Kryptowährung: Krypto-Plattform macht Australierin versehentlich zur Millionärin

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Die Krypto-Plattform Crypto.com hat einer Australierin versehentlich einen Millionenbetrag überwiesen. Kurioserweise hat das Unternehmen seinen Fehler erst sieben Monate später bemerkt und versucht nun, das Geld zurückzuerhalten. Die millionenschwere Australierin hat einen Teil des Geldes jedoch bereits ausgegeben.

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Ich befürchte sie geht da mit einem dicken Minus raus.
Wenn bei der Zwangsversteigerung der Kaufpreis rauskommt, hat sie ja schon glück. Aber da kommen ja noch Zinsen, Anwaltskosten,..
Am Ende ist sie wahrscheinlich auch noch vorbestraft.
 
Also ich hätte ja versucht auf die schnelle etwas mehr draus zu machen. weil die rückforderung unausweichlich war.
Oder dubiose Organisationen mit ins Boot geholt die vom Gesetz wenig halten.^^
Oder gleich ein "Boot" und weg^^
 
Die Frau hat einen folgen schweren Fehler gemacht. Sie hätte das Geld nie ausgeben dürfen und hat sich damit strafbar gemacht, da es nicht ihr Geld ist, sondern den rechten Weg einschlagen müssen. Wenn mir ein unbekannter "Überweiser" z. B. 1 Mio €uro überweisen würde, dann schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken. Solche Zahlungen sind natürlich für einige sehr verlockend, aber dieses Geld steht einen rechtlich nicht zu. Es sei denn es gibt authentische Nachweise die rechtlich auch bestätigt wurden etc.
Erstmal würde ich den Geldsegen hinterfragen, wie es zu dieser Summe kommt. Der beste Weg ist natürlich klassisch zur Polizei gehen und diese unbekannte Transaktion anzeigen zulassen. Denn wenn es sich z. B. um Geldwäsche oder was auch immer handelt, macht man sich strafbar und würde im Falle sogar verurteilt werden. Da gibt es noch so viele schöne rechtliche Möglichkeiten wie Verdunkelungsgefahr usw., da wäre ich froh wenn solche Transaktionen nie zu stande kommen.
Somit wäre der Spruch: Geld macht allein nicht glücklich, eher manchmal bestätigt.
Ehrlich bleiben ist immer der beste Weg...:daumen:
 
Wie kommt man darauf, Geld, welches einem nicht zusteht und super einfach nachzuverfolgen ist, in dem Glauben auszugeben, damit durchzukommen? Wie @T-MAXX schon schrieb, sollten da sämtliche Alarmglocken bimmeln. Die Tatsache, dass sie und ihre Schwester auch noch vorsätzlich versucht haben, das Geld durch den Hauskauf auf den Namen der Schwester "verschwinden" zu lassen bzw. in Werte umzuwandeln, die in ihrem Kopf wahrscheinlich nicht mehr wegzunehmen sind, zeugt von Vorsatz. Sowas macht man nicht, ne fette Strafe ist angemessen.
 
Stimmt schon, schaiß auf die Kohln´ die sinds nicht wert, aber... Es wird sicherlich nicht einfach das Geld Schnell und unproplematisch von mir wieder zu bekommen. Da muss jemand ziemlich oft bitte bitte sagen-
vor rausgabe noch ne Schadesersatz Klage.
Einfach nur weil es möglich ist.

So wie der Ami der 41Mio$ gewonnen hat- ! Die sagen; "Systemfehler am Automaten", Geld wieder weg? Pahhh
 
Rund sieben Monate dauerte es, bis Crypto.com den Fehler bemerkte

wenn mir einer ein Glas Gurken schenkt soll ich 7 Monate warten bis ich eine Gurke her rausnehmen kann. völliger Blödsinn
 
Rund sieben Monate dauerte es, bis Crypto.com den Fehler bemerkte

wenn mir einer ein Glas Gurken schenkt soll ich 7 Monate warten bis ich eine Gurke her rausnehmen kann. völliger Blödsinn
Es war aber eben kein Geschenk, sondern ein Irrtum, und das war der Frau auch vollkommen klar. Sollte jetzt echt nicht so schwer zu verstehen sein ...
 
Ein Weg wäre wohl gewesen das Geld relativ sicher anzulegen, dann die 7 Mio zurückzuzahlen und die Zinsen zu behalten. Bei 2% Verzinsung im Jahr wären das immerhin gut 40.000€, die einem dann wohl legal gehören würden.

wenn mir einer ein Glas Gurken schenkt soll ich 7 Monate warten bis ich eine Gurke her rausnehmen kann. völliger Blödsinn

Wenn du 100 Gurkengläser bestellst, der aber 7 Millionen geleifert werden, dann solltest du schon nachfragen, ob das in Ordnung ist oder denen ein Fehler unterlaufen ist. Wenn du die 7 Mio Gurkengläser dann verkauft, hast du Pech gehabt.
 
Die Frau hat einen folgen schweren Fehler gemacht.
Dass das Verhalten der Dame nicht korrekt und evtl. sogar strafbar war steht außer Frage.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob nicht die Bank bereits einen Fehler gemacht hat, das Geld anzunehmen. Bei uns wird jede größere Geldbewegung wegen des Geldwäschegesetzes geprüft. Ich habe schon so manchen Anruf einer Bank erhalten, ob die an den jeweiligen Mandanten getätigte Überweisung tatsächlich korrekt erfolgt ist. Teils melden sich die Empfängerbanken bei unserer Bank, die rufen dann an und Fragen nach und ich muss dann erklären, schauen Sie in den Verwendungszweck, da steht Zahlung auf Urteil vom... oder Erlös aus Zwangsversteigerung vom... Häufig heißt es dann, die Banken müssen nachfragen, da bei dem Empfänger es unüblich ist eine solche Summe auf einen Schlag zu erhalten. Und wir reden hier von eher kleinen Summen im unteren 5stelligen Bereich, nicht von Millionenbeträgen.
 
Was ICH machen würde? Es auf dem Konto lassen und abwarten.
Von alleine rückbuchen darf die Bank das sowieso nicht.
Und wenn ich es nicht ausgebe oder woanders hin verfrachte, bin ich nicht der "Bereicherung" schuldig. (§ 818 BGB)
Zinsen gibt es derzeit js auch nicht...
Weder die Bank noch ich bin dazu verpflichtet es zu melden, aber wenn der ursprüngliche Besitzer es zurückhaben will, MUSS ich es zurückgeben laut § 812 BGB.

Bzw...wenn ich es melde...gibt es Finderlohn? :D

Übrigens die Verjährungsfrist ist 3 Jahre + das erste laufende Jahr.
Ein Weg wäre wohl gewesen das Geld relativ sicher anzulegen, dann die 7 Mio zurückzuzahlen und die Zinsen zu behalten. Bei 2% Verzinsung im Jahr wären das immerhin gut 40.000€, die einem dann wohl legal gehören würden.
Eben nicht. Genau das ist ja eine Bereicherung und Strafbar...DAS muss man mitzahlen...
 
Erinnert mich an einen Fall, wo eine Bank mal aus Versehen ein paar zu viele Nullen an eine Ausgleichszahlung an ein Paar überwiesen hat. Als die Bank das bemerkt hat, waren die schon über alle Berge. Insofern ist es manchmal praktisch, wenn nicht jeder weiß, wo du wohnst und was du alles mit deinem Geld gemacht hast ^^
 
Tja, sie hats versucht, aber auch nur halblebig.
Selbst mit ein wenig googeln hätte sie genug bessere Vorgehensweisen gefunden, wie man mit krimineller Energie Kapital daraus schlagen kann.
Die einfachste Variante wäre ab in ein ausländisches Spielkasino und einen erheblichen Anteil "verspielen" als Nachweis für ihre Spielsucht, offiziell ist das Geld weg und sie insolvent, auch wenn das nicht der Wahrheit entspricht.
Von Geldwäsche etc., Wegzug in ein Land ohne Auslieferungabkommen usw. will ich gar nicht erst anfangen.
Es ist fast unglaublich wieviele Arten von Betrügereien möglich sind, ohne daß der Betrogene eine große Handhabe dagegen hat.
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