Jugendschutz.net: Soziale Netzwerke vermehrt mit rechtsextremen Inhalten

PCGH-Redaktion

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Soziale Netzwerke sollten ohnehin nicht für Jugendliche unter 18 Jahren, bzw. 16 Jahren frei gestellt werden. Wenn ich sehe, dass teilweise 10- bis 12-jährige Kinder in Chatrooms rum hängen, frag ich mich, was da schief gelaufen ist. Durch strenge Altersfreigabe und Kontrolle (seitens des Betreibers des Chatrooms/sozialen Netzwerkes und in aller erster Linie der Eltern!) wäre das Problem am einfachsten und effektivsten zu lösen. Aber daran denkt offenbar niemand. Scheint den meisten Eltern wohl zu aufwendig zu sein. Oder sie wissen, dass ihre Kinder sich in diversen Chatrooms/Netzwerken rum treiben, halten es aber für harmlos und interessieren sich schlichtweg nicht dafür. Und ich denke auch, dass so manche Eltern mal ein paar Kurse in Sachen Medienkompetenz absolvieren sollten. Oder sich überhaupt mal für die Freizeitaktivitäten ihrer Kinder interessieren sollten. Dann hätte man dieses "Problem" auch gar nicht erst.

Internet, soziale Netzwerke etc. sind nichts böses. Genauso wie Spiele. Aber sie beinhalten Gefahren für die Kinder. Nur stellt sich die Frage: Wie bringt man desinteressierte Eltern dazu, sich überhaupt mal mit solchen Dingen zu befassen? Die meisten Ahnungslosen sehen was im TV, glauben das, was man da sieht und halten es für exakt richtig. Siehe RTLs Beitrag zur GamesCom. Da hab ich seitdem so manche Dinge an den Kopf geworfen bekommen.
 
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Wie sollen Eltern denn bitte schön praktisch die gesamte Internetnutzung ihrer Kinder überprüfen/nachvollziehen?
Im Artikel sind zwar nur soziale Netzwerke im engeren Sinne angesprochen, aber derartige Aktivitäten hast du auf jeder Seite, die eine Kommentarfunktion (laut Tageszeitung von heute hat Bunte.de die aktuell aus diesem Grund nicht mehr) oder ein Forum (auch hier gab es schon mehrere Fälle) hat. Vom Youtube-Sumpf mal ganz zu schweigen.
 
Wie sollen Eltern denn bitte schön praktisch die gesamte Internetnutzung ihrer Kinder überprüfen/nachvollziehen?
Im Artikel sind zwar nur soziale Netzwerke im engeren Sinne angesprochen, aber derartige Aktivitäten hast du auf jeder Seite, die eine Kommentarfunktion (laut Tageszeitung von heute hat Bunte.de die aktuell aus diesem Grund nicht mehr) oder ein Forum (auch hier gab es schon mehrere Fälle) hat. Vom Youtube-Sumpf mal ganz zu schweigen.

Ich gehe mal von den "üblichen" Kindern und Jugendlichen aus, die das Internet eben nur für Facebook/andere Social Networks und diverse Chatrooms nutzen. Diese werden wohl auch den Großteil der Jugendlichen im Internet darstellen. Ich halte es für unsinnig, zu denken, dass diese Kinder auf sovielen Seiten herum lungern. Je nach Interessen der jeweiligen Jugendlichen und Kinder. Ich selbst hing schon mit 14 auf Seiten wie dieser herum.

Es geht durchaus, dass Eltern die Internetaktivitäten ihrer Kinder überwachen und kontrollieren. Einfache Verbote a'la "Du darfst das nicht! Punkt!" bringen nichts. Die Gründe für das Verbot erläutern und einen Filter für den Browser installieren, damit das Kind auf diversen Seiten nicht mehr drauf kommt, hilft da schon eher. Dazu ein Zeitlimit. Viele Kinder und Jugendliche hocken oft stundenlang im Internet rum oder an einem Spiel. Es ist kein so großer Aufwand, wie man glauben möchte.

Und die Betreiber solcher Seiten sollten einen strengen Altersnachweis fordern und ihre Seiten nur für Leute ab dem und dem Alter frei geben. Aber da gehen ihnen ja Daten verloren, die sie ja an Dritte weiter verkaufen können...
 
Und wie lang darf so ein Zeitlimit auffallen, um auf youtube keine Nazi-Propaganda zu sehen? 5 Sekunden? Und wie stellst du dir einen Altersnachweis für PCGH.de vor? Da können wir gleich zumachen. Und Nutzer ausländischer Server lachen sich kaputt.
 
Meine Güte, lasst Kinder und Jugendliche doch das Leben selber lerne, und sie dabei unterstützen.
Man kann doch nicht ständig nur aufpassen, das die heranwachsenden weder ein Hakenkreuz noch ne nackte Brust oder was weiß ich sehen!

Wennn man se immer nur schützen will, schließt sie ein, keine Schule, keine Freunde mehr, von nem PC, Radio oder sogar einem Fernseher ganz zu schweigen.
 
In dem Fall geht es, nicht wie bei Sex und Gewalt, um "etwas sehen". Es gibt rechte/rechtsextreme Gruppierungen, die ihre Propaganda ganz gezielt auf Minderjährige richten - und das nicht nur mit "Schulhof-CDs", sondern eben auch mit systematischen Beiträgen auf Online-Plattformen. Und wenn die nächste Generation gezielt mit Falschinformationen und Medienmanipulation in ihrer politischen Meinungsbildung beeinflusst wird, dann ist definitiv keine Kleinigkeit, sondern eine extrem gefährliche Indoktrinierung. (der selbst erwachsene Bürger, die eigentlich das nötige Wissen zur Erkennung derartiger Versuche haben sollten, regelmäßig auf den Leim gehen)
 
Und der linksrextremen Teil wird von keinem beachtet?:daumen2:

Sie sind genauso wie alle anderen Extremistischen Richtung Gefährlich.

Außerdem ist die NPD eine legale Partei sie darf also wie jede andere Partie ihre Meinung verbreiten. Ob man das gut findet oder nicht ist egal.
Oder wollt ihr das alle DIE PARTEI wählen?
Und alle anderen Partein halten auch nicht das was sie versprechen und verbreiten falsche bzw zweifelhafte Infos zB die Grünen.
Aber auch alle Partei die eine VDS haben wollen Manipulieren, afiak hilft sowas in nicht mal 0,1% der Fälle!
Also hat sie keine messbaren Auswirkungen und die Politiker die sagen wie brauchen die labern Müll!
 
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Würde mich auch gewundert haben wenn die für das Zeugs keine Propagandaplattform finden. Da müßten die Betreiber mehr Kontrollen durchführen und auf Anschwärzungen hoffen von normalen Nutzern.
 
In dem Fall geht es, nicht wie bei Sex und Gewalt, um "etwas sehen". Es gibt rechte/rechtsextreme Gruppierungen, die ihre Propaganda ganz gezielt auf Minderjährige richten - und das nicht nur mit "Schulhof-CDs", sondern eben auch mit systematischen Beiträgen auf Online-Plattformen. Und wenn die nächste Generation gezielt mit Falschinformationen und Medienmanipulation in ihrer politischen Meinungsbildung beeinflusst wird, dann ist definitiv keine Kleinigkeit, sondern eine extrem gefährliche Indoktrinierung. (der selbst erwachsene Bürger, die eigentlich das nötige Wissen zur Erkennung derartiger Versuche haben sollten, regelmäßig auf den Leim gehen)


Also ich bin 15, ich würde mich nie durch rechtsextreme Propaganda angeln lassen. Meine Interessen fallen in den HiFi und CG Bereich. Ja ich spiele auch BF3 wie so ziehmlich alle meine Freunde, aber da sehe ich auch kein Problem.
Nur weil ich in BF3 mit einer M16 jemanden erschieße, heißt es ja nicht; das bei mir plötzlich die Sicherung ausfällt und ich es im echten Leben auch mache.

Es gibt viele Filme (FSK 12) die mehr Gewalt darstellen als BF3, wenn überhaupt müsste so ein Spiel ab 16 sein.
Ich finde USK FSK 18 sinnvoll, aber dann sollte man es auf wirklich brutale/kranke Sachen eingrenzen alà SAW oder Dead Space.

Zudem stellt sich für mich die Frage, ob die meisten, die ü18 sind; besser mit Propaganda/Brutalität umgehen können.
 
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Und der linksrextremen Teil wird von keinem beachtet?:daumen2:

Sie sind genauso wie alle anderen Extremistischen Richtung Gefährlich.

Vom Extremismusgrad her schon (das ist ja fast schon die Definition - was nur krude aber ungefährlich ist, läuft als Spaßpartei), aber die rechte Szene ist einfach besser organisiert, weswegen derartige, groß angelegte Desinformationskampagnen eher ein rechtes Problem sind.
 
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In dem Fall geht es, nicht wie bei Sex und Gewalt, um "etwas sehen". Es gibt rechte/rechtsextreme Gruppierungen, die ihre Propaganda ganz gezielt auf Minderjährige richten - und das nicht nur mit "Schulhof-CDs", sondern eben auch mit systematischen Beiträgen auf Online-Plattformen. Und wenn die nächste Generation gezielt mit Falschinformationen und Medienmanipulation in ihrer politischen Meinungsbildung beeinflusst wird, dann ist definitiv keine Kleinigkeit, sondern eine extrem gefährliche Indoktrinierung. (der selbst erwachsene Bürger, die eigentlich das nötige Wissen zur Erkennung derartiger Versuche haben sollten, regelmäßig auf den Leim gehen)

Das ist mir alles schon klar, ein/e Minderjährige/r redet aber desöfteren noch mit den Eltern oder der Familie, wo man dagegenargumentiren kann und das auch fruchtet. Ein 18 Jähriger läst sich nicht mehr allzuviel erzählen wenn er erst im Volljährigen alter mit solcher Propaganda konfrontiert wird.
ICh sehe das immer, wie mit dem Thema Taschengeld. Kinder die keins bekommen werden im Alter mit dem verdienten Geld nicht wirklich umgehen können...

Dazu muß man sagen, wenn einem die Geschicht und der gesunde Menschenverstand nicht abschreckt, dann hat eh jemand den Gong nicht gehört.
 
Wie gesagt (und auch im Artikel beschrieben): Selbst die meisten erwachsenen Leute merken erst gar nicht, womit sie es zu tun haben.
Ein bißchen Euroskepsis hier, ein paar Forderungen nach härtern Strafen da, eine einseitige Statistik zu Ausländerkriminalität, ein paar Sätze zum Kulturverl... - moment, hat da gerade jemand Ausländer gesagt?.
Die neue Rechte arbeitet nicht mit Aufrufen zum Völkermord und Hasstriaden über Migranten. Die wissen sehr genau, wo die gesetzlichen Grenzen liegen (weswegen ihnen auch von Anbieterseite her nur sehr schwer beizukommen ist), sie wissen mit welchen Themen man potentielle Rekruten ködert und sie wissen, wie man das eigentliche Ansinnen unaufällig einschmuggelt oder mit was man sich erst einmal etabliert.
Die eigentliche Manipulation verwendet dann eher klassische Methoden von Boulevardmedien (Halbwahrheiten, Einseitigkeiten, suggestive Formulierungen) und Verschwörungstheoretikern (gefälschte Belege, unzuverlässige Belege, gezielte suggeriende Zusammenstellungen):
Einfach mal nur die eine Seite schildern; die eigentlichen Behauptungen mit unzuverlässigen Quellen, die aber eh niemand überprüft; ggf. auch mal eine ganz fälschen (es gibt z.B. auf Youtube Interviews von deutschen Politikern mit Migrationshintergrund, die diese in z.B. türkisch gegeben haben - und die freundlicherweise von einer Übersetzung begleitet werden. Einer nicht so ganz sinngemäßen Übersetzung...); oder auch Quellen, die sich gar nicht überprüfen lassen, weil "das linke System" sie systematisch unterdrückt/versteckt; im weiteren Verlauf Verknüpfungen und Kausalzusammenhänge suggerieren, wo in Wirklichkeit nicht einmal eine Korrelation besteht; und zu guter letzt vermeintliche Lösungen suggerieren. Je nach Publikum gerne auch mal welche, die "die Gesellschaft" sowieso seit langem fordert, die aber "die linksextrimstischen Politiker" verhindern.
 
Kann ich nur bestätigen, nichtnur auf sozialen Netzwerken gibts diese Probleme. Auch Youtube und viele Spaßseiten haben mit dem braunen Pack zu kämpfen.
 
Und wie lang darf so ein Zeitlimit auffallen, um auf youtube keine Nazi-Propaganda zu sehen? 5 Sekunden? Und wie stellst du dir einen Altersnachweis für PCGH.de vor? Da können wir gleich zumachen. Und Nutzer ausländischer Server lachen sich kaputt.
Wer sagt denn, dass ich von Seiten wie pcgh.de rede? Fühlst du dich irgendwie auf den Schlips getreten, weil ich dir widerspreche und Argumentationen vorbringe? Anders kann ich mir nicht erklären, wie du darauf kommst. Dein Post riecht mir ein wenig nach Verärgerung. ^^ pcgh.de ist eine Seite, die ich meinem Kind durchaus zutrauen würde.

Die Seitenbetreiber müssen da natürlich auch mitziehen. Auch youtube.com. Natürlich kann man nicht alle Videos, die dort hochgeladen werden, kontrollieren. Aber man kann soviel finden, wie es geht und derartige Videos löschen. Das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Auch User können durchaus dabei helfen.


Meine Güte, lasst Kinder und Jugendliche doch das Leben selber lerne, und sie dabei unterstützen.
Man kann doch nicht ständig nur aufpassen, das die heranwachsenden weder ein Hakenkreuz noch ne nackte Brust oder was weiß ich sehen!

Wennn man se immer nur schützen will, schließt sie ein, keine Schule, keine Freunde mehr, von nem PC, Radio oder sogar einem Fernseher ganz zu schweigen.
Falsche Einstellung. Wenn man die Kinder "einfach machen" lässt, wird das nichts. Ich sage in keinster Weise, dass man Kindern und Jugendlichen etwas verbieten sollte. Aufklärung ist hier das Stichwort.


In dem Fall geht es, nicht wie bei Sex und Gewalt, um "etwas sehen". Es gibt rechte/rechtsextreme Gruppierungen, die ihre Propaganda ganz gezielt auf Minderjährige richten - und das nicht nur mit "Schulhof-CDs", sondern eben auch mit systematischen Beiträgen auf Online-Plattformen. Und wenn die nächste Generation gezielt mit Falschinformationen und Medienmanipulation in ihrer politischen Meinungsbildung beeinflusst wird, dann ist definitiv keine Kleinigkeit, sondern eine extrem gefährliche Indoktrinierung. (der selbst erwachsene Bürger, die eigentlich das nötige Wissen zur Erkennung derartiger Versuche haben sollten, regelmäßig auf den Leim gehen)

Das Thema kann man nicht diskutieren, wenn man sich nur auf einen Teilbereich konzentriert, wie etwa rechtsextreme Propaganda. Das wäre mir persönlich jedenfalls zu einseitig. Pornografie, extreme Propaganda (egal ob rechts- oder linksextrem, religiös o.Ä.), Gewalt und andere gehören auch dazu.

Das Problem ist bei allem, dass Eltern, Seitenbetreiber und Umfeld (Lehrer, Verwandte usw.) einfach nicht mitziehen WOLLEN. Jugendschutz wird bei jedem angeblich groß geschrieben, aber ich sehe genügend Eltern, die sich nicht ausreichend um diesen Schutz kümmern, sich informieren und entscheiden. Darum geht es letztendlich. Nicht um die Details an sich.
 
Die Seitenbetreiber müssen da natürlich auch mitziehen. Auch youtube.com. Natürlich kann man nicht alle Videos, die dort hochgeladen werden, kontrollieren. Aber man kann soviel finden, wie es geht und derartige Videos löschen. Das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Auch User können durchaus dabei helfen.
Solange diese Videos von legalen Organisationen kommen bzw legal sind wäre ein Löschen ZENSUR. Und damit nicht mit der Demokratie vereinabar.
 
Falsche Einstellung. Wenn man die Kinder "einfach machen" lässt, wird das nichts. Ich sage in keinster Weise, dass man Kindern und Jugendlichen etwas verbieten sollte. Aufklärung ist hier das Stichwort.

Mit dem Unterstützen im ersten Satz meine ich nicht, dem Kind alles recht zu machen, sondern zu unterstützen, einen ordentlichen Weg einzuschlagen.
 
Wer sagt denn, dass ich von Seiten wie pcgh.de rede?

Solange du mich zitierst, mir antwortest und nicht explizit neue Seiten erwähnst, gehe ich erst einmal davon aus, dass du von den gleichen Seiten sprichst, wie ich.

Fühlst du dich irgendwie auf den Schlips getreten, weil ich dir widerspreche und Argumentationen vorbringe? Anders kann ich mir nicht erklären, wie du darauf kommst. Dein Post riecht mir ein wenig nach Verärgerung. ^^ pcgh.de ist eine Seite, die ich meinem Kind durchaus zutrauen würde.

Ich fühle mich verarscht, wenn angeblich auf meine Argumentation reagiert wird, dann aber etwas kommt, was sie eigentlich wiederlegte. Verägert war ich zum Zeitpunkt des Postens aber nicht.
Zurück zu lück:
(extreme.)PCGH.de gehört, wie gesagt, zu den Seiten, die von dem Problem betroffen sind. Wenn du also Lösungen vorschlagen und die Ansätze anderer als "bringt nichts" verurteilen möchtest, solltest du dabei Seiten wie PCGH.de berücksictigen.

Die Seitenbetreiber müssen da natürlich auch mitziehen. Auch youtube.com. Natürlich kann man nicht alle Videos, die dort hochgeladen werden, kontrollieren. Aber man kann soviel finden, wie es geht und derartige Videos löschen. Das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Auch User können durchaus dabei helfen.

Wie erwähnt - zum Teil eine recht komplexe und vor allem aufwendige Angelegenheit, wenn man sich nicht den Vorwurf (und Klagen!) von Einschränkung der Meinungsfreiheit und politischer Zensur antun möchte.

Das Thema kann man nicht diskutieren, wenn man sich nur auf einen Teilbereich konzentriert, wie etwa rechtsextreme Propaganda. Das wäre mir persönlich jedenfalls zu einseitig. Pornografie, extreme Propaganda (egal ob rechts- oder linksextrem, religiös o.Ä.), Gewalt und andere gehören auch dazu.

Das Problem ist bei allem, dass Eltern, Seitenbetreiber und Umfeld (Lehrer, Verwandte usw.) einfach nicht mitziehen WOLLEN. Jugendschutz wird bei jedem angeblich groß geschrieben, aber ich sehe genügend Eltern, die sich nicht ausreichend um diesen Schutz kümmern, sich informieren und entscheiden. Darum geht es letztendlich. Nicht um die Details an sich.

Da hast du beim Jugendschutz sicherlich recht. Meine obigen Ausführungen erstreckten sich darüber hinaus auch auf das Problem rechtsradikaler Propaganda im allgemeinen, der halt auch über 18 jährige auf den Leim gehen. Diesen Teilbereich muss man deswegen noch unter weiteren Gesichtspunkten behandeln, nicht nur mangelnde Aufklärung durch die Eltern. (die im Jugendschutz natürlich die optimale Lösung ist - aber leider auch die, auf die man nie Einfluss hat und für die manchmal schlicht die Möglichkeiten fehlen :( )
 
Also ich bin 15, ich würde mich nie durch rechtsextreme Propaganda angeln lassen. Meine Interessen fallen in den HiFi und CG Bereich. Ja ich spiele auch BF3 wie so ziehmlich alle meine Freunde, aber da sehe ich auch kein Problem.
Nur weil ich in BF3 mit einer M16 jemanden erschieße, heißt es ja nicht; das bei mir plötzlich die Sicherung ausfällt und ich es im echten Leben auch mache.

Es gibt viele Filme (FSK 12) die mehr Gewalt darstellen als BF3, wenn überhaupt müsste so ein Spiel ab 16 sein.
Ich finde USK FSK 18 sinnvoll, aber dann sollte man es auf wirklich brutale/kranke Sachen eingrenzen alà SAW oder Dead Space.

Zudem stellt sich für mich die Frage, ob die meisten, die ü18 sind; besser mit Propaganda/Brutalität umgehen können.

Ignoriert mich ruhig:)

Hier habt ihr wenigstens mal jemanden der sich als Teenager "outet".

Ich weiche mit meinem Battlefield Beispiel vielleicht vom Thema ab, aber letzen Endes gilt für dies das Gleiche.
Ein Ehemaliger aus meiner Klasse war auch eindeutig rechtsradikal "angetoucht", aber ich bin mir ziehmlich sicher, das es bei ihm nur darum ging mit seinen "Freunden" herumzuhängen.

Sowas mag vielleicht schlecht sein, da die Masse durch solche "Mitläufer" wächst, aber das zeigt auch das nicht alle "unbedingt" für dieses Szenario sind!
 
Das fällt dem Jugendschutz.net jetzt erst auf :ugly: Ach kommt, bald kommt noch die Schlagzeile im Netz gibt es freien Zugang zu Pornoinhalten. :schief:
Jugendschutz.net ist ja bekannt das die gerne mal übertreiben und aus einer Mücke einen Elefanten machen.

Zum Rechtsextremen, die gibt es auch schon nicht seit gestern. Wobei es auch die andere Seite gibt (Linksextremen) die den rechtsextremen in nichts nach stehen. Warum die nun so "gut" bei Jugendlichen ankommen ... keine Ahnung ... wahrscheinlich weil niemand mehr in Geschichte aufpasst.
Drittes Reich? Häääh? Ach der Krieg in Afghanistan, interessiert mich nicht
Die rechtsextremen Parteien wussten schon immer wie man unter dem dummen Volk cool und modern ankommt. Da wundert mich gar nichts. Da nützen auch keine Verbote oder Zensuren.
 
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