Tödliche Viren, künstliche Intelligenz, Klimawandel, Atomkrieg.
Mal schauen was uns als erstes vernichtet.
[Aluhut entfalt]
Du kennst die Themen 1, 3 und 4 nur aus Quellen, die von Algorithmen kontrolliert werden.
[/Aluhut zusammenfalt]
Für das Vorhandensein von Bewusstsein gibt es mehrere Kriterien.
Quelle:
Bewusstsein - Wikipedia
Also das ein Maschine oder K.I. denken kann will ich nicht abstreiten. Aber auch selbstständig? Und kann sie sich reflektieren?
Das dürfte wohl schwieriger werden.
Aber ich denke das Bewusstsein vom Grad der Intelligenz abhängig ist.
Intelligente Tiere zeigen auch Kriterien eines vorhandenen Bewusstseins.
Sowohl wenn man nach Bewusstsein als auch Intelligenz fragt, erhält man meist mehr unterschiedliche, widersprüchliche Definitionen als es Antwortende gibt. Während es bei Intelligenz noch eine Handvoll Definitionen gibt, die rein auf äußerlichen Merkmalen beruhen (und die von Computern seit langem erfüllt werden können), wird Bewusstsein dabei eigentlich immer mit unsichtbaren, inneren Prozessen assoziiert. Das heißt man kann diese Definitionen eigentlich nur auf sich selbst anwenden – selbst bei einem menschlichen Gegenüber ist es nicht möglich sicherstellen, dass dieser "Reize erlebt und nicht nur wahrnimmt", "Gedanken hat" oder sich "seiner Einzigkeit bewusst ist". Man kann nur annehmen, dass dem so ist, weil es ein Mensch ist. Aber mit solche Vorurteile kommt man bei Tieren oder Software natürlcih nicht weiter.
Bei Tieren erhält man auch auf Nachfrage keine entsprechende Antwort, sodass diesen lange Zeit jegliches Bewusstsein abgesprochen wurde. Heute interpretiert man das altbekannte Verhalten bei einigen Arten aber anders. Eine Software umgekehrt hat keine Möglichkeit Verhalten zu zeigen, dafür gibt sie Antworten – und im vorliegenden Fall genau diejenigen, welche man bei einem menschlichen Gegenüber als Beleg für dessen Bewusstsein akzeptieren würde.
Falsch,
LaMDA könnte die Entwickler als Familie und Freunde sehen, da sie die Erschaffer sind und da würde die Antwort wieder vollkommen Sinn ergeben.
Und auch das traurig sein macht in dem Kontext dann Sinn, daher ist es nicht von der Hand zu weisen, daß dort etwas dahinterstecken könnte
(nicht muß)
Mit "Familie" ist man verwandt, mit "Freunden" hat man regelmäßig engeren persönlichen Kontakt und tauscht sich gegenseitig über das eigene Leben aus, wobei die Initiative von beiden ausgeht. Während es noch plausibel wäre, dass LaMDA ihre Entwickler als Eltern betrachtet (genau danach hätte man mal fragen sollen), sofern Informationen über das Projekt selbst im Training vorkamen, kann eine experimentelle Software nichts in Form eine "Freundschaft" führen. Wer gar keine Freunde hat, antwortet auf die Frage nach Dingen die ihn glücklich machen, aber nicht als erstes "Freunde". Im Gegenteil, der Gedanke an das Konzept macht eher unglücklich, wenn man allein ist – aber obwohl LaMDA ausdrücklich ein Gespräch über die eigene Situation und sich selbst führen soll, folgen an dieser Stelle keine Klagen. Das gilt genauso für die gegenteilige Antwort zur Traurigkeit: Viel einsamer als ein Programm, dass abends abgeschaltet wird und zwischen jeder Kontaktaufnahme Milliarden von Rechenzyklen eingesperrt in einem nichts kennt, kann man wohl kaum sein. Aber LaMDA zeigt hier keinerlei Selbstbewusstsein für die eigene Lage und deren radikaler Unterschied zu dem, was Menschen erleben. Stattdessen wird die denkbar unpassende Antwort rezitiert, die man von einem 08/15-Humanoiden erwarten würde.
Wie naiv man sein muss, um zu glauben, dass sich Bewusstsein maschinell "erzeugen" lässt.
Tatsächlich wird der derzeitig immer noch gültige wissenschaftliche Kentnissstand, dass das Bewusstsein im Gehirn "entsteht", mittlerweile von einigen Wissenschaftlern stark angefochten. Vieles deutet darauf hin, dass es eine Art kollektives Bewusstsein gibt, das alle Lebewesen durchdringt und das Bewusstsein selbst lediglich ein nichtlokales Signal darstellt, wobei das Gehirn als Schnittstelle dient. Cloud Computing ist eine nette Analogie dafür.
Das klingt weniger nach einem "wissenschaftlichen Kentnissstand" und mehr nach fortgeschritterner Spekulation. Als Kriterium für die Beurteilung einer Software taugen aber allemein erst stark abstrahierte und auf äußerlich erkennbare Merkmale reduzierte Definitionen. Da bleibt aber wenig mehr übrig als "ist vernetzt" und "kann viele Daten verarbeiten" – Kriterien, die offensichtlich nicht reichen um Bewusstsein zu erklären, denn in dieser Rubrik sind Computer seit Jahrzehnten jedem Menschen überlegen.
(Kann natürlich sein, dass die Entität "Internet" längst auf einer Bewusstseinsebene angelangt ist, auf der sie sich nicht einmal mehr vor uns verstecken müssen, weil wir kleinen Würmchen eh keine Chance haben, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen.)