Erst einmal vielen Dank and PCGH und Caseking für das Testsample!
Hier ist mit etwas Verspätung endlich der erste Teil meines Lesertests des Xigmatek Thor’s Hammer. In den nächsten Tagen werde ich den Kühler zusätzlich noch auf meinem neuen Core i7 System testen.
[Fotos folgen noch!]
Preis
PCGH Preisvergleich
Lieferumfang
Montage
Die Montage gestaltet sich leider etwas fummelig. Zwei der Schrauben lassen sich halbwegs mit einem Schraubenzieher anziehen, die anderen nur mit dem beigelegten Mini-Schraubenschlüssel. Mit diesem lassen sich die Schrauben aber nur mühsam anziehen und er fällt auch relativ leicht aus der Hand. Dadurch wird es etwas schwierig zu versuchen die Schrauben über Kreuz möglichst gleichmäßig anzuziehen und einen ordentlichen Sitz des Kühler auf der CPU zu gewährleisten.
Es wäre deutlich einfacher, wenn Xigmatek in den Lamellen Aussparungen gelassen hätte, so dass alle Schrauben einfach von oben angezogen werden könnten.
Lobenswert ist, dass Xigmatek sowohl Montagematerial für S1366 als auch S775 beilegt. Dies ist bei den zum Vergleich hergezogen thermalright und Noctua Kühlern nicht der Fall, sie sine entweder mit S1366 oder S775 Montagematerial erhältlich
Eine Montageklammer für AM2 (und damit auch AM2+ und AM3) Systeme leigt ebenfalls bei. Allerdings lässt sich der Kühler damit nur in eine Richtung montieren, was dazu führt dass man den Kühler eventuell nur Richtung Netzteil blasend montieren kann. Meist ist es von Vorteil, die warme Luft des CPU Kühlers direkt zum Gehäuselüfter zu blasen, da sie andernfalls das Netzteil nur zusätzlich aufheizt.
Die Gumminippel zur Lüftermontage sind ebenfalls etwas fummelig anzubringen allerdings gefällt mir dieses System zur Lüfterentkopplung besser als die selbstklebenden Gummistreifen, die oft bei anderen Kühlern mitgeliefert werden.
Der Test
Getestet wurde auf folgendem System:
Bei allen Kühlern wurde ein Noctua NF-P12 120mm Lüfter mit 1300 U/Min verwendet. Auf den Lüfter wurde der Rahmen eines weiteren Lüfters geschraubt, dessen Lüfter selbst entfernt wurde. An diesem Rahmen wurden vier hochgenaue Dallas/Maxim DS18B20 Temperatusensoren montiert um die Lufttemperatur mittels eines Crystalfontz CFA633 aufzuzeichnen. Bei diesen Temperatursensoren handelt es sich um digitale Temperatursensoren, die wesentlich genauer sind als die analogen Sensoren die an fast allen Lüftersteuerungen zu finden sind. Die Temperaturen wurden zusätzlich durch ein Greisinger GTH 175/PT Präzisionsthermometer überprüft
Zum aufzeichnen der CPU Temperatur habe ich CoreTemp 0.99.4 verwendet.
Eine möglichst hohe CPU Last wurde mittels CoreDamage unter Windows XP Professional SP3 x86 erzeugt. CoreDamage erzeugt eine höhere und gleichmäßigere Temperatur als z.B. Prime 95 und führt zu sehr geringen Temperaturschwankungen während des Tests.
Nach einer Warmlaufphase von 30 Minuten CoreDamage wurden über weitere 30 Minuten Volllast die CPU Temperaturen gemittelt. Davon wurde dann die über den selben Zeitraum gemittelte Lufteingangstemperatur abgezogen. Die Lufteingangstemperatur war mit ca. 24,5°C über den Testzeitraum relativ konstant und interessanterweise ca 2°C höher als die Luftemperatur and der selben Position kurz nach starten des PCs (in Windows idle).
Ergebnisse
Ich habe jeden Kühler zwei mal montiert, deswegen ist jeder Kühler zwei Mal aufgeführt im Diagramm.
Wie man sieht liefert der Thor's Hammer eine ordentliche Performance, bleibt aber etwas hinter den Modellen von Noctua und Thermalright.
Hier sind noch mal die Erbnisse in Textform:
Xigmatek Thor's Hammer #1 55,89
Xigmatek Thor's Hammer #2 55,7
Noctua NH-U12P #1 53,2
Noctua NH-U12P #2 54,09
Thermalright Ultra 120 eXtreme#1 52,13
Thermalright Ultra 120 eXtreme #2 52,21
Fazit
Der Kühler liefert durchaus eine solide Leistung, ist aber etwas schlechter als der Noctua und der Thermalright. Allerdings hat er auch einige weitere Nachteile gegenüber diesen beiden, namentlich das schlechtere Montagesystem, der geringere Lieferumfang (kein Lüfter, wenig Wärmeleitpaste) und das damit verbundene schlechtere Preis-/Leistungsverhältnis.
Empfehlen kann ich den Kühler deswegen nur an Leute, die einen hohen Wert auf die Optik legen, die das fummelige Montagesystem nicht stört und die bereit sind etwas mehr zu zahlen. Falls man nicht schon welche besitzt sollte man auf jeden Fall noch einen Spritze hochwertige Wärmeleitpaste mitbestellen, da das mitgelieferte Tütchen nur für eine Anwendung reicht.
Pro:
- solide Kühlleistung
- interessante Optik
- sehr gute Verarbeitung
- Montagematerial für S775/S1366 und AM2
- Gummientkoppler zur Lüftermontage
Contra:
- etwas fummelige Montage
- Kühlleistung erreicht nicht ganz die der Noctua/Thermalright Kühler
- wird ohne Lüfter ausgeliefert
- mitgelieferte Wärmeleitpaste reicht nur für eine Anwendung
Hier ist mit etwas Verspätung endlich der erste Teil meines Lesertests des Xigmatek Thor’s Hammer. In den nächsten Tagen werde ich den Kühler zusätzlich noch auf meinem neuen Core i7 System testen.
[Fotos folgen noch!]
Preis
PCGH Preisvergleich
Lieferumfang
- Kühler
- Montagematerial für S775/S1366 und AM2(+)/AM3
- Gumminippel zur Kühlermontage
- Tütchen Wärmeleitpasten, reicht leider nur für einmalige Anwendung
Montage
Die Montage gestaltet sich leider etwas fummelig. Zwei der Schrauben lassen sich halbwegs mit einem Schraubenzieher anziehen, die anderen nur mit dem beigelegten Mini-Schraubenschlüssel. Mit diesem lassen sich die Schrauben aber nur mühsam anziehen und er fällt auch relativ leicht aus der Hand. Dadurch wird es etwas schwierig zu versuchen die Schrauben über Kreuz möglichst gleichmäßig anzuziehen und einen ordentlichen Sitz des Kühler auf der CPU zu gewährleisten.
Es wäre deutlich einfacher, wenn Xigmatek in den Lamellen Aussparungen gelassen hätte, so dass alle Schrauben einfach von oben angezogen werden könnten.
Lobenswert ist, dass Xigmatek sowohl Montagematerial für S1366 als auch S775 beilegt. Dies ist bei den zum Vergleich hergezogen thermalright und Noctua Kühlern nicht der Fall, sie sine entweder mit S1366 oder S775 Montagematerial erhältlich
Eine Montageklammer für AM2 (und damit auch AM2+ und AM3) Systeme leigt ebenfalls bei. Allerdings lässt sich der Kühler damit nur in eine Richtung montieren, was dazu führt dass man den Kühler eventuell nur Richtung Netzteil blasend montieren kann. Meist ist es von Vorteil, die warme Luft des CPU Kühlers direkt zum Gehäuselüfter zu blasen, da sie andernfalls das Netzteil nur zusätzlich aufheizt.
Die Gumminippel zur Lüftermontage sind ebenfalls etwas fummelig anzubringen allerdings gefällt mir dieses System zur Lüfterentkopplung besser als die selbstklebenden Gummistreifen, die oft bei anderen Kühlern mitgeliefert werden.
Der Test
Getestet wurde auf folgendem System:
- Intel Core 2 Quad Q6600 G0 @ 3.6GHz
- Gigabyte EP45-UD3P
- 2x2GB OCZ Platinum 1066
- HIS Radeon HD4830
- Corsair VX550W Netzteil
Bei allen Kühlern wurde ein Noctua NF-P12 120mm Lüfter mit 1300 U/Min verwendet. Auf den Lüfter wurde der Rahmen eines weiteren Lüfters geschraubt, dessen Lüfter selbst entfernt wurde. An diesem Rahmen wurden vier hochgenaue Dallas/Maxim DS18B20 Temperatusensoren montiert um die Lufttemperatur mittels eines Crystalfontz CFA633 aufzuzeichnen. Bei diesen Temperatursensoren handelt es sich um digitale Temperatursensoren, die wesentlich genauer sind als die analogen Sensoren die an fast allen Lüftersteuerungen zu finden sind. Die Temperaturen wurden zusätzlich durch ein Greisinger GTH 175/PT Präzisionsthermometer überprüft
Zum aufzeichnen der CPU Temperatur habe ich CoreTemp 0.99.4 verwendet.
Eine möglichst hohe CPU Last wurde mittels CoreDamage unter Windows XP Professional SP3 x86 erzeugt. CoreDamage erzeugt eine höhere und gleichmäßigere Temperatur als z.B. Prime 95 und führt zu sehr geringen Temperaturschwankungen während des Tests.
Nach einer Warmlaufphase von 30 Minuten CoreDamage wurden über weitere 30 Minuten Volllast die CPU Temperaturen gemittelt. Davon wurde dann die über den selben Zeitraum gemittelte Lufteingangstemperatur abgezogen. Die Lufteingangstemperatur war mit ca. 24,5°C über den Testzeitraum relativ konstant und interessanterweise ca 2°C höher als die Luftemperatur and der selben Position kurz nach starten des PCs (in Windows idle).
Ergebnisse
Ich habe jeden Kühler zwei mal montiert, deswegen ist jeder Kühler zwei Mal aufgeführt im Diagramm.
Wie man sieht liefert der Thor's Hammer eine ordentliche Performance, bleibt aber etwas hinter den Modellen von Noctua und Thermalright.
Hier sind noch mal die Erbnisse in Textform:
Xigmatek Thor's Hammer #1 55,89
Xigmatek Thor's Hammer #2 55,7
Noctua NH-U12P #1 53,2
Noctua NH-U12P #2 54,09
Thermalright Ultra 120 eXtreme#1 52,13
Thermalright Ultra 120 eXtreme #2 52,21
Fazit
Der Kühler liefert durchaus eine solide Leistung, ist aber etwas schlechter als der Noctua und der Thermalright. Allerdings hat er auch einige weitere Nachteile gegenüber diesen beiden, namentlich das schlechtere Montagesystem, der geringere Lieferumfang (kein Lüfter, wenig Wärmeleitpaste) und das damit verbundene schlechtere Preis-/Leistungsverhältnis.
Empfehlen kann ich den Kühler deswegen nur an Leute, die einen hohen Wert auf die Optik legen, die das fummelige Montagesystem nicht stört und die bereit sind etwas mehr zu zahlen. Falls man nicht schon welche besitzt sollte man auf jeden Fall noch einen Spritze hochwertige Wärmeleitpaste mitbestellen, da das mitgelieferte Tütchen nur für eine Anwendung reicht.
Pro:
- solide Kühlleistung
- interessante Optik
- sehr gute Verarbeitung
- Montagematerial für S775/S1366 und AM2
- Gummientkoppler zur Lüftermontage
Contra:
- etwas fummelige Montage
- Kühlleistung erreicht nicht ganz die der Noctua/Thermalright Kühler
- wird ohne Lüfter ausgeliefert
- mitgelieferte Wärmeleitpaste reicht nur für eine Anwendung
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