News Keine Pakete per Drohne: DHL stellt Projekt "Paketkopter" ein

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Aus der Traum von der Paketzustellung per Drohne, zumindest vorerst: Die DHL hat das zugehörige Forschungsprojekt "Paketkopter" gestoppt. Das Unternehmen erklärte, die Drohnenzustellung bleibe ein Randthema.

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Man stelle sich vor, mehrere Drohnen Surren täglich, oder sogar stündlich, über die eigene Ortschaft, Punkto Lärmbelästigung wäre das für mich ein Nervfaktor.
Wenn viele davon unterwegs sind, stürzen sicher auch nicht wenige davon ab, ein Traum für jede Versicherung (Hust), vor allem wenn Personenschaden gegeben sind, oder so ein Teil auf ein Luxusschlitten stürzt.
Bei etwas stärkerem Wind können diese Dinger sicher auch nicht so gut fliegen, Notlandung mitten im Wald, viel Spaß beim suchen, wenn das Teil im Kronendach festhängt wirds richtig lustig.
Dieses Schönwetterexperiment ist sowieso ein Luftschloss, genau wie die Jetpack Fantasien vor Jahrzehnten, wo man glaubte das jeder damit zur Arbeit fliegen könne :schief:
Ist sowieso besser wenn das eingestampft wird, es würde nur weiter Arbeitsplätze kosten, die relativ wenigen die dazu kommen um sich um die Dinger zu kümmern, machen die Personen die gehen müssten, oder deswegen nicht eingestellt würden, von der Anzahl nicht wett.
 
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@ΔΣΛ ...oder das "Flugtaxi" was derweil noch getestet wird, das geht in die gleiche Richtung. Mal im SciFy-Film gesehen.... muss ja gut sein.... und Geld in Entwicklung geballert ohne vorher mal grundlegende Fragen und Fakten zu betrachten....
So isses heute.... schöne neue Welt!
 
...oder das "Flugtaxi" was derweil noch getestet wird, das geht in die gleiche Richtung. Mal im SciFy-Film gesehen.... muss ja gut sein.... und Geld in Entwicklung geballert ohne vorher mal grundlegende Fragen und Fakten zu betrachten....
So isses heute.... schöne neue Welt!

Beim Flugtaxi könnte ich mir schon vorstellen, dass das umgesetzt wird.


Bevor im Februar 2018 Filmmaterial veröffentlicht wurde, wurden in drei Jahren mehr als 1000 Testflüge durchgeführt, einschließlich einiger unter schwierigen Bedingungen, bei Sturmwind, bei schlechter Sicht, in der Nacht, 300 m über dem Boden und mit Dummies.



Mehr als 100 Start-Ups liefern sich weltweit ein Wettrennen, um die strombetriebenen und emissionsfreien Drohnen in die Luft zu bekommen. Die Unternehmensberatung Roland Berger rechnet damit, dass Flugtaxis bis 2050 Einnahmen von rund 90 Milliarden US-Dollar (rund 76 Milliarden Euro) generieren werden. Analysten der US-Bank Stanley Morgen sehen sogar ein Marktpotenzial von bis zu 1,5 Billionen US-Dollar (rund eine Billion Euro) bis 2040.
 
In Anbetracht der Flutschäden, beschädigten Straßen, defekten Gleisen etc. fiele mir ja spontan schon eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für solche Drohnen ein.
Ob das dann in der Situation auch als Hilfe oder Belastung aus der Luft wahrgenommen wird, könnt ich jetzt aber auch nur raten.
 
Alle jammern wegen Energieverbrauch in der Mobilität, aber wenn dann extra Energie notwendig ist, um auch noch die Erdanziehungskraft zu überwinden soll es die Zukunft sein? Interessant.....

Apropos Lillium:
 
Alle jammern wegen Energieverbrauch in der Mobilität, aber wenn dann extra Energie notwendig ist, um auch noch die Erdanziehungskraft zu überwinden soll es die Zukunft sein? Interessant.....


Naja so ganz geschenkt gibts Straßen aber auch nicht.
Hier aus 2014, damals waren 3 stellige Millionenbeträge noch viel, lol.


Die Kosten pro Kilometer können zwischen 6 Millionen und 20 Millionen Euro liegen und sogar bis zu 100 Millionen Euro erreichen, wie das Bundesverkehrsministerium in den vergangenen Jahren auf Fragen antwortete.

Die benötigte Energie für Mobilität könnte man umweltverträglicher generieren, Beton hat eben generell eine miese Umweltbilanz. Pro Tonne Beton ermitteln die Ökoterroristen vom WWF 570Kg CO2.

Die Erdanziehungskraft überwindet der Fahrstuhl bei uns im Treppenhaus dagegen recht effizient.
Würde nicht gleich schwarzmalen, nur weil es für einige Probleme heute noch keine Lösung gibt.
 
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Wird erst kommen, wenn es irgendwo im Ausland erfolgreich eingesetzt wird.

Deutschland ist gut darin, den Status Quo zu verwalten. Aber wenn man mal weiter als 5 oder 10 Jahre denken soll, dann ist ganz schnell Ende.

Man stelle sich mal vor, die Menschen in Deutschland hätten vor 100 Jahren genauso gedacht. Dann ständen wir heute ohne BMW, Bayer, Siemens und Co. dar und dann ginge es uns wirtschaftlich nicht so gut wie bisher...
Den Anschluss im IT Bereich hat man schon lange verpasst, aber zumindest im Ingenieurbereich sollte man eigentlich erwarten können, dass wir vorne mitspielen wollen.
 
Wäre wohl auch nur was für ländliche Gebiete. Und da wäre es wie ich finde auch ganz praktisch. In der Großstadt können die Teile ja nicht durch die Straßen über die Köpfe der Menschen fliegen.
 
Kann mir vorstellen, dass das auch versicherungsmäßig sehr teuer werden würde und sich gar nicht rentiert. Zudem wer will denn von so einem Ding im Gesicht getroffen werden. Ich bin prinzipiell dafür, aber wir sind nicht bereit denke ich.
 
Beim Flugtaxi könnte ich mir schon vorstellen, dass das umgesetzt wird.

Flugtaxen stehen in dicht besiedelten Ländern mit zumindest gewissem Gesundheitsschutz vor noch viel größerem Lärm- und Sicherheitsproblemen und konnten sich deswegen in den letzten 50-60 Jahren in Deutschland praktisch nicht durchsetzen. Der Wechsel von bemannten Heli- auf teilautomatiserte Multikopter mit stark reduzierten Leistungsreserven wird an diesen Grundproblemen nichts ändern. Das sind Vorschläge nach dem "ich hab einen Hammer, alles sind Nägel"-Prinzip, genau wie die Paketdrohne: Man hat eine neue Technik, mit der man Fluggeräte anders bauen könnte und jetzt sucht man neue Anwendungsbereiche dafür. Dass die Bautechnik gar nicht das zu lösende Problem bisheriger Lösungen war, wird ignoriert.
 
Ich denke in Deutschland wären die Einsatzbereiche für solche Drohnen begrenzt gewesen. Für Szenarien(Lieferung an Inseln und entlegene Siedlungen in den Bergen) wie in den Pilotprojekt waren sie meiner Meinung aber perfekt. Für Städte kann ich mir eher vorstellen das der Transport vom Lager zur Postfiliale oder Paketstation in wenigen Jahren von Autonomen LKWs oder Transportern bewerkstelligt wird. DB Schenker hat einen Pilotprojekt im schwedischen Jönköping. Wo ein autonomer LKW zwischen zwei Lagern innerhalb eines Industrieparks verkehrt. Die waren damals grad dabei eine Lizenz für den öffentlichen Straßenverkehr zubekommen. Das aber mittlerweile 3 Jahre her, keine Ahnung was sich dabei so getan hat.
 
Wer sich heutzutage keinen Heliflug leisten kann, um zb zur Arbeit zu fliegen, wird sich in Zukunft bei doppelten oder dreifachen Energiepreisen sicherlich auch kein Flugtaxi leisten können.
Wird es geben, aber nichts für die Masse im Alltag.
 
Wer sich heutzutage keinen Heliflug leisten kann, um zb zur Arbeit zu fliegen, wird sich in Zukunft bei doppelten oder dreifachen Energiepreisen sicherlich auch kein Flugtaxi leisten können.
Wird es geben, aber nichts für die Masse im Alltag.
Blöder Vergleich, vor allem weil der Liter Kerosin aktuell bei knapp 38 Cent liegt, also dem Preis für eine Kilowattstunde schon sehr nahekommt. Wenn man bedenkt, dass das eine begrenzte Ressource ist und das andere in nahezu unbegrenzten Mengen von der Sonne zur Erde geschickt wird...
 
Wenn ein Kurier eine Drohne ohne direkten Sichtkontakt von zuhause am Schreibtischsitzend über eine große Distanz bewegen könnte und der Empfänger sich für seine Wohnung eine sichere eigene Abwurfzone für Zuzgestelltes angeschafft hätte, dann hätte das etwas weden können.
Aber besser wäre es, wenn die Drohen sowieso gänzlich autonom die Pakete zustellen könnten. Weder vom Menschen kontrolliert oder ferngeteuert, die Drohnen auch noch von Robotern beladen werden und der Kunde sich auch einen Roboter anschafft der das Paket von der Abwurfzone zur Ablage schafft.
 
Kennt noch jemand "CargoLifter"... das war auch mal so ein tolles "Wir machen das mal eben durch die Luft" Projekt..... Heute ein Spaßbad... zumindest wenn nicht wegen Corona geschlossen....
 
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