News Made in Germany: CachyOS ist die populärste Linux-Distribution

@2-Kilo-Zimt
Gibt es bei Dir in der Umgebung irgendwo nen Chaos Computer Club, Maker-Café, DIY-Lab oder sowas?
Linux-User-Groups sind auch immer eine gute Adresse. Ist nur immer etwas unpraktisch, wenn es um einen Desktop geht, weil man den schlecht mal eben mitnehmen kann, da müsste man eventuell im Vorfeld klären, wie man das am besten löst.
Im übrigen ist der Name Linux ein Akronym und bedeutet: Linux Is Not UniX = LINUX
Das habe ich noch nie gehört. Das dürfte eher ein Backronym sein.
 
Im übrigen ist der Name Linux ein Akronym und bedeutet: Linux Is Not UniX = LINUX
Da hätte ich aber gerne eine Quelle für, das hab ich ja noch nie gehört. Laut WIkipedia ist die Geschichte eine andere.
Wikipedia schrieb:
To facilitate development, the files were uploaded to the FTP server of FUNET in September 1991. Ari Lemmke, Torvalds' coworker at the Helsinki University of Technology (HUT) who was one of the volunteer administrators for the FTP server at the time, did not think that "Freax" was a good name, so he named the project "Linux" on the server without consulting Torvalds.[75] Later, however, Torvalds consented to "Linux".

Ich glaube du verwechselst das mit GNU = GNU's Not Unix
 
Das stimmt so nicht.
Linux ist der erfolgreiche versuch ein freies "Unix artige System" nachzubauen.
Im übrigen ist der Name Linux ein Akronym und bedeutet: Linux Is Not UniX = LINUX

Die direkten Nachfolger von Unix sind die BSD Systeme (BSD, FreeBSD, Solaris, MacOS usw.)

Naja und den Desktop hat sich Microsoft von den Unix Systemen abgeguckt.
Wobei MacOS von Unix noch so viel DNA drin hat, wie eine Eintagsfliege von einem Apfel.
Wenn wir von ganz entfernten Abstammungen reden, dann müssen wir auch noch Sonys PlaystationOS bei Unix mit aufführen, wobei das auch nicht mehr viel gemein hat.
 
Nobara hatte ich auch kurz probiert aber innerhalb von kürzester Zeit wieder ersetzt. Ich weiß nicht wieso, aber die downloads waren unterirdisch langsam.
Mensch kann bei Distros oftmals die Download-Quellen auswählen, von denen aus Updates gezogen werden sollen. Bei CachyOS geht es mittels bspw. einer Mirror-Rank-Optimierungs-Such-Funktion auf dem Willkommensbildschirm unter Apps/Tweaks, die mensch mit Mausklick starten kann. Bei Linux Mint 20.3 (und ältere) habe ich Serververbindung testen lassen und danach Server auswählen können.
 
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Man muss sich wirklich umgewöhnen. Habe über die Jahre ab und zu mal bei Linux reingeschnuppert. Anfang der 2000er in SuSE, später in Debian, vor kurzen Ubuntu (Debian) und bin jetzt bei CachyOS hängen geblieben. Windows 11 wird es allerdings nicht ablösen, da einfach zuviel Software einwandfrei unter W11 funktioniert und Linux nicht wirklich mit NTFS arbeitet. Aber ich bleib dran. Counterstrike 2 läuft ja schonmal besser unter CachyOS als unter W11.
 
Hätte MS nicht so ein Monopol und wäre bei fast allen Rechnern vorinstalliert die man kauft, würde es keiner nutzen.

Für 80% aller User die einen Rechner haben, reicht Linux mit Ubuntu, Mint, Debian, CachyOS oder sonst was mehr als aus. Da braucht man kein geld für teure MS Lizenzen bezahlen. Man muss alleine mal überlegen das die meisten nur Office kram mit dem ding machen!

Ich für meinen teil nutze beides, MS hat noch immer ein paar sachen Linux voraus, besonders was das dateimamagement angeht, aber sonst? Wäre Linux genauso zu 100% eine grafische Oberfläche und Entwickler würden mal die Vorteile davon sehen, würde niemand mehr windows nutzen.
 
Das stimmt so nicht.
Linux ist der erfolgreiche versuch ein freies "Unix artige System" nachzubauen.
Im übrigen ist der Name Linux ein Akronym und bedeutet: Linux Is Not UniX = LINUX
Das wäre mir (so wie @empy) auch gänzlich neu.

Torvalds selbst wollte seinem Projekt den Namen FreaX oder BuggiX geben. Das X ist eine Referenz an uniXoide Systeme - so auch MiniX von S. Tannebaum, mit dem Linus wetteiferte.
Ein Mitarbeiter der Uni fand das aber unschön und nannte das Projekt auf dem FTP-Server kurzerhand in LinuX um - aus Linus + X für das uniXoide.
Anfänglich fand Linus den Namen anmaßend.



"GNU's Not Unix" oder "Wine is not an emulator" ... aber nicht "Linux is not Unix" ;)
 
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Hätte MS nicht so ein Monopol und wäre bei fast allen Rechnern vorinstalliert die man kauft, würde es keiner nutzen.

Für 80% aller User die einen Rechner haben, reicht Linux mit Ubuntu, Mint, Debian, CachyOS oder sonst was mehr als aus. Da braucht man kein geld für teure MS Lizenzen bezahlen. Man muss alleine mal überlegen das die meisten nur Office kram mit dem ding machen!
Ich würde diese auch als Hauptgründe heranziehen ...

Ich für meinen teil nutze beides, MS hat noch immer ein paar sachen Linux voraus, besonders was das dateimamagement angeht, aber sonst? Wäre Linux genauso zu 100% eine grafische Oberfläche und Entwickler würden mal die Vorteile davon sehen, würde niemand mehr windows nutzen.
Meine Eltern nutzten damals Windows 3.11. Das war auch nicht dolle. Sie sind damit nicht aufgewachsen, hatten Computer-Bedienung weder in Schule (das gab es da noch gar nicht) noch in der Uni (so was gab es wohl in IT Anfängen und evtl. in manchen NaWi ...) waren keine Geeks, mussten das selbst (in Kursen?) lernen und konnten es dennoch nutzen.
Es gibt mittlerweile doch einige Distros, die sehr stark auf GUIs setzen. Ich würde in dem Punkt nicht mehr so den Unterschied aufmachen wollen. Es liegt wohl an dem von Dir zuvor genannten.
 
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Das stimmt so nicht.
Linux ist der erfolgreiche versuch ein freies "Unix artige System" nachzubauen.
Im übrigen ist der Name Linux ein Akronym und bedeutet: Linux Is Not UniX = LINUX

Die direkten Nachfolger von Unix sind die BSD Systeme (BSD, FreeBSD, Solaris, MacOS usw.)

Naja und den Desktop hat sich Microsoft von den Unix Systemen abgeguckt.
Deshalb habe ich ja auch in "etwa" geschrieben. Alles andere ist mir bekannt. Gut, man kann Wörter auch weit dehnen...
 
gut zu wissen das spielen unter Linux weiter vorran schreitet.
Nur noch n kleines bischen und wir alle haben endlich eine alternative zu
Windows, spezeill Win 11 und Nachfolger

die vielen Distros machen es allerdings schwierig eine Standardisierung zu implementieren.
Wie es bei MS halt schon seit Dekaden der Fall ist.

Ich mein
Windows -> Treiber -> runtimes + DX usw. usf. (AiO Runtimes machen das alles in einem Ritt)
Linux -> Treiber -> runtimes -> Proton -> wine bzw nötige Übersetzunglayer für Windows Software

Linux ist auf einem sehr gutem Weg, muß halt nur für "Normies" oder Familienadmins zugänglicher
werden.

Natürlich nur eine Meinung, bin selber noch viel zu "Noobig" in Linux :D
 
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die vielen Distros machen es allerdings schwierig eine Standardisierung zu implementieren.
Wie es bei MS halt schon seit Dekaden der Fall ist.

Ich mein
Windows -> Treiber -> runtimes + DX usw. usf. (AiO Runtimes machen das alles in einem Ritt)
Linux -> Treiber -> runtimes -> Proton -> wine bzw nötige Übersetzunglayer für Windows Software
Was benötigt deiner Meinung denn weitere "Standardisierung"? Was ist denn unter Windows seit Dekaden standardisiert? Wohl kaum irgendwelche App Frameworks.

Proton ist im Prinzip ein Fork von Wine, da braucht es nicht zwei "Layer". Mit DXVK und VKD3D wird DirectX inkl. Version 12 nach Vulkan übersetzt - ist auch mit in Proton drin.
 
Wenn ich aber lese, dass "solche Bugs" schonmal auftreten und das OS teils neuinstalliert werden muss, krieg ich 'nen Hals.
Zumal ich das Cachy ja schon einmal neu installieren musste, da es beim allerersten Neustart in einer Endlos-Bootschleife festhing.
Na ich weiß nicht. Bei mir ist das noch nie vorgekommen. Und ich habe schon hunderte Male in den letzten 10-15 Jahren Linux installiert.
Linux Mint ist bestimmt eine gute Wahl für den Einstieg. Cachy OS ist vielleicht besser für die aktuellste Hardware, aber ob es so stabil läuft, wie z.B. Mint oder Manjaro, kann ich nicht sagen.

Ich nutze Mint schon seit einer gefühlten Ewigkeit und es läuft einfach. Seit einiger Zeit nutze ich Manjaro, da es den aktuelleren Kernel nutzt und eine Rolling Release Distro ist, bei der die Updates auf Stabilität getestet werden.
Bisher bin ich zufrieden.

Also die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Ausprobieren kann auch Spaß machen. :)
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
 
Das schöne daran ist, man kann sogar genauer festlegen, welche Updates man installiert und welche nicht.
Also nix da nach 4 Wochen ist alles kaputt weil ein Zwangsupdate einem die Vergleichbarkeit alter Benches zerschießt.
Wenn das mal kein Grund zur Freude ist?
Und was dann mal eine ganz schlechte Idee ist. Mit selektiven Updates kannst du dir ebenfalls ganz schnell dein System zerschießen. Es dauert nicht lange und irgend etwas funktioniert nicht mehr, weil es gegen eine Lib gebaut ist, die nicht mehr aktuell oder veraltet ist. Eine Arch Distro und partielle Updates schließen sich eigentlich aus.
Arch Linux wird per Konsole installiert, es gibt keinen Grafischen Installation oder Konfigurationstool.
Du hast zu wissen in welcher config du was zu schreiben hast oder du bist verloren, lediglich ein Wiki auf der Arch Website gibt Hilfestellung.
Dafür gibt es schon lange das ArchInstall-Script. Für den normalen Anwendungsfall braucht man da keine config-Dateien oder was auch immer anzupassen.
Nichts ist mehr cringe als auf "Made in Germany" im Digitalbereich rumzureiten.
Ja, "Made in Germany" für CachyOS ist echt hart. Ich bin mir da nicht sicher, ob das Unwissen ist oder einfach Ignoranz des CachyOS-Teams gegenüber. Und wenn man es genau nimmt, dann steckt in CachyOS wohl mehr "Made in Russia" als "Made in Germany".
 
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Inzwischen kann man ja kaum noch zählen, wie oft Linux nun auf dem "Vormarsch" war. Kann mich noch an den "ersten Durchmarsch" erinnern - das war 1998 als Suse 5 war es glaube ich rauskam. Wo sind wir jetzt? 2.8% Markdurchdringung? Na immerhin.
Ich darf skeptisch bleiben, hätte aber schon Mal Lust nochmal reinzuschauen -nicht weil ich Windows nicht mehr mag, oder mein Aluhut in der Werkstatt wäre sondern aus Neugier und weil ich überrascht war, was tatsächlich auf dem SteamDeck schon geht.
Vor Allem die "doppel-layerigkeit" bei Games ist immer ein Showstopper gewesen, oder der unsägliche struggle bei der Installation von 3D Treibern (jaja ich weiß, Nvidia ist Schuld - "chleudert den purchen zu poden").

Interessant wäre, wie gut man out-of-the box Sachen wie mein 2-PC Stream Setup realisieren kann, ohne sich selber irgendwelche "Platinen löten" (überspitzt/mataphorisch) zu müssen. Das ist eigentlich der Hauptgrund, es lieber sein zu lassen. Bin ja froh, dass es unter Windows halbwegs läuft obwohl mich Voicemeeter schon manchmal die Haare raufen lässt.

hunderte Male in den letzten 10-15 Jahren
Na hoffentlich nicht auf Deinem eigenen System - das würde ja eher gegen Linux (oder Deine Skills im Umgang damit) sprechen.
Cachy OS ist vielleicht besser für die aktuellste Hardware, aber ob es so stabil läuft, wie z.B. Mint oder Manjaro, kann ich nicht sagen.
Also hat man die Wahl zwischen schnell oder stabil. Was wenn ich beides will. Ich hab ja keinen 2.500€ PC weil ich so Lust auf Kompromisse habe. Für ne Runde TuxRacer oder Civ4 auf ner ollen Radeon hats ja noch immer gereicht.

Ausprobieren kann auch Spaß machen. :)
Hat sich bei meinen letzten 4 oder 5 Ausflügen in die Linux Welt nicht wirklich eingestellt.
War eigentlich jedes Mal: Euphorie -> Optimismus->Realität->Selbststudium->Frustration->Deinstallation
 
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