Leistungszuwachs: eSata an Notebook?

Seelenspiegel

Schraubenverwechsler(in)
Moin, moin,

ich habe folgendes Problem, ich habe ein ordentliches Notebook mit Core i7 Prozessor, 4GB DDR3 (1033Mhz) und Ati HD 5870 (Gddr5), dass ich als Desktopreplacement auf einem gelüfteten Alu-Kühler neben meinem FullHD-Fernseher stehen (und daran angeschlossen) habe und dass ich per Bluetooth-Maus und -Tastatur von Couch oder Bett aus bedienen kann. Fürs Surfen und Filme gucken ist das ideal, allerdings beim Zocken... der Rechner hat imense Kraft, von der Grafikkarte und dem Prozessor her, kann ich auf nativer FullHD-Auflösung die meisten Spiele der letzten 1-2 Jahre mit mittleren bis hohen Details flüssig spielen, dennoch... natürlich bemerkt man hin und wieder, dass Arbeitsspeicher für Notebooks etwas schwächer auf der Brust ist und die mäßige Festplatte lässt einige Spiele immer wieder ins "Nachladeruckeln" gelangen, es läuft und stoppt in regelmäßigen Abständen für einen kurzen Moment, ihr kennt das, oder?
Inzwischen habe ich das Desktopreplacement, da ich das Notebook nicht nur arbeitsbedingt, auch hobbybedingt, mitnehme und ohne Auto keinen ganzen Desktopcomputer transportieren kann.
An meinem früheren Desktop hätte ich da eine bessere Festplatte erwogen, aber ich frage mich, wenn ich eine externe eSata-Platte anschließe, die 7200 RPM hat und 64MB Cache, wird die flotter sein oder ist eSata ein Flaschenhals? (Laut technischen Spezifikationen müsste das ja super funktionieren, aber wie ist es in der Praxis?)

Edit: die Notebookfestplatte ist übrigens nur eine 5400 RPM und als "sparsame" Notebookplatte natürlich ohnehin schwächer auf der Brust, als ein Desktopäquivalent.

Gruß
Seele
 
Zuletzt bearbeitet:
@Doceddy: Ich will mehr Kapazität insgesamt und es gibt Daten, die ich nur zuhause benötige (dafür ist extern das Sicherste). Außerdem würde eine schnellere interne Festplatte mehr Wärme erzeugen und mehr Strom fressen, was mein optimiertes Wärmedesign stören würde (habe extra ein Setting angelegt, in dem die Hardware zum Surfen und Filme gucken runtergetaktet ist, damit der Lüfter nicht laufen muss und das System "kühl" läuft).
Aber das war ja auch gar nicht die Frage. :)

Gruß
Seele
 
Ich glaub nicht, dass es wirklich an der HDD liegt, dass Du kleine Ruckler hast. Ne mobile 5870 ist numal viel viel schwächer als eine für Desktop, nicht mal so stark wie eine dekstop 5770, und die kommt halt auch schon ins Schwitzen bei aktuellsten Games je nach dem, wie Du die Details einstellst.

Versuchen kannst Du es aber... ich denke aber nicht, dass es wärmetechnisch ein Problem wäre, wenn Du eine 7200er auch intern einbaust. Kannst ja dann die jetzige HDD als externe benutzen.


ps, wegen Datensicherheit "nur zu Hause": geht es darum, dass die Daten durch Diebstahl in andere Hände kommen könnten, oder geht es Dir um Datenverlust durch einen "Unfall" ? In letzterem darf das auf keinen Fall ein Argument sein, wichtige Daten IMMER auf mind. 2 HDDs sicher ;)
 
Moin,

also ich habe einige Ahnung von Computern (bin studierter Fachidiot ^^) und ich kann mit den Augen und vom Gefühl her ausmachen, dass es Laderuckler sind, die haben mit der Grafikkarte nichts zu tun, da bin ich ganz, ganz sicher (zumal ich doch keine 30-50 FPS [je nach Spiel] habe und dann plötzlich einen Hänger, dann wieder konstante Framerates...). Ich weiß, wo die Grenzen der Karte sind und ich weiß, dass die Mobilkarte nicht mit der Desktopkarte gleichzusetzen ist.
Mein Problem könnte, theoretisch, noch am Arbeitsspeicher liegen (eigentlich sogar typisch dafür), aber das kann ich mir auch eher weniger vorstellen (da ich mit 4GB bei 1066 besser dastehe, als viele Mobilrechner, die auf 800 beschränkt sind), denn die Festplatte ist (auch laut Benchmarks) der absolute Flaschenhals des Systems.

Und Datenverlust: Klar, wichtige Daten werden doppelt gesichert. Aber es geht eher darum, dass ich unterwegs nicht meine digital archivierte Musiksammlung, meine Festplatten-Backups oder auch Familienfotos brauche...

Dennoch scheint hier die eigentliche Frage umzugehen:
(...da ich keine Praxiserfahrung habe und das Schönreden in der Branche bereits kennen gelernt habe...)
Sind in der Praxis eSATA-Platten USB-Platten überlegen?
Können eSATA-Platten mit internen SATA Platten mithalten? ()

Gruß
Seele
 
esata > USB auf jeden Fall, aber ob es dem internen Einbau überlegen ist? theoretisch ja, weil esata ja im Grunde nix anderes als ein nach außen geführter interner Sata-Anschluss ist, aber evlt. ist da halt ein extra Controller zuständig, bei dem das ansprechen länger dauert als beim onboard-SATA, und dann geht grad beim nachladen von kleinen Datenmengen der Vorteil von 7200 vs. 5400 u/min wieder flöten.

Probier es halt mal, auch mit Benchmarktools. Wenn es per esata nix bringt, baust die dann doch intern ein.
 
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