingeben soll.
Hat aber dennoch nicht geklappt.

Laut den hilfsbereiten Dudes im Linuxforum ein geläufiges Problem, welches nur mit einer kompletten Neuinstallation zu beheben sei...
und damit war Cachy für mich komplett durchgefallen.
Ja, das kann erst mal verwirrend sein, wenn man nicht sieht das man was eingibt. Ging mir am Anfang genau so.
Ich für meinen Teil wundere mich, dass das ein geläufiges Problem sein soll. Ich höre das erste Mal davon.

Was auch immer das verursacht hat, es ist logisch, dass Linux neu installiert werden muss. Mit sudo gibst du dem Kommando, das du ausführen willst Administrator (root) rechte. Dafür ist logischerweise ein Passwort nötig. Das Problem an deinem Bug ist, um das zu lösen bräuchtest du sudo. Was ja nicht geht, weil es dein Passwort nicht akzeptiert. Deswegen ist das einfachste eine Neuinstallation.
Man könnte es auch mit einem LiveLinux und chroot probieren, das ist für einen Anfänger aber deutlich schwerer als eine Neuinstallation.

Aber als Laie musst du dich da, so glaube ich, da erstmal eine eine ganze Weile vorab mit beschäftigen und sehr viel Zeit investieren. Ich sehe eine steile Lernkurve.
Wenn du generell Laie bist, fällt dir der Umstieg sogar leichter als jemand, der Windows Profi ist.
Nein, man muss und sollte sich vorher auch nicht eine ganze Weile damit beschäftigen. Man lernt am besten, in dem man sein System benutzt. Eine Fremdsprache lernt man auch viel besser, wenn man sie aktiv sprechen muss, anstatt einfach nur trocken Vokabeln zu lernen.
Das Einzige worum man sich vorher Gedanken machen muss ist welche Distribution man zuerst benutzen will und ob man bereit ist die Hürden zu meistern, auf die man trifft.

Ich für meinen teil nutze beides, MS hat noch immer ein paar sachen Linux voraus, besonders was das dateimamagement angeht, aber sonst? Wäre Linux genauso zu 100% eine grafische Oberfläche und Entwickler würden mal die Vorteile davon sehen, würde niemand mehr windows nutzen.
Da muss ich dir aber widersprechen! Jedes halbwegs moderne Dateisystem von Linux ist NTFS und FAT von MS um Welten voraus!
Das Hantieren mit Konfigurationsdateien mag für einen frischen Umsteiger zwar nervig und umständlich erscheinen, damit behält man aber die volle Kontrolle. Ganz im Gegensatz zum "ich mache alles für dich" Ansatz von Windows.

Die Komandozeile verliert auch ganz schnell ihren schrecken, wenn man erstens weiß, was man tut, und zweitens merkt, dass viele aufgaben schneller zu erledigen sind, wenn man sie als Kommando Tippt.
Eins kannst du mir glauben, ich selbst habe anfangs die Kommandozeile gemieden wie der Teufel das Weihwasser (ich war ein Kind der MS DOS Ära). Mittlerweile mache ich vieles über die Kommandozeile, weil einfacher und schneller geht, als sich das alles zusammen zu klicken.

Ich habe im übrigen genau so argumentiert wie du. Bis mir der Blogartikel Linux ist nicht Windows die Augen geöffnet hat und ich die Unterschiede eines Linux schätzen gelernt habe.

das war 1998 als Suse 5 war es glaube ich rauskam. Wo sind wir jetzt? 2.8% Markdurchdringung? Na immerhin.
Na ja, was erwartest du? Im privaten Umfeld hat MS mit ihrer verlogenen OEM-Politik die Verbraucher im Griff.
Die meisten kommen erst gar nicht auf die Idee, das es außer den überteuerten Apple Produkten auch noch Alternativen zu Windows gibt.
 
Ich würde es vermutlich eher so aufzeichnen:
Windows: Anwendung - Kernel - Grafikschnittstelle - Treiber
Linux: Anwendung - ggf. Kompatibilitätsschichten (Wine/Proton, DXVK/VKD3D) - Kernel - Grafikschnittstelle - Treiber
Die Grafikschnittstelle (OpenGL, Vulkan oder DirectX) kommt immer direkt nach der Anwendung/Spiel bzw DXVK/VKD3D unter Linux. Dann kommt schon der Treiber, wobei es da natürlich den User-Space und den Kernel-Space Anteil gibt.
 
Das Hantieren mit Konfigurationsdateien mag für einen frischen Umsteiger zwar nervig und umständlich erscheinen, damit behält man aber die volle Kontrolle. Ganz im Gegensatz zum "ich mache alles für dich" Ansatz von Windows.
Genau wie unter Windows kann man das allermeiste aber auch problemlos über eine grafische Oberfläche lösen. Wenn das aber mal nicht reicht, stehen bei Linux aber immer noch recht gut lesbare Konfigurationsdateien der ziemlich kryptischen Registry bei Windows gegenüber.
Die Grafikschnittstelle (OpenGL, Vulkan oder DirectX) kommt immer direkt nach der Anwendung/Spiel bzw DXVK/VKD3D unter Linux. Dann kommt schon der Treiber, wobei es da natürlich den User-Space und den Kernel-Space Anteil gibt.
Ich war tatsächlich etwas unsicher, wo ich genau den Kernel in der Kette verorten sollte. Ich habe ihn jetzt dorthin verfrachtet, weil er derjenige ist, der den Anwendungen die Hardwareressourcen zuteilt. Aber ja, "räumlich" sitzt er nicht wirklich zwischen den Anwendungen und dem Treiber, sondern teilt "zeitlich" die Ressourcen zu.
 
CachyOS hab ich bisher noch nicht ausprobiert. Irgendwie bin ich immer wieder zurück zu Ubuntu, auch wenn ich denke, dass das einfach die Gewohnheit ist.

In meinem Bekanntenkreis ist leider keine/r dauerhaft bei Linux geblieben. Immer war irgendwann und irgendwo ein Befehl im terminal nötig um etwas zu realisieren das Windows mit Mausklicks beherrscht und kurze Zeit später war die Luft raus. Gerade dann, wenn sie im Netz nach Lösungen gesucht, aber nicht ihre Distro, sondern nur linux eingegeben haben. Verständlich, dass dann einige Anleitungen so nicht funktionieren.

Die Linux Distros sind aktuell auf einem guten Weg und wenn das noch ein oder zwei Jahre so bleibt, dann könnte daraus auch mal was entstehen, dass für (ausschließlich) Mausklickfreunde funktioniert.
 
was man da es so mitkriegt
Kann mich nicht beschweren. Stabilität ist kein Thema. Funfact: Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich Windows komplett neu installieren musste in den letzten 5 Jahren.

Was waren deine Probleme? Hast du irgendwelche besonderen Anwendungsszenarien?
Geforce Treiber mit 3D Beschleunigung lauffähig zu bekommen hat sich besonders in meinem Hirn festgesetzt.

Will mir gar nicht ausmalen, wie viele KIs ich befragen muss um unter Linux die Audioausgabe verschiedener Programme (Discord, Musikstream, Gamesound) zu splitten und als getrennte Kanäle an einen anderen PC weiterzuleiten.

Apple Produkten auch noch Alternativen zu Windows gibt.
Polemik macht Dich nicht gerade glaubwürdiger. Just saying.
 
Kann mich nicht beschweren. Stabilität ist kein Thema. Funfact: Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich Windows komplett neu installieren musste in den letzten 5 Jahren.
Absolut, bis auf ein paar Bootprobleme kann ich über Windows 11 auch nichts sagen bezüglich Beschwerden. Aber genau so wie uns zwei wird es genügend Arch-User geben, die das gleiche sagen können.
Systeme wie Debian sind nur einfach stabiler als Windows, weswegen die ja auch bevorzugt auf Servern eingesetzt werden.
 
Ich bin ein bisschen verwirrt, mir ist bekannt das Linux jetzt als OS zum Gaming verwendet werden kann, aber sollte man jetzt SteamOS nutzen oder sowas wie CachyOS? Laufen auf beiden Systemen die gleichen Spiele?
 
Ich bin ein bisschen verwirrt, mir ist bekannt das Linux jetzt als OS zum Gaming verwendet werden kann, aber sollte man jetzt SteamOS nutzen oder sowas wie CachyOS? Laufen auf beiden Systemen die gleichen Spiele?
Als Linux-Anfänger würde ich zu keinem von beiden raten. SteamOS ist für einen normalen Spielerechner nicht unbedingt gut geeignet und CachyOS benötigt meiner Meinung nach schon etwas Erfahrung mit Linux. Würde eher zu einer einfacheren Distro wie Mint, Ubuntu oder Fedora raten.

Die Spielekompatibilität hat nichts mit der Distro zu tun, Steam und kompatible Games kannst du auf jedem Linux installieren.
 
Geforce Treiber mit 3D Beschleunigung lauffähig zu bekommen hat sich besonders in meinem Hirn festgesetzt.
Merkwürdig, damit hatte ich so gar keine Probleme.
Will mir gar nicht ausmalen, wie viele KIs ich befragen muss um unter Linux die Audioausgabe verschiedener Programme (Discord, Musikstream, Gamesound) zu splitten und als getrennte Kanäle an einen anderen PC weiterzuleiten.
OK, das klingt schon eher speziell. Keine Ahnung.
 
Ich bin ein bisschen verwirrt, mir ist bekannt das Linux jetzt als OS zum Gaming verwendet werden kann, aber sollte man jetzt SteamOS nutzen oder sowas wie CachyOS? Laufen auf beiden Systemen die gleichen Spiele?
Es ist immer noch alles beim Alten. Die "Geläuterten" löschen ihr Windows, installieren stattdessen irgendeinen Müll, nichts geht mehr und die Linux-Jünger sind schon weitergezogen, den Nächsten mit ihrem Siff zu belästigen.
 
Genau wie unter Windows kann man das allermeiste aber auch problemlos über eine grafische Oberfläche lösen. Wenn das aber mal nicht reicht, stehen bei Linux aber immer noch recht gut lesbare Konfigurationsdateien der ziemlich kryptischen Registry bei Windows gegenüber.
Du hast recht, das hatte ich vergessen zu schreiben.

Polemik macht Dich nicht gerade glaubwürdiger. Just saying.
Wo ist die Polemik? Nichts von dem, was ich behauptet habe, ist falsch.
Die meisten Leute kennen nun mal nur Microsoft und Apple. Dass Apple oft mehr verlangt hat als ein vergleichbares PC-System gekostet hätte, ist ja auch nicht neu. Ein Fan sieht das möglicherweise anders und fühlt sich durch solche Aussagen angegriffen.
Was meine Glaubwürdigkeit angeht, glaube meinen Aussagen oder lass es ein. Mein Schaden ist weder das eine noch das andere.
 
Genau wie unter Windows kann man das allermeiste aber auch problemlos über eine grafische Oberfläche lösen.
Das Problem daran ist nur, dass man des Öfteren übers Terminal erstmal die nötigen Schritte unternehmen muss um überall an eine grafische Oberfläche zu gelangen.
 
Benutze schon ewig und drei Tage Linux Mint, aber die Gunst von Mint fällt bei mir mit jedem Update.
Das Problem ist, dass nach jedem Upgrade z. B. von 22.0 auf 22.1 immer einige Dinge nicht mehr richtig funktionieren.

Meistens Kleinigkeiten, die aber einfach nerven (mal gehen die 3 Monitore nicht mehr richtig, muss man alles neu einstellen, mal fehlt die Taskleisteneinstellungen wieder (bei 3 Monitoren), dann zicken Applets rum, die sonst 1A liefen, usw.).
Ganz schlimm war jetzt nur der Wechsel von AMD zu nvidia, da hab ich mir einen abgebrochen die Treiber zum Laufen zu bekommen. Bei Neuinstallation ist das überhaupt kein Thema.

Mal schauen, ob ich demnächst auf Arch wechsle, hab bisher alles unter Debian/Ubuntu-Derivaten laufen (auch zig Server).
Bin bisher Ubuntu Fan. Aber das Cachy auf Geschwindigkeit optimiert ist, hört sich interessant an.

Gibt es denn brauchbare Benchmarks, die diesen "Vorteil" unterstreichen?
 
Mal schauen, ob ich demnächst auf Arch wechsle, hab bisher alles unter Debian/Ubuntu-Derivaten laufen (auch zig Server).
Du hast da aber bei CachyOS ein gewaltiges Problem.
Es ist instabil. Die Leute die es verwenden wollen jeden letzten tropfen der Performance haben - auf Kosten der Stabilitaet. Ich wuerde es mir nicht mehr geben.
Habe es jahrelang verwendet und immer waren Anfaengerfehler in den Settings gesetzt die das System dann verstaendlicherweise zum freeze bewegten.
 
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