News Logitech stellt Aussagen zur "ewigen Maus" klar

PCGH-Redaktion

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Logitech neue Chefin hatte über einen Prototyp der ewigen Maus gesprochen und im Nachgang auch Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Nachdem die Story die Runde machte, sieht man sich nun dazu genötigt zu betonen, dass man kein Produkt in absehbarer Zukunft auf den Markt bringt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Logitech stellt Aussagen zur "ewigen Maus" klar

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Bessere Materialien und deren Mäuse würde jetzt schon länger leben.... Kommt ein Abo Modell ist Logitech für mich gestorben.🤷🏼‍♂️
Gibt ja genügend Alternativen.
 
Ey, keine ungerechtfertigten Verallgemeinerungen!
Es gibt auch Abos, die lohnen sich für Konsumenten!!

Muss ich doch zu meiner Rettung gestehen, das die PCGH monatlich sogar mit DVD in meinem Briefkasten landet. :devil:

Dagegen sind Dinge wie Mäuse-Ersatzteil-Abos oder die HP-Tintenabos für Privatkonsumenten eher ... überflüssig.

Edit: Just for fun, ich sehe gerade, PCGH, ihr habt nach Jahren still und klammheimlich das Gestaltungsraster der seitlichen Beschriftung ab Ausgabe 286 geändert und euch dort nun auch mit Magazinnamen verewigt. :D
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Zuletzt bearbeitet:
Ey, keine ungerechtfertigten Verallgemeinerungen!
Es gibt auch Abos, die lohnen sich für Konsumenten!!

Da muß ich energisch widersprechen: wenn, dann mit DVD, das beste oder garnichts!

Kannst ja bei Vintage.com noch das passende Laufwerk dazu abonnieren

Kauf dir einfach für 20€ ein externes, wird es wohl noch die nächsten 20 Jahre geben.
 
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Logitech war mal gut, sind sie allerdings nicht mehr. Erfolgreiche Mäuse wie die G602 und G604 werde eingestellt und nicht neu aufgelegt.
Für die G604 gibt es Switche zum tauschen und die werden auch den Weg in meine Maus finden, damit wird sie zur "Ewigen Maus".

Ein Abo Modell für Hardware ist das aller Letzte und ich hoffe der Boykott wird groß sein.
 
Eine Maus, die "ewig" hält, ist zwar ökologisch zu begrüßen, ökonomisch für Logitech aber nicht. Davon abgesehen, dass Geräte mit mechanischen Teilen nicht ewig halten und dann entsprechende Austauschprogramme angeboten werden müssten, stellt sich natürlich die Frage der Finanzierung eines solchen Unterfangens.
Das ist doch ein kompletter Widerspruch: Entweder habe ich ein Produkt, das so gebaut ist dass es ewig hält und dementsprechend nicht verschleißt oder kaputt geht, oder ich hab ein Produkt dass eben nach geweisser Zeit den Geist aufgibt und ersetzt werden muss. Die Frage der Finanzierung ist doch dann ganz einfach: Hält sie ewig und nur kaputte Teile müssen getauscht werden: Teuer in der Anschaffung, relativ güntige Ersatzteile. Hält sie nicht ewig: Günstige Anschaffung, bei Versagen Neu Anschaffung zu Günstigem Preis. Fall erledigt. Ein Abo Modell ist doch vollkommen hirnrissig. Warum soll ich über Jahre eine Maus abonnieren?
 
Produkte, die "ewig" halten stehen allgemein vor einem und in der schnelllebigen IT-Welt sogar vor zwei Problemen:
Niemand glaubt dem Hersteller so ein Versprechen, bis es sich in der Praxis bewiesen hat.
Niemand glaubt, dass er das Produkt überhaupt ewig nutzen möchte.

Zum Launch hat der Hersteller also erstmal nur drastisch erhöhte Kosten, kann den Verkaufspreis aber nicht anheben. Erst nach 5 bis 10 Jahren könnte sich langsam ein "hält überdurchschnittlich lange"-Ruf etablieren, mit dem man die Maus zu Herstellungskosten verkaufen könnte und erst nach 15-20 Jahren wäre das Projekt in der Gewinnzone, erst nach 30 Jahren könnte es mehr Profit als eine 08/15-Einweg-Maus abwerfen. Das ist viel zu lange, über solche Zeiträume kann man sich nicht einmal sicher sein, dass die Leute überhaupt noch Mäuse nutzen. Ein klassischer Ausweg aus diesem Dilemma in anderen Szenarien ist es, den Einstiegspreis zu subventionieren und unter Wert zu verkaufen, aber eine regelmäßige Einnahmequelle durch Gebühren zu schaffen. Das Extrembeispiel wären F2P-Games, bei denen 50-80 Prozent der Kosten vor Release anstehen, zum Release 0 Euro Einstiegspreis genommen werden, aber danach stetig kleine Transaktionen Geld in die Kassen spülen.

Wie man "Maus as a Service" in der Praxis umsetzen will, ist mir aber auch schleierhaft. Ich hoffe mal, die Verbraucher wären nicht so dämlich sich eine Rechner-Bedienung zuzulegen, die z.B. nur solange funktioniert, wie eine Internetverbindung zum Aboserver besteht. (Andererseits: Die gleiche Hoffnung hatte ich auch bei DRM-Spielevertrieb.)
 
Also ich könnte mir absolut nicht vorstellen eine Maus zu abonnieren. Eine absolut dämliche Vorstellung. Ich glaub auch nicht dass die Hersteller da irgendeinen Mehrwert bieten können damit das irgendjemand macht. Was anderes wäre vielleicht bei meinem Lenkrad von Fanatec, das 18 Jahre alt ist. Da würde ich aus Gründen der Nachhaltigkeit sogar sagen dass ich für einen neuen Treiber mal was bezahle, damit ich das Teil nicht wegschmeißen muss. Aber das ist ja auch nicht nötig, weil es auch mit einem generischem Treiber funktioniert, und so ist es bei Maus und Tastatur ja auch.
 
[...] Zum Launch hat der Hersteller also erstmal nur drastisch erhöhte Kosten, kann den Verkaufspreis aber nicht anheben. Erst nach 5 bis 10 Jahren könnte sich langsam ein "hält überdurchschnittlich lange"-Ruf etablieren, mit dem man die Maus zu Herstellungskosten verkaufen könnte und erst nach 15-20 Jahren wäre das Projekt in der Gewinnzone, erst nach 30 Jahren könnte es mehr Profit als eine 08/15-Einweg-Maus abwerfen.
Irgendwie redet keiner über Schnittstellen.
Vor 10, 15 Jahren hatten alle unsere Arbeits-PCs noch PS/2 Anschlüsse.
Das müsste auch gelöst werden.

Für mich würde es mehr Sinn machen, ein Produkt zu erzeugen, was zu 9x% recyclebar wäre.
Wie cool das wäre, wenn du die Maus einfach in Aceton werfen könntest und alles was übrig bleibt ist ein Knäuel Kupfer.
 
PS/2 stand schon Ende der 90er auf der Abschussliste und aktuell haben wir, 20 Jahre nach der Einführung, immer noch USB 2.0 auf neuesten High-End-Mainboards. Umgekehrt wurde USB4 40G immer noch nicht etabliert, aber USB4 2.0 80G wurde schon spezifiziert und ist immer noch voll abwärtskompatibel. USB-Mäuse sollten also noch bis mindestens 2050, bei weiterer Verlangsamung eher 2060 bis 2070 durch Schnittstellen unterstützt werden, die bereits heute existieren – und sollte es jemals "USB V" geben (garantiert wird die Schreibweise erneut geändert werden), würde ich da auch Kompatibilität erwarten. Das sind Zeiträume, bei denen man rückblickend eher in Frage stellen muss, ob Mäuse bis dahin nicht längst durch 3D-Gestensteuerung ersetzt wurden?
 
Produkte, die "ewig" halten stehen allgemein vor einem und in der schnelllebigen IT-Welt sogar vor zwei Problemen:
Niemand glaubt dem Hersteller so ein Versprechen, bis es sich in der Praxis bewiesen hat.
Niemand glaubt, dass er das Produkt überhaupt ewig nutzen möchte.

Zum Launch hat der Hersteller also erstmal nur drastisch erhöhte Kosten, kann den Verkaufspreis aber nicht anheben. Erst nach 5 bis 10 Jahren könnte sich langsam ein "hält überdurchschnittlich lange"-Ruf etablieren, mit dem man die Maus zu Herstellungskosten verkaufen könnte und erst nach 15-20 Jahren wäre das Projekt in der Gewinnzone, erst nach 30 Jahren könnte es mehr Profit als eine 08/15-Einweg-Maus abwerfen. Das ist viel zu lange, über solche Zeiträume kann man sich nicht einmal sicher sein, dass die Leute überhaupt noch Mäuse nutzen. Ein klassischer Ausweg aus diesem Dilemma in anderen Szenarien ist es, den Einstiegspreis zu subventionieren und unter Wert zu verkaufen, aber eine regelmäßige Einnahmequelle durch Gebühren zu schaffen. Das Extrembeispiel wären F2P-Games, bei denen 50-80 Prozent der Kosten vor Release anstehen, zum Release 0 Euro Einstiegspreis genommen werden, aber danach stetig kleine Transaktionen Geld in die Kassen spülen.

Wie man "Maus as a Service" in der Praxis umsetzen will, ist mir aber auch schleierhaft. Ich hoffe mal, die Verbraucher wären nicht so dämlich sich eine Rechner-Bedienung zuzulegen, die z.B. nur solange funktioniert, wie eine Internetverbindung zum Aboserver besteht. (Andererseits: Die gleiche Hoffnung hatte ich auch bei DRM-Spielevertrieb.)
Warum möchten die User die Maus nicht ewig nutzen?
Ich komme aus dem Handwerk und sehe die Maus eher als Werkzeug.
Ich habe sehr gute Werkzeuge die auch teuer waren schon seit der Lehre und damit über 25 Jahre im Gebrauch.
Wenn man nicht auf den ganzen DPI RGB bling bling Marketing Blödsinn reinfällt kann man ein Maus auch ewig nutzen. Da hat sich technologisch in den letzten 10 Jahre nicht viel getan. Und ich erwarte bei Mäusen auch keinen großen Wurf mehr.
Daher müssen die Hersteller sich auch so einen Schwachsinn wie " Mouse in an service" einfallen lassen.
 
IT-Technik entwickelt sich halt schneller als das meiste Handwerk. Da sind 30 Jahre soviel wie in andern Bereichen 90 Jahre oder 300 Jahre. Profitiert ein KFZ-Mechatroniker heute noch eine extra langlebigen Ventilspiellehre? Was nützt dem Schreiner ein besonders solider Handbohrer? Wie viele Dachdecker benutzen noch ein Klopfbrett? Vor 30 Jahren ließen sich z.B. die meisten Spiele noch gar nicht der Maus steuern und bei einigen Anwendern nicht einmal das Betriebssystem. Die damals verkauften Mäuse würde heute niemand mehr benutzen wollen. Vielleicht guckt man in 30 Jahren [durch seine AR-Brille] genauso verächtlich auf heutige Mäuse, weil 2D-Positionsanzeiger in 3D-Benutzeroberflächen schlicht ihre Bedeutung verloren haben?
 
Niemand glaubt, dass er das Produkt überhaupt ewig nutzen möchte.
Ich würde meine Logitech G700 (2010) noch heute nutzen, hätte sie solange gehalten, auch weil es leider keine andere Maus gibt, die ergonomisch und von der Tastenanordnung wie die G700 ist.

Davon ab gibt es die "ewig" haltbare Maus von Logitech doch schon lange.
Meine G5 (2007) funktioniert noch heute, 17 Jahre später, ohne Doppelklick, oder andere altersbedingte Macken (und die hatte eine wirklich intensive Nutzungsdauer hinter sich). Selbst die Gummierung ist noch in einem vergleichsweise ordentlichen Zustand. :D

Nur den zickigen Sensor der G5 möchte man heute dann doch nicht mehr unbedingt haben, da halt erste Generation optischer Sensoren in Gamingmäusen, die haben auf sehr vielen Oberflächen noch nicht zuverlässig funktioniert.
 
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