Den Gedanken verstehe ich, nur die Haltung dazu nicht. Warum freut dich das nicht? Letztlich ist es doch so, dass schon lange Kritik geäußert wird. Wenn MS nicht hören will, dann ist es doch für uns Konsumenten nur gut wenn sie damit baden gehen und sich dann anpassen müssen. Du bist nur beispielhaft hier, für User die scheinbar immer wieder appelieren, statt sich einfach gemütlich zurück zu lehnen und abzuwarten.
Weil ich jeden Tag damit arbeite, nutze ich auch die Möglichkeit mich dazu zu äußern und darüber aufzuregen.
Das ist auch etwas, das ich nicht recht deuten kann. Kannst du bitte mal ein paar Beispiele für solche Apps geben?
Alle vorinstallierten Apps werden mit neuen feature Updates wieder installiert, also der ganze Kram Spotify, Linked In, Solitare etc. Dazu kommt immer mehr. Wo man noch mit PRO Versionen in professionellen Umgebungen, alle Richtlinien zum Pflegen des Betriebssystem mit GPOs erledigen konnte, wurde mit Win 11 Pro das Featureset abgeschwächt. Apps und Appstore lassen sich nur an oder ausschalten, d.h. für uns Admins gibt es kein offizielles Tool zu unterbinden unerwünschte Apps weg zu halten bzw. diese Umgebung wirklich zu verwalten, solange der Appstore offen ist. Dazu muss man Sagen, Apps können von nicht Adminusern immer installiert und genutzt werden, damit hebelt MS viel aus, um eigene Produkte still und heimlich in die Workflows der Unternehmen einfließen zu lassen. Später wird abkassiert...
Allerdings kann man diesen nicht einfach abschalten da einige Funktionen Wie Teams oder 365er Feature somit nicht funktionieren, wenn man das also in eine kontrollierte Umgebung wandeln möchte, muss man zu Enterprise greifen, die es aber nur als Volumenlizenzen gibt und für die meisten kleinen Unternehmen ausscheiden. Bleibt noch, Adminkniffe wie z.B. Skripts, Registry Manipulation, allerdings sind das keine offiziellen Workarounds und benötigen viel Pflege und Kontrolle, damit alles weiterhin läuft.
Den KI-Wahnsinn hat ja nicht MS angefangen, sondern die freie Wirtschaft.
Erst als Chat-GPt schon durch die Median ging, im Kinderfernsehen erwähnt wurde und auf jedem vierten Mobiltelefon lief, hat MS sich ie Copilot-PCs ausgedacht.
Niemand hat was gegen Apps die die MA und Leute unterstützen, aber in einer professinellen Umgebung in der "KIs" nach MS Dünken Dinge tun, von denen man nix weiss oder haben möchte, ist ein Albtraum für jeden der solche Umgebungen warten muss...
Auch mir wäre eine Nackte Windowsversion lieb, aber das wird es wohl nicht mehr geben.
Viele User verstehen nicht, denke ich, dass Windows nicht nur für sie gemacht wird, sondern für alle da draußen inkl. der Copilot-PCs.
Dieses Windows von dem alle reden, hat bei 100 Usern bald auch 100 unterschiedliche Anwendungsfälle. Linux gibts schon ewig und damit das Gegenstück, welches man sich frei konfigurieren kann. Dass MS also komplett den Anderen Zug nimmt und ein Gesamtkonzept verkauft, halte ich für vollkommen legitim.
Der größte Markt/Anwendergruppe ist Business für MS und hier ist der Anwendungsfall recht ähnlich bzw. gleich über die Unternehmen. ERP, Emails, Kommunikation, Office. Linux bietet noch keine Alternative, da es sich nciht so leicht übergreifend Warten, Pflegen und Administrieren lässt. Dass ist eigentlich dass was die Unternehmen von Linux noch abhält, bisher wollte und suchte keiner eine Alternative weil eben bequem und einfach sich Umgebungen verwalten ließ, nur dreht sich das Blatt langsam. Aufwand und Nutzen wandeln immer mehr zu Aufwand ohne Nutzen, was den Markt evtl. wieder für Alternativen öffnet... Bzw. zahlt man für Features und muss diese pflegen, obwohl man diese nicht braucht und haben möchte.
MS verkompliziert und verteuert das ganze System so sehr, dass der Gedanke zu alternativen immer mehr in den vordergrund rückt. Lizenzen, Server und Client BS, Cals -> CPU Kerne, Nutzer und Geräte, Office etc. sind so teuer geworden, dass kleine bis mittelständische Unternehmen, langsam schwitzen aufgrund der hohen IT Aufwendungen, dass wird durch KI Systeme nicht besser.
Spannend ist aber die aktuelle Entwicklung. Seitdem Linux sich Windows annähert und alles mögliche schon vorkonfiguriert mitbringt in Form von Distributionen wie Cachy und Co. erlangt es plötzlich größere Beliebtheit. Das ist vollkommen widersprüchlich und doch irgendwie genau was man erwarten konnte bzw. ich erwartet habe.
Siehe Anwendungsfall Business Umgebungen
Das ist so nicht ganz korrekt, wenngleich gut zusammengefasst.
Sollte vorher ein MS-Konto angelegt worden sein, was Windows 11 ja neuerdings voraussetzt (man frage sich warum), ist das gar kein Problem und er kann sein Windows reaktivieren bzw. die Daten wiederherstellen.
Es sit immernoch möglich lokale Konten anzulegen, einfach bei der Installation den Pfad für "Unternehmen/Domäne" wählen und wenn nach einer email gefragt wird, auf den kleinen blauen lonk darunter drücken, dann vorerst ein lokalses Konto erstellt
