DerFloh
Freizeitschrauber(in)
Lesertest Cougar SE 400
von DerFloh
Inhalt
0 Einleitung
1 Äußeres
1.1 Technische Daten
1.2 Verpackung
1.3 Optik
1.4 Zubehör
1.5 Anleitung
1.7 Einbau
2 Messungen
2.1 Lautstärke
2.2 Leistungsaufnahme
2.3 Spannung
2.4 Wärmeentwicklung
2.5 Test der Schutzmechanismen
3 Inneres
3.1 Innenleben
3.3 Sleevebarkeit
3.4 Möglichkeit des Lüfteraustauschs
4 Sonstiges
4.1 Preis
4.2 Kostenvergleich (für Stromkosten)
5 Fazit
von DerFloh
Inhalt
0 Einleitung
1 Äußeres
1.1 Technische Daten
1.2 Verpackung
1.3 Optik
1.4 Zubehör
1.5 Anleitung
1.7 Einbau
2 Messungen
2.1 Lautstärke
2.2 Leistungsaufnahme
2.3 Spannung
2.4 Wärmeentwicklung
2.5 Test der Schutzmechanismen
3 Inneres
3.1 Innenleben
3.3 Sleevebarkeit
3.4 Möglichkeit des Lüfteraustauschs
4 Sonstiges
4.1 Preis
4.2 Kostenvergleich (für Stromkosten)
5 Fazit
0 Einleitung
Willkommen zu meinem ersten Lesertest. Als einer der glücklichen Auserwählten darf ich ein nagelneues Netzteil der Marke Cougar testen.
Um die Sache nicht zu verwirrend zu gestalten, versuche ich alles gut verständlich und einfach zu erklären.
Ich hoffe in diesem Test alle Vorzüge so wie alle Schwachstellen des Cougar SE 400 offenbaren zu können.
Willkommen zu meinem ersten Lesertest. Als einer der glücklichen Auserwählten darf ich ein nagelneues Netzteil der Marke Cougar testen.
Um die Sache nicht zu verwirrend zu gestalten, versuche ich alles gut verständlich und einfach zu erklären.
Ich hoffe in diesem Test alle Vorzüge so wie alle Schwachstellen des Cougar SE 400 offenbaren zu können.
An dieser Stelle auch schon mal ein großes Dankeschön an Cougar und PCGH, dass sie diesen Test ermöglicht haben.
In diesem Test wird sich zeigen, wie viel so ein kleines Netzteil eigentlich leisten kann.
Es stammt aus der SE Serie, welche später noch durch eine Variante mit 460 W und eine mit 560 W erweitert wird.
1 Äußeres
1.1 Technische Daten
Als erstes die technischen Daten, die der Hersteller zu diesem Produkt angibt.
Also 400 Watt Gesamtleistung und zwei 12 Volt Schienen zu je 20 A.
Weiterhin besitzt das Netzteil eine 80 PLUS Silver Zertifizierung bei einer durchschnittlichen Effizienz von 87%.
Desweiteren sind eine Vielzahl von Schutzmechanismen vorhanden, die sowohl die Hardwarekomponenten,
als auch das Netzteil selber, vor Beschädigung schützen.
als auch das Netzteil selber, vor Beschädigung schützen.
• UVP (Unterspannungsschutz)
Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen unter einen gewissen Toleranzwert fallen,
schaltet sich das Netzteil automatisch ab.
• OVP (Überspannungsschutz)
Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen über einen gewissen Toleranzwert steigen,
schaltet sich das Netzteil automatisch ab.
• SCP (Kurzschlusssicherung)
Im Falle eines Kurzschlusses verhindert diese Sicherung eine Beschädigung der Kernkomponenten
des Netzteils und der einzelnen Systemkomponenten.
• OPP (Überlastschutz)
Wenn das System “überdimensioniert“ ist, also mehr Leistung vom Netzteil beansprucht wird als
es leisten kann, wird diese Sicherung ausgelöst.
• OCP (Überstromschutz)
Sollte die Last auf den einzelnen Leitungen höher sein als angegeben, schaltet das Netzteil automatisch ab.
Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen unter einen gewissen Toleranzwert fallen,
schaltet sich das Netzteil automatisch ab.
• OVP (Überspannungsschutz)
Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen über einen gewissen Toleranzwert steigen,
schaltet sich das Netzteil automatisch ab.
• SCP (Kurzschlusssicherung)
Im Falle eines Kurzschlusses verhindert diese Sicherung eine Beschädigung der Kernkomponenten
des Netzteils und der einzelnen Systemkomponenten.
• OPP (Überlastschutz)
Wenn das System “überdimensioniert“ ist, also mehr Leistung vom Netzteil beansprucht wird als
es leisten kann, wird diese Sicherung ausgelöst.
• OCP (Überstromschutz)
Sollte die Last auf den einzelnen Leitungen höher sein als angegeben, schaltet das Netzteil automatisch ab.
Bei diesen Schutzvorrichtungen ist besonders der Überlastschutz interessant, der es ermöglicht,
die maximale Leistungsgrenze des Netzteils zu ermitteln, ohne das Netzteil oder die Hardware zu beschädigen.
die maximale Leistungsgrenze des Netzteils zu ermitteln, ohne das Netzteil oder die Hardware zu beschädigen.
1.2 Verpackung
Wie für Netzteile heutzutage üblich, befindet sich das Cougar SE 400 in einer bedruckten Pappschachtel.
Äußerlich sind die wichtigsten Daten und Besonderheiten aufgedruckt. Der Druck ist in einem ansprechendem
seidenmatten schwarz gehalten. In der Verpackung befinden sich weitere kleine Pappschachteln, in denen
das Netzkabel, Kabelbinder und ein Adapterkabel liegen. Durch die Löcher in den Deckeln der Pappschachteln,
ist es angenehm einfach diese zu entnehmen und man spart sich abgebrochene Fingernägel oder heruntergefallene Teile.
Äußerlich sind die wichtigsten Daten und Besonderheiten aufgedruckt. Der Druck ist in einem ansprechendem
seidenmatten schwarz gehalten. In der Verpackung befinden sich weitere kleine Pappschachteln, in denen
das Netzkabel, Kabelbinder und ein Adapterkabel liegen. Durch die Löcher in den Deckeln der Pappschachteln,
ist es angenehm einfach diese zu entnehmen und man spart sich abgebrochene Fingernägel oder heruntergefallene Teile.
1.3 Optik
Das Cougar hat die firmentypische orange Lackierung gepaart mit einem Effektlack, der die Oberfläche sehr rau
erscheinen lässt, obwohl diese relativ glatt ist.
erscheinen lässt, obwohl diese relativ glatt ist.
Das Orange ist Metallic-Lack und sieht einfach nur edel aus. Lackiert wurden damit die Unterseite,
Vorder- und Rückseite, sowie Teile der Seitenflächen, auf denen sich der Namenszug befindet.
Vorder- und Rückseite, sowie Teile der Seitenflächen, auf denen sich der Namenszug befindet.
Was mir an diesem Netzteil besonders gefällt, ist die Anordnung der Schrift und der Leistungsdaten.
So werden die Seiten klar und schön gehalten und die ganzen Daten befinden sich auf der nicht sichtbaren
Unterseite. Außerdem ist hervorzuheben, dass die Schriftzüge so angeordnet sind, dass sie sowohl bei oberem,
als auch bei unterem Einbau im Gehäuse lesbar sind.
Zu dem schwarzen Effektlack, kann ich nur sagen, dass dieser Geschmackssache ist. Mir persönlich gefällt er,
da er eine Art rustikalen Kontrast zu dem eher technischen Orange bildet.
So werden die Seiten klar und schön gehalten und die ganzen Daten befinden sich auf der nicht sichtbaren
Unterseite. Außerdem ist hervorzuheben, dass die Schriftzüge so angeordnet sind, dass sie sowohl bei oberem,
als auch bei unterem Einbau im Gehäuse lesbar sind.
Zu dem schwarzen Effektlack, kann ich nur sagen, dass dieser Geschmackssache ist. Mir persönlich gefällt er,
da er eine Art rustikalen Kontrast zu dem eher technischen Orange bildet.
Die Oberseite des Cougar SE 400 wird von einem wabenförmigen Lüftergitter geziert, in dessen Mitte ein edles Cougarlogo zu sehen ist.
1.4 Zubehör
Im Netzteil Karton befindet sich folgendes Zubehör:
Netzkabel
Adapterkabel P4 MolexàFloppy
3 Klettkabelbinder
4 Netzteilschrauben
Kurzanleitung
Cougar-Aufkleber
Adapterkabel P4 MolexàFloppy
3 Klettkabelbinder
4 Netzteilschrauben
Kurzanleitung
Cougar-Aufkleber
Extra für diesen Lesertest wurde mir noch folgendes Zubehör mitgeschickt, welches NICHT zum originalen Lieferumfang gehört:
Cougarbeutel
Klettkabelbinder
Aufkleber
Metalllogos zum Aufkleben
Schlüsselbänder
Cougarbeutel
Klettkabelbinder
Aufkleber
Metalllogos zum Aufkleben
Schlüsselbänder
1.5 Anleitung
Die Anleitung ist kurz und bündig und enthält alle wichtigen Informationen. Es ist in deutscher und
englischer Sprache verfasst.
englischer Sprache verfasst.
1.6 Kabel/Anschlüsse
Nun zu den vorhanden Kabeln. Da dieses Netzteil nicht über abnehmbare Anschlüsse verfügt, besteht keine
Möglichkeit, ungenutzte Kabel zu entfernen. Hier wäre ein modulares Kabelmanagement wünschenswert.
Dafür ist jedoch die Qualität und Vielfalt sehr überzeugend.
Möglichkeit, ungenutzte Kabel zu entfernen. Hier wäre ein modulares Kabelmanagement wünschenswert.
Dafür ist jedoch die Qualität und Vielfalt sehr überzeugend.
Alle Molexstecker haben Ausziehhilfen, was zwar nicht gerade optisch ansprechend ist,
aber das Entfernen der meist sehr straff sitzenden Molexstecker wesentlich vereinfacht.
aber das Entfernen der meist sehr straff sitzenden Molexstecker wesentlich vereinfacht.
Die SATA Stromstecker sind speziell für Modder interessant, da es keine eingelöteten sondern nur aufgesteckte sind.
Somit lässt sich ihre Position mit relativ wenig Aufwand verändern.
Somit lässt sich ihre Position mit relativ wenig Aufwand verändern.
Alle Kabel sind mit einem sehr hübschen Sleeve ummantelt, welches eine Art Schlangenmuster in orange,
weiß, schwarz hat. Einzig die Spannung des Sleeves ist nicht optimal, meist sind die Sleeves so locker drauf,
dass man immer noch die Leitungen durchsehen kann. Man muss jedoch auch beachten, dass bei erhöhter
Sleevespannung die Biegsamkeit der Kabel abnimmt. Hier wurde also ein Kompromiss aus Flexibilität und Optik eingegangen.
weiß, schwarz hat. Einzig die Spannung des Sleeves ist nicht optimal, meist sind die Sleeves so locker drauf,
dass man immer noch die Leitungen durchsehen kann. Man muss jedoch auch beachten, dass bei erhöhter
Sleevespannung die Biegsamkeit der Kabel abnimmt. Hier wurde also ein Kompromiss aus Flexibilität und Optik eingegangen.
Die Anzahl und Länge der einzelnen Leitungen ist für diese Leistungsklasse mehr als ausreichend. Hier eine
Übersicht der Anschlüsse und der einzelnen Kabellängen:
Übersicht der Anschlüsse und der einzelnen Kabellängen:
1.7 Einbau
Der Einbau gestaltet sich nicht sonderlich kompliziert. Nur auf Grund der nicht abnehmbaren Anschlüsse,
ist der Kabelstrang etwas störrisch, was bei kleineren Gehäusen eine wenig Kraftaufwand bzw. Fummelei erfordert.
Befestigt wird das Cougar SE400 wie die meisten Netzteile mit 4 Schrauben, welche sich im Zubehör befinden.
ist der Kabelstrang etwas störrisch, was bei kleineren Gehäusen eine wenig Kraftaufwand bzw. Fummelei erfordert.
Befestigt wird das Cougar SE400 wie die meisten Netzteile mit 4 Schrauben, welche sich im Zubehör befinden.
Die Verkabelung ist in mittleren bis großen Gehäusen kein Problem, da alle Kabel lang genug sind. Nur in kleinen
Gehäusen ergibt sich auf Grund der Kabelvielfalt und der Kabellängen, ein gewissen Platzproblem und man muss
viel quetschen, um alles unter zu kriegen. Ohne modulares Kabelmanagement ist es hier schwer möglich eine saubere
Verkabelung zu erreichen.
Gehäusen ergibt sich auf Grund der Kabelvielfalt und der Kabellängen, ein gewissen Platzproblem und man muss
viel quetschen, um alles unter zu kriegen. Ohne modulares Kabelmanagement ist es hier schwer möglich eine saubere
Verkabelung zu erreichen.
2 Messungen
2.1 Lautstärke (Vergleich mit verschieden Lüftern)
Mangels eines Lautstärkemessgeräts, erfolgt dieser Test rein auf subjektiver Basis. Das heißt ich höre selbst und teile
ein in die Klassen 1-4. Die Lautstärke wird jeweils nach 15 min Betrieb in der entsprechenden Belastungsstufe
getestet. Um gleiche Anfangsbedingungen zu haben, wird das Netzteil vor Inbetriebnahme mindestens eine halbe
Stunde nicht genutzt. Für diese Testmethode kam folgende Hardware zum Einsatz:
XFX nForce 780i SLI
Intel C2E QX9650
Zotac GeForce GTX 260 AMP!²
4GB DDR2 800MHz
3,5” Festplatte (Samsung HD103UJ)
ein in die Klassen 1-4. Die Lautstärke wird jeweils nach 15 min Betrieb in der entsprechenden Belastungsstufe
getestet. Um gleiche Anfangsbedingungen zu haben, wird das Netzteil vor Inbetriebnahme mindestens eine halbe
Stunde nicht genutzt. Für diese Testmethode kam folgende Hardware zum Einsatz:
XFX nForce 780i SLI
Intel C2E QX9650
Zotac GeForce GTX 260 AMP!²
4GB DDR2 800MHz
3,5” Festplatte (Samsung HD103UJ)
Die einzelnen Lastzustände wurden in 4 verschiedene Lastszenarien unterteilt. Einmal im Idle, also bloßer Desktopanzeige.
Dann mit geringer Spiellast, in diesem Fall das Spiel Call of Duty 4, sowie hoher Spiellast mit Crysis. Abschließend
noch eine sehr hohe Belastung mit Furmark. Um einen kleinen Vergleich zu haben, wurde der Test noch mit dem
Tagan Piperock 600W und dem Silverstone 300W (aus dem Silverstone Sugo SG05) durchgeführt.
Dann mit geringer Spiellast, in diesem Fall das Spiel Call of Duty 4, sowie hoher Spiellast mit Crysis. Abschließend
noch eine sehr hohe Belastung mit Furmark. Um einen kleinen Vergleich zu haben, wurde der Test noch mit dem
Tagan Piperock 600W und dem Silverstone 300W (aus dem Silverstone Sugo SG05) durchgeführt.
Lautstärke:
1-unhörbar
2-silent
3-normal
4-störend laut
1-unhörbar
2-silent
3-normal
4-störend laut
Das Cougar SE400 ist in jeder Lastsituation sehr leise und kaum hörbar. Nur im Idle wird es vom Silverstone Netzteil
geschlagen, da dieses dann passiv betrieben wird.
geschlagen, da dieses dann passiv betrieben wird.
Für einen weiteren Lautstärkest, musste sich das Cougar SE400 mit einem Noiseblocker Black Silent PRO PK2
messen. Dazu wurde der Lüfter ausgebaut und mit einer Lüftersteuerung auf die entsprechenden Spannungen eingestellt.
Dies soll lediglich einen Lautstärkevergleich ermöglichen, die Leistung kann bei den entsprechenden Spannungen
durchaus variieren.
messen. Dazu wurde der Lüfter ausgebaut und mit einer Lüftersteuerung auf die entsprechenden Spannungen eingestellt.
Dies soll lediglich einen Lautstärkevergleich ermöglichen, die Leistung kann bei den entsprechenden Spannungen
durchaus variieren.
Hier zeigt sich, dass der Cougar Lüfter sogar einem richtig guten 140mm Lüfter von Noiseblocker in nichts nachsteht.
2.2 Leistungsaufnahme
Für den Standby Betrieb, wurde die selbe Hardware wie für die Lautstärkemessung verwendet.
Der PC war ausgeschaltet, aber der Netzstecker angeschlossen. Das folgende Diagramm zeigt jeweils
den Maximalwert, der während einer Minute auftrat.
Der PC war ausgeschaltet, aber der Netzstecker angeschlossen. Das folgende Diagramm zeigt jeweils
den Maximalwert, der während einer Minute auftrat.
Im Standby dominiert das Cougar SE400 ganz klar das Feld, das NoName Netzteil zeigt hier, wie groß
schon im Standby die Unterschiede sind und wie viel Leistung hier verschwendet werden kann.
schon im Standby die Unterschiede sind und wie viel Leistung hier verschwendet werden kann.
Im SLI Betrieb kann sich das Cougar Netzteil unter Last nicht gegen das Tagan durchsetzen,
liegt jedoch im Idle über 10 Watt niedriger. Das Silverstone Netzteil wollte bei diesen Settings nicht starten.
Doch das Cougar lief ohne Probleme, was ich persönlich sehr bemerkenswert finde.
liegt jedoch im Idle über 10 Watt niedriger. Das Silverstone Netzteil wollte bei diesen Settings nicht starten.
Doch das Cougar lief ohne Probleme, was ich persönlich sehr bemerkenswert finde.
Mit nur einer Grafikkarte, aber einem leistungshungrigen Prozessor ließ sich das Silverstone Netzteil ach zum
Betrieb überreden. Bei hoher Leistungsaufnahme liegt das Cougar relativ eng mit den Kontrahenten beieinander,
jedoch zeigt sich im Idle-Betrieb wieder ein klarer Vorteil von fast 10 Watt.
Betrieb überreden. Bei hoher Leistungsaufnahme liegt das Cougar relativ eng mit den Kontrahenten beieinander,
jedoch zeigt sich im Idle-Betrieb wieder ein klarer Vorteil von fast 10 Watt.
Das letzte Hardwaresetting bestand aus dem recht sparsamen ITX Board Zotac G43 ITX, einer GTX 260
und dem C2D E8500. In dieser Konstellation ist das Cougar bei Spiellast sogar etwas besser als das Tagan
und auch im Idle führt es wieder das Feld an.
und dem C2D E8500. In dieser Konstellation ist das Cougar bei Spiellast sogar etwas besser als das Tagan
und auch im Idle führt es wieder das Feld an.
2.3 Spannung
2.4 Wärmeentwicklung
Um die Temperatur zu messen, wurde ein Temperatursensor von hinten durch das Wabengitter ins Netzteil
geführt. Es wurde immer der Höchstwert notiert.
geführt. Es wurde immer der Höchstwert notiert.
Dabei war im Idle ein Höchstwert von 31°C im Netzteil (Nach 1 Stunde Idle Betrieb). Nach 20 Minuten
3D Mark Vantage stieg die Temperatur im Netzteil auf maximal 39°C an. Somit kann man das Netzteil
als äußerst kühl bezeichnen, was vorallem durch den großen 140 mm Lüfter ermöglicht wird.
3D Mark Vantage stieg die Temperatur im Netzteil auf maximal 39°C an. Somit kann man das Netzteil
als äußerst kühl bezeichnen, was vorallem durch den großen 140 mm Lüfter ermöglicht wird.
2.5 Test der Schutzmechanismen
SCP (Kurzschlusssicherung)
Hierfür habe ich den schwarzen und den gelben Leiter der 4 Pin Molexleitung miteinander verbunden,
das Netzteil schaltete sofort ab. Ein Neustart war auch sofort wieder möglich. Das selbe habe ich nochmals
mit dem roten und schwarzen Leiter probiert, mit selbigem Ergebnis.
das Netzteil schaltete sofort ab. Ein Neustart war auch sofort wieder möglich. Das selbe habe ich nochmals
mit dem roten und schwarzen Leiter probiert, mit selbigem Ergebnis.
OPP (Überlastschutz)
Diesen Test konnte ich nicht durchführen, da die Leistung meiner Komponenten nicht ausreichte, um den
Überlastschutz auszulösen. Die maximale Leistung wurde mit folgender Hardware erreicht:
2x GTX 260 im SLI
C2E QX9650 (auf 3,5 GHz übertaktet)
XFX nForce 780i SLI
4GB DDR2 800MHz
Creative X-Fi Titanium
1 TB Samsung HD103UJ
Lamptron FC5 Lüftersteuerung
8 Lüfter
DVD Brenner
Tastatur, Maus, Headset
Überlastschutz auszulösen. Die maximale Leistung wurde mit folgender Hardware erreicht:
2x GTX 260 im SLI
C2E QX9650 (auf 3,5 GHz übertaktet)
XFX nForce 780i SLI
4GB DDR2 800MHz
Creative X-Fi Titanium
1 TB Samsung HD103UJ
Lamptron FC5 Lüftersteuerung
8 Lüfter
DVD Brenner
Tastatur, Maus, Headset
Dabei liefen Prime95 und 3D-Mark Vantage.
Der höchste gemessene Wert betrug 482,4 Watt.
Der höchste gemessene Wert betrug 482,4 Watt.
Somit liegt der Wert schon ca. 20% über der Herstellerangabe. Mich hat es fast umgehauen,
als ich sah wie leicht das Netzteil mit dieser Hardware fertig wurde.
als ich sah wie leicht das Netzteil mit dieser Hardware fertig wurde.
3 Inneres:
3.1 Innenleben
Zum inneren Aufbau nur ein Bild, da ich hier nicht so bewandert bin, welche Teile wofür sind.
Als Sicherheitshinweis noch an alle:
Das Öffnen des Netzteils ist gefährlich.
Als Sicherheitshinweis noch an alle:
Das Öffnen des Netzteils ist gefährlich.
3.3 Sleevebarkeit
Hier kann man sagen eignet sich das Cougar SE 400 wunderbar. Zwar hat es schon eigene Kabelsleeves,
jedoch sind diese nicht immer für jedes System geeignet (farblich). Also selbst Hand anlegen. Die Pins lassen
sich einfach mit dem entsprechenden Sleevewerkzeug entfernen. Beim Tagan war das schon schwerer, da dort
jeder Pin 4 Widerhaken hatte. Ein großer Vorteil sind auch die gesteckten SATA Stromstecker. Bei diesen
muss man lediglich die Kappe entfernen, dann kann man sie abziehen und die Sleeves lassen sich viel leichter anbringen.
jedoch sind diese nicht immer für jedes System geeignet (farblich). Also selbst Hand anlegen. Die Pins lassen
sich einfach mit dem entsprechenden Sleevewerkzeug entfernen. Beim Tagan war das schon schwerer, da dort
jeder Pin 4 Widerhaken hatte. Ein großer Vorteil sind auch die gesteckten SATA Stromstecker. Bei diesen
muss man lediglich die Kappe entfernen, dann kann man sie abziehen und die Sleeves lassen sich viel leichter anbringen.
3.4 Möglichkeit des Lüfteraustauschs
Man kann den Lüfter problemlos gegen ein anderes 140 mm Modell austauschen, was jedoch überhaupt
nicht nötig ist, da er sehr leise ist. Beim Austausch muss man nur beachten das der Lüfter keinen 3Pin
sondern nur einen 2 Pin Anschluss hat.
nicht nötig ist, da er sehr leise ist. Beim Austausch muss man nur beachten das der Lüfter keinen 3Pin
sondern nur einen 2 Pin Anschluss hat.
4 Sonstiges:
4.1 Preisvergleich
Preislich liegt das Cougar SE400 bei knapp 70€. Das ist für ein 400Watt Netzteil relativ teuer,
aber wenn man sich die Leistung anschaut, ist der hohe Preis durchaus gerechtfertigt.
aber wenn man sich die Leistung anschaut, ist der hohe Preis durchaus gerechtfertigt.
4.2 Kostenvergleich (für Stromkosten)
Um einen kleinen Einblick zu bekommen, wie viel man mit einem guten Netzteil sparen kann,
hier eine kleine Übersicht im Vergleich zum Tagan Netzteil:
hier eine kleine Übersicht im Vergleich zum Tagan Netzteil:
Betriebsdauer 365Tage
Jeden Tag:
Spiellast:4 Stunden
Idle: 4 Stunden
Standby: 16 Stunden (wenn man keine abschaltbare Steckerleiste nutzt)
Spiellast:4 Stunden
Idle: 4 Stunden
Standby: 16 Stunden (wenn man keine abschaltbare Steckerleiste nutzt)
Als Hardware wird das Zotac G43-ITX, die GTX 260 und ein C2D E8500 verwendet,
um ein typisches Mini-Spiele-PC System zu erhalten.
um ein typisches Mini-Spiele-PC System zu erhalten.
Mit einem Cougar SE400 wären hier die jährlichen Stromkosten (bei 0,17€/kWh) 66,62€,
dagegen würde das es mit dem Tagan 69,27 kosten. Das sind 2,65€ mehr. Um ehrlich zu sein
hätte ich da einen größeren Vorteil erwartet. Aber das ist natürlich immer von der Nutzung abhängig.
dagegen würde das es mit dem Tagan 69,27 kosten. Das sind 2,65€ mehr. Um ehrlich zu sein
hätte ich da einen größeren Vorteil erwartet. Aber das ist natürlich immer von der Nutzung abhängig.
5 Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Cougar SE400 ein qualitativ hochwertiges 400 Watt
Netzteil ist, welches durchaus auch für gehobenere Systeme ausreicht. Am meisten hat mich beeindruckt,
dass sogar das Betreiben zweier GTX 260 im SLI ohne Probleme möglich war. Die Optik ist super und
auch die Kabel sind in der für Cougar typischen individuellen Ummantelung. Auch die Lautstärke ist top.
Egal welche Belastung, man hört das Netzteil so gut wie gar nicht. Einzige Kritikpunkte sind die Länge
(160mm) sowie das nicht vorhandene Kabelmanagement, was gerade in kleinen Gehäusen sehr nützlich
sein könnte.
Netzteil ist, welches durchaus auch für gehobenere Systeme ausreicht. Am meisten hat mich beeindruckt,
dass sogar das Betreiben zweier GTX 260 im SLI ohne Probleme möglich war. Die Optik ist super und
auch die Kabel sind in der für Cougar typischen individuellen Ummantelung. Auch die Lautstärke ist top.
Egal welche Belastung, man hört das Netzteil so gut wie gar nicht. Einzige Kritikpunkte sind die Länge
(160mm) sowie das nicht vorhandene Kabelmanagement, was gerade in kleinen Gehäusen sehr nützlich
sein könnte.
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