News Kieselsteine statt RTX 5070 Ti: Amazon-Käufer fällt Rücksendebetrug zum Opfer

Ist schon seit Jahren in Deutschland verboten.

Woher nimmst du deine Information?

Beziehst du die auf 2018 (§ 270a BGB) Gesetztänderung?

Wenn ja, wurde mit BGH, Urt. v. 25.03.2021 , Klarheit geschaffen.

Der BGH hat klargestellt, dass PayPal nicht unter dieses Verbot fällt, da PayPal eine zusätzliche Dienstleistung (wie den Käuferschutz oder die Bonitätsprüfung) erbringt, die über den reinen Geldtransfer hinausgeht.

Jetzt wird es Interessant, allerdings, untersagt Paypal selbst den Händlern in seinen eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, solche Aufschläge an Kunden weiterzugeben :-). Das wird der einzige Grund sein wieso es MF nicht mehr macht.


Umstritten war bislang jedoch, ob auch weitere Zahlungsmittel, insbesondere Zahlungen per PayPal oder Sofortüberweisungen, unter diese Vorschrift fallen. In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof nun entschieden, dass dies nicht der Fall ist, sondern bei diesen Zahlungsmitteln ein zusätzliches Entgelt erhoben werden darf (BGH, Urt. v. 25.03.2021, Az. I ZR 203/19). Begründet wird dies damit, dass weder bei PayPal noch im Fall einer Sofortüberweisung das Entgelt für das Zahlungsmittel als solches, sondern für weitere Dienstleistungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters anfällt."
Quelle: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/2021067.html
 
Der BGH hat klargestellt, dass PayPal nicht unter dieses Verbot fällt, da PayPal eine zusätzliche Dienstleistung (wie den Käuferschutz oder die Bonitätsprüfung) erbringt, die über den reinen Geldtransfer hinausgeht.
Du hast ja nicht allein von PayPal gesprochen sondern auch Master Card sprich auch andere Zahlungsanbieter. Wobei ich persönlich selbst da keine Gebühr vom Kunden verlange warum auch. Aber danke für die Information war mir nicht bekannt.
 
Ich glaube das diese Leute die Originalversiegelung, oder eine nachgemachte Versiegelung, wieder anbringen können, die Siegel sind meist leider auch sehr einfach gehalten.
Nur die wenigsten verwenden Siegel, die nach dem abziehen optisch eindeutige Zeichen hinterlassen, wie ein Muster der Firma, wo das neu anbringen auffallen würde, oder sogar ein Teil des Kartons (Oberflächlich) mit abreißen wo die Bedruckung erkennbar weg ist.
Ich habe schon Verpackungen gesehen die gar keine Versiegelung hatten, so macht man es den Kriminellen ganz besonders einfach.

Und die Leute werden auch weiterhin dort bestellen. Der Lerneffekt beträgt gleich null.
Ich bestelle dort keine teure Hardware, war aber schon immer so, ich kaufe dort nur Dinge die sich nicht lohnen derart zu manipulieren.
Ich kaufe lieber bei lokalen Händlern mit sehr guter Reputation auf Geizhals, bei denen ich schon viele Jahre kaufe, am liebsten Vorort.
Ich weiß dass das in der heutigen Geiz ist Geil Gesellschaft als ungewöhnlich angesehen wird, aber ich zahle lieber einige Euro mehr, habe aber dafür die Gewissheit das dort die Chance für Betrug deutlich kleiner ist, damit unterstütze ich eine einheimische Firma, außerdem wenn mal etwas ist habe ich Menschen vor mir, keine Chat-Bots oder Ki die mich nur abwimmeln wollen.
Aber ich bin Realist, von zum Beispiel sehr günstigen China-SSDs wird auch schon ewig gewarnt, aber die Leute fallen immer noch darauf herein, zum Beispiel "1TB" für 8€, es kommen immer neue nach die fruchtbarer Boden für Kriminelle sind.
 
Finde es irgendwie bedenklich das ein Unternehmen wie Amazon, das wirklich über sämtliche Ressourcen verfügt, nicht in der Lage ist solche Betrügereien zu stoppen.

Habe neulich ne Doku gesehen über ein Amazon-Rückgabezentrum.... natürlich wird extrem viel zurückgeschickt, und natürlich wird extrem viel betrogen dabei (Leute bestellen ein T-Shirt, und schicken anschliessend ihr altes, abgeranztes T-Shirt als "Widerruf" zurück ....so ist leider "der Mensch" :-( ...oder zumindest leider viel zu Viele :-(

Aber es solllte für Amazon ein leichtes sein herauszufinden wer diese "Kieselsteine zurückgeschickt" hat ...und dann nicht nur strafrechtlich gegen solche Leute vorzugehen..... (direkt nach der Rücksendung!)..... sondern auch zivilrechtlich !

Das solche Leute von den Amazon-Anwälten maximal verklagt werden und allein die Anwalts-Kosten mind. 4 Jahre lang monatlich abstottern müssen. Nur so lernt "der Mensch".

Aber diese Betrügereinen sind nuin leider nichts Neues ....es gab ja auch schon Berichte wo von Amazon höchstpersönlich gefälschte Gillette-Rasierklingen ausgeliefert wurden ...deswegen gehe ich lieber gleich zu Rossmann.... oer kaufe eine weisse Zotac 5070 Ti bei Galaxus & Co ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit ist der Amazonprozess klar. Gewicht gleich, keiner schaut rein :daumen2:

Die sollen auf Röntgen umstellen und das mit KI auswerten. Problem gelöst.
 
der Betrug geht aber immer häufiger auch vom Kunden aus, der sich solche Geschichten ausdenkt, social media aufbläßt und dann Amazon die Schuld zuschiebt.

Also entweder hat hier jemand geschickt die Rücksendestelle verarscht. Karte raus, Steine rein und das original Siegel wieder so hin, dass man davon ausgeht das es nie geöffnet wurde. So würde die Rückgabestelle das auch nicht öffnen, denn dann könnte Amazon es nicht mehr als Neu verkaufen.
... ich bin da sehr skeptisch was diese Sache hier angeht:
der Rücksender muss sich ja zu 100% sicher sein das Amazon das Paket nicht kontrolliert, sonst hat er gewaltigen Ärger - na klar kann er das auf die (Paket-) Dienstleister schieben aber das wäre irgendwann auch nicht mehr möglich.
Ich glaube schon das die dort hellwach sind wenn so etwas häufiger passiert.
Und eine 1000 Euro - Rücksendung nicht kontrollieren ? Doof sind die dort auch nicht ...
Na hallo - ein 5er Pack Schlüpper geht vielleicht durch ...
Und die geöffneten Kartons gehen dann eben als Warehouse-Deals über die Bühne ...
 
Denn meisten Kunden ist überhaupt nicht bewusst, was die Zahlungsdienstleister mittlerweile an Gebühren verlangen. Paypal ist auch direkt so schlau das vertraglich zu unterbinden für die Zahlung via Paypal eine Zusatzgebühr zu verlangen bzw. einfach die anfallenden Gebühren weiterzureichen. Klarna und Konsorten machen das selbstverständlich genauso.

Also verstecken die Händler gezwungermaßen die Zahlungsgebühren im Verkaufspreis bzw. im Versandpreis. So viel dann zur Preistransparenz gegenüber Verbrauchern. Die erfreuen sich dafür der Bequemlichkeit und einem Pseudo-Käuferschutz, der sicher bei einer Insolvenz hilft (siehe MF), aber vollkommen nutzlos ist, sobald der Verkäufer Verpackung und Versand lückenlos nachweisen kann.

1000 € Grafikkarte kaufen via Paypal? Kein Problem! Paypal freut sich über 29,90 € netto + 0,39 €. 30 €, die der Kunde für seine Bequemlichkeit und einen in 99% der Fälle sinnlosen Käuferschutz zahlt.
 
Denn meisten Kunden ist überhaupt nicht bewusst, was die Zahlungsdienstleister mittlerweile an Gebühren verlangen.
Darf dem Kunden ja auch egal sein.

Paypal freut sich über 29,90 € netto + 0,39 €
29,90 Netto? Paypal Gebühren beziehen sich nicht auf den Bruttoumsatz?
Btw wenn ich richtig gerechnet habe sind das ja gute 2,3% welche sich da Paypal seinen Service kosten läßt. Durchaus üppig. Gerade nachgeschaut mein Zahlungsdienstleister nimmt kein Paypal an, was ich angenommen hatte. liegt aber auch nur bei 1,39%. Was ich damit ich diesen Service für meine Kunden anbieten kann nicht als wirklich hoch erachte.
 
Darf dem Kunden ja auch egal sein.

Wenn er seine Produkte günstiger haben möchte, eigentlich nicht. Teilweise wird wegen Cent-Beträgen gemeckert, aber dann 30 € versteckte Gebühr bezahlen? Aha.

29,90 Netto? Paypal Gebühren beziehen sich nicht auf den Bruttoumsatz?
Btw wenn ich richtig gerechnet habe sind das ja gute 2,3% welche sich da Paypal seinen Service kosten läßt. Durchaus üppig. Gerade nachgeschaut mein Zahlungsdienstleister nimmt kein Paypal an, was ich angenommen hatte. liegt aber auch nur bei 1,39%. Was ich damit ich diesen Service für meine Kunden anbieten kann nicht als wirklich hoch erachte.

Paypal berechnet seine Gebühr anhand der Bruttosumme. Aber der Händler zahlt die Paypal-Gebühr netto. Daher ist es eigentlich noch mehr, was man dem Kunden an Gebühr in Rechnung stellen müsste.
 
Aber der Händler zahlt die Paypal-Gebühr netto. Daher ist es eigentlich noch mehr, was man dem Kunden an Gebühr in Rechnung stellen müsste.
Ne da ist nicht mehr was in die Kalkulation fließt oder dem Kunden in Rechnung zu stellen ist. Wenn die Paypal Gebühr ohne Umsatzsteuer ist so ist diese ja auch nicht vom Händler ans Finanzsamt abzuführen. Wird ja auch entsprechend verbucht als Umsatz-steuerfreie Gebühr des Zahlungsverkehrs.

Ach sorry sehe ich gerade das ich da die 29,90 +0,39 Paypal Gebühr als Kaufpreis, welche ja tatsächlich 1000€ ist, angenommen habe. Na gute 3% sind wirklich sehr üppig.
Kannst Du mir bitter die Zusammensetzung der 29,90 + 0,39 erklären. Habe selber kein Paypal für meine Kunden, rein aus Interesse.
 
Kannst Du mir bitter die Zusammensetzung der 29,90 + 0,39 erklären. Habe selber kein Paypal für meine Kunden, rein aus Interesse.

2,99% Gebühr auf die Bruttosumme + 0,39 € pauschal, die auch dann fällig werden, wenn die ursprüngliche Zahlung zurückerstattet wird. Dazu kommen allerlei andere Gebühren bei Ratenzahlung, Wechselkurse etc. kommt dann darauf an, was und wie man alles als Shopbetreiber anbieten möchte.

Im Zweifel einfach bei Paypal anfragen. Die erklären das einem auch am Telefon.
 
2,99% Gebühr auf die Bruttosumme + 0,39 € pauschal, die auch dann fällig werden, wenn die ursprüngliche Zahlung zurückerstattet wird. Dazu kommen allerlei andere Gebühren bei Ratenzahlung, Wechselkurse etc. kommt dann darauf an, was und wie man alles als Shopbetreiber anbieten möchte.

Im Zweifel einfach bei Paypal anfragen. Die erklären das einem auch am Telefon.
Danke reicht mir schon.
 
Wenn er seine Produkte günstiger haben möchte, eigentlich nicht. Teilweise wird wegen Cent-Beträgen gemeckert, aber dann 30 € versteckte Gebühr bezahlen? Aha.
Da liegt ja das Problem, ich habe keinen Vorteil wenn ich anders zahle.
Die meisten Kunden wissen ja auch gar nicht wieviel PP mit verdient und schön bequem ist es auch, leider.
Persönlich zahle ich, wenn möglich, anders aber nur wenn der Shop nett zu mir ist :D
Das ist wie mit Whatsapp, einmal als Standard durchgesetzt, bekommst du das bei den Leuten nicht mehr raus.
 
Ich habe erst vor kurzem Amazon und Paypal gekickt. Bei amazon gings einigermaßen schnell. Aber um aus Paypal rauszukommen, habe ich gut 3 Monate gebraucht. Kaum zu glauben, was sich in den Jahren an Spinnenfäden ansammelt, aus denen man sich mühsam rauswurschteln muss.
Teilweise Erlaubnisse von Zahlungsanforderungen, die ich nur einmal benutzt habe, um wo was zu kaufen. Und alle musste ich einzeln löschen. Und eben auch klären, ob da noch was bei ist, was aktuell läuft und nicht einfach so abgebrochen werden kann.
Die ganze Prozedur hat 3 Monate gedauert, bis alles erledigt und weg war. -.-
 
... ich bin da sehr skeptisch was diese Sache hier angeht:
der Rücksender muss sich ja zu 100% sicher sein das Amazon das Paket nicht kontrolliert, sonst hat er gewaltigen Ärger - na klar kann er das auf die (Paket-) Dienstleister schieben aber das wäre irgendwann auch nicht mehr möglich.
Ich glaube schon das die dort hellwach sind wenn so etwas häufiger passiert.
Und eine 1000 Euro - Rücksendung nicht kontrollieren ? Doof sind die dort auch nicht ...
Na hallo - ein 5er Pack Schlüpper geht vielleicht durch ...
Und die geöffneten Kartons gehen dann eben als Warehouse-Deals über die Bühne ...
Ich habe immer öfter den Verdacht, dass auf Reddit sich ein paar Leute mit HPS (Histrionische Persönlichkeitsstörung) rumtreiben, die solche Fälle faken für 5 min Ruhm.
Die anderen Reddit-Nutzer spenden ja bereitwillig ohne Bedenken Aufmerksamkeit, Mitleid und Zuspruch.
 
Wer Retourenware bei Amazon kauft (Warehouse) dem ist nicht mehr zu helfen.

Es ist inzwischen bekannt, dass Amazon die Retourenware nicht immer überprüfen kann.

Selbst defekte Teile sind an der Tagesordnung.

Amazon hat ja kein Benchtable im Lager, um nachzuprüfen, ob das Mainboard, die Grafikkarte etc. nicht funktioniert, wie der Kunde behauptet.

Die Gefahr das ein Kunde seine identische defekte Grafikkarte zurücksendet und dafür die neue von Amazon behält, ist real.
 
Wer Retourenware bei Amazon kauft (Warehouse) dem ist nicht mehr zu helfen.

Es ist inzwischen bekannt, dass Amazon die Retourenware nicht immer überprüfen kann.

Selbst defekte Teile sind an der Tagesordnung.

Amazon hat ja kein Benchtable im Lager, um nachzuprüfen, ob das Mainboard, die Grafikkarte etc. nicht funktioniert, wie der Kunde behauptet.

Die Gefahr das ein Kunde seine identische defekte Grafikkarte zurücksendet und dafür die neue von Amazon behält, ist real.
Das hat mit Retourenkauf nichts zu tun. So stand es auch im Artikel. Ich hatte damals auf Amazon eine 1080ti bestellt. Neueware natürlich. Der Karton war versiegelt, drin war aber leider keine 1080ti.

Wenn Amazon eine versiegelte Retoure bekommt werden die sicher das Siegel nicht brechen, die verkaufen das als Neuware weiter. Die Siegel gibt's zu kaufen.... Ich weiß auch nicht was daran so schwer sein soll, die Seriennummer vor Versand zu Scannen und zu speichern. Damit könnte man einige erwischen....scheint aber teurer zu sein als tausende von Euro dem betrogenen Kunden zu erstatten.
 
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