Intel: CEO gibt Vorgängern die Schuld für Produktionsprobleme

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In einem Interview mit Axios erklärte Intels CEO Pat Gelsinger, dass seine Vorgänger im Unternehmen verantwortlich für die Misere seien, in der Intel gerade steckt. Das soll vor allem damit zusammen hängen, dass viele ehemalige CEOs gelernte Manager waren, die von der Unternehmensphilosophie abgerückt sein sollen.

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"die von der Unternehmensphilosophie abgerückt sein sollen"
Auch lügen, betrügen und mit illegalen Mitteln ausstechen? Vielleicht kannten Sie einfach die rechtlichen Rahmen ;)


Das die Leistung vorangegangene Leistung nicht gut war, ist natürlich offensichtlich. 5 Jahre eine Arch ist schon... extrem mutig.
 
Den Pathos mal beiseite geschoben: Intel produziert nach wie vor hervorragende, leistungsstarke Chips. AMD hat einfach zwischendurch extrem aufgeholt und die "Krone" übernommen. Ergo stellen beide Unternehmen derzeit hochpotente Chips her.

Wir als Enthusiasten freuen uns über einstellige Prozente bei den Leistungsunterschieden, aber der Otto-Normal-Verbraucher merkt nicht im Geringsten, ob er AMD, Intel, ARM oder Apple drin hat.
 
"die von der Unternehmensphilosophie abgerückt sein sollen"
Auch lügen, betrügen und mit illegalen Mitteln ausstechen? Vielleicht kannten Sie einfach die rechtlichen Rahmen ;)
Gehört wohl bei großen Unternehmen dazu, ja ;)
Fällt mir grad kaum eines ein, dass sich nicht irgendwie dadurch Vorteile verschafft hat. Oder durch Exklusivverträge.

Das die Leistung vorangegangene Leistung nicht gut war, ist natürlich offensichtlich. 5 Jahre eine Arch ist schon... extrem mutig.
Notgedrungen, was mich immer wundert ist, dass man 2015 nicht wusste, dass 10nm 2016 noch nicht ready ist, und auch nicht 2017, 2018, 2019... weil dann hätte man ja schon gegensteuern können. Irgendwie hat man immer geglaubt es geht eh bald weiter. Tjo 5 Jahre später war immer noch kein 10nm im Desktop.
Eigentlich ist aber eher erstaunlich, dass man 5 Jahre mit derselben Arch und ohne Prozessänderung mithalten konnte. Intels Vorsprung war dann doch sehr groß, aber dann hat man sich halt - gewollt oder nicht - schlafen gelegt.
Tick-Tock hätte ja genau das verhindern sollen...
So oder so: wie schon 2000, als der P4 eigentlich hinter den Erwartungen zurück blieb ist genau das die Chance von AMD geworden
 
Den Pathos mal beiseite geschoben: Intel produziert nach wie vor hervorragende, leistungsstarke Chips. AMD hat einfach zwischendurch extrem aufgeholt und die "Krone" übernommen. Ergo stellen beide Unternehmen derzeit hochpotente Chips her.

Wir als Enthusiasten freuen uns über einstellige Prozente bei den Leistungsunterschieden, aber der Otto-Normal-Verbraucher merkt nicht im Geringsten, ob er AMD, Intel, ARM oder Apple drin hat.

Intel hat geschlafen, AMD konnte auch durch TSMC sehr gut aufholen. Ohne den 7nm Prozess stände der Ryzen nicht dort wo er jetzt ist.

Das Interessante an der Aufholjagt ist, dass beide jetzt scheinbar im Mobilsegment von Apple auf der ARM Spur überholt werden. Max. 512Bit Speicherinterface mit dem schnellsten verfügbaren DDR5 RAM, für eine 8+2 Kern CPU mit integrierter, leistungsstarker GPU. So sieht effiziente Technik nicht nur für Notebooks aus. Da bin ich wirklich auf echte Benchmarks gespannt.
 
"die von der Unternehmensphilosophie abgerückt sein sollen"
Auch lügen, betrügen und mit illegalen Mitteln ausstechen? Vielleicht kannten Sie einfach die rechtlichen Rahmen ;)


Das die Leistung vorangegangene Leistung nicht gut war, ist natürlich offensichtlich. 5 Jahre eine Arch ist schon... extrem mutig.
Hat AMD das nicht auch vor mit ZEN, die nur weiter verbessert wird?
 
Hat AMD das nicht auch vor mit ZEN, die nur weiter verbessert wird?
Ist das dein ernst?
Du willst hier suggerieren das ZEN1 zu ZEN2 zu ZEN3 die gleichen Architekturen sind?
Der Name ist ähnlich, die Architekturen komplett verschieden, bei Intel hat zwischen Sky Lake und Cannon Lake, weder etwas am Frontend, Backend, noch am Cache geändert., das ist bei ZEN1 - ZEN 3, völlig anders.
 
Er muss erstmal zeigen ob er einen Lisa Su Moment hervorrufen kann. Lisa ist ja wie Gelsinger aus dem Ingeneurs berreich für Chips
Vor allen dingen hat Lisa Su in Interviews, seit ihrem Amtsantritt niemals öffentlich nachgetreten, obwohl sie das schon seit 3 Jahren anhand von Fakten und Erfolgen, durchaus tuen könnte.
Mir sind Manager suspekt, die gegen ihre Vorgänger gleich öffentlich nachtreten, ohne das sie bis jetzt durchgehend irgend etwas vorzuweisen haben. Bis jetzt gibt es nur Power Point Folien und noch keine ausgerollten Produkte und offizielle Benchmarks. Insoweit schließt er sich da auch nur dem normalen Intel Verhalten an, erst einmal den Mund voll zunehmen, bevor man abgeliefert hat.
 
Bislang stellte Intel relativ kleine Chips her (3-5 Milliarden Transistoren) mit sehr schwachen Grafikeinheiten.

Seit dieser Woche strengt sich Apple an Marktdruck aufzubauen, der in Richtung wesentlich größere Chips mit wesentlich stärkeren Grafikeinheiten geht. Sollte der Markt das annehmen (und Apple ist bekannt für sowas), dann wird in allen Preissegmenten die Nachfrage nach Chips mit der Balance des Apple Chips steigen.

Intel braucht dann nicht nur Produkte mit viel CPU und wenig GPU, sondern Produkte mit viel GPU und nur so viel CPU wie nötig. Der Druck auf Intel wird hoch sein, denn AMD baut jetzt schon solche Chips für Sony und Microsoft, und könnten schneller zu Apple aufschließen als Intel die bislang auf 2-Chip-Lösungen aus Intel CPU und Nvidia/AMD GPU gesetzt haben.

Intel muss also nicht nur bei der Fertigungsgröße in Nanometern zu TSMC aufschließen, sondern auch lernen Chips mit viel größerer Grundfläche zu konstruieren. Oder das mit Fortschritten beim Multichipdesign ausgleichen. Keine leichte Aufgabe. Drücken wir Intel die Daumen, für die Kunden wäre es nicht gut, wenn TSMC ein zeitweises Fertigungsmonopol für High-End hätte.
 
Albern Smalltalk, seine Geltungsbedürftigkeit ist Ekelhaft.

Man redet über ehemalige Mitarbeiter, verstorbene etc nie schlecht.

Intel hat sich "als Erster im Business" ein Netzwerk aufgebaut und sich dort zementiert.

So dass man selbst schlechtere Produkte wie den Pentium 4 locker überstehen konnte.

Darin sehe ich keine große Leistung, sich als erster quasi eine Monopol Stellung aufzubauen.

Man wurde auch träge, es gab von Generation zu Generation nur 4 Kerne und 8t als maximal Ausbau im Mainstream.

Daran hätte Er bestimmt nix geändert ohne AMD als aufsteigenden Konkurrenten.

Den Er wäre nur auf den Zug aufgesprungen, und hätte die gemütlichen Umsätze mitgenommen.

Das was Lisa Su gemacht hat ist eine wahre Kunst. Was Tim Keller mit dem Ryzen erschaffen hat ist Kunst auf hohen Nivea.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allen dingen hat Lisa Su in Interviews, seit ihrem Amtsantritt niemals öffentlich nachgetreten, obwohl sie das schon seit 3 Jahren anhand von Fakten und Erfolgen, durchaus tuen könnte.
Mir sind Manager suspekt, die gegen ihre Vorgänger gleich öffentlich nachtreten, ohne das sie bis jetzt durchgehend irgend etwas vorzuweisen haben
Edit: Die Quelle gibt das gar nicht her.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aus der Quelle kommt es irgendwie anders bei mir an als im PCGH Artikel:

Gelsinger told me that the company had grown so successful that leaders wanted to move the strategy away from what had made Intel a chip juggernaut. Especially lacking, he said was the "maniacal" focus on manufacturing that had been a hallmark since Intel's founding.

Wenn man als CEO gefragt wird was man ändern wird, und wieso der Konzern in Probleme geraten ist, was soll man denn da sagen? Finde seine Antwort noch ziemlich neutral, der Konzern war sehr erfolgreich, die CEO's haben daraufhin die Strategie geändert, er wird es "wie vorher" machen.
 
Ist das dein ernst?
Du willst hier suggerieren das ZEN1 zu ZEN2 zu ZEN3 die gleichen Architekturen sind?
Der Name ist ähnlich, die Architekturen komplett verschieden, bei Intel hat zwischen Sky Lake und Cannon Lake, weder etwas am Frontend, Backend, noch am Cache geändert., das ist bei ZEN1 - ZEN 3, völlig anders.
War alles Skylake (Cannon Lake weiß ich nicht, wohl aber Comet Lake) das stimmt. Zen 1/2/3 sind aber natürlich aufeinander basierend
 
Wenn man als CEO gefragt wird was man ändern wird, und wieso der Konzern in Probleme geraten ist, was soll man denn da sagen? Finde seine Antwort noch ziemlich neutral, der Konzern war sehr erfolgreich, die CEO's haben daraufhin die Strategie geändert, er wird es "wie vorher" machen.
Stimmt, er hat gar keinen konkreten Vorgänger erwähnt.
 
Stimmt, dafür lässt er seine Presseabteilung nun all die Fehler nachholen welche die vorherigen Positionen nicht erfüllen konnte.

Die großen der Geschichte waren schon immer dafür bekannt Ihren Vorgängern die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Mit dieser Art geht das Unternehmen noch Pleite, - und verkleinerungen brauchen wir bei so wenig Konkurrenz gerade nicht.
 
Stimmt, dafür lässt er seine Presseabteilung nun all die Fehler nachholen welche die vorherigen Positionen nicht erfüllen konnte.

Die großen der Geschichte waren schon immer dafür bekannt Ihren Vorgängern die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Mit dieser Art geht das Unternehmen noch Pleite, - und verkleinerungen brauchen wir bei so wenig Konkurrenz gerade nicht.

Das steht so in der Quelle gar nicht drin. Die Clickbait-Headline der Quelle / auf PCGH finde ich nirgends, das ist nicht mal das komplette Interview sondern eine frei interpretierte Zusammenfassung des Autors. Die einzige Aussage dazu:

Gelsinger told me that the company had grown so successful that leaders wanted to move the strategy away from what had made Intel a chip juggernaut. Especially lacking, he said was the "maniacal" focus on manufacturing that had been a hallmark since Intel's founding.

Joah, wenn man sagt dass der Fokus des Unternehmens unter anderen CEOs woanders lag als auf dem Prozess, dann ist das heutzutage anscheinend schon "die Vorgänger schlecht machen".
 
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