Was wäre denn ein Beispiel für einen komplexeren Case?
Um mal ein paar zu nennen - aber das ist halt auch nur die Spitze des Eisberges!
CachyOS ist halt nicht fuer Workstation - like user gemacht.
Und die Server Version auch nicht...
- Du hast z.b 64GB RAM aber du brauchst eigentlich mehr als das und brauchst SWAP auf deiner NVMe.
Genau dieser Fall war bis vor kurzem gar nicht moeglich weil die Maintainer einfach mal zSWAP verboten hatten in deren CachyOS-Settings package und die fancy zRAM Variante gepackt mit viel zu extremen Settings die Performance bevorzugen und Systeminstabilitaet nicht gewaehrleisten.
- Du hast professionelle Audio-Hardware und willst nicht, das dir irgendwelche "mach-schneller" Einstelungen die tief im System vergraben sind Audio-Aussetzer verpassen.
- Du hast generell eine hohe CPU-Last und auch mal fuer mehrere Stunden und das System muss Stabil bleiben.|
- Du hasst es den Kernel jedes update back to defaults patchen zu muessen
- Weil du keine downtime willst, willst du von btrfs aus snapshots via timeshift automatisieren und enstprechend schnell wiederherstellen ohne das du die extra 1-2% performance von dem default "XFS" vorgesetzt bekommst
- Desweiteren willst du auch mal in ein Recovery booten ohne das du eine spezifischen Kernel hast damit genau dein XFS ueberhaupt mal recovery faehig ist
- Du willst generell, das dein System stabil bleibt und das deine Programme laufen
( Archlinux ist ja schon bleeding-edge, CachyOS haut da noch 10 Schippen drauf mit experimental Settings)
In meinem Case musste ich den Kernel UND das cachyos-settings package entfernen!
- Du erwartest, das wenn mehrere Leute Probleme mit dem Kernel reproduzieren, das es ernst genommen wird und das es nicht weggeschoben wird.
- Du willst generell das deine packages so flott wie moeglich sind, willst aber kein "Update Schluckauf" - da ist das ALHP Projekt meilenweit besser.
- Du hast die ein oder andere Virtuelle Maschine am laufen, und willst nicht, das die dauernt abkackt