Intel Arc Alchemist: Leak sieht Karte auf Niveau der RTX 3070 Ti

Das Kriterium "Konkurrenzfähigkeit eines Produktes" hängt mindestens von zwei Faktoren ab: Produktleistung und Preis.
Schreib ich ja 1:1 genauso

Darüber hinaus machte die Aussage grundlegend keinen Sinn, denn andernfalls hat auch AMD in den letzten Jahren niemals mit nVidia konkurriert, was natürlich völliger Unsinn ist. Selbstredend hat AMD in den Marktsegmenten, in denen die Produkte angeboten haben, mit nVidia konkurriert und Intel wird hier absehbar in seinem ersten Wurf in exakt die gleiche Kerbe wie AMD schlagen und viel Leistung für einen attraktiven Preis in ausgewählten Segmenten anbieten (müssen). Also warum sollte das, was zumindest für den "Klassenerhalt" bei AMD etliche Jahre lang reichen musste, nicht auch für Intels Eintritt ausreichend sein?
Zu AMD hab ich nix gesagt, weil ich die einfach nicht derart durchgerechnet habe. Die Antwort auf deine Frage lautet Anspruchsdenken. Intel hat das EXTREM und jenseits von dem was AMD an den Tag legt. Man könnte sagen AMD ist bescheiden, setzt sich hin und versucht abzuliefern. Intel hat den Anspruch Marktleader zu sein und wenn das nicht hinhaut, dann wieder weg damit, vgl. den Verkauf ihrer NAND Fab an Hynix. Das hätten die nicht finanziell machen müssen. Die hätten wie AMD einfach weiterarbeiten können. Macht Intel aber nicht, Anspruch nicht erfüllt und weg damit. Zwischen 2009 und 2022 (14 Jahre) hat Intel 12 CPU Generationen rausgehauen. Intel hat das mal Tick/Tock genannt und Intels GPU Fahrplan sieht ganz danach aus.


Wenn Intel also den richtigen Preis trifft, können die sehrwohl konkurrenzfähig auftreten
Einmal mehr, ich schreibe ja "Achtungserfolge deren Beliebtheit stark von Verfügbarkeit und Preis abhängen"

bzw. genaugenommen könnten die gar noch deutlich konkurrenzfähiger als AMD auftreten aufgrund ihrer weitaus größeren Ressourcen, da sie das Projekt bspw. in den Anfängen querfinanzieren könnten zwecks optimalem Markteinstieg und dafür auf eine nennenswerte Marge verzichten könnten. Aber aktuell weiß man es einfach nicht ... insofern, besser abwarten, bis tatsächlich bewertbare Fakten oder zumindest erhärtete Gerüchte auf dem Tisch liegen anstatt wild drauflos zu spekulieren. ;-)
FAKT: Nvidia spricht gegenüber seinen Investoren wie viel Geld sie in TSMC 5nm reinpumpen aktuell. Intel hat die 5nm Bestellung schon abgehakt, die sprechen aktuell davon was sie in TSMC 3nm investieren.
Intel hat wie Apple den sog. Erstabnehmeranspruch, die wollen zuerst auf einem FAB produzieren. AMD und Nvidia gehören normalerweise immer erst zur zweiten Welle. Neuer Prozess, höhere Fehlerrate, da sind Smartphoen Chips wesentlich attraktiver, preiseffizienter und das Produkt auch gnadenlos überteuert, dass man die Kohle hat bei TSMC Vorrang zu haben.


**) Mal ganz abgesehen davon, dass man bspw. zum Thema Raytracing-Leistung noch gar nichts weiß. Die könnte bspw. auf dem Niveau von AMD liegen oder gar noch leicht schlechter sein, könnte aber auch besser sein und sich eher in Richtung nVidia orientieren ... noch ein Grund mehr abzuwarten, bevor man hier eine behelfsmäßige Bewertung versucht, die eher einem Münzwurf gleichkommt ...
Ich beziehe mich stets auf den aktuellen PCGH Leistungsindex, der kommt ohne Raytracing aus. RTX und DLSS sind ergo in meiner Argumentation kein Faktor. Klar, Nvidia hat da noch einen Heimvorteil mit RTX und DLSS, dem werden AMD und Intel noch 1-2 Jahre hinterherrennen auf die eine oder andere Weise. Also, Architektur-Upgrade, Treiber, Breite der Spieleunterstützung, etc. AUch wenn das für Gamer als Ewigkeit erscheint, in Sachen Produktentwicklung ist das verdammt wenig. Wir haben jetzt gerade mal 2 Jahre Covid. Das ist der Zeitraum in dem Intel mit Architekturfortschritten und aktueller TSMC Fertigung zu Nvidia aufschließen will.

Wie gesagt, das ist extremes Anspruchsdenken.
 
Die Schätzung, das man von 512EU@225W auf 128EU@75W einfach so nur Faktor 1/3 nehmen kann, ist sehr optimistisch, weil:
von den 75W gehen maximal 50W an die Shader und somit schon >25W an Cache+Memorycontroller+Vram + Lüfter
und net zu vergessen Spawaverluste.

Die 0,3fache Perf. würde nur eintreffen, wenn die größere 225W-Graka schon weit über Sweetspot taktet und die Kleine mit 100MHz weniger schon sehr viel effizienter sein kann.

btw.
Das bei NV der Treiber die Shader net in jedem Fall auslasten kann, ist ein ganz anderes Problem.
(kann aber einem Käufer der 3080-12 oder 3080Ti nur Recht sein, wie wenig Abstand zur 3090 bei gleichen W ist)

Und weils gerade zur kleinen Arc passen tät: mal ein paar Vgl. mit der RX6500xt vs RX590 und 1650S
(da muss Intel erst mal rankommen; nur vernünftige Game-Settings, wo der Vram ausreicht sind der Schlüssel)
 

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Wenns auch nur annähernd so hart wird wie beim letzten Mal (2000) so gefühlte -40 bis -60%.
Also praktisch "Bitcoin-feeling" der letzten 3 Monate ;)
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@Topic

Wenn Intel zwischen 3060/3070 aufschlägt und Feature-/Treibertechnisch nicht danebenhaut, werden sie ihre Abnehmer finden, auch in Komplett-PC Angeboten. Da Intel als Synonym für Prozessoren dem Normaluser schon lange bekannt ist, können sie auch das CPU/GPU Produktmarketing strategisch nutzen, um die Karten zusammen in den Markt zu drücken.
 
zu Rollora ergänzend:

W11 = ne Danke!

Webcam als Systemvorraussetzung, wo man normalerweise nen richterlichen Beschluss für die Überwachung
in nem Rechtstaat braucht!?
 
Jedoch habe ich hier G-Sync Monitore, die würde ich dann wohl austauschen müssen mit FreeSync Modellen (falls intel arc das überhaupt unterstützt)
Es wäre schön ziemlich dämlich von Intel wenn sie beides nicht unterstützen würden.

Wenn ich diese Grafikkarten verkaufen möchte, kann ich als neuer Grafikkarten Hersteller nicht erwarten das sich die Kunden extra neue Monitore dafür kaufen.

Ich würde es jedenfalls nicht tun.
 
Bis RDNA war Nvidia immer klar vorne was das ausnutzen theoretischer Rechenleistung an ging. Auch weil man sich früher auf reine Gaming Karten konzentriert hat. Nun kommt von den Vega Machern ein Chip, welcher auch Compute abdecken soll, der in der Rohleistung "nur" gleichzieht? Da würde ich mal mindestens die damaligen 30-35% Rückstand in effektiver Leistung einplanen.
 
Wenn die auch nur bei TSMC fertigen ist das alles Wumpe !
Wieso zum Teufel fertigt ein Intel nicht in eigenen FABS, das könnte was bringen aber wenn alle TSMC und oder Samsung voll Spammen bringt das null Koma gar nix !

Weil die in den eigenen Fabs noch immer nur 14nm auf Masse produzieren können. Hier und da produziert Intel auch in 10nm (was in etwa gleich wie TSMCs 7nm ist) aber der Yield ist da noch immer nicht wo er sein sollte und die konzentrieren sich afaik jetzt auf 4nm (als Verglecih müsste man TSMCs 3nm hernehmen). Intel hat also noch weniger Kapazitäten als TSMC.

Auch weiß ich nicht in wie weit der aktuelle Mangel an den Produktionskapazitäten hängt. TSMC sagt von sich selbst das sie von der Produktion nicht im Rückstand sind und es an anderen Herstellern liegt die ihre Produktion noch immer nicht wieder auf 100% hochgefahren haben. Hinzu kommt das der Warentransport durch Omikron sehr stark gestört ist. Man geht davon aus das 40-60% der Waren in Häfen stecken und auf Freigabe warten. Alleine an der Westküste der USA warten wohl über 200 Containerschiffe aus China auf Abfertigung.
 
Ich glaube auch kaum das die einen neuen Standard deswegen einführen werden.
Eher unterstützen sie bestehende.
Intel hat vor langer Zeit schon angekündigt, dass ihre GPUs Adaptive Sync unterstützen sollen.
Es gibt sogar schon eine Internetseite zu dem Thema (aktuell nur für iGPUs).

W11 = ne Danke!

Webcam als Systemvorraussetzung,
Wat? :ugly:
 
Wenn die auch nur bei TSMC fertigen ist das alles Wumpe !
Wieso zum Teufel fertigt ein Intel nicht in eigenen FABS, das könnte was bringen aber wenn alle TSMC und oder Samsung voll Spammen bringt das null Koma gar nix !
Das ist prinzipiell auch meine Meinung, aber zuerst einmal müssen wir hoffen, dass es 3 Hersteller gibt. Wenn Das Volumen groß genug ist, wird Intel in den eigenen Fabs fertigen wollen, dann ist der Kostenvorteil größer. Also werden sie sich zuerst mal etablieren müssen.
 
@4thVariety: "Anspruchsdenken": Ich glaube du verkennst hier vollkommen AMDs Marktanspruch sowie deren Ziele. Selbsredend wollen die an die Spitze *) und btw., die sind eine Aktiengesellschaft (noch dazu eine, die keine Dividende zahlt) ... nichts anderes erwarten die Investoren von denen (und ebenso etliche Forenuser hier auch, jedoch vielfach eher aus weniger rationalen Gründen ;-))
Etwas wie "Bescheidenheit" suchst du bei AMD ebenso vergebens wie bei nVidia oder Intel. AMD kann im GPU-Sektor derzeit nur einfach nicht mehr abliefern, schlicht weil sie Ressourcenbeschränkt sind, in nahezu jeder Hinsicht, personell, finanziell, fertigungstechnisch und verglichen mit nVidia möglichweise auch KnowHow-technisch (bei Raytracing per se, ebenso wie bei ML). Letzteres wird man vermutlich aber erst im nächsten Jahr richtig bewerten können, wenn vielleicht alle Hersteller auf einem vergleichbaren oder zumindest nahe beieinanderliegenden Node fertigen lassen und man direkt die Mikroarchitekturen gegeneinander vergleichen kann.
Und entsprechend kann sich AMD auch schlicht so manche Äußerung einfach nicht leisten und deren Marketingabteilung muss so einges anders formulieren, den so manch' markige Aussage würde man einer Firma wie AMD mit deren aktueller Marktposition schlicht nicht abnehmen ... aber Bescheidenheit, nein, da verstehst du schlicht die Arbeitsweise der Kommunikations- und Marketingabteilungen nicht.

*) Nichts anderes kommunizieren sie auch mit Nachdruck Investoren gegenüber, so wie sie schon bspw. im März 2020 unmissverständlich erklärten ihr Gross Margin noch signifikatn weiter steigern zu wollen über die Jahre.
Und btw ... du glaubst hoffentlich nicht, dass hier TSMC bei unterstützt, indem die netterweise für AMD den Wafer-Preis reduzieren ;-) ... eher im Gegenteil, TSMC hat in den letzten 15 Monaten bereits zwei Mal die Preise für alle Kunden erhöht, schlicht weil sie es sich leisten können, da nahezu jeder bei denen Kapazitäten buchen will.


Und btw., dass man Projekte neu ausgerichtet, ausgesetzt oder gar gänzlich einstellt ist vollkommen normal und gehört zum Tagessgeschäft. Tatsächlich ist die Zahl solcher Projekte bei allen großen Firmen noch wesentlich höher als das, was man gemeinhin als Außenstehender mitbekommt. Auch ein Riese wie Intel verfügt nur über endliche Ressourcen und muss demnach weiterhin priorisieren und sich auf das konzentrieren, was sie wirtschaftliche für das Sinnvollste erachtet und offensichtlich gelingt ihnen das bereits seit vielen Jahren außerordentlich gut.
Bezüglich dem "Tick/Tock der Xe-GPUs" ist das nicht mehr als Spekulatius deinerseits und ich bin mir nicht mal sicher ob du verstehst was genau (das CPU-)"Tick/Tock" war, denn das hat mit schlichtem "X CPUs in Y Jahren" nichts zu tun. In erster Linie geht es hier für Intel im GPU-Markt darum schnelle Marktanteilgewinne zu realisieren und so etwas kann man nicht mal ebene "über Nacht" mit nur einer Hardware-Generation erreichen und dementsprechend muss man hier in der Anfangsphase ein paar schneller aufeinanderfolgende Schritte machen. Abgesehen davon in diesem konkreten Fall per se eine vollkommen vorhersagbare Strategie, da Intel zweifellso nicht "unmittelbar" vor dem NextGen-Update der Konkurrenz mit seiner Erstlingshardware in den Markt kommt, die dann "zeitnah" veraltet sein wird, um dann erst in 2 oder gar 3 Jahren mit dem nächsten Produktupdate aufzuwarten. ;-)

"Achtungserfolge": Da es sich hier gerade erst mal um deren Markteintritt handelt und bei dem, was man bisher erkennen kann und wiederholt über diverse Quellen hört, dürfte das relativ gesehen schon vermutlich deutlich über etwas wie einen einfachen "Achtungserfolg" hinaus gehen. nVidia macht sich nicht umsonst Gedanken um ihre Absatzzahlen im mobilen und unteren Segment (und AMD wird es selbstredend nicht anders gehen, auch wenn die relativ gesehen weniger betroffen sind, weil die einen deutlich kleineren Marktanteil haben), denn Intel hat hier mit seinem großen Absatzmarkt, seinen Kapazitäten und den großen OEMs beträchtliche Möglichkeiten. Ob das nur Achtungserfolge werden, wird man erst sehen können, wenn die Karten im Markt sind und man deren Preise kennt und Verfügbarkeit abschätzen kann und da es gerade erst mal ihr Markteintritt ist, müssten die Mengen für einen derartigen Begriff schon beträchtlich klein sein. Ich würde hier mal vermuten, dass das durchaus schon ein wenig mehr als nur ein "Achtungserfolg" werden wird, wenn man mal Ende 2022 Bilanz ziehet. So zumindest markttechnisch, denn Intel selbst erklärte bereits, dass der Eintritt und das Gewinnen erster Marktanteile Geld kosten wird und so wird man in den ersten Iterationen keine hohnen Margen mit den Produkten einfahren können.

Bezüglich dem vermeintlichen "FAKT" scheinen dir die Selbigen anscheinend nicht bekannt zu sein. Intel hat und nutzt auch schon längst bei TSMC Nodes mit 7nm und 5nm. Die erwähnten 3nm sind nur deren neueste und von besonderer medialer Aufmerksamkeit begleitete Zubuchung, da bisher ausschließlich Apple in der Lage war sich derartige Investitionen zu leisten. Jetzt gehört Intel, neben Apple, zu den ersten Nutzern des N3, wobei das bei Intel aber viel mehr ein "Wollen" als ein "Können" ist, da sie die finanziellen Mittel dafür schon immer hatten, nur ihre Kern-Produktion bisher nicht auslagern wollten. Mit TSMC hat man anscheinend nun einen Kompromiss schließen können, der den Schutz der eigenen IP dennoch sicherstellen wird, denn TSMC wird nur für Intel zwei eigenen Werke in der GigaFab 12 zur Verfügung stellen.

"PCGH, Index und kein Raytracing": Das spielt keine Rolle, denn die PCGH misst ja auch durchaus die Raytracingleistung aber viel wesentlicher ist, dass ein Teil des Marktes selbstredend sehr genau auf dieses Feature schauen wird, das sich nun jenseits jeden Zweifels durchsetzt und die nächsten Jahre der GPU- und Grafik-Entwicklung dominieren wird und entsprechend wird so mancher vermutlich diesem Feature auch eine besondere Gewichtung beimessen, insbesondere, wenn man eher plant längerfristig auf der getätigten Investition zu spielen.
Es wird auf jeden Fall interessant zu beobachten sein, wie Alchemist hier abschneiden wird. Darüber hinaus erklärte David Blythe zu Xe bereits, da die hier wie nVidia auch dedizierte RT-HW-Funktionseinheiten verwenden, dass diese bei Bedarf auch noch in anderem Verhältnis mit den Xe-Cores (vormals EUs) kombinierbar sind, d. h. wenn es Intel für notwendig erachten sollte, könnte bereits die NextGen Battlemage RT-technisch noch einmal signifikant zulegen, weil sie hier ein flexibles Design haben.
In der gleichen Art darf man aber ebenso gespannt sein, was bspw. der Marktführer nVidia RT-technisch mit seiner NextGen abliefern wird. Bleibt hier alles durchsatztechnisch unverändert und die Mehrleistung kommt lediglich durch den Skalierungsfaktor zustande, da man deutlich mehr CUDA-Cores anbieten wird oder gibt es auch noch nennenswerte Weiterentwicklungen beim Raytracing selbst? Bei fehlendem Marktdruck durch die Konkurrenz könnte ich mir vorstellen, dass es nVidia schlicht bei den bestehenden RT Cores v2 belässt (auch wenn die Marketingabteilung denen möglicherweise dennoch einen neuen Namen verpassen wird).

Darüber hinaus ist aber auch die Frage, was du mit "zu nVidia aufschließen" meinst, denn ganz offensichtlich wird Intel vorerst nicht mit nVidia's komplettem Produktportfolio konkurrieren. Und das Aufschließen an sich ist letzten Endes eine P/L-Frage in der Gesamtbetrachtung, denn auf architektonischer Ebene kann man das nicht direkt vergleichen, bspw. a la 1 CU ~ 1 CUDA-Core ~ 1 EU, denn alle drei Hersteller verfolgen hier unterschiedliche Entwickungsansätze und so kann es durchaus sein, dass der eine Hersteller für die gleiche resultierende Endleistung mehr oder weniger Kerne/ALUs als der andere benötigen wird. Die Frage wir schlussendlich sein wie das Ganze sich über den gesamten, jeweiligen Chip vergleichen lässt, so bzgl. Fps, TFlops, Watt und zu welchem Preispunkt es das jeweilige Produkt geben wird und ob dieser Preis konkurrenzfähig i. V. z. den Konkurrenzprodukten ist. Insgesamt durchaus eine spannende Angelegenheit ... (Nur unschön, dass die aktuelle Marktlage hier die Beobachtungsmöglichkeiten etwas verzerrt.)


@RX480: Im Augenblick sind die meisten "Schätzungen" problematisch, da man bisher noch kein Xe-HPG-Produkt (erst recht keine dedizierte PCIe-Karte) als finales Produkt vermessen konnte.
Das einzige, wovon man gesichert ausgehen kann ist, dass Intel bspw. keinen RTX 3060-Konkurrenten mit dem Preis einer RTX 3070 auf den Markt bringen wird. ;-)

*) Darüber hinaus wird es nochmals problematischer, wenn man den Befürchtungen (oder eher Prophezeiungen ;-)) so mancher Forenuser folgt und miserable Treiber voraussetzt, denn in dem Fall könnten die in absehbarer Zeit optimiert/gefixt sein und die effektive Leistung der Hardware nachträglich noch einmal steigern, sodass man in einigen Monaten nach dem Launch ggf. noch einmal neu bewerten müsste.


@Bluebird: "Alles Wumpe!" - Nein, ein Irrglaube. Wenn akt. bspw. 7 % aller TSMC-Wafer für Consumer-GPUs verwendet werden und sich der Anteil durch Intel auf bspw. 9 % steigert, ist das auf jeden Fall ein signifikanter Zugewinn. Es hätten ja auch andere Hersteller die TSMC-Kapazitäten kaufen können und diese bspw. für ARM-Server-CPUs, AI-Chips oder FPGAs verwenden können und es würde bei dem 7 %-Ausstoß bleiben. (AMD konnte oder wollte offensichtlich nicht zusätzlich buchen.)


@yingtao: Die Aussagen zu Intel sind falsch. Intel erklärte bereits vor etlichen Wochen, das die schon längst mehr 10nm-Wafer als 14nm-Wafer verarbeiten. Darüber hinaus werden die bei ihren 10nm vermutlich mittlerweile mit einem zumindest halbwegs marktüblichen Yield arbeiten, denn es handelt sich hierbei nun effektiv um die vierte Prozessiteration und man erklärte ebenso schon vor etlichen Wochen, dass man die 10nm-Wafer-Fertigungskosten mittlerweile drastisch gesenkt hat (von 45 % war hier die Rede, wenn ich micht recht erinnere). Etwas anderes ist fertigungstechnisch auch gar nicht möglich, denn sonst könnten die gewisse Produkte gar nicht wirtschaftlich in 10nm anbieten und man würde das unmittelbar an ihrem Gross Margin sehen, der sich drastisch verschlechtern würde wenn die immer noch mit den schlechten Yields von Anfang 2019 unterwegs wären.
Der zweite Prozessvergleich ist übrigens falsch. Wenn du es so ausdrücken willst, dann konzentriert sich Intel jetzt auf die Produktionsreife ihres "Intel 4" (alias "Intel 7nm" alias P1276; ein Node-Äquivalent der TSMC-5 nm-Klasse). Hierbei handelt es sich um einen massiv EUV-nutzenden Node der in etwa Vergleichbar zu TMSCs N4 sein wird (denn der Intel-Prozess soll gemäß Fachkreisen bereits über die N5-Nodes von TSMC hinaus reichen und bspw. deutlich dichter packen können als diese). Dagegen der N3 ist ein Full-Node-Sprung und wiederum ein anderes Thema. Wäre dem nicht so, bräuchte Intel keine N3-Kapazitäten bei TSMC zu buchen. Intel wird gemäß eigener Roadmap gegen Ende 2023 sein "Intel 3" in den Markt bringen, bei dem man noch nicht weiß ob das nur ein eigenes N3-Äquivalent sein wird oder ob deren eigener Prozess erneut leicht über das TSMC-Pendant hinausreichen wird. Mitte/Ende 2024 folgt dann ein großer Sprung mit "Intel 20A" und neuen GAA-Transistoren ("RibbonFET") sowie PowerVia. Bereits hier besteht die Möglichkeit, das Intel fertigungstechnisch wieder mit TSMC gleichauf an der Spitze sein wird und 1 Jahr später mit "Intel 18A" und High-NA sieht man sich bereits wieder an der technologischen Spitze. Man darf gespannt sein ob deren Planung so aufgehen wird und ob TSMC dem etwas entgegenstellen können wird oder ob es vielleicht alles ganz anders kommen wird, bspw. weil ASML die High-NA-Scanner nicht zeitnah zur Serienreife bringen kann oder weil bei Intel was schief läuft oder bei TSMC (wie zuletzt mit der sich verzögernden N3-Prozessentwicklung)?
Darüber hinaus: Natürlich hat Intel insgesamt weniger Kapazitäten als TSMC. TSMC fertig für "Gott und die Welt". Der Großteil deren verarbeiteter Wafer-Kontingente wird jedoch für Nodes von 90+ nm bis 16 nm verwendet. Hier darf man Revenue und verarbeitete Wafer nicht verwechseln. Die modersten Nodes nehmen bei TSCM in einer "Revenue per Node"-Betrachtung nur deshalb fast 50 % ein, weil die so extrem teuer sind.
 
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