AW: Kabel ab: Dell präsentiert das Latitude Z600 mit Induktion
nette lösung aber wenn ich mich nich irre gibst eine ähnliche form auch als kichenherd oder net?
Das Prinzip ist das selbe, nur dass der induzierte Strom da durch den Eigenwiederstand des Topfes in Wärme umgewandelt werden soll, ja.
Da Induktion verwendet wird dürfte es das Teil ausschliesslich mit SSD Festplatte geben. Und leute mit Herzschrittmacher sollten einen Weitem Bogen um die Ladestation machen
Afaik werden die meisten Herzschrittmacher heutzutage über Induktion aufgeladen und bei geringer Entfernung und funktionierendem Gegenstück kann die Feldstärken kleiner halten, so dass Festplatten vermutlich durch ihr Gehäuse ausreichend geschützt werden
-Interessant ist eine Induktionsladung eher für Handys/MP3s im Auto zum Beispiel. Statt einzustecken, einfach auf den Handyplatz legen und die Fahrt kann losgehen (Bluetooth meldet sich dann auch automatisch an). Tausend mal lieber als diese klobigen Zigarettenanzünderkabel.
Da Handys,... i.d.R. nicht lose auf eine Fläche liegenbleiben können, braucht man trotzdem noch speziellere Einrichtungen als ein Feld irgendwo.
Da kann man dann auch gleich ein integriertes Ladekabel/eine Dockingstation nehmen.
-Oder bei Elektrorollern. Über Nacht auf Induktionsplatz stellen und am Morgen geht es weiter. Das wäre mehr als nur genial.
Da wäre es mit der geringen Entfernung aber Essig und mit z.B. nem Hund, der an der Platte schnüffelt (und vielleicht noch ein Metallhalsband hat) auch.
-Ebenfalls genial bei Bluetooth-Mäusen. Geht der Akku zuneige merkt das Mauspad dies und schaltet die Indutkionsladung hinzu. An dieser Stelle wäre es vielleicht interessanter zu gucken, ob man den Akku auf die nötigste Kapazität beschränken kann, was die Umwelt schonen würde. Zumindest bei Destop PCs.
Es gab schon mal eine Maus, die ausschließlich auf Induktion als Stromversorgung setzte.
Machte natürlich wenig Sinn, da niemand eine schnurlose Maus kauft, um sie dann doch nur auf einem speziellen Pad einsetzen zu können.
Ich frage mich eher wie Effizient eine solche Ladung arbeitet. Elektromagnetische Felder breiten sich schließlich nicht zielgerichtet aus, so daß man einen Mehraufwand betreiben muß, um eine annehmbare Ladung zu erhalten. Ist ja im Prinzip nichts anderes als ein Netzteil, und wenn die Spulen nicht dicht genug beieinander liegen geht da einiges an Effiziens flöten.
Da geht einiges flöten, erst recht wenn das ganze wirklich komfortabel mit "einfach drauflegen" funktionieren soll. Das setzt nämlich vorraus, dass das Ding ständig läuft.
Der oben angesprochene Umweltvorteil ist gegenüber einem Kabel jedenfalls definitiv nicht gegeben.
Da es sich um nichts anderes, als Wellen ähnlich der der Microwelle handeln und diese bekanntlich Wasser in Schwingungen versetzen um so irgendwas aufzuwärmen, ...
Mikrowellen arbeiten mit einer Frequenz, die einigermaßen auf die Eigenresonanz von H2O abgestimmt ist.
Eine massive Quelle von Elektrosmog stellt so ein Gerät natürlich trotzdem da, insbesondere wenn es ohne Notebook läuft.
Man kann das Gerät auch normal laden! Hätte in dem Text eventuell nochmal erwähnt werden sollen...
Es ist immerhin ein Bild vom Notebook am Kabel dabei und es wird erwähnt, dass die Station extra gekauft werden muss.
Das sollte den meisten reichen um auf die Idee zu kommen, dass im Lieferumfang wohl noch eine andere Lösung enthalten sein muss
