Keine HDD nur noch SSD - wohin mit den Auslagerungsdateien? - Controller geschwindigkeit?

Keleg

PC-Selbstbauer(in)
Hey,
Ich habe nun mittlerweile in meinem PC keine HDD mehr sondern nur noch 3 SSD. Ich habe nun die Tage vor das ganze zu installieren. Allerdings kommen mir einie Fragen dazu.
250 GB Samsung Evo - Windows 8.1, Ubuntu & Programme
250 GB Samsung Evo - Aufnahmen, Bilder, Photoshop & Fraps
500 GB Samsung Evo - Spiele

1. Auslagerungsdateien und Swap
Nun stelle ich mir die Frage wohin lege ich meine Swap (Linux) und meine Auslagerungsdateien von Windows hin? Es heißt ja dass es nicht gut seie die SSDs damit zu belasten. Eine RAMDisk hierfür an zu legen scheint mit weniger Sinnvoll zu sein. Und durch ausschalten der Auslagerungsdateien kann es in Kombination mit älteren Programmen zu probleme kommen. Wie sieht es mit dem Linux Swap aus, kann man den abschalten bei 16GB Ram?

2. SATA Geschwindigkeit
Kann bei meinem MSI Gaming 7 jeder der Sata-Ports (1-3) gleichzeitig mit voller Leistung der SSDs schreiben & lesen?
 
Ich würde die Auslagerungsdatei auf die 500 GB Spielepartition legen, diese ist am wenigsten belastet.

Ansonsten kannst du bei 16GB die auslagerungsdatei auch deaktivieren, hatte nie probleme damit (bei 16GB RAM, bei 8 wird es knapp).
 
Schalt sie Auslagerungsdatei ganz aus oder begrenze sie auf etwa 16-32MB, falls doch ein Programm abstürzt.

Eigentlich ist das Vorhandensein der Auslagerungsdatei für die Programme transparent, da sie einfach einen Adressbereich, den sie zuvor allokiert haben, aufrufen. Die Entscheidung, ob dieser auf der Platte oder im echten RAM liegen, fällt das BS, davon bekommen die Programme nichts mit.

Ich habe die Datei auf dem gleichen Lw wie das BS gelassen. So kann man einfach mal eine Platte tauschen / rausnehmen etc. . Probleme gab es damit noch nie. Selbst die OCZ Vertex 2 lebt immer noch, trotz aller Warnungen aus verschiedenen Foren.

zu 2. musst du kurz einen Blick ins Mainboard-Handbuch werfen. Manchmal gibt es Einschränkungen, dass 2 Ports für gewissen Raid-Modi reserviert sind. Aber SATA3 ist SATA3, das kannst du kombinieren, wie du willst.
 
Bei ausreichend RAM wird die Auslagerungsdatei nicht exzessiv benutzt, die Belastung für die SSD ist minimal. Würde sie auf eine dynamische Größe von 1024 MB Anfangsgröße bis 8192 MB Maximum auf die System-SSD legen.

Ich hab' mit meiner Samsung SSD 830 128 GB und 8 GB RAM nach 4500 Betriebsstunden in Win7 insgesamt nicht mal 3 TB Host-Writes (Nutze den Rechner gemeinsam mit Freundin für professionelle Audio- und Fotobearbeitung und gelegentliches Zocken), das ist völlig unproblematisch. Die Auslagerungsdatei auf eine HDD zu schieben, was viele tun, ist mMn totaler Blödsinn (wenn man schnelle Hardware hat, sollte man sie auch nutzen :ugly:), Ausschalten kann zu Irritationen führen und ist vom OS nicht vorgesehen. Das Gerücht mit den kurzlebigen SSD's hält sich leider hartnäckig, wurde aber schon mehrfach wiederlegt. Beispiel

Die Programmierer von MS und Unix haben sich jahrelang Gedanken gemacht, wie man Memory-Management optimieren kann und ich würde den Jungs unterstellen, dass sie die Auslagerungsdatei nicht zum Spaß und wegen bekannter Geschwindigkeitseinbußen im Vergleich zum RAM aber auch nur dann, wenn sinnvoll, nutzen. ;)
 
Ansonsten kannst du bei 16GB die auslagerungsdatei auch deaktivieren, hatte nie probleme damit (bei 16GB RAM, bei 8 wird es knapp).
Das kommt immer ganz auf die Programme an, die man benutzt. So weit ich weiß hat vor allem Photoshop ein Problem damit, wenn die Auslagerungsdatei komplett deaktiviert wurde.

@Keleg
Mach dir nicht zu viele Gedanken. Es ist egal, wo du die Auslagerungsdatei speichern lässt und wo du die Swap-Partition anlegst. Du wirst deine SSDs dadurch nicht kaputtschreiben.
 
Hm, naja ich versuch sie nun mal zu deaktivieren. Sobald es Probleme gibt muss ich sie eben aktivieren... :)
 
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