Intel Atom - Netzwerkgeschwindigkeit

ForgottenRealm

Software-Overclocker(in)
Hi


Mich wurde mal interessieren, was ein Intel Atom 230 bzw 330 so durchs Netzwerk schieben kann.

Hat da jemand Erfahrungen mit ?

Wenns über 30 MB/s sind, würde sich aus einem Atom + passendes Gehäuse + Ram ein prima NAS Server bauen lassen ...
 
Naja also eigentlich sollte der Atom da relativ wenig begrenzen. Wenn du da eine Gigabit-Karte auf das Board steckst, dann sollte die auch ihre Leistung entfalten. Allerdings wird NAS mit dem Ding hart. 2 x SATA ist das höchste der Gefühle. Was soll das bitte für ein NAS werden?

Ich hab aktuell 6 x 1000 GB @ SW-Raid5. Das geht schon. Aber mit zwei Platten... aber musst du selbst wissen.

so far
 
IMHO hängt das nicht von der CPU ab, die muss da ja dabei nix berechnen oder so, die daten müssen auch nicht "durch die CPU". ^^ hängt eher mit der festplatte zusammen. die frage is nur, ob für den zweck, der dir vorschwebt, nicht ne LAN/multimedia-HD die simplere lösung ist. was genau hast du denn vor?
 
Soll für mehrere Kunden sein.

Wills allerdings erstmal ausloten, ob es sich überhaupt lohnt oder nicht.

6 Platten mit Raid ect. halte ich für relativ schwachsinnig, da hilft jede gute Batch-Datensicherung mehr.

Die Festplatte wird mit sicherheit nicht limitieren, solange es nicht über 80 MB/s geht, sondern viel eher der Chipsatz oder die Onboard (Gigabit) Netzwerkkarte.

Es sollen zwei Platten eingebaut werden, 1x 80GB SATA und 1x 1500GB SATA, wobei die erste nur für das System ist und auf der zweiten die Daten liegen.

Über USB werden dann weitere externe Festplatten als Datensicherung angeschlossen, welche der Kunde abends nach beendigung der Sicherung zwecks Datensicherheit im Falle eines Brandes oder Raubes, mit nach Hause nehmen kann.


Wichtig ist für mich daher nur die reine Übertragungsgeschwindigkeit, die die Netzwerkkarte - und da gibt es meines Wissens nach nicht wirklich viel Auswahl bei Atom Mainboards, daher bezog sich der Thread auf einen Intel Atom - auf Intel Atom Mainboards durchschnittlich erreicht.
 
Naja also eigentlich sollte der Atom da relativ wenig begrenzen. Wenn du da eine Gigabit-Karte auf das Board steckst, dann sollte die auch ihre Leistung entfalten. Allerdings wird NAS mit dem Ding hart. 2 x SATA ist das höchste der Gefühle. Was soll das bitte für ein NAS werden?

Ich hab aktuell 6 x 1000 GB @ SW-Raid5. Das geht schon. Aber mit zwei Platten... aber musst du selbst wissen.

so far

Man kann auch einfach einen PCI-RAID-Controller nachrüsten, der mehr als 2 Schnittstellen bereitstellt. Alternativ wäre auch ein PCIx-Controller möglich, sofern das Mainboard eine entsprechende Schnittstelle bietet. Es ist am Ende nur eine Frage des Geldbeutels.

IMHO hängt das nicht von der CPU ab, die muss da ja dabei nix berechnen oder so, die daten müssen auch nicht "durch die CPU". ^^ hängt eher mit der festplatte zusammen. die frage is nur, ob für den zweck, der dir vorschwebt, nicht ne LAN/multimedia-HD die simplere lösung ist. was genau hast du denn vor?

Natürlich wird ein Teil der CPU beansprucht. Die preiswerten Onboardcontroller sind doch fast alle nur Fakeraids. Native RAIDs via Controller mit eigenem "Prozessor" (RISC) entlasten die CPU erst vollends.

Zum Thema selber: Ein NAS auf Atombasis ist nur begrenz sinnvoll. Wenn man damit liebäugelt macht es nur Sinn, wenn das NAS auch andere Aufgaben übernimmt - Serverrollen z.B.. In der Summe ist die Anschaffung nämlich nicht ohne, da auch ein NT, Gehäuse, ... benötigt wird. Gute NAS-Systeme von z.B. Qnap nutzen aber mittlerweile auch Atom-CPUs als Basis. Das sind aber professionellere Versionen, die u.a. auch Serverdienste bereitstellen und entsprechend zu Buche schlagen.

Kurzum: Ein "fertiges" NAS ist bei deiner konkreten Idee sicher die bessere Lösung. Es sei denn, du stellst besondere Anforderungen an den Funktionsumfang.

forgottenrealms schrieb:
Die Festplatte wird mit sicherheit nicht limitieren, solange es nicht über 80 MB/s geht, sondern viel eher der Chipsatz oder die Onboard (Gigabit) Netzwerkkarte.

Es sollen zwei Platten eingebaut werden, 1x 80GB SATA und 1x 1500GB SATA, wobei die erste nur für das System ist und auf der zweiten die Daten liegen.Über USB werden dann weitere externe Festplatten als Datensicherung angeschlossen, welche der Kunde abends nach beendigung der Sicherung zwecks Datensicherheit im Falle eines Brandes oder Raubes, mit nach Hause nehmen kann.
Wichtig ist für mich daher nur die reine Übertragungsgeschwindigkeit, die die Netzwerkkarte - und da gibt es meines Wissens nach nicht wirklich viel Auswahl bei Atom Mainboards, daher bezog sich der Thread auf einen Intel Atom - auf Intel Atom Mainboards durchschnittlich erreicht.

Wieso speichert / speichern der Kunde / die Kunden die Daten nicht gleich auf einem NAS mit RAID-Funktionalität? Dann wäre das zeitraubende Kopieren von A nach B nicht notwendig. Außerdem ist USB nicht gerade flink.

Eventuell gibt dir das einen ersten Eindruck aus der "synthetischen Praxis".
Atom 270 vs VIA CN700.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Preislich würde ich bei einem Atom NAS mit 1 GB Ram und 2 Festplatten zu 80 und 1500 GB auf etwa 200€ kommen, wobei bei 300€ noch 2 1000 GB USB Platten drin sind.

Ich kenne kein wirklich schnelles (> 30MB/s) NAS, welches auch nur annähernd in der Preisklasse ist und es zudem ermöglicht, dass der Kunde die Daten abends zur Sicherheit mit nach Hause nehmen kann. Sicher mag es auch NAS geben, bei denen man die Festplatten via HotPlug entfernen kann, allerdings sind diese im Notfall nur mit speziellen Tools umständlich zu lesen, da die Festplatten idr. im EXT3 Format formatiert sind.

Bei externen Festplatten ist dies nicht der Fall, da diese in NTFS formatiert werden können und somit von jedem PC ArbeitsPC im Notfall zu lesen sind.

RAID interessiert schlicht und einfach nicht, weil wir ein eigenes Sicherungsprogramm einsetzen, welches geänderte Daten in vordefinierten Abständen inkrementel Sichert und dafür reicht auch USB mit etwa 30-40 MB/s vollkommen aus.


Es interessiert mich nach wie vor, wie es mit der Netzwerkgeschwindigkeit aussieht :)
 
Dann klicke einfach auf den von mir geposteten Link und du wirst einen groben Einblick haben. Der wird dich aber auch nicht unbedingt entzücken, da er die 30MB/s ebenfalls nicht packt. Nada. Abhilfe könnte eventuell eine separate Gigabit-NIC schaffen . :-)

Deine Finanzkalkulation verstehe ich allerdings nicht so ganz... Oder kaufst du nach EK-Preisen?

forgottenrealm schrieb:
RAID interessiert schlicht und einfach nicht, weil wir ein eigenes Sicherungsprogramm einsetzen, welches geänderte Daten in vordefinierten Abständen inkrementel Sichert und dafür reicht auch USB mit etwa 30-40 MB/s vollkommen aus.

Dafür sind RAID-Systeme ausfallsicher. Wenn die USB-Platte des Kunden ausfällt, nützt auch die NTFS-Formatierung nichts. :-)
 
Den Link hatte ich nicht gesehen :) Danke dafür, sehr interessant.

Bei den angegebenen Daten läufts einem ja kalt den Rücken runter ... 7,5 MB/S sind echt Steinzeit.

Ja ich gehe nach EK Preisen, wobei je nach Händler auch recht gute VK Preise gelistet sind.

Atom 230 60€
Passendes Gehäuse mit 2x 3,5 Zoll 50€
1x 1024 MB Ram 15
80 GB SATA HDD 30€
1000 GB SATA HDD 75€ (die om Vorfeld genannte 1500 GB war ein Fehler, bezog sich alles auf 1000 GB Modelle)

Macht exklusive Porto etwa 225€.


Aber da der Atom was Netzwerk angeht, absolut durchfällt, werde ich als nächstes einen Celeron 430 mit passendem Mainboard in betracht ziehen.

Preislich wird das wohl ca. 30-40€ mehr kosten, als der Atom, wobei man da die Datensicherung noch durch IcyBox SATA HotSwap Rahmen optimieren könnte.
 
Natürlich wird ein Teil der CPU beansprucht. Die preiswerten Onboardcontroller sind doch fast alle nur Fakeraids. Native RAIDs via Controller mit eigenem "Prozessor" (RISC) entlasten die CPU erst vollends.
klar, bei mehreren HDDs / RAID - deswegen fragte ich ja, was GENAU er vorhat. wenn es doch kein echtes NAS gewesen wäre, sondern nur einer art HTPC-server für zu hause sein soll, wo gar kein RAID benutzt wird, dann sollte die CPU IMHO keine rolle spielen. die 60-80MB/s, die eine normale HDD bringt, müßten doch kein problem sein.

aber nun is ja klar, dass er mehr braucht ;)
 
Aber da der Atom was Netzwerk angeht, absolut durchfällt, werde ich als nächstes einen Celeron 430 mit passendem Mainboard in betracht ziehen.

Das ein Atom beim Netzwerkdurchsatz absolut durchfällt, kann man so pauschal nicht sagen.
Im GB-NAS-Test der aktuellen c't schlägt sich das Gerät auf Atom-N270-Basis recht wacker. Bis zu 87 MB/s beim Lesen und 51 MB/s Schreibdurchsatz. Okay, nicht superberauschend, aber so übel auch wieder nicht. Auf jeden Fall besser als beim oben verlinkten Test. Am Prozessor als solchem liegt es also nicht, das der Test so lahm ausfällt. Allerdings gabs beim c't-Test eine Prozessorauslastung von 100%. ;)
 
Den oben verlinkten Datendurchsatz bezweifle ich auch mal, da selbst die alten P2/P3 Boards da mehr zu bieten hatte und da musste die Daten noch ueber den kompletten (PCI-)Bus laufen. Ist beim Atom der Chip nicht direkt angeschlossen? Leider finde ich per Google auch keinen vernuenftigen Test...
 
Da ich selbst einen Atom hatte, kann ich nur sagen, das mich das 100mBit LAN sehr gestört hat. Mit einer nachgerüsteten Gigabit LAN PCI Karte war es durchaus angenehmer.

Die CPU wurde gar nicht beansprucht und der RAM hat auch eine sehr untergeordnete Rolle gespielt.

Da ich leider das System nicht mehr habe, kann ich dir leider keine genauen Übertragungsraten nennen :(
 
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