Special Linux-Distributionen: CachyOS ist die Nummer 1 für Spieler

Qualität spielte da keine Rolle.
Nun:
DR-DOS war besser als MS-DOS. Letzteres war aber, auch Aufgrund der Praktiken von MS, weiter verbreitet.
OS/2 war besser als NT und die DOS-basierten Windows.
Novell Netware war besser als das was einem von Microsoft geboten wurde.

Trotzdem stürzten sich die Fachmagazine damals fast ausschließlich auf Linux – wegen der lautstarken Community und weil man über halbfertige Baustellen naturgemäß viel schreiben konnte.
Weil es auf handelsüblicher x86-Hardware lief und von jeden problemlos zu erwerben / zu beziehen war. Viel Spaß dabei in den 90ern eine Sun Solaris Workstation mit Solaris zu kaufen.
Apropos Sun Solaris: Mit Solaris ging es ja auch bergab, nachdem Sun von Oracle übernommen wurde und Oracle (man weiß ja für was das Akronym steht) wieder Oracle Sachen gemacht hat. Es gab zwar einen Fork von OpenSolaris, nur scheint das nicht mehr Ansatzweise so aktiv, wie vor der Übernahme durch Oracle.

Besonders im Vergleich zu FreeBSD.
Dann bedank dich bei AT&T. Deren Lawsuite gleich zu Beginn von 386BSD/FreeBSD war der größte Bremsklotz und wieso Linux diesen Vorsprung in der Verbreitung hat.

Heute wiederholt sich das Spiel:
Wirklich wiederholen tun sich hier nur die Meldungen zu den immer gleichen Gaming-Distros. Alle Monate wieder: Cachy hat eine neue Version, Dingsbums hat eine neue Version, Bazzite hat jetzt Kernel drölfzig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel interessanter find ich das trotz dem wir hier ein Gaming Forum sind, und trotz der haufenweise Artikel über Gaming Distros, Linux Mint als "allerwelts" distro auf platz 2 ist. Daraus schließe ich das doch ein großer teil der nutzer nicht nur Gaming im kopf hat
Kann aber muss nicht sein. Man kann mit Mint schon auch zocken. Wenn man nicht viel rumtunen will, nicht gerade ein brandaktuelles System hat und nicht immer die alleraktuellsten Spiele mit den alleraktuellsten Features zocken will, sollte man dadurch quasi keine Nachteile haben.
Nun:
Dann bedank dich bei AT&T. Deren Lawsuite gleich zu Beginn von 386BSD/FreeBSD war der größte Bremsklotz und wieso Linux diesen Vorsprung in der Verbreitung hat.
Und wenn es nicht so gewesen wäre, hätten wir den gleichen "Wildwuchs" halt heute mit BSD. Selbst so gibt es NetBSD, OpenBSD, Dragonfly BSD und FreeBSD, letzteres inklusive allerhand Distributionen sowohl für den allgemeinen Endnutzergebrauch als auch für Spezialzwecke (z.B. OPNsense, TrueNAS und die Playstation System Software der letzten drei Generationen).
 
Es kann auch nicht im Sinne des Anwenders sein, sich für jeden Anwendungszweck mit spezielleren Anforderungen (Gaming, Recording, Videobearbeitung) verschiedene auf den Anwendungszweck hin optimierte Linux Distributionen installieren oder selbst anpassen müssen.
Selbst von Oracle gibt es eine Anleitung wie man Windows zu drehen und wenden hat, damit man die bestmöglichste Performance rausholen kann, wenn man Oracle Database unter Windows betreibt:
Gleiches gibt es auch für Microsoft SQL Server.
Was ist also jetzt der genaue Aufhänger, wenn es vergleichbares auch bei anderen Anwendungen, ggf. auch auf anderen Betriebssystemen, gibt?
 
Ich spare mir daß getestet mit Linux und bleiben bei Windoof mit den Zock PC. Keine Lust und Zeit auf gemehre, Gaming PC läuft, ob mit Win10 oder 11.
Und ob das jetzt EOL ist, naja da pfuschen sie nicht mehr drin rum, hat auch was.
Ob das neuste Update von Win drauf ist oder sie es in 2 Monaten aufspielen, macht Windows auch nicht besser!
Meist ruinieren sie es ums danach 6 Monate zu fixen.:ugly: ;)
Macht euch nicht verrückt, Hauptsache es läuft, wie kann jeder selbst entscheiden.
 
So lange es so einen Wildwuchs an Linux distros gibt wird das nix für die Masse...
Wiso in der Umfrage steht doch welche Dstributionen beliebt sind. Was ist das problem wen es noch weitere gibt? Nimm einfach eine die in der Umfrage viel prozent gehollt hat.


Viel interessanter find ich das trotz dem wir hier ein Gaming Forum sind, und trotz der haufenweise Artikel über Gaming Distros, Linux Mint als "allerwelts" distro auf platz 2 ist. Daraus schließe ich das doch ein großer teil der nutzer nicht nur Gaming im kopf hat
Nicht jeder will roling release wegen Stabilität von Updates... Mit Mint und Ubuntu kan man auch gut spielen
 
Disfunktional ist eher SecureBoot - es bringt gegen Cheater so gut wie nichts und gaukelt Sicherheit vor, die nicht vorhanden ist :-)

Im Freundeskreis wird statt Grub als BootManager einfach Limine in der Kombi Microsoft Windows und Linux CachyOS eingesetzt und läuft dort wohl problemlos.
Ansonsten gibt es für CachyOS und hier (https://wiki.cachyos.org/configuration/secure_boot_setup/) FAQs mit denen man das Problem in den Griff bekommen sollte.
Ist mir allerdings ziemlich boogie, wer oder was hier disfunktional ist, ganz ehrlich. <Er hier> ist in Sachen SecureBoot anderer Meinung und ich bin was das angeht eher bei ihm, denn bei dir.
1757250679269.png


hatte schon beim ersten schritt fehlermeldungen, beim letzten stimmten dann die stati nicht mehr -> ende gelände. ich bin keine 20 mehr, als dass ich mich mit derlei problemen rumschlagen wollen würde. Maybe lag mein ja Problem ja hier:
1757251207635.png


- aber hey: wtf?
Erst recht in Anbetracht dessen (Sprungmarke sitzt):
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Ergo: Wer - aus welchem Grund auch immer - SecureBoot will, lässt als "nur" interessierter einfach die Finger von Cachy. Was schade ist.
 
Ich benötige ein universelles Betriebssystem, das ohne Bastelei für alle Aufgaben einsetzbar ist und für das es ein reiches Angebot, vor allem auch kommerzieller Software, gibt.
Und aktuell kann das nur Windows leisten.
Alles andere ist Spielerei – heute „CachyOS“ und nächste Woche "wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben".

Da Du ja fest Entschlossen bist und bei Windows bleiben willst, dann verstehe ich beim besten Willen nicht, warum Du für dich jetzt ein Problem siehst in einem Linux Thread ?
 
<Er hier> ist in Sachen SecureBoot anderer Meinung und ich bin was das angeht eher bei ihm, denn bei dir.
Naja, er meint auch, dass es nicht so wild ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, inwiefern SecureBoot vor Rootkits schützen soll. Wenn die einmal laufen, können die ja genau so gut wie der Nutzer neue SecureBoot-Zertifikate anlegen und sich so für den nächsten Boot legitimieren und das im Video gezeigte Beispiel unterläuft SecureBoot scheinbar eh komplett. Was ich aber nicht weiß ist, ob man ein Dual-Boot mit Windows ohne SecureBoot irgendwie hinbekommt.
 
Naja, er meint auch, dass es nicht so wild ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, inwiefern SecureBoot vor Rootkits schützen soll. Wenn die einmal laufen, können die ja genau so gut wie der Nutzer neue SecureBoot-Zertifikate anlegen und sich so für den nächsten Boot legitimieren und das im Video gezeigte Beispiel unterläuft SecureBoot scheinbar eh komplett. Was ich aber nicht weiß ist, ob man ein Dual-Boot mit Windows ohne SecureBoot irgendwie hinbekommt.
Also mir kommt kein Microsoft Secure Boot auf den Rechner.

 
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Naja, er meint auch, dass es nicht so wild ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, inwiefern SecureBoot vor Rootkits schützen soll. Wenn die einmal laufen, können die ja genau so gut wie der Nutzer neue SecureBoot-Zertifikate anlegen und sich so für den nächsten Boot legitimieren und das im Video gezeigte Beispiel unterläuft SecureBoot scheinbar eh komplett. Was ich aber nicht weiß ist, ob man ein Dual-Boot mit Windows ohne SecureBoot irgendwie hinbekommt.

das ist wohl kein problem. seh mir das ganze jetzt gleich nochmal an, mein setup hat sich seit dem letzten mal auch geändert. mal sehen. "Er" sagt aber auch: "Wenn ihr irgendwo "SecureBoot" seht - aktivieren." oder "So einfach ist die Welt aber nicht mehr. Es gibt auch unter Linux inzwischen irgendwelche miesen Dinger, also Rootkits und SecureBoot führt da definitiv eine sinnvolle Sicherheitsebene mehr ein." In dem Video wird im übrigen auch gezeigt, dass es auch unter Mint selbst für Noobs wie mich problemlos möglich wäre, den Spittel zu aktivieren.
Aber wie gesagt, ich Probier das jetzt unter Verwendung von Limine nochmal aus. Kann ja nur besser werden.


@G4mest3r:
jaja, schon gut. ich setz ab morgen keinen fuß mehr auf die straße...
 
Also mir kommt kein Microsoft Secure Boot auf den Rechner.
Sind das Lücken, die Secure Boot nur umgehen oder die durch Secure Boot erst möglich sind und auch weitere Teile angreifbar machen? Im ersten Fall wäre ja "nur" nichts gewonnen.
"So einfach ist die Welt aber nicht mehr. Es gibt auch unter Linux inzwischen irgendwelche miesen Dinger, also Rootkits und SecureBoot führt da definitiv eine sinnvolle Sicherheitsebene mehr ein."
Ich habe ja geschrieben, warum ich mir nicht sicher bin, dass das dabei wirklich so viel bringt.
In dem Video wird im übrigen auch gezeigt, dass es auch unter Mint selbst für Noobs wie mich problemlos möglich wäre, den Spittel zu aktivieren.
Naja, wenn es denn so auf Anhieb klappt, sonst muss man halt auch gucken und es wird empfohlen sich von ChatGPT helfen zu lassen. Ob das jetzt einfacher oder schwerer ist als das hier im Thread gezeigte Tutorial steht und fällt also damit, ob das dann auch so funktioniert. Und wie gesagt: Wenn es so einfach ist, wieso sollte ein Rootkit das dann nicht auch können?
 
Sind das Lücken, die Secure Boot nur umgehen oder die durch Secure Boot erst möglich sind und auch weitere Teile angreifbar machen? Im ersten Fall wäre ja "nur" nichts gewonnen.
Es ist Microsoft, was erwartest Du?
Ein ausgereiftes Scherheitskonzept und ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein?

Suchst Du so eine Lücke, wie Lenovo's Secure Boot-Implementierung in 2015?
Oder die CIA-Backdoor in der Firmware? (die MS bestimmt bereitwillig den chinesischen IT-Spezialisten für die Pflege der Verteidigungsministeriums-Infrastruktur weitergegeben hatte).
Oder sowas wie Microsoft's Key Management Flaw, der 2020 aufflog?
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Rootkits und SecureBoot
Von wegen Rootkits im Zusammenhang mit "gaming": Kernel Level Anti-Cheat \o/ ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wollte nur kurz anmerken, dass CachyOS meiner Meinung nach (und das sehe ich als Pluspunkt!) eigentlich keine Gaming Distro ist. Klar, es gibt ein paar gaming spezifische Details/Pakete wie eine eigene Proton Version und eine spezielle Handheld Variante (kein Plan ob die was taugt)

Aber der Grund warum CachyOS so erfolgreich ist (nicht nur bei Gamern) ist schlicht, dass es hervorragend gemaintained wird und super schlank und performant ist. Dass es damit für Gaming auch sehr gut geeignet ist, ist mehr so ein Nebenprodukt
 
Habe CachyOS ausprobiert, noch ist es nichts für mich. Habe mich zu sehr an Windows im Laufe der Zeit gewöhnt und mir fällt es verdammt schwer Neues in und um Linux zu lernen.
Ja, es funktioniert vieles gut oder besser als in Windows, aber dennoch ist nicht alles Gold was glänzt.
Aber so aggressiv wie Linux überall beworben wird, aus Frust, dass Microsoft mit Windows viel falsch macht.....
Linux war ein OS für Freaks und Server, jetzt kann es sein das die Zeit für Linux für die Masse langsam kommt, aber ich denke ohne mich dafür bin ich im Laufe der Jahre zu bequem geworden. 😉
Ich kann das total nachvollziehen, würde auch gerne, aber leider ist das Betriebssystem nicht kompatibel mit den ganzen Onlinespielen, die ich spiele. Laut einigen Quellen läuft einfach keine Anticheatsoftware darauf.
Aber es stimmt schon, dass die meisten Games mehr FPS auf den Bildschirm zaubern. Ich denke, Microsoft wird sich das nicht gefallen lassen, und mit einem neuen OS oder vielleicht sogar noch mit diesem könnte sich das ändern.
 
Habe mehrere Distros in einer VM ausprobiert, u.a. auch CachyOS. Ich verstehe nicht warum bei Cachy oder auch Endeavour kein ansprechender Software Manager vorinstalliert ist. Statdessen ein spartanisch anmutender der aus den 90er stammen könnte. An sich kein Problem das man nicht in 30 Sekunden beheben kann. Sofern man z.B. Discover oder Bazaar kennt und weis wie man das Installieren kann.

Einsteiger haben es z.B. mit Bazzite etwas einfacher. Steam, Lutris, ProtonPlus und Bazaar als Store schon vorinstalliert. Ansonsten unterscheiden sich Distros mit dem KDE Desktop nur wenig. In diesem Video wird gezeigt wie Einsteiger sehr einfach Arch installieren können. Soll ja Leute geben die sich für keine Distro entscheiden können. :D

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Ich nutze selber Mint, für mich bisher die beste distri. Ich muss aber dazu sagen das ich CachyOS noch nicht versucht habe.

In der Linux Welt ist neu nicht immer besser. Ich meide es die neusten Kernels zu benutzen
CachyOS macht es einem sehr einfach, einen Kernel auszuwählen und dabei zu bleiben. Noch dazu gibts auch LTS-Kernel (Long Term Support), bei dem nur Patches aus neueren Kernel rückportiert werden. Gibt eine Extra-GUI dafür.

Das Problem beim Gaming ist, dass gerade Enthusiasten wie wir häufig auch aktuellere Hardware haben, die oft auch neuere Kernel erfordern um mit voller Leistung (manchmal auch: überhaupt) zu laufen. Arch-basierte Linux-Distributionen (wie eben CachyOS) setzen auf aktuelle Programme und Systembibliotheken, meist direkt wenige Tage nachdem diese vom jeweiligen Package-Maintainer veröffentlicht wurden. Vorteil: Topaktuell, Nachteil: Nicht erprobt, eventuell auftretende Bugs kriegt man im Live-Betrieb mit (auch wenn die Maintainer natürlich drauf schauen, dass da nichts passiert, kann das halt im Vorfeld nie zu 100% ausgeschlossen werden...). Debian-basierte hingegen (wie eben z.B. Linux Mint) achten auf die Paketzusammenstellungen, damit diese möglichst einwandfrei im System harmonieren können. Weniger aktuelle Pakete (wobei Patches rückportiert werden, damit keine Sicherheitslücken offenbleiben), dafür in der Regel stabiler. Gerade Debian ist ein Extremfall und bekannt für z.T. steinalte Pakete in ihrem "stable"-Zweig, dafür idR. aber auch so stabil, dass sie problemlos als Serverbetriebssystem fungieren können (ich hab dutzende Debian-Server aufgesetzt, manche laufen bis zum heutigen Tag einwandfrei und haben schon mehrere Upgrades seit ca. Debian 8 ohne Probleme mitgemacht - aktuell ist Debian 13). Manche Entwickler versuchen ein Mittelding aus Stabilität und Aktualität (eben z.B. Ubuntu), was auch gut klappt, aber auch hier und da dann doch in bestimmten Situationen haken kann...

Läuft auf meinem Rog Ally X einwandfrei, aber ich bin etwas auf Kriegsfuß mit den Standardeinstellungen von dem Ding. Read-only-Betriebssystem mit BTRFS als empfohlenes Dateisystem, dabei keinerlei aktive Wartung fürs Dateisystem mitgeliefert, ist irre meiner Meinung nach. Bei dem Releasezyklus von Bazzite (alle paar Wochen muss man ein komplettes Image über ca. 1 GB herunterladen) und der Tatsache, dass Bazzite ernsthaft zu jedem Image ein BTRFS-Snapshot anlegt und nie löscht (Horray, Snapshots von Backups von Snapshots! Das frisst Speicher als wär das nix!), ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Dateisystem irgendwann so massiv fragmentiert, dass man das sogar auf einer SSD spürt und das System sehr langsam wird... Jeder, der Bazzite über längere Zeit verwendet hat und häufig was Größeres in- oder deinstalliert (wie z.B. Steam-Spiele), kann das Problem nach einigen Monaten Bazzite-Nutzung nachvollziehen. (das Problem lässt sich lösen, indem man das BTRFS-Dateisystem "balanced", Google liefert ausreichend Antworten dazu. Die Bazzite-Maintainer könnten das lösen, indem im Hintergrund in festgelegten Intervallen balanced wird. Außerdem könnte man die Snapshots begrenzen. Aber da ist standardmäßig nichts aktiviert, warum auch immer...)
 
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