kenny1377
Kabelverknoter(in)
Mein Test zur A4Tech XL-755BK
Allgemein
Die „X7 XL-755 BK“ von A4-Tech macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Dieser wird jedoch bei genauerem Hinsehen etwas geschmälert.
Positiv fällt gleich beim ersten Griff nach der Maus, die Griffigkeit der Geräte-Oberfläche auf. Aber erst ein längeres Benutzen der Maus würde aufzeigen, ob die Griffigkeit Bestand hat.
Die XL-755 BK gleitet mit ihren 6 aufklebbaren Teflon-Füssen über alle getesteten Oberflächen.
Ob auf Stoff-Mousepad, Glasplatte, Kunststoff oder laminierter Schreibtischplatte; auf allen Materialien tastete der 3600 dpi sensible Laser, fehlerfrei.
8 Tasten und das Rollrad der Maus lassen sich frei belegen. Hierzu liefert der deutschsprachige Oscar Mouse Editor jede Menge Einstellmöglichkeiten.
Über das Tool kann jede Taste durch eine Tastatur-Funktion belegt, Programme gestartet, Anwendungs-Funktionen oder Makros ausgeführt werden. Für letzteres steht ein Makro-Manager zur Verfügung, der jedoch etwas gewöhnungsbedürftig ist und für manchen Geschmack vielleicht zu umständlich erscheint, da er sich zum Teil nur durch eigene Scripte programmieren lässt.
Ansonsten sind die Treibermöglichkeiten durchaus brauchbar und durch 2 (Standard) Profil-Auswahlmöglichkeiten variabel. Leider zeigte sich, dass beispielsweise eine Netzwerkübergreifende Anwendung sich nicht in jedem Fall starten ließ. So kam es auf einem der Testsysteme (OS= XP SP2) zu dem Phänomen, dass ein Programm, welches sich auf einem Server befand und per X7-Taste verknüpft war, nach einem Neustart des Systems nicht mehr ausgeführt wurde. Die Dateizuweisung wurde nicht mehr gefunden. Auffallend war auch, dass das Pop-up, welches die aktuelle dpi-Rate zeigt, nach dem ersten Start des PCs nicht angezeigt wurde. Durch das Öffnen des Mouse Editors und dem Aktualisieren der Maus-Einstellungen wurde dies behoben und nach einem später durchgeführten Neustart blieb das Pop-up, wo es sein sollte. Nachdem der Rechner allerdings heruntergefahren wurde und vom Stromnetz getrennt war, tauchte das Problem erneut auf.
Maustasten
Der notwendige Druck auf die Haupttasten ist präzise und angenehm, jedoch leisten sie mehr Widerstand als z. Bsp. die Tasten der Razor Copperhead. Am Besten ließen sie sich mit der G5 von Logitech vergleichen. Jedoch ist das Mausrad bei der G5 um Einiges genauer. Das Rasten der X7 ist mehr als schwammig und neigt zum Beispiel beim Waffenwechsel in FirstPerson-Shootern zum „Überrollen“ des Wunschobjektes. Auch ist das Spiel innerhalb des Rastpunktes sehr groß. Wer gern in dem gerade angesprochenen Spiele-Genre unterwegs ist und eventuell zwischen Sniper und MG Schützen die dpi-Rate ändert, um die Reaktion der Maus zu beeinflussen, wird mit der LED Anzeige auf der Maus nicht viel anfangen können, zwar zeigt diese in gewisser Weise die zuvor selbst bestimmte dpi-Einstellung an, jedoch wird sie während des Spielens durch den Zeigefinger vollständig verdeckt. Dummerweise wird das Pop-up, welches genaue Auskunft über die dpi gibt, Ingame nicht angezeigt. Man tappt also in hektischen Spielen ziemlich im Dunkeln.
Das Steuerkreuz an der linken Seite der Maus ist für den Büro-Alltag recht nützlich, da man sich allgemeine Tastaturbefehle darauf legen und so das Meiste allein mit der Maus steuern kann.
Auch bringt der Treiber ein Feature mit, was das seitlich scrollen ermöglicht. Hierbei wird, sobald man sich dem rechten Fensterrand nähert ein entsprechendes Symbol angezeigt. Überschreitet man mit dem Mauszeiger die angezeigte Linie, kann man mit dem Up-Down Rollrad nach links und rechts scrollen. Die Grenze, welche durch die Linie angezeigt wird, lässt sich individuell anpassen. Das Ganze wird leider etwas getrübt, da der Hersteller dieses Feature als 4 Wege-Rollrad bewirbt. Tatsächlich lässt sich das Rad aber nur nach oben und unten rollen. Und nicht seitlich kippen.
Das oben angesprochene seitliche Steuerkreuz ist beim Spielen oftmals eher störend. Die Tasten liegen logischer Weise genau am Daumenauflagepunkt, was jedoch auch gleichzeitig das Problem ist. Wenn man die Maus nach rechts schiebt, wird durch den geringen Druckpunkt des Kreuzes und der großen mittleren Taste oftmals eine ungewünschte Funktion ausgeführt.
Die vorn links auf der Haupttaste befindliche, zusätzliche Taste kann man für die meisten Spiele nicht sinnvoll nutzen. Wenn man nicht gerade über große Hände verfügt ist es notwendig den Handballen von der üblichen Stelle der Maus zu heben und verliert so die Präzision über das Eingabegerät. Das Kreuz und die zusätzlich Taste, vorn links führen dazu, dass die sonst symmetrische Maus sich nicht für Linkshänder eignet.
Verpackungs-Inhalt
Neben dem eigentlichen Gerät, liegen der Maus noch 2 Sets Ersatz-Gleitfüsse und eine Treiber-CD welche sich von XP bis Win7 installieren lässt, bei.
Technische Details: (im Vergleich mit der etwas angestaubten Logitech G5)
Fazit:
Die XL-755BK ist vom Preis-Leistungsverhältnis her, kein Fehlkauf. Man bekommt für den kleinen Geldbeutel ein alltags- und spiele-taugliches Eingabegerät, welches jedoch seine kleine Schwächen hat.
Die „X7 XL-755 BK“ von A4-Tech macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Dieser wird jedoch bei genauerem Hinsehen etwas geschmälert.
Positiv fällt gleich beim ersten Griff nach der Maus, die Griffigkeit der Geräte-Oberfläche auf. Aber erst ein längeres Benutzen der Maus würde aufzeigen, ob die Griffigkeit Bestand hat.
Die XL-755 BK gleitet mit ihren 6 aufklebbaren Teflon-Füssen über alle getesteten Oberflächen.
Ob auf Stoff-Mousepad, Glasplatte, Kunststoff oder laminierter Schreibtischplatte; auf allen Materialien tastete der 3600 dpi sensible Laser, fehlerfrei.
8 Tasten und das Rollrad der Maus lassen sich frei belegen. Hierzu liefert der deutschsprachige Oscar Mouse Editor jede Menge Einstellmöglichkeiten.
Über das Tool kann jede Taste durch eine Tastatur-Funktion belegt, Programme gestartet, Anwendungs-Funktionen oder Makros ausgeführt werden. Für letzteres steht ein Makro-Manager zur Verfügung, der jedoch etwas gewöhnungsbedürftig ist und für manchen Geschmack vielleicht zu umständlich erscheint, da er sich zum Teil nur durch eigene Scripte programmieren lässt.
Ansonsten sind die Treibermöglichkeiten durchaus brauchbar und durch 2 (Standard) Profil-Auswahlmöglichkeiten variabel. Leider zeigte sich, dass beispielsweise eine Netzwerkübergreifende Anwendung sich nicht in jedem Fall starten ließ. So kam es auf einem der Testsysteme (OS= XP SP2) zu dem Phänomen, dass ein Programm, welches sich auf einem Server befand und per X7-Taste verknüpft war, nach einem Neustart des Systems nicht mehr ausgeführt wurde. Die Dateizuweisung wurde nicht mehr gefunden. Auffallend war auch, dass das Pop-up, welches die aktuelle dpi-Rate zeigt, nach dem ersten Start des PCs nicht angezeigt wurde. Durch das Öffnen des Mouse Editors und dem Aktualisieren der Maus-Einstellungen wurde dies behoben und nach einem später durchgeführten Neustart blieb das Pop-up, wo es sein sollte. Nachdem der Rechner allerdings heruntergefahren wurde und vom Stromnetz getrennt war, tauchte das Problem erneut auf.
Maustasten
Der notwendige Druck auf die Haupttasten ist präzise und angenehm, jedoch leisten sie mehr Widerstand als z. Bsp. die Tasten der Razor Copperhead. Am Besten ließen sie sich mit der G5 von Logitech vergleichen. Jedoch ist das Mausrad bei der G5 um Einiges genauer. Das Rasten der X7 ist mehr als schwammig und neigt zum Beispiel beim Waffenwechsel in FirstPerson-Shootern zum „Überrollen“ des Wunschobjektes. Auch ist das Spiel innerhalb des Rastpunktes sehr groß. Wer gern in dem gerade angesprochenen Spiele-Genre unterwegs ist und eventuell zwischen Sniper und MG Schützen die dpi-Rate ändert, um die Reaktion der Maus zu beeinflussen, wird mit der LED Anzeige auf der Maus nicht viel anfangen können, zwar zeigt diese in gewisser Weise die zuvor selbst bestimmte dpi-Einstellung an, jedoch wird sie während des Spielens durch den Zeigefinger vollständig verdeckt. Dummerweise wird das Pop-up, welches genaue Auskunft über die dpi gibt, Ingame nicht angezeigt. Man tappt also in hektischen Spielen ziemlich im Dunkeln.
Das Steuerkreuz an der linken Seite der Maus ist für den Büro-Alltag recht nützlich, da man sich allgemeine Tastaturbefehle darauf legen und so das Meiste allein mit der Maus steuern kann.
Auch bringt der Treiber ein Feature mit, was das seitlich scrollen ermöglicht. Hierbei wird, sobald man sich dem rechten Fensterrand nähert ein entsprechendes Symbol angezeigt. Überschreitet man mit dem Mauszeiger die angezeigte Linie, kann man mit dem Up-Down Rollrad nach links und rechts scrollen. Die Grenze, welche durch die Linie angezeigt wird, lässt sich individuell anpassen. Das Ganze wird leider etwas getrübt, da der Hersteller dieses Feature als 4 Wege-Rollrad bewirbt. Tatsächlich lässt sich das Rad aber nur nach oben und unten rollen. Und nicht seitlich kippen.
Das oben angesprochene seitliche Steuerkreuz ist beim Spielen oftmals eher störend. Die Tasten liegen logischer Weise genau am Daumenauflagepunkt, was jedoch auch gleichzeitig das Problem ist. Wenn man die Maus nach rechts schiebt, wird durch den geringen Druckpunkt des Kreuzes und der großen mittleren Taste oftmals eine ungewünschte Funktion ausgeführt.
Die vorn links auf der Haupttaste befindliche, zusätzliche Taste kann man für die meisten Spiele nicht sinnvoll nutzen. Wenn man nicht gerade über große Hände verfügt ist es notwendig den Handballen von der üblichen Stelle der Maus zu heben und verliert so die Präzision über das Eingabegerät. Das Kreuz und die zusätzlich Taste, vorn links führen dazu, dass die sonst symmetrische Maus sich nicht für Linkshänder eignet.
Verpackungs-Inhalt
Neben dem eigentlichen Gerät, liegen der Maus noch 2 Sets Ersatz-Gleitfüsse und eine Treiber-CD welche sich von XP bis Win7 installieren lässt, bei.
Technische Details: (im Vergleich mit der etwas angestaubten Logitech G5)
Fazit:
Die XL-755BK ist vom Preis-Leistungsverhältnis her, kein Fehlkauf. Man bekommt für den kleinen Geldbeutel ein alltags- und spiele-taugliches Eingabegerät, welches jedoch seine kleine Schwächen hat.
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