Kaufberatung DSLR

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PC-Selbstbauer(in)
Hallöle,

Und zwar brauch ich eine kleine Beratung.

Ich fotografiere aktuell mit dem Galaxy S7 welches auch einiger Maßen gute Fotos macht, allerdings habe ich an der Fotografie Spaß gefunden und möchte es mehr in Richtung Hobby schieben.

Wichtig bei dem ganzen ist ein quasi sorglos Paket.

Ich möchte hin und wieder Landschaften , Urlaube und events fotografieren so wie Filmen.

Zu Anfang möchte ich noch kein tele objektiv kaufen, könnte trotzdem eine Beratung dazu gebrauchen.

Zu dem möchte ich ganz gerne meinen Hobby weiter nach gehen der Produkt Fotografie bzw filmens.

Ich schraube gerne am PC bzw meiner Wasserkühlung und halte das im Worklogs feste. Ich möchte endlich Fotos wie die Profis haben, von der schraube bis zum ganzen Rechner.

Also 2 softboxen und wahrscheinlich irgend einem weißen Hintergrund Stoff nehme ich mal an? Tut es da ein 79€ Amazon Set?

Brauch ich für Produkt Fotografie ein Makro Objektiv?

Ich möchte halt ganz gerne vernünftige Fotos machen, ohne Hintergrund. Und von den kleineren teilen gute nahAufnahmen.

Ins Auge genommen hab ich die canon eos 600d / 650d / 700d. Je nach welches Angebot gerade am besten ist würde ich zu eines dieser Kameras greifen. Kann man das so machen?


Edit: der Akku der genannten Kameras hält laut Recherchen "nur" 20 Minuten.
Gibt es da auch ein externes Stromkabel zum Dauer Filmen Zuhause ?
Grüße

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Ich möchte hin und wieder Landschaften , Urlaube und events fotografieren so wie Filmen.
Die 18-55mm Kit-Objektive decken den Bereich ganz gut ab.

Also 2 softboxen und wahrscheinlich irgend einem weißen Hintergrund Stoff nehme ich mal an? Tut es da ein 79€ Amazon Set?
Damit kenn ich mich nicht aus, würde aber vielleicht eher einen Blitz für 50€ empfehlen. Bei Videos hilft natürlich nur eine Softbox.

Brauch ich für Produkt Fotografie ein Makro Objektiv?
Je nach dem wie nah du ran willst. Bei Fotos könntest du zur not noch croppen, bei Videos bräuchtest du dann, wenn du ganz nah ran willst (also näher als 25 - 30cm vom Objekt zum Sensor) ein Macro-Objektiv, besonders wenn es Kleinteile sind:
Und von den kleineren teilen gute nahAufnahmen.

Ins Auge genommen hab ich die canon eos 600d / 650d / 700d. Je nach welches Angebot gerade am besten ist würde ich zu eines dieser Kameras greifen. Kann man das so machen?
Zu Canon kann ich nichts sagen, die sollen beim Filmen besser sein (was nicht heißen soll, dass man mit Nikons nicht auch filmen kann). Ich schwöre ja auf Nikon (z.B. D3300 oder D5300) da der Sensor einfach um Welten besser ist (besonders im Vergleich zu den von dir genannten Canons).

Gibt es da auch ein externes Stromkabel zum Dauer Filmen Zuhause ?
Maximal filmt so eine DSLR 30 Minuten (egal um welche es sich handelt) am Stück.

Gibt es da auch ein externes Stromkabel zum Dauer Filmen Zuhause ?
Nein, ist mir nicht bekannt, dass es sowas gibt. Hilft nur: Zusatzakkus kaufen.
 
Da ich meinen Beitrag nicht bearbeiten kann (tolle Forensoftware):

Vielleicht wäre eine Bridge Kamera mit guten Filmfunktionen wie die Panasonic FZ1000 was für dich? Eventuell auch die G70?
 
Ja die Canons sind bei 18 MP im Mainstream seit nun einigen Jahren hängengeblieben.
Aber die reine Pixelzahl sagt über die Bildqualität nichts aus. Wirklich überhaupt nichts.

Wenn du dich ernsthaft in die DSLR-Welt begeben willst, lies dich über verschiedene Dinge ein:
- Vollformat gegenüber kleinen Sensoren (bei Canon die einstelligen xD (Semi & Profi) Modelle gegenüber den dreistelligen "Hundertern")
- welches Objektiv für welche Motive (Man kann es nicht oft genug betonen, das 18-50mm Standard Objektiv schlägt zwar jede Kompaktkamera oder Handy um Längen, ist aber noch lange lange lange nicht der Weisheit letzter Schluss)
- weitere qualitätsfördernde Bildeigenschaften: chromatische Abberation (Streuung der Farben im Objektiv wegen unterschiedlicher Wellenlängen der Farben), Vignetting (Abnahme der Schärfe außerhalb des Brennpunktes) und Rauscheigenschaften allgemein
Digital single-lens reflex camera - Wikipedia, the free encyclopedia
Canon, Nikon DSLR Camera, Lens Comparisons
Mal nachts um 2 schnell-gegoogelte Crashkurse für 10 Minuten deiner Zeit ;) .

Im Prinzip brauchst du für "posterfähige" Bilder eine ca. 500€ Kamera mit nochmal einem etwa genauso teuren Objektiv. (etwa ein passables Sigma / Tamron USM mit Brennweite bis 200 oder 300mm und/oder eins für ganz nah (Makro))
Dann kannst du bedenkenlos überall draufhalten und es sieht auch nach dem Vergrößern noch toll aus.
Eine Vollformatkamera braucht man eigentlich nur als Pressefotograph.

Mit einem lichtstarken Objektiv brauchst du für Schnappschüsse auch keinen Blitz. Es reicht entweder der "mini Blitz" der Kamera oder entsprechende Einstellung (Belichtungszeit) an der Kamera. Selbst mit dem Kit-Objektiv machst du in schattigen Räumen scharfe Bilder.
Deine Anwendungen schreien aber eigentlich nach einem Makro-Objektiv. Mit allen "urlaubstauglichen" Objektiven kannst du keine Nahaufnahmen von Werkstücken machen. (naja nicht ohne digital "Zoom", was ein Frevel an der Bildqualität ist)

Zum Filmen:
Die Akkus der Kameras sind nicht größer als in einem Handy. Und entsprechend schnell sind sie beim HD-Filmen auch leer.
Je nach Modell gibt es recht schwere Batterypacks als "Daueranbau" für die Kamera oder eben "nichts". Bei den Canons muss der Akku zum Laden raus.
Es ist schlicht keine Ladeelektronik drin, weil das die Kamera noch schwerer machen würde. (zumindest bei den älteren D550/600)
Die sind auch nicht wirklich toll zum Filmen, weil die ganze Handhaltung nicht dafür ausgelegt ist.
Hier lieber nach einem guten Camcorder umsehen. (ca. 300€+ gehen brauchbare los)
 
Ja die Canons sind bei 18 MP im Mainstream seit nun einigen Jahren hängengeblieben.
Aber die reine Pixelzahl sagt über die Bildqualität nichts aus. Wirklich überhaupt nichts.
Wenn sich die Mängel allein bei der Pixelanzahl belassen würden, hätte ich nichts gesagt, Aber die 3-stelligen Canon-DSLRs hinken so ziemlich in allen Punkten hinterher (Dynamikumfang, ISO-Rauschen, Farbtiefe). Meine Meinung: Wer sich eine von den genannten Canons kauft beschränkt sich in der Nachbearbeitung fast auf JPEGs (gut, den Weisabgleich kann man mit den RAWs schon noch machen). Bei den 2-stelligen siehts wieder anders aus, die kosten aber auch mehr.

Die D3300 bzw. D5300 bieten für ihren Preis wirklich einen Top-Sensor.

Im Prinzip brauchst du für "posterfähige" Bilder eine ca. 500€ Kamera mit nochmal einem etwa genauso teuren Objektiv. (etwa ein passables Sigma / Tamron USM mit Brennweite bis 200 oder 300mm und/oder eins für ganz nah (Makro))
Warum bis 200 oder 300mm Brennweite? Das wären am Crop 300 bzw. 450mm? Hat syntax irgendwas von Wildlife oder Plainspotting geschrieben? Ein gutes 17-50mm Zoom (wenn es ein Zoom sein muss) mit F/2.8 wäre da imho besser.

Hier lieber nach einem guten Camcorder umsehen. (ca. 300€+ gehen brauchbare los)
Bin ich auch der Meinung. Bei Priorität aufs Filmen lieber keine DSLR kaufen.
 
Kann wieder meinen Beitrag nicht bearbeiten :what:
Welches Budget? Gute Spiegelreflex sind ja nicht gerade billig.
Was einige hier im Forum für den PC ausgeben ist auch jenseits von gut und böse. Eine Einsteiger-DSLR gibts für ~330€.
 
Budget bis ca 700€


Wie gesagt, ich brauch von jedem Gebiet welches in nannte ein bisschen.

Ich bräuchte nur einen guten "start" mit der Kamera, falls ich schlussendlich wirklich ein Makro-Objektiv bräuchte kann ich ein gutes ja immer noch nachkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Budget bis ca 700€


Wie gesagt, ich brauch von jedem Gebiet welches in nannte ein bisschen.

Ich bräuchte nur einen guten "start" mit der Kamera, falls ich schlussendlich wirklich ein Makro-Objektiv bräuchte kann ich ein gutes ja immer noch nachkaufen.
Also ich denke, das eine spiegellose system-kamera für dich am besten wäre. Die DSLR`s sind einfach zu sehr auf`s fotografieren ausgelegt.
Du solltest vieleicht auch mal in einen laden gehen und ein paar modelle in die hand nehmen, wenn du die auswahl grob eingegrenz hast. Dir nützt die beste kamera nix, wenn du sie nicht gerne benutzt. ;)
 
Also ich denke, das eine spiegellose system-kamera für dich am besten wäre. Die DSLR`s sind einfach zu sehr auf`s fotografieren ausgelegt.
Welche hast du da im Kopf? Abgesehen von den Panasonic Filmkameras (G70/GH4/FZ1000) finde ich jetzt nicht, dass Systemkameras generell besser fürs Filmen geeignet sind.
 
Filmen möchte ich nur neben bei. Ich habe der jeweiligen genannten Kameras die Film Qualität in YouTube gesehen, und die Qualität ist für mich genial. Am meisten werde ich Fotos machen, und an und an ein kleines Video.

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Wichtig bei dem ganzen ist ein quasi sorglos Paket.
Sowas gibt es nicht. Ohne, dass Du Dich sehr intensiv mit den Grundlagen und auch mit den Eigenheiten der Ausrüsrung beschäftigst, wird das nichts. Und das kostet, neben Geld, vor allem viel Zeit.

Ich möchte endlich Fotos wie die Profis haben,
Dann beschäftige Dich erst mal mit den Grundlagen dazu und träume nicht davon, dass eine teure Kamera das alles von selber macht. Bildgestaltung, Licht(führung) und Hintergrund haben mit dem Aufnahmegerät nichs zu tun.

Ich möchte halt ganz gerne vernünftige Fotos machen, ohne Hintergrund. Und von den kleineren teilen gute nahAufnahmen.
Ohne Hintergrund geht nicht und ohne das Wissen, wie Du korrekt freistellst, nützt Dir auch die beste Ausrüstung nichts.

Ins Auge genommen hab ich die canon eos 600d / 650d / 700d. Je nach welches Angebot gerade am besten ist würde ich zu eines dieser Kameras greifen. Kann man das so machen?
Kann man so machen, einen wirklich prickelnden AF beim Filmen wirst Du damit aber wohl nicht bekommen.

Edit: der Akku der genannten Kameras hält laut Recherchen "nur" 20 Minuten.
Gibt es da auch ein externes Stromkabel zum Dauer Filmen Zuhause ?
Was soll Dauerfilmen sein, eine DSLR ist keine Webcam? Die allermeisten DSLRs sind auf 29,59 Minuten beim Filmen am Stück beschränkt, weil sie sonst als Videoaufnahmegerät gelten (schade, dass das für einen Fotoapparat nicht schon ab 10 Sekunden gilt) und die EU dann mehr Steuern verlangen würde. Sie sind halt zum professionelleren Filmen gedacht (geplante, kürzere Szenen, manueller Fokus usw.), da stört sowas nicht.

€eld;8390222 schrieb:
Welche hast du da im Kopf? Abgesehen von den Panasonic Filmkameras (G70/GH4/FZ1000) finde ich jetzt nicht, dass Systemkameras generell besser fürs Filmen geeignet sind.
Stimmt, wenn man nur geplante Szenen ohne AF filmen möchte. Eine DSLR (mit Einschränkungen vieleicht noch eine 70D/7D MKII und ein paar andere von Canon) versagt beim Filmen beim AF, da ist jede 300 Euro Videokamera besser. Und im Bezug auf Nikon oder die vom TO genannten Canons auch jede ansatzweise aktuelle, spiegellose Systemkamera. Der LV/Video-AF von Nikons DSLR ist schlicht eine Frechheit. Dass selbst eine EOS 700D dann nur mickrige 1080p30 kann (und keine 1080p60), fällt da schon garnicht mehr ins Gewicht, ist für YT aber sicherlich egal.
 
Wie wärs zum Anfang mit ner gebrauchten Nikon D90 mit 18-55er Kit. Bekommst du für 300-400€
Dazu noch ein gebrauchtes Makro Objektiv (Nikkor 105, 2.8) für ~200€ und einen Blitz für 150€.
 
€eld;8390570 schrieb:
Die D90 kann nicht mal Full-HD. Die D3300 gibts mit Kit auch für 400€, die kann Full-HD und das sogar in 60p.

Und du brauchst spezielle Objektive für die kleinen Nikons.

Ich kann da den Yongnuo Blitz für 50€ empfehlen, der kann zwar kein TTL, ist aber trotzdem gut (hab den selber).

Kenne mich mit Blitzen ned so aus ^^
 
Und du brauchst spezielle Objektive für die kleinen Nikons.
Nein, die haben den gleichen Nikon F-Mount den es seit Ende der 50er Jahre gibt.

Kenne mich mit Blitzen ned so aus ^^
Die Markenblitze von Canon / Nikon sind generell recht teuer (können dafür auch TTL dankt dem kürzere Synchronisationszeiten möglich sind). Der Yongnuo wird generell als sehr gut empfunden, kürzeste Verschlusszeit ist mit dem aber so um ~ 1/200.
 
Ich mein wegen dem fehlenden Autofokus-Motor
Die meisten (neueren) Objektive haben doch inzwischen sowieso den Fokusmotor selbst verbaut. Ich weiß nicht, ob es nur deswegen sinnvoll ist, auf eine fast 8 Jahre alte Kamera zu setzen. Dann lieber auf eine gebrauchte D7100.
 
€eld;8390586 schrieb:
Nein, die haben den gleichen Nikon F-Mount den es seit Ende der 50er Jahre gibt.
Aber die alten Objektive haben keinen AF-Motor und damit kannst du sie eher schlecht nutzen, weil die D3300 im Gegensatz zu D90 keinen Motor zur Verfügung stellt. Preislich macht das manchmal einen Unterschied (z.B. beim 50mm 1.8). Auf der anderen Seite sollte FullHD schon das absolute Minimum sein, Yongnou kann ich übrigens auch empfehlen. Edit: zu langsam.


Ich werf mal die Sony A6000 in den Raum.
Positiv:
Guter AF bei Foto und Video, Top Sensor, klein und leicht, schnell, gute Videoqualität, kleine und günstige Akkus, Schwenk-Display, kompatibel zu allen manuellen Objektiven
Negativ:
Preislich sehr hart an der Grenze, geringere Akkulaufzeit pro Akku, Anschluss für externes Mikro lässt sehr zu wünschen übrig, Schwenk-Display reicht nicht weit genug, um sich beim Filmen selbst zu sehen, Auswahl an günstigen Objektiven eher mau.
 
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