ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Junge Politiker wollen Klima als UNESCO Weltkulturerbe schützen lassen
Wenn ihr hier schon Besserwisserei betreibt, dann macht es wenigstens richt und postet keine falschen Behauptungen in Kombination mit irreführenden Verweisen. Man muss nichtmal Ahnung vom Thema haben, 10 Minuten auf Wikipedia reichen, um zu entlarven, was für ein Stuss hier geschrieben wird.
Richtig ist:
1. Wir befinden uns in einer Eiszeit, wenn man die nicht-umgangssprachliche Bedeutung des Worts verwendet. Wir befinden uns nicht am Ende einer solchen, bzw. wir können das nicht sagen - denn Eiszeitalter folgen keinen klaren Regeln und von dem rund halben Dutzend Eiszeiten, denen wir uns sicher sind, waren fast alle deutlich länger (z.T. fast das zehnfache), als die 33 Jahrmillionen, die wir bislang angesammelt haben. Selbst wenn unsere gerade jetzt enden sollte, haben wir keinerlei Anzeichen dafür, dass ein solcher Prozess in 1-2 Jahrhunderte ablaufen würde (was wir derzeit beobachten) - sondern eher in 0,1-2 Jahrmillionen.
2. Wir befinden uns innerhalb dieser Eiszeit in einer Warmzeit. Und auch nicht an deren Beginn, sondern mitten drin. Die letzte Kaltzeit (das, was in der Umgangssprache "Eiszeit" genannt wird), endete vor 10.000+ Jahren und steht in keinem Zusammenhang zu der Erwärmung, die wir seit gut einem Jahrhundert beobachten.
Fazit:
Das heutige Abschmelzen ist all unserem Wissen zu Folge kein natürlicher Prozess. Es endet derzeit weder ein Eiszeitalter (Kurzbezeichnung: "Eiszeit"), noch eine Kaltzeit (Umgangsbezeichnung: "Eiszeit"). Die derzeitige Änderung hat nicht-natürliche Ursachen und läuft mit einer Geschwindigkeit ab, die unseres Wissens nach keine natürliche Änderung je zuvor erreicht hat.
(d.h.: Irgend ein Pfennigfuchser wird jetzt garantiert ankommen und sagen, dass eine in großem Maße fossile Brennstoffe und Wälder verbrennende Affenspezies auch eine "natürliche Ursache" ist. Ob solche Spitzfindigkeiten der Diskussion helfen, oder nur ablenken, soll jeder selbst entscheiden...)
Jep wir leben definitiv in einer Eiszeit, das lässt sich ganz einfach an den Polkappen erkennen. Sind diese mit Eis bedeckt, so handelt es sich um eine Eiszeit. Da wir uns grade am Ende einer solchen befinden, ist auch das Abschmelzen der Pole und Gletscher ein ganz normaler und natürlicher Prozess an dem die Menschheit nichts ändern kann, auch wenn es einige Grüne anders sehen![]()
Wenn ihr hier schon Besserwisserei betreibt, dann macht es wenigstens richt und postet keine falschen Behauptungen in Kombination mit irreführenden Verweisen. Man muss nichtmal Ahnung vom Thema haben, 10 Minuten auf Wikipedia reichen, um zu entlarven, was für ein Stuss hier geschrieben wird.

Richtig ist:
1. Wir befinden uns in einer Eiszeit, wenn man die nicht-umgangssprachliche Bedeutung des Worts verwendet. Wir befinden uns nicht am Ende einer solchen, bzw. wir können das nicht sagen - denn Eiszeitalter folgen keinen klaren Regeln und von dem rund halben Dutzend Eiszeiten, denen wir uns sicher sind, waren fast alle deutlich länger (z.T. fast das zehnfache), als die 33 Jahrmillionen, die wir bislang angesammelt haben. Selbst wenn unsere gerade jetzt enden sollte, haben wir keinerlei Anzeichen dafür, dass ein solcher Prozess in 1-2 Jahrhunderte ablaufen würde (was wir derzeit beobachten) - sondern eher in 0,1-2 Jahrmillionen.
2. Wir befinden uns innerhalb dieser Eiszeit in einer Warmzeit. Und auch nicht an deren Beginn, sondern mitten drin. Die letzte Kaltzeit (das, was in der Umgangssprache "Eiszeit" genannt wird), endete vor 10.000+ Jahren und steht in keinem Zusammenhang zu der Erwärmung, die wir seit gut einem Jahrhundert beobachten.
Fazit:
Das heutige Abschmelzen ist all unserem Wissen zu Folge kein natürlicher Prozess. Es endet derzeit weder ein Eiszeitalter (Kurzbezeichnung: "Eiszeit"), noch eine Kaltzeit (Umgangsbezeichnung: "Eiszeit"). Die derzeitige Änderung hat nicht-natürliche Ursachen und läuft mit einer Geschwindigkeit ab, die unseres Wissens nach keine natürliche Änderung je zuvor erreicht hat.
(d.h.: Irgend ein Pfennigfuchser wird jetzt garantiert ankommen und sagen, dass eine in großem Maße fossile Brennstoffe und Wälder verbrennende Affenspezies auch eine "natürliche Ursache" ist. Ob solche Spitzfindigkeiten der Diskussion helfen, oder nur ablenken, soll jeder selbst entscheiden...)
Es gibt leider Leute, für die ist das alles andere als logisch. Die leugnen lieber 30-90% der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die wir haben, und füllen den Rest mit purer Fantasie. Und in einigen Nationen haben derartige Leute, mit der finanziellen Unterstützung davon profitierender Konzerne, eine verdammt starke Lobby aufgebaut. 
Abschluss? Außer die angesprochenen Extremereignisse kennen wir keinen einzigen Abschluss, schon gar nicht, wenn wir von Veränderungen über Ma reden. Wenn wir von Treibhausgasen, Artensterben o.ä. ausgehen, dann sind die Übergänge immer fließend und es gibt keine klare Grenze - genau so wie jetzt eben auch.
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