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Intel Z590 & Co: Sockel 1200 Generation 2 für Rocket Lake analysiert

PCGH-Redaktion

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Intels Core-i-11000-Prozessoren sind nicht nur im Inneren eine Neuentwicklung, sondern verlangen auch nach angepassten Mainboards. Wir haben uns Z590, H570, B560 und H510 näher angeschaut und mit den Vorgängern verglichen.

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tigra456

Software-Overclocker(in)
Hatte jetzt eher den Eindruck dass Z590 mit B550 konkurriert. Habe da aber lediglich auf die Pcie 4.0 Lanes geschaut und die GPU / M.2 Anbindung...

Aber ja im Detail betrachtet...
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich schreib doch keine 15.000 Zeichen, um NICHT ins Detail zu gucken. ^^

Z590 ist nicht ganz auf X570-Niveau, dafür fehlen einfach die 4.0-Lanes am I/O-Hub.
Aber solange die meisten Anwender nur PCI-E-4.0-Hardware für 16, maximal 20 Lanes haben, ist das egal. Und wenn in einigen Jahren eine neue 4.0-SSD die jetzige auf den Platz als Zweitlaufwerk abschiebt, sind knapp 4 GB/s für diesen Einsatz auch kein K.O-Kriterium. Für ×4-Controller-Nachrüstungen ist mehr Transferrate zwar immer eine nette Sicherheit, aber ich persönlich würde aktuell sogar USB 3.2 gegenüber mehr 4.0-Lanes vorziehen (kann man via Zusatz-Controller natürlich auch bei AMD haben), denn einen schnellen externen Massenspeicher will man garantiert irgendwann einmal benutzen und dann eben nicht als Zweitgerät, dass sich auch mal Zeit lassen darf. Genial wäre es, wenn die Mainboard-Hersteller einfach das DMI-Interface bei ×4 belassen und die frei werdenden CPU-Ressourcen in einen zweiten 4.0-×4-Steckplatz (egal ob M.2 oder Slot) investieren könnten.

Das wäre genau das Maß an 4.0, was aktuell im High-End-Bereich sinnvoll ist, während der X570 seiner Zeit einfach ein Stück voraus und schlichtweg auch teurer ist. Für 220 Euro bekommt man ein Z590 Extreme mit ALC1220 (+Kopfhöhrerverstärker) und Spannungswandlertemperaturen von unter 50 °C unter PCGH-Testbedingungen (siehe PCGH 05/2021 ab 7.4. ;-)), für dieses Niveau zahlt man im Sockel AM4 180 bis 200 Euro als B550 (dann mit deutlich weniger Schnittstellen und kein bißchen extra 4.0) oder 250 bis 300 Euro als X570. AMD hat einfach zu wenige I/O-Hubs für ein zu großes Portfolio. Den auf 3.0-beschnittenen A520 kann man vergessen und somit sollen B550 und X570 den gesamten Bereich von Einsteiger bis Enthusiast-16-Kerner abdecken. Dabei liefern X570-Mainboards eine saubere Enthusiast-Vorstellung in der >300-Klasse ab (Updates mit 2,5G-LAN, USB 3.2 und passiver Kühlung wären aber nach 1,5 Jahren mal angebracht) und der B550 passt wie die Faust aufs Auge in der oberen Mittel-/unteren Oberklasse zwischen 130 und 170 Euro. Aber es fehlt ein echtes Einsteigermodell als Nachfolge des B450 (hat Intel auch nicht wirklich) und saubere Oberklasse-/High-End-Angebote bei 200 bis 300 Euro. Da ballert Intel mit Z590, H570 und (knapp) B560 ordentlich soviel rein, dass quasi zwangsläufig ein paar Volltreffer dabei sind.
 

tigra456

Software-Overclocker(in)
Ja okay.... danke für Deine ausführliche Erläuterung.

Hab nicht ins Detail geschaut weil ich zu 95% eh nur bei Z Boards zuschlage.
;-)
 
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