Kontroverse um Ion Fury: Entwicklerstudio entschuldigt sich für sexistische und homophobe Kommentare, Community reagiert mit Review-Bombing

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Zum Artikel:
Diese Entwickler zeigen mit ihren Posts, dass sie offenbar eine (toxische) Überdosis Testosteron intus haben und in ihrer persönlichen Entwicklung stehen geblieben sind.
Oder wie wir in Österreich sagen: "b'soffene G'schicht"

Zum Begriff SJW:
"Um das kurz einzuordnen: SJW ist das typische Buzzword, das Aktivisten bestimmter Strömungen, zum Beispiel Feminismus, abwerten soll, indem ihnen pauschalisierend das Stigma der naiven Gerechtigkeitskämpfer angeheftet wird, die anderen Personen eher zum Selbstzweck ihre Meinung aufzwängen."

Leider fallen einige dieser "Gerechtigkeitskämpfer" immer wieder mit radikalen, fast schon jakobinischen Ansichten & Aktionen auf,
die weit über den Kampf für z.B. Geschlechtergleichheit oder Feminismus "normaler" liberaler Menschen hinausgehen.

Deshalb ist der Begriff SJW für mich persönlich schon seit Jahren negativ konnotiert.

Ein paar Beispiele?
  • Protest gegen, mehrere hundert Jahre alte Bilder (!), mit nackten Körpern in einem britischen Kunstmuseum.
    ,,Sollen abgehängt oder verhüllt werden".
  • Der Kampf gegen "Cultural appropriation" (Kulturelle Aneignung), bei dem es darum geht, dass z.B. weiße keine Dreadlocks tragen sollen,
    oder sich nur "Ureinwohner" in ihrer "Tracht" zeigen dürfen (Indianerkostüme, Geisha), etc. ...
    Was übrigens im Umkehrschluss auch bedeutet, dass nur noch Österreicher und Bayern Lederhose, Lodenjanker und Dirndl tragen dürften - ergo kulturelle Abgrenzung.
    Also genau das Gegenteil von Liberalität und Weltoffenheit.
  • Zensurforderungen gegenüber Spielen, Literatur, Fernsehsendungen und Filmen, wegen Handlungen & Ansichten,
    die heute als "nicht mehr angebracht" oder "nicht politisch Korrekt" gelten, obwohl die Erzählungen in der Vergangenheit oder einer fiktiven Welt spielen:
    Raucher, sexistische Yuppies aus den 80ern, konservative Menschen, etc. .
    Realitätssinn? Freiheit der Kunst? Fehlanzeige. Alles soll sich den aktuellen, politisch Korrekten Normen unterordnen.
  • Protest gegen Apu (Simpsons) weil dieser "rassistische Stereotype" transportiert. Dabei basieren ALLE Simpsons Charaktere auf (rassistischen) Stereotypen.
    Homer ist ein weißer, leicht dämlicher, dicker US-Mittelstandsbürger der von der Welt keine Ahnung hat, Mr. Burns ein alter, weißer, reaktionärer Kapitalist,
    Apu ein hart arbeitender und offensichtlich erfolgreicher Einwanderer.
    Also alles Menschen, die in den USA (und im Westen allgemein) real natürlich nicht existieren...
  • Britische und amerikanische Comedians / Satiriker die sich inzwischen weigern auf US-Unis zu spielen,
    weil ein Teil der Studenten (eben besagte "SJWs") offenbar völlig Humorbefreit sind
    und es in der Vergangenheit immer wieder zu Protesten kam. (Was darf Satire?)
  • Debattenverweigerung und Proteste auf Unis, wenn Redner eingeladen waren
    die nicht dem "Zeitgeist" dieses Teils der Studenten entsprachen, oder kontroverse Themen diskutiert werden sollten.
Fazit:
Früher hatten nur Konservative den Stock im Arsch. Heute sind es auch Leute, die sich selbst für liberal und weltoffen halten.
Ich kann mit diesen Radikalen jedenfalls nichts anfangen.


Kenne ich einige. Und wisst ihr was?
Es sind Menschen die einfach nur ihr Leben leben und in Ruhe gelassen werden wollen.
Nicht mehr, nicht weniger.
 
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Zitat aus dem Artikel: "Auch die Voidpoint-Gründer entschuldigen sich und kündigen an, dass sie ein Sensibilitätstraining für ihre Mitarbeiterschaft machen wollen und 10.000 Dollar an eine wohltätige Organisation für die LGBTQ-Community spenden werden."

Ist doch toll! Man nimm 3-5 Personen, veranstalte riesen Geschrei wegen nichts und zwinge eine Firma 10.000 Dollar für die eigene Community zu spenden. Geil!!! Die Leute verstehen was vom Geld verdienen.
 
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Zitat aus dem Artikel: "Auch die Voidpoint-Gründer entschuldigen sich und kündigen an, dass sie ein Sensibilitätstraining für ihre Mitarbeiterschaft machen wollen und 10.000 Dollar an eine wohltätige Organisation für die LGBTQ-Community spenden werden."

Ist doch toll! Man nimm 3-5 Personen, veranstalte riesen Geschrei wegen nichts und zwinge eine Firma 10.000 Dollar für die eigene Community zu spenden. Geil!!! Die Leute verstehen was vom Geld verdienen.

Tja man sollte so einer Strategie eben nie nach geben. Aber die Leute sind halt Weicheier und so wird es immer weiter gehen. Allein schon LGBTQ-Community,
als wen diese Leute irgendwas funktionales zu Stande bringen könnten. Aber deswegen sind sie auch auf das Geld anderer angewiesen.
 
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Kenne ich einige. Und wisst ihr was?
Es sind Menschen die einfach nur ihr Leben leben und in Ruhe gelassen werden wollen.
Nicht mehr, nicht weniger.

Ich kenne auch einen - ich wasche ihn täglich. (Schwul, nicht Transgender).

Und weißt Du was? Wir wollen exakt gleich behandelt werden, wie alle anderen auch, und wir wollen nicht, dass Schwulsein in beleidigender Weise benutzt wird, dass jedesmal wenn irgendwo ein schwuler Charakter verwendet wird ein Shitstorm aufkommt, dass man ein Riesenthema daraus macht, wenn eine fiktive Figur plötzlich schwul sein soll wenn sie es vorher angeblich nicht war, wenn in einem Spiel auch mal homosexuelle Beziehungen vorkommen usw.

Wir wollen, dass unsere Sexualität einfach genauso in der Öffentlichkeit behandelt wird, wie die Eure auch. Gerne auch in genau dem Verhältnis (10:1) wie es der Realität entspricht. Aber von 10:1 sind wir beim Gaming, bei Filmen etc. noch meilenweit entfernt. Auch wenn manche Heteros meinen, an jeder Straßenecke nur noch schwule Themen zu sehen.
 
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Was geht es irgend jemanden an, wie andere Eltern ihre Kinder sehen?

Sich über SJWs aufzuregen, während man sich selbst in das Leben Anderer einmischt und ihnen vorschreiben will. was sie zu denken haben, ist schon ein wenig Realsatire. :D

Aber nur ein wenig. Tatsächliche Satire ist eine breite Masse von Leuten, die sich tagelang darüber aufregt, dass sich einige wenige kurz beschwert haben. Wo kämen wir denn auch hin, wenn jeder einfach so meckern dürfte? :motz: :motz: :motz:

:-)


Mal ein Gedanke aus dem Off, ohne Quelle und Postings gelesen zu haben: Vielleicht war das auch nur ein PR-Stunt. Every PR is good PR, schlechter Leitspruch und so ... Sichtbarkeit haben sie nun immerhin reichlich.

MfG,
Raff

In Anbetracht des Fallouts von Gamersgate glaube ich nicht, dass irgend ein PRler ein so großes Risiko eingegangen wäre.
 
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Das Problem ist ja aktuell eher, dass vieles als "homophob" bezeichnet wird, was gar nicht "homophob" ist.(Keine Ahnung, ob das in diesem Fall der Fall war oder nicht, hatte jetzt auch nicht die Motivation hunderte Quellen von diesem Fall durchzugehen)

Es ist richtig, dass man keine Aussagen treffen sollte, die irgendwie dazu aufrufen bestimmten Personengruppen etwas anzutun, auszuschließen oder sonst was, aber das ist was ganz anderes alles einfach seine vollkommen gesellschaftlich legitime Meinung zu vertreten.

Beispielsweise die Aussage "Ich finde Homosexualität nicht richtig und verwerflich".

Man glaubt gar nicht, wieviele da mit der Homophobie-Keule kämen, obwohl man lediglich seine eigene, vollkommen legale Meinung kundtun würde.
"Ich finde den politischen Ansatz von Partei XY in Sachen Klimaerwärmung falsch und verwerflich" wäre exakt das Gleiche.


Aber das ist ja auch aktuell der Ansatz vieler Gruppen. Andere Meinungen als radikal darzustellen, damit diese ihre Aussagen nicht mehr tätigen oder einen riesigen Shitstorm erhalten. Ein ganz beliebtes Mittel in der Propaganda btw.
 
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Beispielsweise die Aussage "Ich finde Homosexualität nicht richtig und verwerflich".

Ersetze das einfach mit

"Ich finde Dich, so wie Du bist, nicht richtig und verwerflich".

Junge, ich hab mir das nicht ausgesucht! Ich wurde so geboren. Du findest es also verwerflich, wie Menschen geboren werden?

Natürlich ist das homophob, und sogar ziemlich extrem!

Homophob: Eine Person, die Homosexualtät negativ gegenübersteht und sie generell ablehnt (nicht nur für sich selbst).

Du erinnerst mich an rechtsextreme, die sich darüber aufregen, wenn man sie als Nazi bezeichnet (und nein, ich bezeichne Dich nicht als Nazi, dazu habe ich keine Veranlassung, aber homophob bist Du - wenn Du dieses Zitat tatsächlich vertrittst - absolut).,
 
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Ersetze das einfach mit

"Ich finde Dich, so wie Du bist, nicht richtig und verwerflich".

Das könnte auch jeder sagen, dessen politische Meinung ich nicht vertrete. Es ist ganz normal, dass Menschen die Taten und Handlungen anderer bewerten und einschätzen, Und da sind Schwule keine Ausnahme, denn sie sind genau so Teil unserer Gesellschaft.
Und deswegen bin ich der Meinung, dass sie auch keine Sonderbehandlung erhalten sollten(was übrigens auch die wenigsten Schwulen wollen) und sich nicht als was besseres betiteln sollten, über die man weder urteilen noch Witze oder was auch immer machen darf.

Bei Homophobie handelt es sich hauptsächlich um Feindseligkeit und soziale Aversion(kommt vom Wort Ekel) und nur weil ich einem Lebensstil nicht direkt zustimme, ist man weder direkt feindselig noch davon angeekelt. Mal ganz davon abgesehen, dass all von mir genannten Zitate lediglich für die Diskussion sind und nicht zwangsläufig was mit meiner eigenen Meinung zutun haben.

Aber wenn du der Meinung bist, dass das homophob sei und ich beispielsweise auch "polygamiephob" sei, falls ich es falsch finden würde, dass manche polygam leben, dann gibt es hier sowieso keine weitere Diskussionsgrundlage

Bin ich eigentlich CDUphob, wenn ich SPD wähle? *thinking
 
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Das könnte auch jeder sagen, dessen politische Meinung ich nicht vertrete. Es ist ganz normal, dass Menschen die Taten und Handlungen anderer bewerten und einschätzen, Und da sind Schwule keine Ausnahme, denn sie sind genau so Teil unserer Gesellschaft. Und deswegen bin ich der Meinung, dass sie auch keine Sonderbehandlung erhalten sollten(was übrigens auch die wenigsten Schwulen wollen)

Bei Homophobie handelt es sich hauptsächlich um Feindseligkeit und soziale Aversion(kommt vom Wort Ekel) und nur weil ich einem Lebensstil nicht direkt zustimme, ist man weder direkt feindselig noch davon angeekelt. Mal ganz davon abgesehen, dass all von mir genannten Zitate lediglich für die Diskussion sind und nicht zwangsläufig was mit meiner eigenen Meinung zutun haben.

Keine Sonderbehandlung, die hat keiner je verlangt (das behaupten ja nur Leute, wie Du), sondern nur eine GLEICH-Behandlung.

Du hast geschrieben, mein "Lebensstil", der mir ja aufgezwungen wurde, wäre verwerflich. Als was würdest Du denn das bezeichnen, wenn nicht als Feindseligkeit?

Verlangst Du von mir, dass ich zölibatär lebe? Dass ich mich verstelle und eine Frau unglücklich mache? Dass ich mich kastriere? Sprich es doch einfach aus, was Du von mir erwartest. Und auch warum Du das tust. Karten auf den Tisch!
 
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Keine Sonderbehandlung, die hat keiner je verlangt (das behaupten ja nur Leute, wie Du), sondern nur eine GLEICH-Behandlung.

Wenn Leute wollen, dass ich mir keine Meinung über ihre Handlungen bilden darf, dann fordern sie genau das - eine Sonderbehandlung. Und ich bin für eine Gleich-Behandlung, falls das nicht deutlich geworden ist.
 
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Zuerst machen sie es falsch, dann entschuldigen die sich und spenden Geld, dann regnet es Negativ Bewertungen? :what: Da sind aber ein paar sehr dämmliche Leute unterwegs! Fehler gemacht, Fehler bereinigt, müsste passen. Aber Nein stattdessen muss es Idioten geben denen das nicht reicht. :wall:

Sollen diese Idioten doch mal von sich behaupten niemals etwas falsch gesagt zu haben und sich dann entschuldigen zu müssen. :nene:

Ganz ehrlich, ich versteh denn Sinn hinter den Reaktionen der Leute nicht, jeder macht mal was falsch aber hier passiert gleich sowas? :what:
 
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Fehler gemacht, Fehler bereinigt, müsste passen. Aber Nein stattdessen muss es Idioten geben denen das nicht reicht. :wall:

Erinnert mich an die ganzen NMS-Hater, die immer wieder aus ihren Löchern kommen :D
 
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Wenn Leute wollen, dass ich mir keine Meinung über ihre Handlungen bilden darf, dann fordern sie genau das - eine Sonderbehandlung. Und ich bin für eine Gleich-Behandlung, falls das nicht deutlich geworden ist.

Natürlich darfst Du Dir eine Meinung über Schwule bilden, dass verbietet Dir keiner. Ich habe auch nichts dagegen, dass Du schwule Handlungen als eklig empfindest. Ich habe sogar Verständnis dafür.

Aber jemanden als "verwerflich" zu bezeichnen, nur weil er Schwul ist, ist eben viel mehr, als "sich eine Meinung bilden", dass ist Hass auf bestimmte Menschen nur auf Grund einer gemeinsamen, angeborenen Eigenschaft. Also genau, als würdest Du Dir eine solche "Meinung" gegen eine ethnische Gruppe, ein Geschlecht oder z.B. Kleingewachsene bilden würdest.
 
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Zuerst machen sie es falsch, dann entschuldigen die sich und spenden Geld, dann regnet es Negativ Bewertungen? :what: Da sind aber ein paar sehr dämmliche Leute unterwegs! Fehler gemacht, Fehler bereinigt, müsste passen. Aber Nein stattdessen muss es Idioten geben denen das nicht reicht. :wall:

Ähm, der Shitstorm und die negativ-Bewertungen kamen nicht von den sog. "SJW", sondern von denen, die vorwerfen, man wäre vor den LGBT-Leuten eingeknickt. Lies den Artikel, bevor Du genau das Gegenteil behauptest und Dich darüber aufregst :)
 
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Was ich halt wirklich schlimm finde ist dass wegen solchen Dämlichkeiten die wirklich wichtigen Themen im Sand verlaufen. Es verdreht doch eh jeder nur noch die Augen wenn so ein Beitrag kommt. Da muss ich wirklich alle Medien bzw Foren anprangern die über sowas überhaupt berichten. Durch diese massive Übersättigung bzw. Berichterstattung von Belanglosigkeiten (is so!) haben doch alle die Schnauze voll. Wenn es dann darum geht dass beispielsweise Frauen nach wie vor Nachteile haben hört keiner mehr zu.
 
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Ähm, der Shitstorm und die negativ-Bewertungen kamen nicht von den sog. "SJW", sondern von denen, die vorwerfen, man wäre vor den LGBT-Leuten eingeknickt. Lies den Artikel, bevor Du genau das Gegenteil behauptest und Dich darüber aufregst :)
Ich habe den Artikel gelesen :), ich habe schon verstanden das die Negativ Bewertungen NICHT von den LGBT Leuten kommt :) Mich regt auf das es überhaupt einen Shitstorm darüber gibt, eigentlich müssten wir doch alle dafür dankbar sein das der Entwickler es gemerkt hat und sich entschuldigt hat.
 
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Das Problem ist ja aktuell eher, dass vieles als "homophob" bezeichnet wird, was gar nicht "homophob" ist.(Keine Ahnung, ob das in diesem Fall der Fall war oder nicht, hatte jetzt auch nicht die Motivation hunderte Quellen von diesem Fall durchzugehen)

Es ist richtig, dass man keine Aussagen treffen sollte, die irgendwie dazu aufrufen bestimmten Personengruppen etwas anzutun, auszuschließen oder sonst was, aber das ist was ganz anderes alles einfach seine vollkommen gesellschaftlich legitime Meinung zu vertreten.

Beispielsweise die Aussage "Ich finde Homosexualität nicht richtig und verwerflich".

Man glaubt gar nicht, wieviele da mit der Homophobie-Keule kämen, obwohl man lediglich seine eigene, vollkommen legale Meinung kundtun würde.
"Ich finde den politischen Ansatz von Partei XY in Sachen Klimaerwärmung falsch und verwerflich" wäre exakt das Gleiche.


Aber das ist ja auch aktuell der Ansatz vieler Gruppen. Andere Meinungen als radikal darzustellen, damit diese ihre Aussagen nicht mehr tätigen oder einen riesigen Shitstorm erhalten. Ein ganz beliebtes Mittel in der Propaganda btw.

Klimawandel und Politik im allgemeinen geht jeden etwas an, da jeder davon betroffen ist. Die Sexualität anderer Menschen ist aber deren Privatsache und öffentlich seine Meinung dazu äußern selten angebracht.


Zuerst machen sie es falsch, dann entschuldigen die sich und spenden Geld, dann regnet es Negativ Bewertungen? :what: Da sind aber ein paar sehr dämmliche Leute unterwegs! Fehler gemacht, Fehler bereinigt, müsste passen. Aber Nein stattdessen muss es Idioten geben denen das nicht reicht. :wall:

Sollen diese Idioten doch mal von sich behaupten niemals etwas falsch gesagt zu haben und sich dann entschuldigen zu müssen. :nene:

Ganz ehrlich, ich versteh denn Sinn hinter den Reaktionen der Leute nicht, jeder macht mal was falsch aber hier passiert gleich sowas? :what:

Soweit man es den Kommentaren entnehmen kann, geht das Review-Bombing nicht von Leuten aus, die sich an den homophoben Inhalten stören. Das war, wie angedeutet, nur ein kleiner, zu erwartender Kreis. Der Shitstorm entzündete sich im Gegenteil daran, dass sich 3DRealms sich entschuldigt hat und die fragwürdigen Bezeichnungen im Spiel korrigiert wurden. Die Review-Bomber befürworten die Homophoben Inhalte und Äußerungen.

Edith: Zu lahm
 
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Natürlich darfst Du Dir eine Meinung über Schwule bilden, dass verbietet Dir keiner. Ich habe auch nichts dagegen, dass Du schwule Handlungen als eklig empfindest. Ich habe sogar Verständnis dafür.

Aber jemanden als "verwerflich" zu bezeichnen, nur weil er Schwul ist, ist eben viel mehr, als "sich eine Meinung bilden", dass ist Hass auf bestimmte Menschen nur auf Grund einer gemeinsamen, angeborenen Eigenschaft. Also genau, als würdest Du Dir eine solche "Meinung" gegen eine ethnische Gruppe, ein Geschlecht oder z.B. Kleingewachsene bilden würdest.

Das kommt drauf an, in welchem Zusammenhang man den Begriff Homosexualität verwendet. Wenn man den Begriff als "gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten" benutzt und das dann "verwerflich" findet, dann ist es nicht eine angeborene Eigenschaft oder irgendeine genetische Komplikation(oder was auch immer geringen Körperwuchs auslöst), die man als "verwerflich" betitelt, sondern nur ein Verhalten, welches letztendlich jeder selbst in der Hand hat, ob er sich so verhalten will oder nicht. Und zu so einem Verhalten kann ich somit ganz normal eine Meinung haben, da ein Verhalten immer(abgesehen vllt vom Brabbeln von Babys etc) aus eigenem Antrieb stattfindet(auch wenn es möglicherweise durch die Lebenssituation, eine angeborene Eigenschaft etc begünstigt wird).

Aber wie gesagt ich ziehe mich jetzt aus dieser Diskussion zurück. Ich denke mein Standpunkt ist klar und nach genauerem Lesen verständlich und eindeutig.

Klimawandel und Politik im allgemeinen geht jeden etwas an, da jeder davon betroffen ist. Die Sexualität anderer Menschen ist aber deren Privatsache und öffentlich seine Meinung dazu äußern selten angebracht.

Richtig. Das gilt aber für beide Richtungen. Egal ob Zustimmung, oder Ablehnung.
 
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Ich hätte es ja nie für möglich gehalten, aber dieser Thread macht es erforderlich: Ich muss darauf hinweisen, dass Cola keine Person oder Personengruppe ist und daher weder Menschen- noch Persönlichkeits- oder irgendwelche Freiheitsrechte für sich in Anspruch nehmen kann.

Es wäre daher absolut unproblematisch zu behaupten, Cola gehöre vergast.
Nun gut, dass wäre ein wenig dämlich, denn genau genommen ist Cola bereits vergast, und zwar mit CO2. Deshalb sprudelt die ja so schön.

Übrigens ist Cola wirklich ungesund und schmeckt furchtbar. Experten geben daher so lange Alkohol hinzu, bis sie ungefährlich und genießbar wird.

Homosexualität hingegen ist erwiesenermaßen absolut harmlos, gesellschafts-, wirtschafts- und sogar klimaneutral (ausgehend von Heterosexualität als Baseline). Darüber muss man also gar nicht weiter nachdenken. :D
 
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Das kommt drauf an, in welchem Zusammenhang man den Begriff Homosexualität verwendet. Wenn man den Begriff als "gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten" benutzt und das dann "verwerflich" findet, dann ist es nicht eine angeborene Eigenschaft oder irgendeine genetische Komplikation(oder was auch immer geringen Körperwuchs auslöst), die man als "verwerflich" betitelt, sondern nur ein Verhalten, welches letztendlich jeder selbst in der Hand hat, ob er sich so verhalten will oder nicht. Und zu so einem Verhalten kann ich somit ganz normal eine Meinung haben, da ein Verhalten immer(abgesehen vllt vom Brabbeln von Babys etc) aus eigenem Antrieb stattfindet(auch wenn es möglicherweise durch die Lebenssituation, eine angeborene Eigenschaft etc begünstigt wird).

Aber wie gesagt ich ziehe mich jetzt aus dieser Diskussion zurück. Ich denke mein Standpunkt ist klar und nach genauerem Lesen verständlich und eindeutig.

Also forderst Du von mir, dass ich sexuell enthaltsam lebe. Wieso schreibst Du das nicht gleich, als ich Dich das gefragt habe.

Jedenfalls sind Deine Postings ein wunderbares Beispiel für Homophobie. Auch wenn Du das nicht wahrhaben willst, es ändert aber nichts an dem Fakt. Tut mir leid, damit musst Du leben, genau wie ich damit leben muss, dass Du mir das Ausleben meiner mir angeborenen Sexualität nicht zugestehen willst.
 
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