Kaufberatung für i5-11400f

Stubenfliege

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Zusammen, nach langem hin und her habe ich mich entschieden für den i5-11400f.
Bin mir aber extrem unschlüssig bei dem Mainboard. Jemand gute Empfehlungen.
 
Hallo,
bei AMD-Systemen bin ich zugegeben nicht so der Freund von Gigabyte, aber bei Intel war schon das B460M D3H eine gute Empfehlung für einen 10400f, nun ist das B560M D3H die Empfehlung für den Core i5 11400. ;)
Es bietet relativ viele Anschlussmöglichkeiten hinten, 2x M.2 und immerhin einen passiven Kühlkörper für einen Teil der Spannungswandler.

Der Core i5 11400f ist derzeit ab ca. 185€ verfügbar, die Modelle 11400 und 11500 ab ca. 209€.
Durch die extreme Situation bei Preisen und Lieferbarkeit von Grafikkarten würde ich von der F-Variante ohne integrierte Grafik abraten. Man kann ab 25€ Aufpreis zum 11400 greifen und den PC zumindest noch benutzen wenn die Grafikkarte abraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gab es nicht bei den B Chipsätzen extreme Unterschiede was die Performance angeht?
Habe da glaube ich bei Hardware Unboxed mal ein Video gesehen.
Ich verlinke es mal als kleine Entscheidungshilfe.

Testvideo
 
Ich glaube du meinst die maximal mögliche RAM-Geschwindigkeit. Bei den B-Chipsätzen muss man sich an die Intel-Vorgabe für den jeweiligen Prozessor halten - also OC-Modi mit DDR4-3600 sind dann unmöglich.

Ich denke, dass du hier den 10400 mit B460-Chipsatz meinst. Der erlaubte nur maximal DDR4-2666, daher war damals der Kingston DDR4-2666 CL13 recht beliebt dafür.

Die neue Kombination B560/i5 11400 erkaubt aber von Haus aus schon DDR4-3200.
Der Unterschied bei Vergleichen zu DDR4-3600 sind also geringer als vorher. ;)

Video gesehen, da geht es um die Powerlimits.
Kurzfassung:
Vor allem ab Core i7 11700 und höher sind B560-Mainboard langsamer, weil sich manche Modelle strikt an das gesetzte Powerlimit halten, andere Boards in höheren Preisregionen wie das MSI B560 Tomahawk gönnen sich teilweise höhere Boost-Taktraten.
Das kann man jetzt je nach Sichtweise als Vor- oder Nachteil sehen.
Hauptsächlich geht es dabei um die BIOS-Standardwerte ohne manuelle Anpassung und welche Mainboards sich an die Powerlimits halten. Das betrifft vor allem größere CPUs mit 65 Watt Powertarget wie den 11700.

Das Power-Limit ist bei dem Gigabyte scheinbar einstellbar, Handbuch Seite 29. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bräuchtest du ein teures Z590 Mainboard nur um von DDR4-3200 auf 3600 zu kommen.
Bei den Vorgängern mit maximal DDR4-2666 mit einem B460 war das noch teilweise verständlich, aber mir wäre der Sprung von 3200 auf 3600 bei den neuen Intel Core Prozessoren zu gering.

Mit einem Mainboard mit B-Chipsatz läuft nur die bei den Prozessordaten stehende RAM-Geschwindigkeit, von daher würde ich lieber 32 GB DDR4-3200 RAM nutzen. Warum sollte man bei einem 11400 ein wesentlich teureres Mainboard und RAM für die letzten 5% kaufen?
Das ist preislich vielleicht noch im Rahmen:
 
Nur wegen der RAM-Geschwindigkeit würde ich auch nicht zu einem Z-Board greifen.
Dann müsste man schon vorhaben vielleicht später mal auf einen K-Prozessor zu wechseln
oder generell Übertaktungsambitionen haben.
 
Ich hätte es bevorzugt, weil es günstiger ist und hinten am Panel eine große Anschlussvielfalt bietet.
Es hat immerhin einen passiven Kühlkörper für einen Teil der Spannungswandler, wobei die Kühlkörper beim Asrock besser sind.
Wenn dir die Anschlüsse reichen, nimm das geplante Asrock. =):kaffee:
 
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