Die Kostenherausforderung bei der Raumfahrt ist immer die erste Stufe, die sehr starke und teuere Triebwerke benötigt, und sehr viel Treibstoff benötigt um anderen Treibstoff und ein wenig Nutzlast ins All zu befördern.
Es liegt also Nahe (so wie die USA es mit dem SpaceShuttel erprobt hatten), so viel wie möglich der ersten Stufe wiederzuverwerten.
Daher die Haupttriebwerke beim SpaceShuttle am Schiff und Booster wie Haupttank so weit wie möglich bergbar.
Die Entwicklung einer ersten Stufe, die mehr oder weniger komplett wiederverwertbar ist und obendrein und im Gegensatz zum Shuttle eben nicht die sehr schwerren Haupttriebwerke bis mit in den Orbit schleppt, ist also eine Folgerichtige.
Im Widerspruch zu
@plusminus bin ich insofern, als dass es bis vor wenigen Jahren gar nicht die komplexen Rechenleistungen und Kapazitäten gab, um so ein Teil sicher (und senkrecht) wieder zu landen.
Die Alternative wäre eine Fallschirmbergung.
Wenn man aber weiss, dass von den SpaceShuttleBoostern mit Fallschirmbergung im Meer letzlich weniger als 20% wiederverwendet werden konnte, dann ist da durchaus von einer eheblichen technologischen Weiterentwicklung zu sprechen.
Die NASA war gar nicht in der Lage, bis ca. 2000 ein solches System zu entwickeln - es gab gar nicht die Rechenleistung noch die dafür geeigneten Materialien noch die hierfür entwickelten Triebwerke (Raptor).
Und dies ist genau mit ein Grund, warum die NASA/die USA sowohl Space x wie auch Boing einen Parallelauftrag für einen Zubringer zur ISS erteilte.
Konzeptionell hat die NASA eh schon entschieden, dass das Boing-Syetm künftig mithelfen wird, im Mondorbit eine Station aufzubauen.
Die Starship wird weder bei einer Mond- wie Marslandung eine Rolle spielen - sie ist zu wenig modular aufgebaut und das ist in der Fachwelt längst bekannt.
Space x wird mit der Starship viel Geld damit verdienen, Wohlbetuchte ins All zu befördern.
Die Erkenntnisse, 100% wiederverwertbare Erststufe, Triebwerkstechnologie usw. wird in die künftigen Projekte anderweitig einfließen.