• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Herr_M

Moderator
Teammitglied
Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Hallo.

Würde mich freuen, könnte man folgendes Konzept auf Fehlentscheidungen und preiswerte Alternativen abklopfen.

Weil ich damit nicht nur arbeiten muss (einfache Anwendungen), sondern gern auch mal spiele, bedarf es entsprechend leistungsfähige Teile. Übertakten werde ich voraussichtlich nicht. Der Rechner sollte gut und gerne 5 Jahre und länger laufen, wobei einzelne Nachbesserungen nicht auszuschließen sind. Finanziell gibt es keine harte Grenze, aber viel teurer sollte es nicht werden.

Aus dem alten Rechner werden zwei Festplatten, DVD-Laufwerk und die Peripherie übernommen.

Die nachstehenden Komponenten stehen derzeit auf der Einkaufsliste:

Gehäuse: Cooltek Antiphon
Antiphon | Antiphon | Midi Tower | Cooltek

Netzteil: be quiet! Straight Power E10-CM 500W ATX 2.4
Leises Netzteil STRAIGHT POWER 10 | 500W CM be quiet! Leise Netzteile & Kühlungsprodukte für Ihren PC

Mainboard: Gigabyte GA-Z97P-D3
GIGABYTE - Motherboard - Socket 1150 - GA-Z97P-D3 (rev. 1.0)

Prozessor: Intel Core i5-4460, 4x 3.20GHz, boxed
ARK | Intel® Core

Arbeitsspeicher: G.Skill TridentX DIMM Kit 8GB, DDR3-2400, CL10-12-12-31
TridentX - F3-2400C10D-8GTX - G.SKILL DDR3 Memory

Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 750 Ti WindForce 2X OC (1033MHz), 2GB GDDR5
GIGABYTE - Graphics Card - NVIDIA - PCI Express Solution - GeForce 700 Series - GV-N75TOC-2GI

Gehäuse, Prozessor und Grafikkarte sind Fixpunkte, da bin ich nur noch schwer von anderen Komponenten zu überzeugen. Beim Netzteil ließe ich mit mir reden. Wirklich unsicher bin ich mir bei Mainboard und Arbeitsspeicher, weil es mir schwer fällt, hier technisch begründete Alternativen auszuwählen. Letztlich stelle ich jedoch alles zur Diskussion. :-)

Mit Gigabyte-Platinen habe ich gute Erfahrungen gemacht, habe hierbei also ein gutes Gefühl. Das GA-Z97P-D3 scheint meinen Ansprüchen zu genügen, daher wüsste ich nicht, warum ich mehr Geld ausgeben sollte. Es scheint mir schlicht, aber von guter Qualität zu sein. Die etwas kostspieligeren Boards (D3H und HD3) haben zwar ein paar Gimmicks mehr, scheinen ansonsten aber ebenso wertig. Viel mehr Geld würde ich ungern und nur im Falle begründeten Einwands ausgeben wollen.

Der Arbeitsspeicher wird ja gern empfohlen, scheint für meine Bedürfnisse jedoch mehr zu leisten als eigentlich nötig. Andererseits kosten vertrauenswürdige Riegel mit weniger Peng auch nicht viel weniger (Corsair Vengeance o.ä.). Wichtiger ist, dass RAM, CPU und Board über Jahre hinweg gute Freunde sein werden. Ich spiele mit dem Gedanken, den RAM auf 1600Mhz laufen zu lassen, weil ich vermute, die Leistung bliebe ähnlich und aber durch weniger Saft CPU und Board zu schonen - ein Irrweg?

Wenn weitere Informationen hilfreich sind, bitte einfach fragen. Ich wüsste zunächst nicht, was euch sonst noch helfen würde.

Vielen Dank!
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Hi Herr_M

Bei Mainboard und Arbeitsspeicher bringt das Z-Board nichts für den nicht übertaktbaren Prozessor,

Ram mit mehr als 1600 lohnt sich wenn überhaupt nur, wenn übertaktet wird, diese Teile genügen:
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP4G3D1609DS1S00)
1 x ASRock B85 Anniversary (90-MXGWB0-A0UAYZ)

oder ein besseres Mainboard:
1 x Gigabyte GA-H97-D3H

bei der Graka würde ich nochmal genau nachdenken, für mich wäre sie zu schwach, unter R9 280 würde ich keine Grafikkarte mehr kaufen.

Gruß Flo
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Wenn mal gespielt werden soll ,welche art von Spielen?
Browsergames und ältere Titel laufen auch auf dem Onboardchip noch gut.
Wenn die ansprüche nicht zu hoch sind glaube ich ist die R280 sehr weit fehl am Platz.
Bis jetzt hab ich mit einer 660ti alles auf Ultra settings gespielt,bei genügsameren Spielern würde die 750ti oder vielleicht eine R270 locker was hermachen.
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Im Jahr gebe ich geschätzt kaum mehr als 100€ für Spiele aus. Die letzte Neuerscheinung habe ich vermutlich in den 90ern gekauft. Ich komme gut damit zurecht, gealterte Spiele für 10-20€ zu kaufen, umgehe daher auch die Notwendigkeit teure Grafikkarten kaufen zu müssen. Das hätte ich bereits im Eingangspost so erklären sollen, denn eigentlich ist floeleins Hinweis ja für die meisten legitim und hilfreich.

Zum Arbeitsspeicher: Warum dieser und nicht ein ähnliches Riegelpaar für ca. 60€?

Zum Mainboard: Beim empfohlenen Board fällt mir auf, dass es über einen 4-poligen und einen 3-poligen Anschluss für Gehäuselüfter verfügt. Das Gehäuse soll mit zumindest drei, ggf. vier Gehäuselüftern ausgestattet werden. Die zweistufige Lüftersteuerung des Gehäuses würde ich gern umgehen, weil sie zwar auf "Low" annehmbare Ergebnisse liefert (Office-Betrieb), jedoch auf "High" angeblich etwas laut wird. Für den Spielbetrieb würde ich die Gehäuselüfter gern adäquat steuern, und zwar möglichst ohne zusätzliche Lüftersteuerung, sondern eher softwareseitig. Ich vermute die Lüfter hierfür über drei, ggf. vier 4-polige Anschlüsse am Mainboard betreiben zu müssen, oder? Könnte ich so über ein Steuerungsprogramm Vorgaben einstellen, damit die Lüfter so viel wie nötig und so wenig wie möglich drehen, um je nach Belastung des Systems eine konstante Temperatur im Gehäuse halten zu können? Oder anders gefragt: Welche Kombination oder welche Schnittstellen aus bzw. zwischen Netzteil, Mainboard und Lüftern wäre nötig, um dieses Vorhaben realisieren zu können?
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Wenn du eher games wie Skyrim und Risen spielst sollte deine config gut genug sein.
Der Speichertakt ist nur bei K-modellen auf Z97 Boards unbegrenzt,bei allen anderen geht nur Tuning via CL wert.
Das Netzteil geht auch in der 400W version,da anzunehmen ist das du wohl auch in Zukunft eher Grafikkarten bis 200€ kaufst und keine 12 Festplatten betreibst.
Als Mainboard das vorgezeigte B85 Board ,oder höchstens eins mit H87 Chipsatz.
Mit der ersparnis dieser Komponenten könntest du dem System noch eine günstige SSD gönnen um den Arbeitsalltag etwas anzukurbeln.
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Stimmt, der Z97-Chipsatz ist nicht nötig. Daran habe ich nicht gedacht. Danke für eure Hinweise.
Auf SSD will ich vorerst verzichten, bis die M.2-Technik etwas ausgereifter und erschwinglicher wird.
Beim Netzteil würde ich eher bei 500W bleiben. Die Grafikkarte birgt am ehesten das Potenzial, in 3-5 Jahren ausgetauscht zu werden. Die 750er kommt mit wenig Watt aus, aber ich weiß nicht, ob sich der Trend zum niedrigem Stromverbrauch halten wird. Daher möchte ich mir Möglichkeiten offen halten.

Hatte mich bereits gegen das Nanoxia-Gehäuse entschieden, weil die Elemente keinesfalls obenauf liegen dürfen, auch wenn ich eine stufenlose Lüftersteuerung schätzen würde.

Wegen des RAM: mir ist klar, dass 1600Mhz-RAM die passende Wahl ist, doch warum soll es genau dieses Modell sein, wenn es auch unter 70€ Alternativen mit vorteilhafteren Latenzen gibt?
 
AW: Kaufberatung: Hobbyzocker/Office-Eigenbau (600€)

Der Ram den ich verlinkt habe kostet 62€, kann aus erfahrung sagen, dass sie 1a funktionieren.
 
Zurück