Kickstarter: US-Gericht verurteilt erstmals Spielehersteller wegen nicht eingehaltenem Liefertermin

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In USA wurde erstmals erfolgreich gegen das Kickstarter-Projekt Asylum Playing Cards geklagt, bei dem der Initiator sein Produkt zu spät an seine Baker auslieferte. Die durchaus hohe Strafzahlung könnte richtungsweisend für die gesamte Internet-Plattform sein. Weitere Baker könnten durch das Urteil motiviert werden, ebenfalls Klagen einzureichen.

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31 baker haben also geklagt und diese bekommen je 1000 $ unabh davon, wie viel die investiert hatten.

man könnte z.b. das crowdfunding dahingehend abändern (geht natürlich nicht rückwirkend), dass im falle derartiger mängel die baker über die crowd-platform gewichtet anhand ihrer investition darüber abstimmen, ob überhaupt geklagt werden kann - das würde den immensen reibungsverlust an gerichtskosten schonmal verringern
 
Rip DayZ wenn sowas durch kommt. :ugly:
Es hat sich wohl nach wie vor nicht rumgesprochen, dass Crowdfundingtitel zwar in den EarlyAccess gehen können, damit aber EarlyAccess noch lange kein Crowdfunding ist.... :rollen:

Zum eigentlichen Thema: So weit ich das richtig verstanden habe geht es hier darum, dass der Creator liefern gekonnt hätte, aber nicht wollte, also echten Betrug...
...dennoch werden jetzt sicher enorm viele Leute anfangen gegen Crowdfundingprojekte zu klagen, die einfach viel länger brauchen... :(:(:(
 
Da sieht man wieder wie lächerlich US Gerichte sind. Wie kann es sein das jemand der garantiert nicht 1000 euro investiert hat soviel wieder bekommt als "schadensersatz"?
Ganz ehrlich sowas hat nichts mehr mit Recht zutun, das sind willkürliche Entscheidungen die auf allem anderen außerdem Recht beruhen, mal ganz davon abgesehen das die Verfahrenskosten fast die hälfte der Strafe ausmachen.
 
Ist zwar eine Sauerei, dass das so lange bis zur Auslieferung gedauert hat, aber die Strafe finde ich dennoch unverhältnismäßig. Im Schnitt hat jeder so um die $30 gezahlt. Jetzt bekommen die 31 Kläger $668 (also etwa $21 pro Person) aber Anwälte und Staat $54183, also das rund 81fache. Die Firma ist jetzt wahrscheinlich pleite. Muss man wegen so etwas wirklich klagen?
 
Wegen Verspätung klagen :nene: Wenn es zu lange dauert dann beim nächsten mal 2 mal überlegen ob man seine Kohle spenden will oder nicht. Wenn man sich beschwert dann schon bei Kickstarter und nicht vor Gericht denn die Summe von nur rund 25000$ ist es doch nicht Wert das man vor Gericht geht.
Das Gericht hätte die Klage wegen dem Geringen Betrag abweisen müssen, jetzt sind sie sicher Pleite weil das doppelte was eingenommen wird an Strafkosten gezahlt werden muss, verrückte Welt.
 
Hmm, und was wäre dann mit Star Citizens? Also bisher liegen schon gut hinter dem Plan und einige Leute glauben bereits nicht mehr dass Steve Roberts es schafft das Projekt in vollem Umfang umzusetzen. Anhand der riesigen Geldsumme können die es sich leisten die Baker einfach aus zu bezahlen. Mal sehn wann die Ihr Geld verbrannt haben und das Projekt den Bach runter geht. Ein eindeutiger Release Termin ist ja noch immer nicht bekannt. Noch nicht mal ein Quartal im Jahr 2016 wird genannt. Zumindest mein letzter Stand.
Finde das Urteil vollkommen in Ordnung. Wenn ich einen Kredit bei einer Bank möchte muss ich auch einen Geschäftsplan vorzeigen und gewisse Termine (Laden mieten, einrichten, Gewerbeschein, ....) einhalten. Ansonsten bekomme ich kein Geld.
 
Da sieht man wieder wie lächerlich US Gerichte sind. Wie kann es sein das jemand der garantiert nicht 1000 euro investiert hat soviel wieder bekommt als "schadensersatz"?
Ganz ehrlich sowas hat nichts mehr mit Recht zutun, das sind willkürliche Entscheidungen die auf allem anderen außerdem Recht beruhen, mal ganz davon abgesehen das die Verfahrenskosten fast die hälfte der Strafe ausmachen.

Es ging wohl darum das der geliefert werden konnte, man dies aber nicht wollte, in gewisser weise also wirklich Betrug. Hier ist das US System dem deutschen überlegen da dann auch Strafen gefällt werden können die selbst großen Unternehmen so richtig weh tun können. Manchmal nimmt das skurrile Züge an, wie z.B. der Fall mit dem heißen Kaffee mit 1,3 Mio$, andererseits wieviel ist es wert das man im Schritt wie Niki Lauda aussieht? Das positive darn wird wohl sein das sich die Leute 3 mal überlegen werden ob sie ihre Backer verarschen oder nicht und die anderen ehrlich Auskunft geben wie es um das Projekt steht.
 
Es ging wohl darum das der geliefert werden konnte, man dies aber nicht wollte, in gewisser weise also wirklich Betrug. Hier ist das US System dem deutschen überlegen da dann auch Strafen gefällt werden können die selbst großen Unternehmen so richtig weh tun können. Manchmal nimmt das skurrile Züge an, wie z.B. der Fall mit dem heißen Kaffee mit 1,3 Mio$, andererseits wieviel ist es wert das man im Schritt wie Niki Lauda aussieht? Das positive darn wird wohl sein das sich die Leute 3 mal überlegen werden ob sie ihre Backer verarschen oder nicht und die anderen ehrlich Auskunft geben wie es um das Projekt steht.

Ich sehe es auch so, wir sind gezwungen bei erreichen des Ziels zu zahlen, können aber das Geld verlieren, wenn nicht geliefert wird.

Ich finde es gut, auch wenn die Verteilung der Gelder lachhaft ist.

Habe da auch gleich an DayZ denken müssen, vlt. hilft das Urteil bei einigen "Lahmärschen" die Arbeitsmoral wieder zu heben. :daumen:

Alpha ist schön und gut, sollte aber kein Freifahrtschein sein sich Jahrelang die E**r zu kratzen.
 
Hmm, und was wäre dann mit Star Citizens? Also bisher liegen schon gut hinter dem Plan und einige Leute glauben bereits nicht mehr dass Steve Roberts es schafft das Projekt in vollem Umfang umzusetzen. Anhand der riesigen Geldsumme können die es sich leisten die Baker einfach aus zu bezahlen. Mal sehn wann die Ihr Geld verbrannt haben und das Projekt den Bach runter geht. Ein eindeutiger Release Termin ist ja noch immer nicht bekannt. Noch nicht mal ein Quartal im Jahr 2016 wird genannt. Zumindest mein letzter Stand.
Finde das Urteil vollkommen in Ordnung. Wenn ich einen Kredit bei einer Bank möchte muss ich auch einen Geschäftsplan vorzeigen und gewisse Termine (Laden mieten, einrichten, Gewerbeschein, ....) einhalten. Ansonsten bekomme ich kein Geld.
Es sieht aus wie dreistes Selbstadvertising, aber bitte lies meinen Blogeintrag auf Gamestar zu dem Thema:
User-Blog: Wieso Star Citizen: Squadron 42 - GameStar.de

(hab keine Lust das alles hier rein zu frachten)
 
Hmm, und was wäre dann mit Star Citizens? Also bisher liegen schon gut hinter dem Plan und einige Leute glauben bereits nicht mehr dass Steve Roberts es schafft das Projekt in vollem Umfang umzusetzen. Anhand der riesigen Geldsumme können die es sich leisten die Baker einfach aus zu bezahlen. Mal sehn wann die Ihr Geld verbrannt haben und das Projekt den Bach runter geht. Ein eindeutiger Release Termin ist ja noch immer nicht bekannt. Noch nicht mal ein Quartal im Jahr 2016 wird genannt. Zumindest mein letzter Stand.
Finde das Urteil vollkommen in Ordnung. Wenn ich einen Kredit bei einer Bank möchte muss ich auch einen Geschäftsplan vorzeigen und gewisse Termine (Laden mieten, einrichten, Gewerbeschein, ....) einhalten. Ansonsten bekomme ich kein Geld.

Also erstmal heißt der gute Mann Chris und nicht Steve, aber egal.

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, worauf sich dieses Urteil begründet? Denn soweit ich weiß hat man als Backer eines Kickstarter-Projekts erstmal keinerlei Anspruch darauf, dass das Projekt auch ein Erfolg wird oder fristgerecht geliefert werden kann. Es ist vielmehr eine Spende an ein Projekt von dem man glaubt, dass es ein Erfolg werden könnte.
Andernfalls wäre das ein herber Schlag für Crowdfunding im Allgemeinen und Kickstarter im Speziellen, denn es würde wohl kaum mehr ein Entwickler sein Projekt auf Kickstarter zur Finanzierung stellen, wenn er zu befürchten hat, dass er verklagt wird, nur weil das Projekt länger dauert als ursprünglich gedacht.
Sofern sich das Urteil natürlich tatsächlich darauf begründet, dass der Entwickler hier niemals vor hatte zu liefern bzw. die Lieferung absichtlich verzögert hat ist das natürlich etwas anderes. Dann handelt es sich ganz klar um Betrug und gehört auch bestraft.
 
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, worauf sich dieses Urteil begründet? Denn soweit ich weiß hat man als Backer eines Kickstarter-Projekts erstmal keinerlei Anspruch darauf, dass das Projekt auch ein Erfolg wird oder fristgerecht geliefert werden kann. Es ist vielmehr eine Spende an ein Projekt von dem man glaubt, dass es ein Erfolg werden könnte.

Das kommt ganz darauf an wie man es sieht. Erstens muß man auch über Spenden Rechenschaft ablegen und zweitens kann man es durchaus als Vorverkauf werten da man hier für Geld eine festgelegte Gegenleistung erhält. Man kann schlecht das Folterverbot umgehen indem man das Opfer zwingt zu unterschreiben das es eine ganz normale SM Sitzung war, für die es auchnoch zu zahlen hat. Solche Taschenspielertricks sind meist ungültig, viele Schneeballsysteme behaupten von sich keine zu sein (z.B. Schenkkreise), es liegt in dem Fall am Richter darüber zu urteilen und er hatte wohl eine andere Rechtsauffassung als Kickstarter.

Andernfalls wäre das ein herber Schlag für Crowdfunding im Allgemeinen und Kickstarter im Speziellen, denn es würde wohl kaum mehr ein Entwickler sein Projekt auf Kickstarter zur Finanzierung stellen, wenn er zu befürchten hat, dass er verklagt wird, nur weil das Projekt länger dauert als ursprünglich gedacht.

Sehe ich anders, ich habe vorher nur Geld an etwas gegeben von dem ich zu 99,9% wußte das es ein Erfolg wird. Wenn nun der Empfänger dafür haftbar gemacht werden kann werde ich wohl deutlich großzügiger werden. Die Entwickler werden wohl in Zukunft bei "risks an challanges" genauer reinschreiben wann mit dem Zeug realistisch zu rechnen ist (man kann ja reinschreiben das man ein Spiel lieber ein paar Monate länger in Entwicklung behält statt unfertig auf den Markt zu schmeißen) und im Entwicklungsprozess wesentlich genauer berichten was schiefgeht. Zu guter letzt profitieren auch die Entwickler davon das sich viele Betrüger ein neues Spielfeld suchen müssen und sie werden bei gesteigerten Vertrauen wohl auch mehr einnehmen.
 
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