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Kleiner Home Server

repac3r

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Moin,

ich benötige einen kleinen und vorallem leisen home Server.
Kosten bezüglich Strom lass ich erstmal außen vor.
Folgende Aufgaben sollten darauf laufen:
- VPN
- SSH
- Proxy (nur eventuell)
- MySQL
- Apache
- einige diverse selbstprogrammiete Server (nichts aufwendiges, Kommunikation mit Mysql o.ö)
- Netzwerkspeicher

Das ganze wir als RAID 1 geschalten, mit jeweils (vorerst) 1 TB.
Als Distro, dient wahrscheinlich ein Debian oder Ubuntu ohne ui.
Gleichzeitig ist meistens nur ein Client verbunden, im Ernstfall sind es ca. 5 also nicht viel. ;)
Mein Preislimit liegt bei ca. 500€, außer ihr belehrt mich was besseres?

Können Probleme auftauchen, wenn ich die ganzen Server auf ein System laufen lasse (getrennt, durch verschiedene User), sinnvoll ist es denke ich eher nicht? :D
Andere Vorschläge? Möchte nicht unbedingt eine Server Farm neben meinem Schreibtisch stehen haben ;)

Bin mal gespannt, was ihr so von euch gibt ;)

Lg marcel
 
Ich versuchs mal:

SDD: Samsung SSD 840 EVO 120GB, SATA 6Gb/s (MZ-7TE120BW) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 60€
CPU: Intel Core i3-4150, 2x 3.50GHz, boxed (BX80646I34150) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 90€
Kühler: http://geizhals.de/scythe-big-shuriken-2-rev-b-scbsk-2100-a732330.html 30€
RAM: Crucial Ballistix Tactical DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL8-8-8-24 (BLT2CP4G3D1608DT1TX0CEU) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 70€
MoBo: http://geizhals.de/asrock-h97m-itx-ac-90-mxgtf0-a0uayz-a1111362.html 85€
Gehäuse: Cooler Master Elite 110 schwarz, Mini-ITX (RC-110-KKN2) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 40€
NT: http://geizhals.de/be-quiet-pure-power-l8-300w-atx-2-4-bn220-a960670.html 40€

Zusammen 415€ (Preise nur überschlagen)

Bei Bedarf kann also auch ein Upgrade auf Quadcore gemacht werden, z.B. den hier:
http://geizhals.de/intel-core-i5-4460-bx80646i54460-a1050218.html für 150€.

Hast du die Festplatten für den Raid schon (ich bin jetzt mal davon ausgegangen)? Sonst müsstest du bei dem Budget evtl. auf die SSD verzichten. Wenn diese für deine Anwendungen jetzt (und in absehbarer Zukunft) nicht benötigt wird, kannst du sie sowieso weglassen.

Falls du deine HDDs nicht hast, würde ich diese hier nehmen für ca. 55€/Stk: http://geizhals.de/western-digital-wd-red-1tb-wd10efrx-a807324.html
Die WD Red sind Serverplatten und wenn du diese statt der SSD nimmst, bleibst du locker im Budget.

Das o.g. Gehäuse kann 3x 3.5" und 1x 2.5", falls dir der Raum aber dennoch zu eng ist, solltest du natürlich was größeres nehmen. Allgemein kannst du ja jedes x-beliebige Gehäuse nehmen was dir zusagt, hörte sich nur so an als ob du eher was kleines, unauffälliges möchtest.


Warum sollte es ein Problem geben, mehrere Server gleichzeitig laufen zu lassen? Und was meinst du mit getrennt durch verschiedene User? Solange sich die Ports nicht in die Quere kommen und du mehrere Hochleistungsdatenbanken laufen lässt, sehe ich da kein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich benötige einen kleinen und vorallem leisen home Server.
Kosten bezüglich Strom lass ich erstmal außen vor.
Folgende Aufgaben sollten darauf laufen:
- VPN
- SSH
- Proxy (nur eventuell)
- MySQL
- Apache
- einige diverse selbstprogrammiete Server (nichts aufwendiges, Kommunikation mit Mysql o.ö)
- Netzwerkspeicher
Diese Anforderungen wird jedes halbwegs aktuelle System spielend beewerkstelligen können. Außer natürlich, du generierst mit deinen Eigenkreationen massiven I/O-Traffic, wovon ich aber mal nicht ausgehe. ;)
Das ganze wir als RAID 1 geschalten, mit jeweils (vorerst) 1 TB.
Warum soll es ausgerechnet ein RAID1 sein? Dies bringt dir vor allem Datenverfügbarkeit, aber kaum zusätzliche Datensicherheit. Ergo sollten dann auch möglichst alle Daten auf dem Array liegen. Ansonsten wäre es sinnvoller, eine Festplatte einzubauen und eine extern als Backupfestplatte zu nutzen.
Mein Preislimit liegt bei ca. 500€, außer ihr belehrt mich was besseres?
500 € sind mehr als ausreichend:
CPU: Intel Celeron G1820, 2x 2.70GHz, tray (CM8064601483405) Preisvergleich | Geizhals Deutschland ab 24 €
Mainboard: ASRock B85M-GL (90-MXGQP0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (6x SATA) ab 50 €
Alternative: ASRock Q1900M (90-MXGTH0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (Mainboard inkl. CPU, hat aber nur 2x SATA) ab 54€

Speicher: je nach Bedarf 2 oder 4GB - 20€ bzw 35€
Storage: 1TB-HDD sind relativ teuer (ab 40 €). Ab 60 € bekommst du bereits 2TB-Modelle, ab 80€ welche mit 3TB
Netzteil: be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 30 €
Gehäuse: Geschmackssache, da kommen dann nochmal 30-50€ hinzu

=> macht alles in allem 200 bis 300€

Erläuterung: das System braucht nicht wirklich Leistung. Ein zweikerniger Core i3 oder ein Quadcore sind zwar nett, ein Celeron ist aber definitiv ausreichend - wie gesagt, ich kenne zwar deine selbstgebauten Programme nicht, aber ich habe auf meinem Dualcore-Celeron neben dem einigen anderen Diensten eine Zabbix-Installation laufen, welche sekündlich 2 Werte erfasst und in die DB packt. Dazu wird noch das komplette Syslog in einer MySQL-DB gehalten, ich habe also schon ein bisschen Traffic. Zusätzlich noch der Proxy, welcher bei Hits ebenfalls viele kleine Dateien anlegt oder liest. Und trotzdem gibt es beim Zugriff via NFS keine Probleme.

Eine SSD ist ebenfalls nicht unbedingt notwendig - erst recht nicht mit 128GB. Sofern du nicht 80GB große Datenbanken anlegen möchtest, reichen - sofern es wirklich eine SSD sein soll - 32GB absolut aus. Aber da ein Server in der Regel nicht häufig ausgeschaltet wird, hast du von dem schnelleren Hochfahren auch nicht wirklich viel, wobei sich das ohnehin nicht so stark bemerkbar macht wie etwa unter Windows. Aber wenn du dich für eine SSD entscheidest, dann ist diese halt nicht ins RAID1 eingebunden. Ich persönlich würde die SSD weglassen.

Beim RAM würde ich es davon abhängig machen, was der Proxy genau machen soll und ob du eine SSD nimmst. Wenn du einen cachenden Proxy haben möchtest, würde ich 4 oder 6GB RAM nehmen und den Proxy die Daten in eine RAM-Disk schreiben lassen (macht natürlich nur Sinn, wenn das System nicht jeden Abend heruntergefahren wird ;) ). Wenn du eine SSD verbauen möchtest, kannst du das Cache-Verzeichnis dann darauf lagern.
Können Probleme auftauchen, wenn ich die ganzen Server auf ein System laufen lasse (getrennt, durch verschiedene User), sinnvoll ist es denke ich eher nicht? :D
Warum sollte das Probleme geben und warum sollte das nicht sinnvoll sein? Auf meinen Debian-Kisten laufen teilweise über 20 verschiedene Daemons. Sofern dir nicht ein sehr komplexes Sicherheitskonzept vorschwebt, kannst du die genannten Sachen guten Gewissens auf einem System laufen lassen.

Es bleiben somit noch folgende Fragen an dich:
1) Werden die von dir gebauten Dienste viele Daten / viel I/O-Traffic verursachen?
2) Was genau soll der Proxy machen?
3) Was möchtest du mit dem RAID1 erreichen? Möchtest du Datenverfügbarkeit oder Datensicherheit?
4) Soll es wirklich nur 1TB sein? Wirtschaftlicher ist es, auf 2TB- oder besser noch auf 3TB-Laufwerke zu setzen. Das hängt aber natürlich davon ab, wie viel Speicherplatz du in Zukunft brauchen wirst.

MfG Jimini
 
Ich empfehle dir den hier:

https://www.cyberport.de/dell-power...lus-2-jahre-vor-ort-service-1517-023_548.html

Den hinteren Lüfter würde ich dann wenn es silent sein soll ersetzen, kannst du dir aber ja auch anhören, Lautstärke empfindet jeder unterschiedlich.

Da dann noch 2 Hdd´s rein und fertig.

Habe ich bei mir daheim selbst am laufen und das Teil rennt aktuell rund um die Uhr. (siehe Signatur)


Ein I3 oder i5 halte ich ebenfalls für etwas übertrieben


Eventuell reicht dir sogar ein HP N54L
 
Es bleiben somit noch folgende Fragen an dich:
1) Werden die von dir gebauten Dienste viele Daten / viel I/O-Traffic verursachen?
2) Was genau soll der Proxy machen?
3) Was möchtest du mit dem RAID1 erreichen? Möchtest du Datenverfügbarkeit oder Datensicherheit?
4) Soll es wirklich nur 1TB sein? Wirtschaftlicher ist es, auf 2TB- oder besser noch auf 3TB-Laufwerke zu setzen. Das hängt aber natürlich davon ab, wie viel Speicherplatz du in Zukunft brauchen wirst.

MfG Jimini

1. Kann ich leider nicht ganau sagen, wird sicherlich nicht viel sein. Der größte Traffic, wird beim Netzwerkspeicher entstehen (Multimedia Streams).
2. Der Proxy filtert den Datenverkehr nach entsprechenden ungewünschten Inhalten (bin mir aber noch nicht sicher, ob dieser implementiert wird)
3. Gut habe mich jetzt gegen RAID 1 entschieden und ziehe die Variante mit der BackUp Platte vor.
4. Vorrerst ja, wenn du aber sagst, dass es P/L Seitens billiger ist, eine größere zu kaufen, dann mache ich das natürlich.

Danke schon mal für die Vorschläge ;)
 
1. Kann ich leider nicht ganau sagen, wird sicherlich nicht viel sein. Der größte Traffic, wird beim Netzwerkspeicher entstehen (Multimedia Streams).
Ich gehe mal davon aus, dass du mit "Streaming" meinst, dass die Daten übers Netz eingebunden und auf einem Client geöffnet werden? Für sowas brauchst du absolut keine Leistung. Selbst wenn du die Platten verschlüsseln solltest und 1080p-Material von einem Software-RAID6 übers Netz auf einem Client öffnest, kommt da selbst ein Dualcore-Celeron nicht ins Schwitzen.
2. Der Proxy filtert den Datenverkehr nach entsprechenden ungewünschten Inhalten (bin mir aber noch nicht sicher, ob dieser implementiert wird)
Wenn es soweit ist, kannst du gerne einen Thread dazu aufmachen oder mir Bescheid geben, ich habe eine entsprechende Lösung hier laufen, welche unter anderem einen Adblocker beinhaltet.
3. Gut habe mich jetzt gegen RAID 1 entschieden und ziehe die Variante mit der BackUp Platte vor.
Falls du Hilfe bei der Backupstrategie brauchen solltest - einfach Bescheid geben. Sowas lässt sich mit einer Kombination aus beispielsweise CloneZilla und rsync sauber regeln.

Nebenbei: ich rate dir, beim Setup des Systems / separat anzulegen, also das eigentliche Betriebssystem von den Nutzdaten zu trennen. Das erleichtert später die Sicherungsvorgänge extrem.

MfG Jimini
 
Wenn es soweit ist, kannst du gerne einen Thread dazu aufmachen oder mir Bescheid geben, ich habe eine entsprechende Lösung hier laufen, welche unter anderem einen Adblocker beinhaltet.

Genau das war eigentlich mein Plan, habe da an squid gedacht.

Falls du Hilfe bei der Backupstrategie brauchen solltest - einfach Bescheid geben. Sowas lässt sich mit einer Kombination aus beispielsweise CloneZilla und rsync sauber regeln.

Werde ich mir mal anschauen, danke.

Nebenbei: ich rate dir, beim Setup des Systems / separat anzulegen, also das eigentliche Betriebssystem von den Nutzdaten zu trennen. Das erleichtert später die Sicherungsvorgänge extrem.

Du meinst, dass ich die Nutzerdaten zB. mit einer Partition vom eigentlichen System trennen sollte?

Was hältst du denn von den oben vorgeschlagenen Dell PowerEdge T20, der hat ja alles nötige (außer HDD) drinne?

Oder wiegesagt dein vorgeschlagenes Setup:
CPU: Intel Celeron G1820, 2x 2.70GHz, tray (CM8064601483405) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Mobo: ASRock B85M-GL (90-MXGQP0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
RAM: Kingston HyperX blu. black DIMM Kit 8GB, DDR3-1333, CL9-9-9 (KHX13C9B1BK2/8) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (wobei ich eher zu 4gb tendiere, Empfehlungen?)
NT: be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
HDD: Western Digital WD Red 3TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD30EFRX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Case: Cooler Master Elite 110 schwarz, Mini-ITX (RC-110-KKN2) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (alternativen?)
Kühler: Scythe Big Shuriken 2 Rev. B (SCBSK-2100) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Du meinst, dass ich die Nutzerdaten zB. mit einer Partition vom eigentlichen System trennen sollte?[/QUOTE
Genau. Zum Beispiel wäre folgendes Partitionsschema sinnvoll:
/dev/md0 -> Betriebssystem und Homeverzeichnisse
/dev/md1 -> Nutzdaten
Dann kannst du nämlich, wenn das OS fertig eingerichtet ist, von /dev/md0 ein Image ziehen (Clonezilla sollte zumindest mit einem RAID1 klarkommen) und von /dev/md1 mittels rsync differenziell backuppen. Ob man zusätzlich nochmal die OS-Daten in das differenzielle Backup mit einbezieht, müsstest du dir dann überlegen - ich mache sowas immer gerne, da ich dann im Falle von verhunzten Configfiles schnell an die alten Versionen komme. Natürlich kannst du auch NUR differenziell sichern, dann sparst du dir die Extrapartition für die Nutzdaten (und nutzt den Speicherplatz somit besser aus). Hängt immer ein bisschen von den eigenen Vorlieben, Kenntnissen und Arbeitsweisen ab.
Was hältst du denn von den oben vorgeschlagenen Dell PowerEdge T20, der hat ja alles nötige (außer HDD) drinne?
Das ist kein schlechtes System, ich persönlich baue aber generell alles selbst. Letztendlich ist es wohl Geschmackssache - die Preisdifferenz ist jetzt ja nicht wirklich groß.

MfG Jimini
 
Das ist kein schlechtes System, ich persönlich baue aber generell alles selbst. Letztendlich ist es wohl Geschmackssache - die Preisdifferenz ist jetzt ja nicht wirklich groß.

Och baue auch lieber selber zusammen, wäre dann das von mir oben gepostete System mit sich stimmig?
 
Beim Dell ist halt nen Pentium und kein Celeron drinnen ;-)

Ich finde das Teil super, das Gehäuse ist auch nicht zu groß und mit dem Netzteil ist bisher auch alles ok.
Meiner läuft seit über einem Monat im 24/7 unter Teillast.

Ich kann nix schlechtes über das Teil sagen.
 

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