AW: Kopfhörer für's Gaming gesucht
Ich stand vor der Wahl: Xonar Phoebus oder Essence STX, hat fuer mich klar die Essence gewonnen. (Hab hier auf die Schnelle einen Thread gefunden, wo genau danach gefragt wurde:
http://extreme.pcgameshardware.de/s...oundkarte-und-der-asus-rog-xonar-phoebus.html)
Phoebus hört sich ja wirklich nach nem Gag an - weniger drin - genauso teuer
Aktuell bin ich leider nicht auf dem neuesten Stand in Sachen Soundkarten, die in unserem Haushalt funktionieren seit laengerer Zeit ohne Probleme
Na das ist mal ein freudiger Grund, nicht auf dem neuesten Stand zu sein !
Wegen Abschirmung: mein Rechner hat ein normales ATX-Board, da habe ich geschaut das die Soundkarte weitest moeglich von der Grafikkarte ist, keine Stoergeraeusche oder Probleme.
Der Rechner meiner Frau hat ein mATX Board und Wasserkuehlung, da sitzten die Erweiterungskarten bauartbedingt etwas dichter zusammen, gibt auch keine Probleme.
Bei der Abschirmung wird mittlerweile so ein Aufwand betrieben, dass man Störgeräusche fast ausschließen kann.
Na da bin ich ja schon mal erleichtert, dass sie da wenigsten was getan hat. Wobei ich sagen muss, dass an meinem Frontpanel meine kleinen Apple-Ohrstöpsel grausam anhören. Aber so wie ich das gelesen habe, scheint das Problem dabei an der Verkabelung des Frontpanels, richtig? Aber auch nicht weiter relevant.
offen und geschlossen hat nicht wirklich etwas damit zu tun, ob das ohr umschlossen ist, sondern ob die "schalde" des kopfhörers schlaldurchlässig ist oder nicht. google mal dt770 (geschlossen) und dt990 (offen) und dir wird das klar sein.
die pro version hat spiralhabel und etwas festeren sitz für spezialisten im tonstudio, die normale oder edition variante hat ein glattkabel und setzt etwas angenehmer, aber auch weniger fest
Ein durchlässiger Kopfhörer - das hört sich klasse an xD
Jetzt komm ich ohne Probehören wirklich nicht mehr drum herum, weil dass wird vermutlich ein gänzlich anderes Erlebnis als mein "geschlossenen" Headset, was ich unbedingt testen muss. Jetzt wird das natürlich spannend, habe mir Testvideos angeguckt und auch in Foren höre ich das, was ich im Video höre - sehr viel Musik. Zu Hause kein problem, aber eigentlich wollte ich die guten Dinger auch zum Nacharbeiten in der Uni-Bib nutzen. Ich glaube, dass wird mir verwehrt bleiben, ohne des Hass meiner Kommilitonen auf mich zu ziehen

Da ich einen relativ großen, runden Dickschädel besitze, werde ich mir wohl die normale Version kaufen (müssen)... Leider ist ja gerade die teurer - wie unfair kann die Welt sein.
Bezüglich Wandlern fährt man mit einem richtigen DAC in der Regel besser. Denn bei diesen fallen sämtliche "Extras" weg, die nichts mit Klangqualität zu tun haben, sondern lediglich dem Marketing oder einem verfälschten Klangbild dienen. Bleibt tendenziell also mehr Spielraum für hochwertigere Komponenten.
Den Vorteil sehe ich vor allem darin, dass man keine tiefgreifenden Treiber oder zusätzliche Software installieren muss. Das vereinfacht vor allem die Mobilität und garantiert, dass das Gerät auch mit neueren Betriebssystemen keine Probleme bereitet (denn kein Hersteller wird dir bis in alle Ewigkeit neue Treiber bereitstellen).
Ein guter DAC ist aber natürlich eine sehr brauchbare Alternative zu einer guten Soundkarte, das durchaus valide Argument wollte ich hiermit nicht untergraben
Klangliche Unterschiede gibt's bei Soundkarten auf jeden Fall, das habe ich grade erst für die PCGH 12/2015 getestet, aber der Onboard-Sound hat kräftig zugelegt. So richtig günstige Einsteiger-Soundkarten wird's deswegen in Zukunft auch wohl nicht mehr geben, höchstens extern für Notebook & Co. Mit einer DGX oder so kommt man beispielsweise nicht mehr oder nicht weit am Onboard vorbei. Für einen Beyerdynamic würde ich aber definitiv eine Soundkarte empfehlen (oder eben einen DAC

), das bringt schon noch was, auch gegenüber den besten Onboard-Lösungen auf Ub0r-Boards für ein halbes Vermögen.
Gruß,
Phil
Also spricht im groben Mobilität, Verzicht auf Schnick-Schnack (dafür Investition in die wichtigen Sachen) und Vermeidung von sämtlichen Treiberproblemen für einen DAC, wobei Soundkarten ab einer gewissen Wertigkeit dann überlegen sind und mit richtig eingestellen Features und Treibern "noch mehr rausholen" (können).
Würde mich übrigens auch mal interessieren, wie sich die derzeitigen Soundkarten im Vergleich zu eigenständigen DACs (Fiio, Pro-Ject, Nuforce, Musical Fidelity et al) schlagen.
Ein Vergleich zu ganzen Audio-Interfaces wäre natürlich auch noch möglich, würde aber vermutlich die Kapazitäten sprengen
Dem kann ich mich nur anschließen - das Thema interessiert mich jetzt auch brennend!
Jetzt hab ich auch nur noch eine Frage - die wahrscheinlich schwerste: Wat ich kaufen nu?
Also für mich ist der Beyerdynamic bis jetzt so der Favourit, allerdings werde ich noch mal so unvoreingenommen wie möglich in den ausgewählten Hifi-Laden gehen und mich ausführlich beraten lassen. Allerdings kann ich soweit schon mal sagen, dass ich nicht mehr als 200€ ausgeben kann - die 990 sind wirklich noch gerade so drinne - ich armer Student :'(
Also wird sich mein Kopfhörer in diesem Preissegment befinden. Um den Sound jetzt noch weiter zu optimieren habe ich 2 Möglichkeiten: DAC oder Soundkarte.
Haken an der Sache scheint zu sein, um den Sound via Soundkarten-Upgrade zu optimieren, muss es wohl schon eine hochwertige sein, richtig Phil? In welchem Bereich sind wir denn da? Wäre das die von Verminaard genannte Essence STX oder muss es noch teurer/hochwertiger sein? Da ich schon mein Limit für den Kopfhörer hochgeschraubt habe, bin ich eigentlich schon schwer am Limit mit dem Geld (immer dieses Geld!!). Ich würde noch höchstens 120€, vllt noch 150€ zusammenkramen können. Wäre da eine Soundkarte dabei, die dazu passen würde? Wo man wirklich sagen kann, die passen zusammen, ohne dass eine Partei merklich hinterher hinkt?
Oder ist da ein DAC für 80€, den DerKabelbinder mir empfohlen, die bessere Alternative? Würde der vom Gleichgewicht passen oder müsste der auch wertiger sein, ohne dass diese Komponente zum Flaschenhals wird? Und dabei dann die wichtigste Frage - kann ich den DAC sinnvoll mit dem Onboard-Lösung betreiben, die mein Mainboard liefert? Laut Kartonage steht da was von Realtek 1150 und Sound Blaster X-Fi MB3 (vermutlich ist das letztere das richtige).
Da ich mittlerweile schon viel gelesen habe, aber auch leider viel widersprüchliches in einem anderen Forum (Ein DAC unter 1000€ könnte nie mit einer guten Soundkarte mithalten ??!) würde ich gerne noch mal den letzten Tropfen auspressen wollen... Was wäre in der Situation die wohl beste Möglichkeit? Nicht dass am Ende meine Onboard-Lösung schlecht ist, der DAC auch nicht zaubern kann und meine Kopfhörer für die Katz waren.
Tut mir wirklich Leid, dass ich einen Berg an Fragen beantwortet bekomme, nur um 2 neue Berge zu generieren. Sorry!
Mit freundlichen Grüßen
Janik