ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Ivy Bridge kompatibel zu bestehenden Chipsätzen?
AMD mag nicht besser sein (zumindest wenn sie die Technologieführerschaft haben - seit der Einführung der Core2 achten sie wieder mehr darauf, dass möglichst niemand gezwungen wird, Board und CPU zeitgleich und z.B. gegen Intel zu tauschen), aber es ging ja auch nur darum, dass Intel nicht gerade ein Musterbeispiel für Kompatibilitätsbemühungen ist. Und das stimmt seit ~einem Jahrzehnt leider. Beim Wechsel von Slot1 auf 370 haben sie sich noch genauso ausgiebig um die alte Basis gekümmert, wie bei So8->Slot1. Bei 423->478 wurde das Angebot neuer CPus für die alte, nur unwesentlich schlechtere Plattform schon sehr schnell sehr dünn. Der So478 wurde dann einfach komplett abgesägt und der Support eingestellt, obwohl der neue So775 schlussendlich keine einzige CPU hervorgebracht hat, deren Specs nicht weit innerhalb dessen lagen, was via So478-OC (oder im Bereich Takt auf anderen pgas) möglich war. Die Krönung war dann der künstlich deaktivierte Dual-Core Support in den i915/925 (nicht, dass irgendjemand auf einen Smithfield hätte aufrüsten wollen, hätte es diese Sperre nicht gegeben
). Zugegeben: So1156/1366 waren dann vollauf berechtigt, da konnte man nicht viel falsch machen. Aber für So1155-CPUs gilt imho das gleiche, wie für die Core2: Die neuen CPUs unterscheiden sich in ihrer Interaktion mit dem Mainboard unter Volllast in genau gar nichts. Beim Core2 hat Intel wenigstens das Sockelformat beibehalten, so dass die neuen Mainboards zu alten CPUs kompatibel waren, aber einen Core2 einfach bei fixer Spannung auf einem alten Board laufen zu lassen, dass wurde grundlos unterbunden. Beim So1155 gibt es nicht mal die einseitige Abwärtskompatibilität, dabei gilt auch hier: Der afaik einzige Unterschied liegt im Stromsparmechanismus, weil der L3 jetzt unabhängig von Speichercontroller und Kernen geregelt werden muss. Verzichtet man gänzlich auf Regelungen, sollte er laufen. Alte CPUs auf neuer Plattform sowieso.
Aber genau wie beim schnellen streichen alter So775-CPUs aus der Unterstützungsliste der Chipsätze (der P45 unterstützt laut Intel afaik nicht mal die letzten Pentium D Generation, dabei ist er technisch bis zum kleinsten 775er Prescott kompatibel) gilt wohl auch hier:
Wieso Support und Testing verkomplizieren, wenn der Kunde doch einfach was neues kaufen könnte?
Nur blinde AMD Fanboys glauben, dass AMD in der Disziplin besser ist als Intel
AMD mag nicht besser sein (zumindest wenn sie die Technologieführerschaft haben - seit der Einführung der Core2 achten sie wieder mehr darauf, dass möglichst niemand gezwungen wird, Board und CPU zeitgleich und z.B. gegen Intel zu tauschen), aber es ging ja auch nur darum, dass Intel nicht gerade ein Musterbeispiel für Kompatibilitätsbemühungen ist. Und das stimmt seit ~einem Jahrzehnt leider. Beim Wechsel von Slot1 auf 370 haben sie sich noch genauso ausgiebig um die alte Basis gekümmert, wie bei So8->Slot1. Bei 423->478 wurde das Angebot neuer CPus für die alte, nur unwesentlich schlechtere Plattform schon sehr schnell sehr dünn. Der So478 wurde dann einfach komplett abgesägt und der Support eingestellt, obwohl der neue So775 schlussendlich keine einzige CPU hervorgebracht hat, deren Specs nicht weit innerhalb dessen lagen, was via So478-OC (oder im Bereich Takt auf anderen pgas) möglich war. Die Krönung war dann der künstlich deaktivierte Dual-Core Support in den i915/925 (nicht, dass irgendjemand auf einen Smithfield hätte aufrüsten wollen, hätte es diese Sperre nicht gegeben
). Zugegeben: So1156/1366 waren dann vollauf berechtigt, da konnte man nicht viel falsch machen. Aber für So1155-CPUs gilt imho das gleiche, wie für die Core2: Die neuen CPUs unterscheiden sich in ihrer Interaktion mit dem Mainboard unter Volllast in genau gar nichts. Beim Core2 hat Intel wenigstens das Sockelformat beibehalten, so dass die neuen Mainboards zu alten CPUs kompatibel waren, aber einen Core2 einfach bei fixer Spannung auf einem alten Board laufen zu lassen, dass wurde grundlos unterbunden. Beim So1155 gibt es nicht mal die einseitige Abwärtskompatibilität, dabei gilt auch hier: Der afaik einzige Unterschied liegt im Stromsparmechanismus, weil der L3 jetzt unabhängig von Speichercontroller und Kernen geregelt werden muss. Verzichtet man gänzlich auf Regelungen, sollte er laufen. Alte CPUs auf neuer Plattform sowieso.Aber genau wie beim schnellen streichen alter So775-CPUs aus der Unterstützungsliste der Chipsätze (der P45 unterstützt laut Intel afaik nicht mal die letzten Pentium D Generation, dabei ist er technisch bis zum kleinsten 775er Prescott kompatibel) gilt wohl auch hier:
Wieso Support und Testing verkomplizieren, wenn der Kunde doch einfach was neues kaufen könnte?