Schon richtig, dass Verkehrstote (noch) nicht auf eine ansteckende Krankheit zurückzuführen sind. Bitte bring das RKI jetzt nicht noch auf die Idee.
Bei der Grippe sieht das zwar anders aus. Aber die Toten dürfen Deiner Meinung nach wegen der Impfsituation (für mich unverständlicherweise) auch nicht zum Vergleich herangezogen werden.
Wenn dann noch rigoros der Blick auf die Gesamtzahl der möglichen Personen, die es treffen könnte (Einwohnerzahl) nicht gesetzt werden soll, nenne ich das mal eine sehr enggefasste Perspektive!
Soll jetzt doch weiter eine unaussagekräftige, absolute Zahl für sich alleine stehen bleiben? Dann verstehe ich nicht, wofür die Zustimmung war.
Welche Bezugsgröße wäre denn angenehmer?
Und wer bestimmt, wie man Verhältnisse und Relationen setzen sollte?
Zum "berühmten Whataboutism" gestehe ich, dass ich diesen Begriff noch nicht kannte und mir Erklärungen dazu durchgelesen habe.
Berühmt erscheint mir der Begriff daher nicht, dafür aber unangemessen.
Nackte Zahlen offizieller Stellen sind kein Whataboutism und Anglizismen machen die genannten Zahlen nicht besser oder angenehmer.
Vermeintliche Ablenkungstaktik, Ausweichmanöver, Themenwechsel und was auch immer "Whataboutism" unterstellen mag, hin oder her: In Bezug zur Einwohnerzahl von 83.149.300 sind 8755 angebliche Covid 19 Todesfälle 0,010529 Prozent.
Herrausstechend ist für mich, dass mit der Zitatfunktion das Wichtigste unterschlagen wurde. Hatte ich doch extra geschrieben: "Ganz wichtig ist die Relation zur Einwohnerzahl von vermutlich 83.149.300." Ein Schelm wer böses dabei denkt. Ist das Weglassen von Wesentlichem auch eine Art "Whataboutism"?
Ich mag auch mal zitieren: "...es geht um Corona und seine Folgen und nicht um Gesamt-verstorbene, wo nicht mal aufgeschlüsselt ist, an was, wie, warum, wann ect diese verstorben sind".
Ja wie jetzt? Die Angabe der Gesamtverstorbenen soll keine Rolle bei der Auswertung spielen, ob eine Todesursache Maßnahmen zur Bekämpfung nach sich ziehen soll?
Na wenn für Dich die Anzahl der Gesamtverstorbenen und andere Bezugsgrößen hier zur Beurteilung gar nichts verloren haben, nochmal gefragt, welche denn dann?
Selbstverständlich werden in den Statistiken die Todesursachen uvm. aufgeschlüsselt. Das ist doch gerade die Grundlage, auf der zu treffende Maßnahmen basieren müssten.