Kostenpflichtiger Online-Journalismus weiterhin relativ unbeliebt

richtig guter Journalismus soll auch bezahlt werden.:D Aber nicht online. Für gute Artikel kauf ich mir ne Zeitung wie die PCGH oder ein Tagesblatt. Bitte nicht alles bei der GEZ abgucken. Freier Journalismus ist wichtig , freie Leser aber auch!:banane:
 
Würde nur für selektierte Fachartikel bezahlen, sicher nicht für Artikel die per copypasta von anderen Seiten stammen (nicht selten ohne Quellenverweis :ugly:) oder die ganzen Gerüchte.

Offtopic: Sehe zwar nur selten TV, aber mittlerweile würde ich auch auf meinem Receiver Adblock installieren wenns möglich wäre - scheiss popup-Werbung mitten in den Sendungen :pissed:
 
Ich denke man kann auch für Onlinejournalismus Geld verlangen, aber nur wenn dieser eine identische Qualität wie in Zeitschriften hat.
Ich z.B. wäre bereit dafür Geld zu bezahlen das PCGH-Heft als Online oder als Download zu Lesen, für PCGH.de würde ich aber kein Geld bezahlen!
 
Ich bin nicht bereit Geld für Nachrichten und Journalismus zu bezahlen, der von Sendern oder Magazinen stammt, die Ihr Geld durch Rundfunkgebühren oder den Verkauf Ihrer Zeitschriften verdienen. Immerhin war es deren Entscheidung, eine Homepage einzurichten und dort ebenfalls zu berichten.
Ich glaube auch kaum, dass man für Nachrichten Geld verlangen kann, es sei denn es handelt sich um spezielle Berichte.
Man kann Magazine digital veröffentlichen, als eine Art Ebook, aber Ich denke für alles andere kann man kein Geld verlangen. Würde man damit anfangen, hätte das von Anfang an keine Aussicht auf Erfolg, denn der gemeine Internet-User ist es mittlerweile gewohnt, praktisch alle Inhalte umsonst zu bekommen, wenn auch teilweise illegal.
Es ist doch mit Musik, Filmen und Spielen das gleiche, vor allem aber mit Musik, die man bei Tauschbörsen herunter laden kann, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Schließlich kann man so viel laden wie man möchte, solange man diese Daten nicht weiter gibt. Insofern kann man sagen, dass jeder seine Musik kostenfrei aus dem Internet bezieht. Denn man wäre doof, wenn man für jeden Titel Geld bezahlen würde. Das ist einfach eine Tatsache, die zumindest bei den jüngeren Usern schon nahezu vollkommen zutreffen wird. Und wenn sich soetwas einmal eingebürgert hat, wird es sich auch nicht mehr ändern.
 
Für einen guten und fundierten Artikel zahl ich gerne Geld. Aber für "Was sie schon immer über XXX wissen wollten" und das auf einer Seite für Bild-Leser zusammengefasst, zahl ich keinen Cent. Das gleiche gilt für News oder von Wiki zusammenkopierte Infos.

Was hat das mit kostenlos-Mentalität zu tun? Ich habe bereits öfters Online Tests geschrieben, bei Wiki Artikel korrigiert und ergänzt, eine eigene Homepage mit vielen Infos über mein Hobby - Ich investiere Arbeit für andere Mitmenschen - und genieße dafür kostenlose Infos im Netz. Ein fairer Tausch.

Wenn ich Sachen wirlkich interessant finde (und der Autor sichtlich Arbeit investier hat und davon zu leben versucht) gebe ich jedoch auch Geld aus. Ich habe diverse Bücher und auch PCGH Ausgaben. Und ich werde in den kommenden Jahren noch viele weitere Kilos an bedrucktem Papier kaufen.
 
Wenn ich Sachen wirlkich interessant finde (und der Autor sichtlich Arbeit investier hat und davon zu leben versucht) gebe ich jedoch auch Geld aus. Ich habe diverse Bücher und auch PCGH Ausgaben. Und ich werde in den kommenden Jahren noch viele weitere Kilos an bedrucktem Papier kaufen.
:nicken:
Hab hier auch massenhaft "bedrucktes Papier". Allein wenn ich mir anschaue wie viel Fachliteratur dabei ist, das sich im Inet zusammen zu stückeln wäre verdammt schwer. Und den Informationsgehalt von online-Inhalten muss man auch des öfteren in Frage stellen.
 
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