News LG Display OLED: Erste Zertifizierung für "perfekte Farbe und Helligkeit"

PCGH-Redaktion

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Aktuelle OLED-TVs und -Monitore von LG haben laut Herstellerangabe als erste Displays eine Zertifizierung für "perfekte Farbe und Helligkeit" erhalten.

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Hier sieht man das Problem recht gut erklärt, im vollen Review gibt es dann noch Vergleiche mit dem LG G5 (Vorgänger).
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Ja den Typen kenne ich eh. Aber das Rauschen ist aktuell auf Software also schlechte Abstimmung zurückzuführen. Kann man fixen.

Der TV hat als WOLED ein 4 Subpixel (WRGB) Design soweit ich weiß. Aber ein Monitor nutz bei den neuen Panelen ja ein echtes RGB Subpixel Layout (Tandem RGB).

Fraglich ist also ob das beim Monitor überhaupt so vorkommt. Die sind ja komplett anders Aufgebaut.
 
Ja den Typen kenne ich eh. Aber das Rauschen ist aktuell auf Software also schlechte Abstimmung zurückzuführen. Kann man fixen.

Der TV hat als WOLED ein 4 Subpixel (WRGB) Design soweit ich weiß. Aber ein Monitor nutz bei den neuen Panelen ja ein echtes RGB Subpixel Layout (Tandem RGB).

Fraglich ist also ob das beim Monitor überhaupt so vorkommt. Die sind ja komplett anders Aufgebaut.
Nope.
Die Tandem WOLED Panel haben genauso ein RGWB Panel und sind genauso aufgebaut wie die TVs.
D.h.: Die Subpixel bilden zusammen einen weißen Pixel dessen Licht durch einen Farbfilter geht.

Es soll demnächst RGB-Subpixel Panels geben. Ob das aber ein richtiges RGB OLED oder ein WOLED mit Farbfilter wird konnte ich nicht herausfinden.
 
Was hat dieses Zertifikat denn für eine relevanz?

Es hört sich so an, als wenn jede Firma sich bei Intertek eine Zertifizierung einkaufen kann.
Die Kriterien sind völlig unklar, es handelt sich nicht um einen definierten Standard.

Wäre schön, wenn LG seine OLED Bildschirme wenigstens mit neutraler Farbeinstellung ausliefert - aktuell laufen die meisten Geräte die einem so begegnen mit völlig übertriebenen Farben, da nützt auch irgendeine Zertifizierung nichts.
 
Meiner Meinung nach ist die beworbene Auszeichnung eine schöne Sache für Studios, Bildbearbeiter und einige Filmliebhaber die es puristisch mögen.

Von solchen, möglichst perfekten Einstellungen bin ich aber mittlerweile weg. :redface: Die Verlockung (für TV oder Gaming) fällt (hier) aus.

Ein schönes Bild muss bei uns mittlerweile in der Bewegung geglättet sein und nicht 24P. Die Farben, gerade jetzt mit OLED dürfen auch gerne ein wenig poppig sein. Kontrast und Helligkeit reizen wir etwas aus, solange keine Details verschwinden. Augenschmeichelei ja, aber das mögen wir. Im Büro läuft der Blaufilter usw.

Und was LG leider gar nicht auf dem Schirm hat: Entspiegelung. Einmal vor dem S95D gestanden, war die nächste Anschaffung absolut fraglos. Wobei es dank etwas Geduld der S95F wurde, nochmal besser entspiegelt. Und das obwohl einem an jeder Ecke ein LG OLED per Angebot hinterher geworfen wird, gerade zur WM.
 
Und was LG leider gar nicht auf dem Schirm hat: Entspiegelung. Einmal vor dem S95D gestanden, war die nächste Anschaffung absolut fraglos. Wobei es dank etwas Geduld der S95F wurde, nochmal besser entspiegelt. Und das obwohl einem an jeder Ecke ein LG OLED per Angebot hinterher geworfen wird, gerade zur WM.
Der Samsung ist ja Matt, unter Entspiegelung verstehe ich was anderes.
Für mich hat da ein spiegelnder WOLED das bessere Bild als ein matter QD-OLED.
 
Kann mir einer erklären, wie man ohne Beschränkung auf definierte Farbräume einen Innenhalt "wie vom Ersteller beabsichtigt" wiedergibt? Ohne definiertes Farbformat ist das angelieferte Material nur eine aussagelose Aneinanderreihung von Nullen und Einsen. Mit Beachtung eines definierten Formats ist es egal, was ein Panel "absolut" kann. Dann geht es nur noch darum, wie exakt die Farbspezifikationen umgesetzt werden.
 
Der Samsung ist ja Matt, unter Entspiegelung verstehe ich was anderes.
Für mich hat da ein spiegelnder WOLED das bessere Bild als ein matter QD-OLED.
Nun ja, vielleicht bediene ich mich der Marketing Begriffe.

Aber wir haben in der Tat keine "Spiegelung". Der Mehrwert ergibt sich so: Wo vorher bei Semi-Gloss die Helligkeit auf maximal gestellt werden musste und dennoch alle dunklen Bereiche durch Fensterreflexionen belegt waren, reicht jetzt ein Viertel der Helligkeit und man erkennt alles. In dunklen Areale hat man schlimmstenfalls eine leicht wahrnehmbare diffuse Aufhellung.

Mein S25U ist "klassisch" entspiegelt. Besser als nix (!) und ein Mehrwert, aber kein Vergleich. Bläuliche Reflexionen sind eben auch noch sehr wahrnehmbar, im Vergleich. Im Laden nutzte ich die Deckenleuchter zum Vergleichen.

Und das ist mal ein echter Mehrwert, den man nicht in wenigen Prozent messen muss - um den Bogen zu schließen zu dem Marketing durch LG im Artikel.

Zugegeben, mit dem spezifisch verbauten Panel habe ich mich auch nicht beschäftigt. Aber mir ist bekannt, dass je nach Region und Größe hier das eine oder das andere zum Einsatz kommt.

Nachtrag: Habe folgende, womöglich subjektive, Einschätzung zum (bei mir vorhandenen) QD-OLED gefunden:
Das wäre ein Rückschritt, denn QD-OLED bietet eine überlegene Farbwiedergabe, insbesondere im Rec.2020-Farbraum. WOLED-Panels haben hier traditionell Nachteile, da sie für die Helligkeit eine weiße Subpixel-Schicht nutzen, die die Farbsättigung in Spitzenbereichen reduzieren kann.
Quelle: Zambullo
 
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