LG IPS235V oder LG IPS234V-PN?

Monosurround

Kabelverknoter(in)
Moje,

ich möchte mir in den nächsten paar Tagen einen neuen Monitor zulegen aber ich kann mich einfach nicht entscheiden welchen von den beiden ich nehmen soll.

Der http://www.amazon.de/gp/product/B005...pf_rd_i=301128 sieht in meinen Augen besser aus ist aber das ältere Modell und hat auch einen älteren IPS-Panel.

Der http://www.amazon.de/LG-IPS234V-PN-L...dp_ob_title_ce ist halt neuer und hat soviel ich weis auch einen neueren etwas besseren IPS-Panel.

Sicher sind beides keine schlechten Monitore aber ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Könnt Ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

MfG
 
Der LG IPS235P wurde durch einen anderen Standfuß ergonomisch deutlich aufgewertet und zusätzlich wurde im OSD eine Overdrive-Steuerung implementiert

Der 235P hat einen anderen Standfuß und eine bessere Ergonomie. Außerdem hat er eine Overdrive-Steuerung bekommen.
Er hat also: Neigefunktion, seitliche Drehfunktion, Höhenverstellung und Pivotfunktion.

Meiner Meinung nach ist der 235P das rundere Produkt. :)
 
Kein Problem! :)

Eine gute Wahl! :daumen:

Nimm dir aber die Zeit, und stell ihn ordentlich ein.
Ein User bei PCGHX hat es mal passend ausgedrückt: "Das beste Strandhaus bringt dir nichts, wenn du Milchglasfenster verbaut hast."

Die passende Einstellung ist bei einem Monitor durchaus wichtig. Fast alle Monitore werden mit einer Werkseinstellung und vordeffinierten Bildmodi ausgeliefert.
Meistens sind diese Einstellungen aber weit unter den wirklichen Farbfähigkeiten des gekaufen Monitors. Gerade Besitzern von hochwertigen IPS und MVP/PVA-Monitoren dürfte das schon länger klar sein. Doch nur wie finde ich die perfekte Einstellung für mein Gerät? Die folgenden Zeilen sollen ein bisschen Licht in das dunkle bringen.

Nun, kurz gesagt die "perfekte" Einstellung gibt es nicht. Jeder Mensch hat eine andere Farbwahrnehmung. Für den einen wirkt das Bild zu hell, für den anderen zu dunkel. Der nächste findet den Kontrastwert zu hoch, usw. usw.

Genau das sind die Gründe warum sich jeder einzelne mit diesem Thema befassen sollte, wenn er Wert auf ein gutes Bild legt.

Wie finde ich die für mich passende Einstellung?

Nun, dazu gibt es diverse Hilfsmittel. Welche das sind, werden wir hier aufzeigen.

Hilfsmittel:

- Wenn´s schnell gehen muss-Test
Einfach eine Blu-Ray in das Laufwerk und die Farben anhand des laufenden Films passend einstellen. Zum Empfehlen: Transformers oder Inception
ACHTUNG: Wirklich perfekte Ergebnise kann man damit aber nicht erreichen, da jeder Film eine andere Farbgestalltung hat!

- Monitortest
Der Monitorpionier "Eizo" bietet zum Beispiel auf seiner Website einen Monitortest zum kostenlosen Download an.
EIZO: Monitortest

- Windows 7
Was die wenigsten wissen ist, das Windows 7 bereits ein eigenes Tool integriert hat, um den Monitor passend einstellen zu können.
Startmenü --> Suchfeld --> colorcpl.exe --> Enter

- Tool zum finden von Pixelfehlern
PRAD | Testprogramme | TFT-Test

- Schlierentest
PRAD | Testprogramme | Schlierentest

- All-in-One Test
PassMark MonitorTest - Test monitors and LCD flat panel screens


- Gedruckte Vorlage
Also ein z.B. Kalibrationsbild ausdrucken und zum Abgleich nehmen (liefert schon einmal die passende Abstimmung für die Bearbeitung eigener Drucksachen). Wenn Zweifel an der Farbechtheit des Druckers bestehen, alternativ mit Printmedien versuchen, die ihre Inhalte (z.T. zeitversetzt) auch digital anbieten (z.B. ältere PCGH-Artikel im alten Heft und auf aktueller DVD. Dabei beachten dass Papier nicht immer reinweiß ist)

- Der eigene Augen-Test
Unser meschliches Auge ist wohl noch immer der beste Test, um festzustellen ob wir mit einem Bild zufrieden sind. Daher: Nie zu 100% auf Programme und Tools verlassen, sondern ggf. manuell das Bild abändern, bis es einem zusagt.


Zu beachten ist jedoch folgendes:

- Stärkere Farbstiche können auch durch die Serienstreuung bedingt sein. Ggf. lohnt sich ein Austausch des Monitors. (Neukauf oder RMA)
- Farbkorrekturen knabbern an der Zahl der darstellbaren Farben. Wer eine Farbe stark runterregelt, riskiert Banding (ein Grund mehr für Monitore, die so etwas gar nicht erst nötig haben)

Und was ist mit den kostenpflichtigen Tools/Geräten?

Einige Hersteller bieten kostenpflichtige Tools/Geräte zur Justierung der Farbdarstellung an. Diese Tools sind aber für den Home-Anwender (Außnahme: Hobby-Fotografen) unnötig. Die oben genannten Tools sind völlig ausreichend für eine gute Farbkallibierung.

Für Hobby bzw. Profifotografen, Webdesigner, Videobearbeitung, AutoCAD etc. sind diese hauptsächlich vorgesehen, da die Farbdarstellung auf Grafiken, Fotos, Videos und Ausdrucken übereinstimmen muss.

- X-Rite
- Datacolor
- Pantone
 
Hab seit einer Woche auch den IPS235P und bin insgesamt recht zufrieden damit.
In verschiedenen Spielen hat er sich schon bewährt und ich konnte keine Schwächen feststellen.
Ok, ein paar ältere Titel (z.B. auf Basis der UT99 und UT3 Engine) haben keinen richtigen 16:9 Modus und die spiele ich wohl oder übel in matschiger, nicht nativer 1280*1024 Auflösung, um das "ganze" Bild zu sehen. :ugly:
Aber das kann man nicht dem Monitor ankreiden. ;)

Schwächen sind (wie wohl bei fast allen Geräten) die Edge-LED Technologie, etwas wackelige Bildschirm-Befestigung (besonders horizontal), leider nicht vollständig mattes Gehäuse (Innenkante und äußeres Gehäuse Hochglanz), fitzelige Bedienknöpfe.

Aber vom Preis/Leistungs-Verhältnis ein gutes Gerät! :daumen:
 
Hallo,

ich stehe vor derselben Entscheidung. Als SuFu Nutzer demonstriere ich meinen guten Willen und verzichte auf einen neuen Thread :P

Folgendes:

Auf prad.de gibts Tests mit zufriedenstellenden Ergebnissen zu beiden Modellen, zum 235P-BN sowie dem 234V-PN. Auf die Features wie Pivot-Standfuß etc. will ich nicht näher eingehen, die sind für mich zweitrangig. Es gibt mehrere brennende Punkte die mich bei beiden Geräten interessieren. Diese wären:

a) Nicht-native Auflösungen
Ich greife mir desöfteren Mal einen betagten Titel aus dem Regal und spiele diesen mal wieder. Bei einer Auflösung von 1024x768 oder 1280x1024 möchte ich natürlich kein gestrecktes oder interpoliertes Bild, ich möchte die Auflösung 1:1 auf dem Schirm haben. Schwarze Balken am Bildschirmrand sind für mich immer attraktiver als Interpolation. Wenn ich mich recht erinnere beherrschen beide Modelle diese Möglichkeit, ich hätte da aber gerne einen Kommentar eines Anwenders.

b) Reaktionszeit
IPS Panels, so weit ich das verstanden habe, unterliegen meistens höheren Reaktionszeiten (s->w->s) als TN Panels. Ich möchte auf die IPS Vorteile aber nicht verzichten (wenn ich stundenlang idle bin und auf den Desktop starre, statt ins Bett zu gehen). Laut prad.de sind beide Geräte zum spielen geeignet, auf der Bewertungstabelle sind beide für "Gelegenheitsspieler" als gut und für "Hardcorespieler" als gut (235P) bzw. zufriedenstellend (234V) angegeben. Diese Bewertungskriterien sind für mich natürlich völlig nutzlos, da ich nicht weiss, wie prad.de den "Gelegenheitsspieler" definiert. Das reicht ja von gelegentlichen Flashgames im Browser oder Facebookapps bis hin zu 20 Stunden Battlefield pro Woche. Das da unterschiedliche Ansprüche zugrundeliegen, sollte deutlich sein.

c) "Leuchtwolke"
Ich weiss nicht wie ich das anders nennen kann, ich habe bisher nur darüber gelesen. Viele Nutzer klagen über irgendwelche "Leuchtwolken" bzw. "Glitzern" o.ä. in Verbindung mit IPS Panels. Ich konnte bisher noch keines Testen, ich weiss nicht ob dieses Phänomen bestimmten Personengruppen vorbehalten ist. Ich bin völlig ratlos was genau damit gemeint sein soll :D

Kurzum: Ich möchte wissen ob beide generell zum spielen geeignet sind, bzw. ob ich problemlos zum (doch rund 30 Euro günstigeren) 234V greifen kann, ohne das der Monitor mir ein, baulich bedingtes, sehr hässliches "Motion Blur" aka Schlieren ausgibt. Beosnders stutzig macht mich hierbei, das der 235P mit S-IPS Panel die besseren Ergebnisse erzielt, wo doch der 234V mit AH-IPS die bessere Technologie besitzt?
Darüber hinaus frage ich mich, ob IPS nun wirklich so großartig ist, wie man aus aller Munde hört, oder ob da nicht doch ein bisschen (zu viel?) Romantik mitschwingt und man noch immer beherzt zu einem soliden TN Panel greifen kann, ohne etwas verkehrt zu machen.

Abschließend bin ich noch dankbar für einen generellen, Panel-unabhängigen Tipp für einen grundsoliden und bewährten LCD zum zocken (23"/24") bis maximal (!) 150 Euro.


//edit: Ich werde wahrscheinlich mit jedem Gerät meine helle Freude haben, nachdem ich 4 Jahre lang auf Notebook-LCDs geschaut habe, aber irgendwas treibt mich dazu, mich vor dem Kauf genaustens zu informieren.

//edit2: In der PCGH Print 08/2012 war ein Test, den der 234V als Testsieger gemeistert hat. Vielleicht kann jemand, der den Test gelesen hat, meine Befürchtungen zerstreuen (Ja/Nein/Vielleicht reicht, bloß keine fullquotes! :D)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorab: in der 8/2012 wurde nicht der IPS234V, sondern der IPS235P getestet! Die haben die Typenbezeichnungen verwuxelt (und bis heute im Einkaufsführer nicht korrigiert!). :ugly:

zu a)
Du hast bei nicht nativen Auflösungen (z.B. 1280*1024) fast immer Ränder und Interpolation. Theoretisch (um beim 5:4 Pixelverhältnis zu bleiben) sollte eine Auflösung von 1350*1080 ohne Interpolation auskommen und wirklich Pixel auf Pixel darstellen (mit entsprechender Schärfe und Rand rechts und links). Bei dem Spiel, wo ich die 5:4 Auflösung wählen muss (Tactical Ops), lässt sich leider nichts mit 1080 Zeilen einstellen, auch nicht durch direkte Änderung in einer ini-Datei. :(

zu b)
Ich kann problemlos stundenlang Ego-Shooter wie "Tactical Ops" oder "Crysis 2" auf dem IPS235P spielen, ohne dass ich irgendwelche Schlieren, Koronas o.ä. sehe. Ich hatte vorher aber einen LCD mit PVA-Panel, welches wohl noch etwas langsamer war, als der jetzige. Damals, beim Umstieg von Röhre auf PVA war schon ein gewisser Unterschied zu sehen.
Aber dass ist alles doch sehr subjektiv! Kommt man von einem schnellen TN-Panel, sieht man vielleicht negative Effekte. Ich sehe nichts, auch kein Input-Lag.

zu c)
Lichthöfe sind durch die Edge-LED Hintergrundbeleuchtung begründet. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, diese wirst du immer bei dieser Technologie sehen! Jedenfalls ist mein alter FS P19-2 mit seiner Röhren-Hintergrundbeleuchtung deutlich homogener, egal bei welchem Betrachtungswinkel.
Und der Betrachtungswinkel ist die grösste Schwachstelle bei Edge-LED. Toll, IPS-Panels haben einen im Vergleich zu TN hohen Betrachtungswinkel in dem sich die Farben kaum verändern. Nur relativiert sich das ganze durch die Edge-LED Beleuchtung, da diese die Helligkeit/Schwarzwert des Bildes schon bei kleinsten Blickpunkt-Abweichungen aus der Mitte teils extrem verändern. Vor allem sind Bereiche des Bildschirms unterschiedlich hell!
Der IPS235P ist unten rechts leicht heller, wenn man zentral auf den Monitor schaut. Bewegt man den Kopf aber nur leicht aus der Mitte raus, sieht die Helligkeitsverteilung völlig anders aus.
Edge-LED ist und bleibt eine mehr schlecht als recht umgesetzte Billig-Lösung für die Hintergrundsbeleuchtung!
IPS-Glitzern sehe ich beim 235P nicht. Ich weiß aber auch nicht wirklich, wie das aussehen soll. ;)
 
Ahahaha, Vielen Dank für den Hinweis. Da wäre ich dem Fehler im Einkaufsführer doch glatt zum Opfer gefallen :D

zu a)
Theoretisch sollte doch jede Auflösung, die kleiner als die native ist, ohne Interpolation und nur mit schwarzen Rändern Pixel auf Pixel darstellbar sein. Wenn nichts zum zerren und strecken da ist, wird ja auch nicht interpoliert. Und Auflösung A x B sollte ja immer pixelgenau drin sein, solange A und B < als native Pixel sind. Oder ist das ein Irrglaube meinerseits?

zu b)
Im Endeffekt bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mir mal ein paar IPS Panels anzuschauen. Zu dem im Aspire 7750G verbauten Panel, das ich jetzt benutze, kann ich leider nichts sagen, da es ja beinahe unmöglich scheint, da an Informationen zu kommen. Somit lässt sich schwer abschätzen, was genau ich denn nun gewohnt bin. Beim Kauf vor Ort habe ich ja leider nicht die gesegneten 14 Tage des Fernmeldeabsatzgesetzes und bin der Kulanz der Mitarbeiter vollkommen ausgeliefert ,)
Anyway: Es ist hilfreich, mal jemanden zu hören der das Teil auch benutzt. Vom hörensagen und "ich hab mal gelesen, dass.." kommt man nämlich nur bedingt weiter.

zu c)
Gut, damit werd ich Leben müssen.
Das Mysterium "IPS-Glitzern" bleibt also bisher weiter unerforscht. Ich werde dranbleiben.
 
zu a)
Mir ist nicht bekannt, dass ein Monitor vertikal (!) weniger Zeilen als nativ auch pixelgenau darstellen kann, also mit Rändern oben und unten.
Bei meinem IPS235P kann man nur einstellen, ob das Bild bildschirmfüllend in die Breite gezogen wird (was bei z.B. 1280 zu kräftigen Verzerrungen führt) oder nicht.
Imho wird das Bild horizontal pixelgenau dargestellt, vertikal jedoch immer komplett vom oberen zum unteren Rand. Und das führt natürlich zu Interpolation und Unschärfen.

Btw. hier mal ein Beispiel, warum ich ältere Spiele mit Unreal-Engine (bis rauf zu UT3) weiterhin in 5:4 statt 16:9 zocke:

5:4 vs. 16:9

Im Gegensatz zu manch modernem Spiel wie Crysis 2, wo 16:9 echte Vorteile bringt:

5:4 vs. 16:9

;)
 
Ich kann den IPS234V-Pn absolut nicht empfehlen?
Warum? Das Bild ist toll aber der Standfuß wackelt wie Kuhschwanz. Sogar beim Schreiben schwankte der Monitor sichtlich und irgendwann auch störend.

Ich habe mir dann den Dell UltraSharp U2312HM geholt und der hat nen sehr guten Standfuß. Auch das Pnael ist mmn sehr gut.
Wenn du aber Lg willst nimmt nen IPS235V.
 
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