Nein. Der 6700K war sogar bei Taktgleichheit, also DDR3-2133 gegen DDR4-2133 war letzterer sehr oft schneller und nie langsamer (siehe Mainboard-Test in 11/15 und RAM-Test in 12/15). Innerhalb der Spezifikationen, also DDR3-1600 gegen DDR4-2133 war der Unterschied sogar deutlich fühlbar. Das gleiche gilt, wenn man OC-DDR3 mit OC-DDR4 vergleicht, der zum Skylake-Launch schon problemlos mit -3200 lief.
Aber das kann man, wie gesagt, nicht 1:1 auf DDR4 vs. DDR5 übertragen, da sich diesmal auch etwas bei der Ansteuerung ändert und weil man DDR4 problemlos bis -4400 zu bezahlbaren Preisen bekommt, während selbst DDR5-4800 mehr als das Doppelte kostet. Eine Verdoppelung der spezifizierten "alt-DDR"-Taktfrequenz, kostete beim Skylake-Launch enthusiastische 100 Prozent Aufpreis (DDR3-1600 2× 8 GiB 95 Euro => DDR4-3200 4× GiB 180 Euro). Heute ausgehend von spezifizierten DDR4-3200 (2× 16 GiB 110 Euro) sind +100 Prozent Takt überhaupt nicht lieferbar, bei den meisten Herstellern nicht einmal vorgestellt. Bereits für +60 Prozent Takt (die wegen höherer Latenzen selbst im Best Case maximal +50 Prozent Leistung bringen können und das auch nicht überall) werden astronmische 170 Prozent Aufpreis fällig.