News Keine Pakete per Drohne: DHL stellt Projekt "Paketkopter" ein

Wird erst kommen, wenn es irgendwo im Ausland erfolgreich eingesetzt wird.

Deutschland ist gut darin, den Status Quo zu verwalten. Aber wenn man mal weiter als 5 oder 10 Jahre denken soll, dann ist ganz schnell Ende.

Man stelle sich mal vor, die Menschen in Deutschland hätten vor 100 Jahren genauso gedacht. Dann ständen wir heute ohne BMW, Bayer, Siemens und Co. dar und dann ginge es uns wirtschaftlich nicht so gut wie bisher...
Den Anschluss im IT Bereich hat man schon lange verpasst, aber zumindest im Ingenieurbereich sollte man eigentlich erwarten können, dass wir vorne mitspielen wollen.
Wenn ich mir die Kommentare hier im Technik-Forum so durchlese komme ich mir auch oft vor wie im konservativen Hinterwäldlerforum. Halt ganz wie der technische Stand Deutschlands. Alles soll so bleiben wie es ist, denn alles Neue hat auch Nachteile. (Stichwort E-Roller, E-Autos, 5G-Technik) :schief:
Das jederTransporter mit Paketen die Luft in der Umgebung verpestet, lärm macht mit seinem tackernden Dieselmotor, oft fast leer durch die Gegend fährt, eine Asphaltstraße braucht wird dann mal schnell komplett vergessen.
Ich sehe aber auch Probleme bei der Drohnenzustellung.
Eigentlich müssten man erstmal eine Drohne entwickeln mit einer spitzen KI die selbstständig andere Wege suchen kann, dazu noch eine ordentliche Traglast von ca. 10kg besitzt, Rotoren hat die kaum Geräusche erzeugen und dazu noch eine Ausfallrate/Unfallrate von 0,01% besitzen. Und der Akku sollte für längere Flugrouten ausreichen und sich innerhalb von 5Minuten wieder aufladen lassen. Bis dahin dauert es aber noch....
 
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Hier in Deutschland und vielen anderen Ländern kommt noch ein großes Problem für solche Drohnen dazu: Vandalismus.

Der Respekt vor fremden Eigentum geht heutzutage gegen null. Vor allem in Großstädten würden sicher viele Drohnen mit irgendwas vom Himmel geschossen oder wenn sie am Boden sind durch die Gegend getreten werden.
 
Bis dahin dauert es aber noch....
Sehe ich anders, solche Meilensteine wie die von dir aufgeführten (Akku, Geräusche, usw.) kann man nur solang vor sich herschieben, solang man eine Wahl hat.
Verschwänden morgen alle 7,5t Transporter hätte hier ganz schnell keiner mehr Probleme von einer Drohne beliefert zu werden, notfalls sogar nur bis zur Packstation. Immer noch besser als gar nichts geliefert zu bekommen. Für viele andere Dinge wie Sabotage der Drohnen etc. gibt's bereits heute technische Lösungen.
Auch die Post hat immerwieder schwarze Schafe unter ihren Zustellern, trotzdem werden die Leute nicht müde Bargeld zu versenden. Mit solchen Widersprüchen kann man offenbar länger leben als mancher hier glaubt.
 
Blöder Vergleich, vor allem weil der Liter Kerosin aktuell bei knapp 38 Cent liegt
Kerosin kostet aktuell 1,85 Euro pro Liter.
Als privater Nutzer zahlst du nicht die subventionierten Preise wie Fluggesellschaften.

Und dein "Gegenargument" macht mit günstigem Kerosin umso weniger Sinn, wenn sich so ja auch schon nmd den Heliflug leisten kann.

Außerdem vergleichst du den Liter Kerosin 1:1 mit ner kWh, dabei hat ein kg Kerosin lt Google gut 11kWh, also der Liter Kerosin wohl so 13kWh.
Was davon nutzbar ist, ist wieder dann die nächste Frage.

Aber was ich damit sagen wollte: Energie wird nicht billiger, sondern deutlich teurer! Wenn du dir das jetzt nicht leisten kannst, in Zukunft erst recht nicht.

Die ganzen E-Jünger glauben irgendwie, dass Strom kostenlos wäre bei ihren E-Autos, E-Bikes usw, obwohl wir hier mit den höchsten Preis auf der Welt zahlen.
 
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Sehe ich anders, solche Meilensteine wie die von dir aufgeführten (Akku, Geräusche, usw.) kann man nur solang vor sich herschieben, solang man eine Wahl hat.
Ich meinte auch nur das es ein paar grundlegende technische Eigenschaften für diese Transportdrohnen braucht. Bis jetzt sind die meines Wissens relativ laut, können gerade mal 2kg fliegen, können nur sehr kurze Distanzen zurück legen. Ich denke einfach die Drohnen können daher noch nicht kostendeckend eingesetzt werden. Ich kenne auch kein anderes Land wo diese Transportdrohnen bisher viel genutzt werden.
So ähnlich wie die ersten Elektroautos auf den Straßen. Das waren auch eher Prototypen und Randerscheinungen. Langsam, nur für Kurzstrecke
Jetzt sind wir schon bei Supersportwaagen mit großen Reichweiten und die werden jedes Jahr besser.
Hier in Deutschland und vielen anderen Ländern kommt noch ein großes Problem für solche Drohnen dazu: Vandalismus.

Der Respekt vor fremden Eigentum geht heutzutage gegen null. Vor allem in Großstädten würden sicher viele Drohnen mit irgendwas vom Himmel geschossen oder wenn sie am Boden sind durch die Gegend getreten werden.
Eine Drohne bräuchte nur 4 Kameras in alle Richtungen. Bräuchte die evtl. sowieso zum navigieren und schon könnte man die Täter feststellen.
 
Das ist der Preis pro Gallone, die 1.85€.

Viel zu günstig.
Nein pro Liter.
Einfach mal googeln, anstatt was zusammen zuschreiben, wovon man keine Ahnung hat:
2,04 Euro/l
2,04 Euro/l

JET A 1 inkl. Energiesteuer: 2,04 EUR / Ltr.

Das zahlen private Individuen, ohne dass man ne große Airline ist.
 
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Welch Überraschung Kappa Fand es einfach mehr als peinlich wie diese ganzen peinlichkeits Influenzer rumgetrötet hatten "Digga INSANE bald bekomm wir die Pakete per Drohne. MEGA LOST. OMEGALUL".
 
Keine große Überraschung. Die Lufträume im Ballungsgebiet Deutschland sind jetzt schon hart umkämpft. Da fehlt gerade noch, dass eine Armada von kleinen, unbemannten Drohnen unterwegs ist. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis so eine Drohne mit einem z.B. Rettungs-/Polizeihubschrauber zusammenklatscht oder mit Infrastruktur kollidiert. Meiner Ansicht nach war das von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Das kann man vielleicht in den extrem weitläufigen USA/Canada außerhalb der Ballungszentren überlegen, aber in unseren Lufträumen kann das nicht gut ausgehen.
 
Ich denke in Deutschland wären die Einsatzbereiche für solche Drohnen begrenzt gewesen. Für Szenarien(Lieferung an Inseln und entlegene Siedlungen in den Bergen) wie in den Pilotprojekt waren sie meiner Meinung aber perfekt. Für Städte kann ich mir eher vorstellen das der Transport vom Lager zur Postfiliale oder Paketstation in wenigen Jahren von Autonomen LKWs oder Transportern bewerkstelligt wird. DB Schenker hat einen Pilotprojekt im schwedischen Jönköping. Wo ein autonomer LKW zwischen zwei Lagern innerhalb eines Industrieparks verkehrt. Die waren damals grad dabei eine Lizenz für den öffentlichen Straßenverkehr zubekommen. Das aber mittlerweile 3 Jahre her, keine Ahnung was sich dabei so getan hat.

Die bislang gebauten Drohnen waren nur für Schönwettereinsätze brauchbar. Das heißt gerade wenn in entlegenden Regionen dringend Hilfe benötigt wird, wären sie unbrauchbar und bräuchte doch wieder eine andere Lösung. Das zu ändern wäre zwar im Bereich des finanziell möglichen, aber für so exotische Einsatzgebiete lohnt der Entwicklungsaufwand nicht. Den bekommt man wenn überhaupt nur durch Masse rein.

Die fahrerlos automatisierten Fahrzeuge nutzen in Schweden meinem Wissen nach schon länger öffentliche Straßen, sind aber ähnlich wie die auch in Deutschland immer mal wieder ausprobierten People-Mover auf sehr niedrige Geschwindigkeiten und deswegen verkehrsarme Bereiche beschränkt. Das Problem ist einfach, dass die Steuerungssysteme weit davon entfernt sind, ihre Umgebung zu verstehen und deswegen entweder so unempfindlich eingestellt werden müssen, dass sie ein Kind blind überfahren können oder aber (sinnvollerweise gewählte Alternative) so vorsichtig, dass sie teilweise schon wegen einem Löwenzahn (!) eine Notbremsung auslösen. Bei 15 km/h auf leerer Straße kein Probem, aber bei Tempo 50 hat man dann einen Auffahrunfall mit mindestens drei Totalschäden (einschließlich des teuren Forschungsvehikels) und einer mehrstündigen Totalsperrung; bei Tempo 100 möglicherweise auch doppelt so vielen und Personenschäden. Das riskiert zum Glück (bei uns) (noch) niemand.


Wenn ein Kurier eine Drohne ohne direkten Sichtkontakt von zuhause am Schreibtischsitzend über eine große Distanz bewegen könnte und der Empfänger sich für seine Wohnung eine sichere eigene Abwurfzone für Zuzgestelltes angeschafft hätte, dann hätte das etwas weden können.
Aber besser wäre es, wenn die Drohen sowieso gänzlich autonom die Pakete zustellen könnten. Weder vom Menschen kontrolliert oder ferngeteuert, die Drohnen auch noch von Robotern beladen werden und der Kunde sich auch einen Roboter anschafft der das Paket von der Abwurfzone zur Ablage schafft.

Dazu noch eine Auspack-und-in-den-Müll-werf-Maschine und der Konsumzyklus ist perfekt!


Kennt noch jemand "CargoLifter"... das war auch mal so ein tolles "Wir machen das mal eben durch die Luft" Projekt..... Heute ein Spaßbad... zumindest wenn nicht wegen Corona geschlossen....

Wobei die wenigstens eine Idee für ein bis dato nur schlecht gelöstes Problem hatten: Sperrige Objekte an Orte mit schlechten Zufahrtsstraßen zu bringen. Was sie halt nicht bedacht haben war, dass Straßen meist lange vor der Umgebung ausgebaut werden und teure Großprojekte enge Zeitpläne hatten, weswegen "Hindernisse abreißen" in zu vielen Fällen die attraktive Alternative zu einem fliegenden, nur bei wenig Wind einsetzbaren Kran mit engem Lastbereich war.


Ich meinte auch nur das es ein paar grundlegende technische Eigenschaften für diese Transportdrohnen braucht. Bis jetzt sind die meines Wissens relativ laut, können gerade mal 2kg fliegen, können nur sehr kurze Distanzen zurück legen. Ich denke einfach die Drohnen können daher noch nicht kostendeckend eingesetzt werden. Ich kenne auch kein anderes Land wo diese Transportdrohnen bisher viel genutzt werden.
So ähnlich wie die ersten Elektroautos auf den Straßen. Das waren auch eher Prototypen und Randerscheinungen. Langsam, nur für Kurzstrecke
Jetzt sind wir schon bei Supersportwaagen mit großen Reichweiten und die werden jedes Jahr besser.

Eine Drohne bräuchte nur 4 Kameras in alle Richtungen. Bräuchte die evtl. sowieso zum navigieren und schon könnte man die Täter feststellen.

Mit Großserien-Drohnentechnik wurden schon bemannte Multikopter mit 100 kg Tragfähigkeit gebaut, darüber gibt es militärische Drehflügeldrohnen und dann schließen sich schon die Flugtaxis an und an komplett autonomen Steuerungssystemen für vollwertige Helikopter wird sicherlich auch gearbeitet. Letztlich ist so eine Drohne nichts weiter als Fluggerät mit autonomer Steuerung. Letztere kann man, wenn sie einmal entwickelt wurde, für beliebige Größen anpassen; autonome Starrflügel beim Militär reichen heute von Global Hawk (Startmasse 15 Tonnen, also mehr als ein Learjet) bis zu Mini-Aufklärern mit unter 2 kg Gesamtmasse. Fluggeräte wiederum gibt es von Model- bis Schwerlastflug seit jeher in allen Größenordnungen. Wenn man größere Pakete und mehr Akku in die Luft bekommen will, muss man also einfach ein gerößeres Exemplar nehmen. Aber wie schon gesagt: Nicht der Flug ist das Problem, sondern die Infrastruktur. Im Gegensatz zu Elektroautos, die auf normalen Straßen fahren und "nur" neue Lademöglichketen brauchen (die zu Recht auch nach 20-30 Jahren noch immer als riesiges Problem gelten), erfordern fliegende Drohnen neue Start- und Landeplätze bei jedem Nutzer. Die sind, rein vom Platz her einfach unmöglich.
 
Die ganzen E-Jünger glauben irgendwie, dass Strom kostenlos wäre bei ihren E-Autos, E-Bikes usw, obwohl wir hier mit den höchsten Preis auf der Welt zahlen.
Was sind denn ‚E-Jünger‘ und wie kommst Du zu denken, diese kämen darauf Strom sei kostenlos?

Der kostet ordentlich und ist trotzdem deutlich günstiger als Super Plus. Bin gerade von RS6 Performance auf nen Tesla Model S umgestiegen, das sind Welten an Unterschied.
 
In Anbetracht der Flutschäden, beschädigten Straßen, defekten Gleisen etc. fiele mir ja spontan schon eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für solche Drohnen ein.
Ob das dann in der Situation auch als Hilfe oder Belastung aus der Luft wahrgenommen wird, könnt ich jetzt aber auch nur raten.
An sowas hatte ich vor 1-2 Wochen noch gedacht. Man hätte hier die Chance gehabt mal ne "vernünftige" Transportdrohne zu entwickeln. Was Wingcopter da entwickelt hat ist ja ganz nett aber 5 Kg über 75 km ist wirklich nur was für Medikamente und Laborproben, bringt aber leider in so einem Katastrophenfall nicht wirklich was...
Ja ich weiß es gibt auch Drohnen die 10 oder sogar 50 kg tragen können, aber da reden wir meist von Flugzeiten im einstelligen Minutenbereich.
Ich denke aber, dass die Technik noch garnicht so weit ist. Man könnte bestimmt ne Drohne für den Katastrophenfall mit ner Turbine bauen und auf autonome Steuerungen verzichten. Aber wenn man aktuellen Berichten glauben kann sind Solidstate-Akkus bald Realität. Sicher werden sie erst sehr teuer sein und nicht das andere große Problem von Drohnen: Abdrift lösen, aber dem Ziel sicher ein großes Stück näher kommen. Vor diesem Hintergrund und da ich dieser Transportmethode zumindest realistische Chancen auf Umsetzung ausrechne (*Hust* Cargo-Hyperloop *Hust* Cargo-Zeppeline *Hust* *Hust* *Hust*), halte ich es für einen Fehler jetzt aus soeinem Projekt auszusteigen. Auch wenn klar sein sollte, dass wenn wohl nur Super-Duper-Express-Pakete gegen Super-Duper-Protokosten per Drohne ausgeliefert werden würden..
 
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Und mein Hirn bei der Überschrift so: Was sind Paketopfer?


@Topic
Das war vorhersehbar. Drohnen sind Zukunftstechnologie, soweit korrekt. Allerdings darf man sowas eben auch nicht überschätzen. In den 50ern hat man sich auch atomgetriebene Raketen für den morgendlichen Flug zur Arbeit auf dem Mars vorgestellt. Tja, beide Technologien blieben offensichtlich, trotzdem wardieVorstellung absurd.
 
Fliegst von den Feldern her kommend an eine Packstation am Ortsrand. Daher ländlich verstehst ??? :wall:
Es sind nicht überall Felder, außer man will nur diese Wege fliegen, was aber nicht selten ein kurioser Zickzackkurs wäre, ob das effizient wäre bezweifle ich stark.
Dazwischen leben, arbeiten und bewegen sich auch Menschen, nur weil es weniger pro Kilometer als in der Stadt sind, bedeutet das nicht das man dort mehr Risiko eingehen sollte.
Außerdem habe ich meine zweifel das Tier und Umweltschützer damit einverstanden wären, was das stellenweise sicher nicht möglich macht.
Das ganze wäre ein Flickenteppich, was das ganze unrentabel und unpraktisch macht.
Wie gesagt ist das ganze sowieso nur eine Schönwettertechnologie, bisschen Wind, bisschen Regen, große Hitze, Schnee und generell niedrige Temperaturen sind eher nichts für diese filigranen Objekte, dazu noch die anderen negativen Aspekte in meinem ersten Beitrag, dass wird daher zum Glück nichts :-)
Denn das ganze wäre sowieso nur was für kleine und leichte Pakete, da auch auf dem Land mehrmals am Tag die Post und Paketdienste Fahren, wieso sollte man es auslagern.
 
Moment mal, das hier in Deutschland die Bürger so viel Energie Kosten Zahlen liegt an den Politischen "Volksparteien" die ihre von Geburt Zwangs Assimilierten Bürger Melken bis zum Ende . Leider sind die Grünen die schlimmsten unter ihnen.. Dabei braucht hier fast jeder hier ne Warme Wohnung oder Haus .. Das ist Umweltfreundlich nur durch Gas als Übergang für Zukunftstechnologie wie zb vielleicht Wasserstoff zu erreichen. Der Einwand des Dämmens ist nicht weit gedacht.. denn die Herstellung und Anbringung durch Firmen verschleudern mehr Energie als man denkt.. Und Warm bleibt es auch nicht..
Momentan werden durch die Regierung immer die Falschen belastet und unfair zu Kasse gebeten
auch in anderen dingen wird alles auf den Kopf gestellt..

Aus ÖL und Kohle auszusteigen ist aber richtig, da sagen die Grünen mal was vernünftiges .. Aber Wählen ? nee das geht nicht, weil da Heucheln sie noch zu viel.. Die sollten erstmal ihre Rodungen von Wald für Autobahnen aufgeben..
MfG
 
Wenn ich mir die Kommentare hier im Technik-Forum so durchlese komme ich mir auch oft vor wie im konservativen Hinterwäldlerforum. Halt ganz wie der technische Stand Deutschlands. Alles soll so bleiben wie es ist, denn alles Neue hat auch Nachteile. (Stichwort E-Roller, E-Autos, 5G-Technik) :schief:
Das jederTransporter mit Paketen die Luft in der Umgebung verpestet, lärm macht mit seinem tackernden Dieselmotor, oft fast leer durch die Gegend fährt, eine Asphaltstraße braucht wird dann mal schnell komplett vergessen.
Ich sehe aber auch Probleme bei der Drohnenzustellung.
Eigentlich müssten man erstmal eine Drohne entwickeln mit einer spitzen KI die selbstständig andere Wege suchen kann, dazu noch eine ordentliche Traglast von ca. 10kg besitzt, Rotoren hat die kaum Geräusche erzeugen und dazu noch eine Ausfallrate/Unfallrate von 0,01% besitzen. Und der Akku sollte für längere Flugrouten ausreichen und sich innerhalb von 5Minuten wieder aufladen lassen. Bis dahin dauert es aber noch....

Hoffentlich schon klar, was eine Ausfallrate von 0,01% bei zehn-/hunderttausenden von Zustellungen/Drohnen die gleichzeitig unterwegs wären bedeutet, oder?
0,01% ist viel zu hoch. Da würde ja bedeuten, das mehrere am Tag abstürzen...wohin auch immer... ;)
Kerosin kostet aktuell 1,85 Euro pro Liter.
Als privater Nutzer zahlst du nicht die subventionierten Preise wie Fluggesellschaften.

Und dein "Gegenargument" macht mit günstigem Kerosin umso weniger Sinn, wenn sich so ja auch schon nmd den Heliflug leisten kann.

Außerdem vergleichst du den Liter Kerosin 1:1 mit ner kWh, dabei hat ein kg Kerosin lt Google gut 11kWh, also der Liter Kerosin wohl so 13kWh.
Was davon nutzbar ist, ist wieder dann die nächste Frage.

Aber was ich damit sagen wollte: Energie wird nicht billiger, sondern deutlich teurer! Wenn du dir das jetzt nicht leisten kannst, in Zukunft erst recht nicht.

Die ganzen E-Jünger glauben irgendwie, dass Strom kostenlos wäre bei ihren E-Autos, E-Bikes usw, obwohl wir hier mit den höchsten Preis auf der Welt zahlen.

Elektr. Strom wird in Zukunft so richtig teuer werden, weil u. a. enorme Anstrengungen/Kosten für den Ausbau der Regenerativen und das dazugehörige Netz aufgewendet werden müssen (die Profitgier der E-Konzerne mal außen vor ;) ).
Wenn die Absichtserklärungen zum Klimaschutz kommen sollten, dann müssen wir bis Anfang 2030 ca. 50% mehr elektr. Strom als heute (ca. 650 TWh) bereitstellen.
2020 hatten wir ca. 46% Regenerative. Da heißt wir müssen bis 2030 ca. 600 TWh zusätzlich(!) elektr. Strom aus Regenerativen erzeugen.
Wollen wir bis 2040(2050) komplett klimaneutral werden, und alle fossilen Brennstoffe (Kohle, Gas, Erdöl) ersetzen, benötigen sogar die 2-3-fache Menge von heute.
Ja, und es gibt Einsparpotenziale, aber wie man aus der Vergangenheit immer wieder gelernt hat, wird dieses meist durch das :hail:"Wirtschaftswachstum" wieder mehr als aufgefressen...

Ach ja, und noch was ganz wichtiges vergessen...
Bei 100% Regenarativen aus Wasser (in Deutschland wird das nicht die Nr. 1 werden, u.a. wegen Naturschutz), Wind und Sonne muss man, um ein stabiles Strom-Netz zu bekommen, mehr Windräder/Solarpanels aufbauen als man für den "Normal-Betrieb" benötigen würde, da bei Windstille, oder Wolken, das Stromnetz (teilweise) zusammenbrechen könnte, wenn morgens alle ihre Kaffeemaschine einschalten...oder wir kaufen halt den Atomstrom von den Franzosen... ;)
 
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Kennt noch jemand "CargoLifter"... das war auch mal so ein tolles "Wir machen das mal eben durch die Luft" Projekt..... Heute ein Spaßbad... zumindest wenn nicht wegen Corona geschlossen....

Die sind tragisch geendet, nachdem sie ihren 30m Ballon, der das ganze Luftschiff finanzieren sollte, nicht vor einem Sturm in Sicherheit bringen konnten. Damit sind dann auch alle weiteren Pläne geplatzt.

Schade, war eine interessante und wichtige Technologie.

Den Schaden hat trotzdem erst mal DHL weil Drohne Schrott und Kunde erhält sein Paket nicht.

Der Vandale ist dann auf den Kameras zu sehen, außerdem kann die Drohne die Zentrale alarmieren, dann ist relativ schnell Hilfe vor Ort. Insgesamt dürfte es ein geringeres Problem, als bisher sein.
 
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