News Made in Germany: CachyOS ist die populärste Linux-Distribution

Um dem Bedenken mal zu begegnen: es gibt neben den "größeren" Distros wie Debian, Arch Linux und Fedora (und Suse?) ... auch "kleinere", die es auch bereits recht lange und immer noch gibt - eine Auswahl:
2004: Ubuntu
2005: Kubuntu
2006: Linux Mint
2009: Zorin OS
2011: Manjaro, Elementary OS
2013: KaOS
2014: MX Linux
...
Die Gentoo Leute hast du vergessen

Apropo Gentoo, werde mal nacher den Gentoo Fork "Redcore" mir anschauen.

;)
 
Zu Gentoo Redcore hab ich mir das mal angesehen.
Mal gucken ob ich das auch mal installiere.

:daumen:
@TeSla67,

in der von dir geposteten Linux Bibel zu Redcore steht übrigens:

"Redcore Linux, also Gentoo ist mit diesem System sehr einfach zu installieren und zu konfigurieren – Sie nutzen so ein aktuelles System, wahrscheinlich aktueller als Arch oder Manjaro, vor allem aber stabiler."

Bin mal gespannt.
 
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Der Absatz und das Steam, Lutris schon installiert sind, hat mich echt überrascht.
Bei dem Rest, aktualisieren und Paketquellen zb. hab ich zwar schon wieder Kopfschmerzen 😂 aber schauen wir mal. @_Maxi_
 
BÄM!
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wer sofort auf das neuste Windows umsteigt ist selber schuld...
Okay, da setzt Du aber auch entsprechendes Know How in der Windows Welt voraus. Meist geht das ja noch weiter - nämlich, dass mensch sich doch keine Home Edition kaufen solle und die Updates in der Professional Edition manuell (via Gruppenrichtlinien) zurückstellen solle. So etwas ist nicht "Normie"-freundlich. Urteilst Du hier (bezüglich Linux/Windows) mit zweierlei Maß?

Zum Rest - ich denke, die Standpunkte sind ausgetauscht. Es würden sich Beiträge wohl nur weiter wiederholen.
CachyOS hat an ganz anderen Stellen Riesenprobleme
- Stabilitaet
- Installer Calamares Buggy
- Undokumentierte (und ploetzliche Aenderungen)
- Zu starke Eingriffe in die Einstellungen

Ist zwar nicht so peinlich wie Nobara, aber trotzdem.
Instablität kann ich bisher nicht in dem Maße bestätigen. Einen "Update-Schluckauf" hatte ich bisher. Andere Forist:innen haben hier ihre positiven Erfahrungen bereits geteilt. Klar, ist anekdotenhaft. Erfahrenere Linuxer:innen empfehlen CachyOS aufgrund deren Community und Angehen von Bugs und Eingehen von Wünschen. Für Deine Behauptung hast Du (noch) keine Quellen/Herleitung genannt ...

Ansonsten - wie gesagt: bei Linux hast Du die Wahlfreiheit, sogar großteils kostenlos. Du musst Dich weder für Nobara noch für CachyOS entscheiden, wenn Du eine Linux Distro nutzen möchtest. Du kannst auch eine andere nutzen. Windows bietet diese Konfigurierbarkeit bzw. Auswahl gar nicht an.

Wobei Ubuntu sich seit 2004 auch deutlich verändert hat. Es ist schon nicht so, dass die Systeme immer gleich bleiben. Aber es würde halt prinzipiell immer noch auf derselben Hardware laufen.
Das mag sein. Mit dem Punkt wollte ich nur deutlich machen, dass es viele Distros gibt, die über längere Zeiträume fortgeführt werden. Zuvor wurde ja suggeriert, dass die Gefahr bestünde, dass Distros nicht fortgeführt würden. Solchen Bedenken kann mensch durch die Wahl der zu installierenden Distro begegnen ...

Einen "Strang" als Standard zu deklarieren verhindert keine Fehler. Tests und Patches verhindern Fehler. Deswegen gibt es Distros, die neue Features erst deutlich später adaptieren.
Noch eine andere Sichtweise/Ergänzung: von Arch-begeisterten Nutzer:innen habe ich gehört - dass es auch Vorteile hat, wenn Patches/Versionen schnell verfügbar sind. So würden eben auch Fehler schneller ausgebügelt. Nachteil ist, dass neue Fehler entstehen können ...
Naja, ein weiterer Faktor unabhängig davon ist wohl, wie Distros von jeweiligen Teams gepflegt werden ...
 
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Erfahrenere Linuxer:innen empfehlen CachyOS aufgrund deren Community und Angehen von Bugs und Eingehen von Wünschen.
Nein. Erfahrene Linuxer:innen verwenden diese Derivate nicht und stellen alles alleine ein.
Deshalb kriegst du auch auf offiziellen Kanaelen wie bei #archlinux keinen support fuer CachyOS Probleme.

CachyOS ist fuer den "Normalo" Endanwender konzipiert - nicht fuer die Experten.

Sobald du naemlich einen komplexeren Case hast, musst du selber anpacken und saemtliche CachyOS Settings modifizieren und das ist einfach Kaese. Mit Archlinux defaults hast du weniger Arbeit.
Das faengt ja schon beim Kernel an!
Der setzt dir so viele Backsteine in den Weg.

Ist ja schoen das Ihr unter dem Discord support bekommt und alles reingeloeffelt bekommt was Ihr nicht wisst.
Das skaliert aber nicht...
 
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Noch eine andere Sichtweise/Ergänzung: von Arch-begeisterten Nutzer:innen habe ich gehört - dass es auch Vorteile hat, wenn Patches/Versionen schnell verfügbar sind. So würden eben auch Fehler schneller ausgebügelt.
Najaaa... :)
Die Fehler werden ja bei anderen Versionen ja genau so schnell ausgebügelt, das passiert halt in aller Regel nur, bevor sie auf dem eigenen System landen.
Nein. Erfahrene Linuxer:innen verwenden diese Derivate nicht und stellen alles alleine ein.
Das halte ich für eine ziemlich haltlose Pauschalisierung. Es kommt immer drauf an, für was.
Sobald du naemlich einen komplexeren Case hast, musst du selber anpacken und saemtliche CachyOS Settings modifizieren und das ist einfach Kaese.
Was wäre denn ein Beispiel für einen komplexeren Case?
Ist ja schoen das Ihr unter dem Discord support bekommt und alles reingeloeffelt bekommt was Ihr nicht wisst.
Das skaliert aber nicht...
Dafür, dass so was nicht skaliert, klappt der Support bei vielen Distros aber ziemlich gut. Und warum auch nicht? Wenn die Installation und Benutzung so einfach sind, dass man dafür keinen Support braucht, bleiben halt größtenteils Probleme, die man nicht für jeden einzelnen lösen muss, sondern einmal für alle.
 
Was wäre denn ein Beispiel für einen komplexeren Case?
Um mal ein paar zu nennen - aber das ist halt auch nur die Spitze des Eisberges!
CachyOS ist halt nicht fuer Workstation - like user gemacht.
Und die Server Version auch nicht...

- Du hast z.b 64GB RAM aber du brauchst eigentlich mehr als das und brauchst SWAP auf deiner NVMe.
Genau dieser Fall war bis vor kurzem gar nicht moeglich weil die Maintainer einfach mal zSWAP verboten hatten in deren CachyOS-Settings package und die fancy zRAM Variante gepackt mit viel zu extremen Settings die Performance bevorzugen und Systeminstabilitaet nicht gewaehrleisten.
- Du hast professionelle Audio-Hardware und willst nicht, das dir irgendwelche "mach-schneller" Einstelungen die tief im System vergraben sind Audio-Aussetzer verpassen.
- Du hast generell eine hohe CPU-Last und auch mal fuer mehrere Stunden und das System muss Stabil bleiben.|

- Du hasst es den Kernel jedes update back to defaults patchen zu muessen

- Weil du keine downtime willst, willst du von btrfs aus snapshots via timeshift automatisieren und enstprechend schnell wiederherstellen ohne das du die extra 1-2% performance von dem default "XFS" vorgesetzt bekommst
- Desweiteren willst du auch mal in ein Recovery booten ohne das du eine spezifischen Kernel hast damit genau dein XFS ueberhaupt mal recovery faehig ist

- Du willst generell, das dein System stabil bleibt und das deine Programme laufen
( Archlinux ist ja schon bleeding-edge, CachyOS haut da noch 10 Schippen drauf mit experimental Settings)
In meinem Case musste ich den Kernel UND das cachyos-settings package entfernen!

- Du erwartest, das wenn mehrere Leute Probleme mit dem Kernel reproduzieren, das es ernst genommen wird und das es nicht weggeschoben wird.

- Du willst generell das deine packages so flott wie moeglich sind, willst aber kein "Update Schluckauf" - da ist das ALHP Projekt meilenweit besser.

- Du hast die ein oder andere Virtuelle Maschine am laufen, und willst nicht, das die dauernt abkackt
 
CachyOS ist halt nicht fuer Workstation - like user gemacht.
Und die Server Version auch nicht...
Vielleicht nicht, ich weiß aber auch nicht, ob der Anspruch gestellt wird. Welche Server-Version?

Gut, die meisten von den Sachen klingen eigentlich gar nicht so wahnsinig komplex, aber gut, du meinst ja, das wäre nur der Anfang und umso blöder natürlich, wenn die nicht laufen, wie sie sollen. Aber ja, für so was ist CachyOS vermutlich wirklich nicht gedacht. Ob ich das deswegen mit Arch angehen würde, weiß ich aber auch nicht. Bis jetzt brauchte ich aber auch noch kein System, das gleichzeitig superstabil, superflexibel und superaktuell sein musste.
 
Nein. Erfahrene Linuxer:innen verwenden diese Derivate nicht und stellen alles alleine ein.
Deshalb kriegst du auch auf offiziellen Kanaelen wie bei #archlinux keinen support fuer CachyOS Probleme.
Danke erstmal für Deine Infos/Begründungen. Zwei Deiner Punkte kann ich nicht nachvollziehen.

Ich schrieb nicht, dass erfahrene Linuxer:innen diese Derivate unbedingt selbst nutzen, sondern sie Umsteiger:innen empfehlen.

Ich würde Support auf Arch-Linux für CachyOS Probleme nicht erwarten. Dafür gibt es Support der CachyOS Community. Den habe ich persönlich als schnell und hilfreich erfahren. Andere offenbar auch ...

CachyOS ist halt nicht fuer Workstation - like user gemacht.
Okay, zumindest hier ist die Zielgruppe - Gamer:innen ja eine andere ...

CachyOS ist fuer den "Normalo" Endanwender konzipiert - nicht fuer die Experten.
... passte doch also in dem Falle, wie Du selbst schreibst. :)
 
was Vavle hier gemach that versucht zu machen ist genau was ich angesagt habe
1 großen Haupstrang zu bauen für Linux hier SteamOS was standardisierte Übersetzunglayer
aka Proton usw. nutzt.
SteamOS ist eine hochspezialisierte Distro und weder tauglich noch dafür gemacht, ein Standard-Linux zu sein. Proton ist kein standardisierter Übersetzungslayer, sondern ein Wine-Fork. Beides ist genau das, was immer wieder angeprangert wird, nämlich noch eine Alternative mehr.
 
SteamOS ist eine hochspezialisierte Distro und weder tauglich noch dafür gemacht, ein Standard-Linux zu sein. Proton ist kein standardisierter Übersetzungslayer, sondern ein Wine-Fork. Beides ist genau das, was immer wieder angeprangert wird, nämlich noch eine Alternative mehr.
Ich würde aber trotzdem argumentieren das Steam OS die Türen zu einer Vereinheitlichung
aufgestoßen hat. Müssten sich halt nur genug finden die dann einen Standard auch setzen.
Sozusagen... am besten OHNE den Vorteil der vielen Stränge aufzugeben aber das macht
enorm viel arbeit, weil ja alles auf Stabilität und Kompatibilität geprüft werden muß.
 
Ich würde aber trotzdem argumentieren das Steam OS die Türen zu einer Vereinheitlichung
aufgestoßen hat.
Proton ist Wine zwar inzwischen in vielen Punkten deutlich überlegen und wird für Gaming breitflächig genutzt, dafür braucht man aber kein SteamOS. SteamOS ist einzig dafür da, dass man damit gut das Steam Deck, bzw. auch Handhelds im allgemeinen bedienen kann und das macht es sehr gut, weil es gerade nicht für alles einsetzbar sein soll. Davon abgesehen betreffen Handhelds und Gaming große Teile der Nutzer einfach mal überhaupt nicht und da würde ich auch große Teile der Desktopnutzer einschließen.
 
Ist Wine nicht immernoch Notwendig um besonders Ältere DX9 Spiele zum laufen zu bringen?
Unter Linux? Irgendwas war da doch 🤔 Was SteamOS angeht, da ist Mittlerweile auch eine
Desktop Version draussen zum download, ich bin auf jeden Fall gespannt wie
sich die Landschaft so verändert in den nächsten Jahren.
 
Ist Wine nicht immernoch Notwendig um besonders Ältere DX9 Spiele zum laufen zu bringen?
Unter Linux? Irgendwas war da doch 🤔
Das weiß ich nicht, wäre mir aber neu.
Was SteamOS angeht, da ist Mittlerweile auch eine
Desktop Version draussen zum download
Es gibt ein paar Distros (also noch mehr Alternativen), die das SteamOS nachempfinden und wenn man die richtige Hardware hat, kann man SteamOS auch auf Desktops installieren, dass es SteamOS jetzt allgemein für Desktops gibt, wäre mir aber auch neu.
 
>
Sind Geräte mit SteamOS auf Steam-Spiele beschränkt?
Nein. Spieler können in den Desktopmodus wechseln und Launcher und Software von Drittanbietern installieren. 

Klar isses halt Hauptsächlich für SteamDeck entwickelt, da ist Valve hat ganz und gar Corpo ^^
Die wollen schließlich Geld machen ^^

Wieweit jetzt das OS selber gut and Bedienbarkeit und so weiter ist, kann ich nicht sagen
ich hab "nur" mit Endeveour OS n bissl experimentiert.
 
Probiere seit dem Wochenende CachyOS aus und bin noch gespaltener Meinung.
Meine Bluetooth Tastatur funktioniert nicht wirklich gut und musste ans Kabel.
Der Monitor verliert ab und zu die Verbindung.
War unter Mint nicht.
Mal gucken wie es sich weiter verhält.
 
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