Intel 13th und 14th Breitseite - Ausfallraten steigen

takan

BIOS-Overclocker(in)
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Wendell von Level1Techs hat sich das Intel CPU-Problem der 13ten und 14then Generation von Intel angesehen. Durch seine Kontakte konnte zugriff auf Telemetrie-Daten von Game-Entwicklern bekommen und hat seine Fühler weiter ausgestreckt. Auch zu Lennovo & co welche die CPUs Containerweise verkaufen.

Es sieht ein wenig Düster aus im Desktop Segment bzw. um die Flagschiffe der jeweiligen Generation. Selbst "Enterprise" Hardware in Datacenters, welche Workstation Mainboards mit konservativen Leistungszielen nutzen haben derbst Probleme ihren Kunden eine stabile Lösung anzubieten. Seinem begrenzten Datensatz zufolge sind ca. 20-30% der jeweiligen Flagschiffe betroffen und müssten durch Intel ausgetauscht werden. In den Kommentaren berichten auch andere User von diesem Problem.

Viele Anbieter "drängen" nun ihren Kunden zu AMD, weil die Support-Preise einfach mal um 1000$ höher liegen als gegenüber Intel.


Wohl oder übel sind die Mainboard-Hersteller mal nicht direkt Schuld an dem Debakel. Glaube mit dem Ziel von Intel das die CPUs 10 Jahre "halten sollen" bis ein Defekt auftritt hat sich so ziemlich verkürzt.
 
Ich hoffe nicht, das das stimmt.
Sonst wird Intel diesmal wirkliche und echte Probleme bekommen, von denen die sich nur schwer erholen könnten.
Zum Erfolg verdammt zu sein, hat noch nie zu etwas Gutem geführt.
Gruß T.
 
Raff, der seit zwei Wochen mit einem 400-Watt-Raptoren testet
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Mit KI erstellt

Zum Thema:
Ich warte noch auf das offizielle Statement dazu von Intel. Die echte Ursache ist ja immer noch nicht bekannt oder öffentlich. Die kommende PCGH-Print wird zu "Intel Default" einen Artikel bereithalten.
 
Ich warte noch auf das offizielle Statement dazu von Intel.
Du und gefühlt der Rest der ganzen Nerd-Welt.
Alleine schon dass es so viele Monate dauert verheißt da nichts gutes. Denn eine so lange Stille kann als Ursache nur haben "wir wissens nicht" oder "wir wollens nicht verraten/müssen was glaubhaftes erfinden" oder eine Kombination daraus.
Keine der Optionen ist wirklich prickelnd...
 
Oder sie haben Schwierigkeiten, den Fehler zu reproduzieren. Das ist der erste Schritt, wenn du so etwas dokumentieren willst. Es weiß ja auch niemand, was User XY daheim mit seiner Kiste macht: völlig veraltetes BIOS, OC-Settings wild durcheinander gewürfelt, schlechte Kühlung, XMP ohne zu testen, obs stabil ist, veraltete Treiber, "automatische" fehlerhafte Einstellungen vom Board .... da gibt es so viele Variablen, dass ich Intel ein wenig verstehen kann. Aber ja, eigentlich haben die genug Mittel und Manpower, um das schneller zu lösen.
 
Verstehen kann ich das auch - Ursachen für sporadische Fehler zu finden kann sehr ätzend werden, insbesondere bei derart komplexen Systemen sowie der hohen Chance dass es nicht die eine Ursache gibt sondern eine bestimmte Kombination von n Randbedingungen zum Fehler führt. Es besteht auch durchaus eine Chance, dass man nie herausfinden wird was exakt zu dem Problem geführt hat. Dennoch musste als Firma irgendwann eine Deadline ziehen und deine Ergebnisse veröffentlichen - wenn man nach dem halben Jahr noch immer keine Ahnung hat worans liegt wirds halt für den Pressesprecher bzw. Den, der dessen Texte schreibt maximal ätzend.
In dem Falle hat Intel das Problem erklären zu müssen, dass sie die Ursache(n) eines nachgewiesenen Fehlers nicht finden und damit impliziert, dass sie sie auch nicht beseitigen können (und der Fehler such bei zukünftigen Produkten enthalten sein könnte). Das ist praktisch die Höchststrafe.
 
Jetzt bräuchte es noch einen dritten großen CPU Hersteller auf den man als Alternative ausweichen könnte.
Aber der hätte vielleicht andere Probleme. :ka:
 
Ist eigentlich ein i5 13600k auch betroffen? Im Netz findet man nur Thematik zu i7 und i9 cpus....
Theoretisch schon. Es sind vor allem die größeren Modelle betroffen, weil die ab Werk so hoch übertaktet sind. Es hat ja anscheinend etwas mit der Spannung in Kombination mit dem Takt zu tun, so viel wissen wir.
 
Ist eigentlich ein i5 13600k auch betroffen? Im Netz findet man nur Thematik zu i7 und i9 cpus....
Wahrscheinlich ausnahmslos alle Raptorlake CPUs. Bei den kleineren Modellen fällts nur nicht auf da die weit weniger am Taktlimit hängen und daher auch nicht instabil werden. Ein 13600K taktet ja "nur" mit iirc 5,1 GHz, das ist für die CPU ja nix bzw. nur künstlich dort limitiert. Erst wenn man Richtung 6 GHz will tauchen diese Probleme vermehrt auf.
 
In dem Falle hat Intel das Problem erklären zu müssen, dass sie die Ursache(n) eines nachgewiesenen Fehlers nicht finden und damit impliziert, dass sie sie auch nicht beseitigen können (und der Fehler such bei zukünftigen Produkten enthalten sein könnte). Das ist praktisch die Höchststrafe.

Nachdem, was zwischendurch angedeutet wurde, haben sie ja in erster Instanz eine Degration gefunden. Das heißt der Fehler ist mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Zeit durch das Zusammenspiel von Mainboard-Herstellern und Usern entstanden. Das so nachzuweisen, dass man als Firma eine Pressemitteilung rausgeben kann, die mit dem Finger auf jemanden zeigt, ist nahezu unmöglich – und auch nicht wünschenswert, wenn der Finger auf sämtliche Mainboard-Partner zeigen würde, die man ja noch braucht. Man stelle sich vor, z.B. bei VW älteren VW wären ein paar Radbolzen während der Fahrt gerissen und Stichproben ergeben, dass alle Werkstätten die Räder mit Teils dem dreifachen des vorgesehen Drehmoments anschrauben. Würde sich das VW hinstellen zu sagen: "Wir sind komplett unschuldig, aber alle Werkstätten sind inkompetent, Finger weg!"? Nein. Das würden die einen als billige Ausrede sehen und die anderen als Grund, gar keinen VW mehr zu kaufen, weil man die ja nirgendwo warten lassen kann. Obwohl die VWs an sich komplett in Ordnung sind.

Vereinzelten Anekdoten zu Folge ersetzt Intel betroffene CPUs bereitwillig, vermutlich wollen sie das Thema also einfach klein halten und sorgen (hoffentlich!) hinter den Kulissen dafür, dass ihnen in Zukunft keiner mehr die CPUs frittiert. Aber es ist halt zum Kotzen, dass Intel und die Mainboard-Hersteller in der Hochphase mehrere Alternativ-Specs zu den bisherigen Testempfehlungen in die Welt gesetzt haben, die jetzt gleichberechtigt nebeneinander stehen.
 
Oder sie haben Schwierigkeiten, den Fehler zu reproduzieren. Das ist der erste Schritt, wenn du so etwas dokumentieren willst. Es weiß ja auch niemand, was User XY daheim mit seiner Kiste macht: völlig veraltetes BIOS, OC-Settings wild durcheinander gewürfelt, schlechte Kühlung, XMP ohne zu testen, obs stabil ist, veraltete Treiber, "automatische" fehlerhafte Einstellungen vom Board .... da gibt es so viele Variablen, dass ich Intel ein wenig verstehen kann. Aber ja, eigentlich haben die genug Mittel und Manpower, um das schneller zu lösen.
wendell berichtet halt auch das w680 davon betroffen ist und die kein xmp einschalten. der ramtakt ist dort auch teilweise sehr konservativ gewählt worden und die nehmen halt die von offiziel von intel unterstützte maximale geschwindigkeit. ich denke bei der plattform kannste es halt effektiver "testen" und wenn die leute 1000$ extra nehm für den intel kram, weil die soviel hand anlegen müssen, meh. die wären ja blöd das querzufinanzieren. also den support-vertrag alleine. was ich interessant finde ist seine aussage nach das 1 minute bevor es crashed die leistung massivst droppt und der server tick sich halbiert bei den betroffenen cpu's.

der8auer war ja bei intel und im interview kam das messproblem zu grunde. der intel ingeneur meinte ja, die haben das problem beim chip design, das wenn die dort nen sensor hinpacken es ja dort ne andere temperatur wäre, als wäre dort nichts, geschweige denn von den eigentlichen recheneinheiten. so schön und genau wir die sensoren in den chips haben, so ungenau ist es halt zugleich. könnt mir vorstellen das die chipgüte denen ein strich durch die rechnung halt macht. die großen cpu's laufen ja seid zen 2/3 an ihrer kotzgrenze.
 
@takan Dazu kommt noch, dass Wendel in genau dem Interview mit Gamersnexus ja auch sagte, dass die CPUs unter maximaltakt liefen, bei ca. 5,2 Ghz und die durchschnittliche Temperatur bei 55-60-65 Grad mit den durchschnittlichen Hotspots bei 70 Grad, der höchste Ausreißer wäre ein Hotspot von 83 grad gewesen. (Gradangaben in Celsius)
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Also zuviel OC oder zu hohe Temperaturen fallen schon mal weg denn dass machen ja die Serverboards nicht.
 
Solange die Ursache nicht klar ist würde ich keinen Raptor Lake mehr in Betracht ziehen, schon gar nicht gebraucht.

Finde das so richtig beschießen da ich eigentlich vom12700K auf einer 14er Gen nochmal upgraden wollte. Aber so wird zwischen uns nichts.

Und ich gehe noch ein Stück weiter... bei einem kompletten Neukauf denke ich aktuell über AMD Ryzen X3D nach.
 
Generalverdacht bringt hier nichts, denn alles deutet darauf hin, dass das Problem die hochgeknüppelten Top-SKUs betrifft. Dass jedoch auch Server-Prozessoren betroffen sein sollen, ist bedenklich und muss weiter beobachtet werden. Insofern wäre ein flotter Ryzen tatsächlich das "sicherere" Upgrade für dich - und ein weiterer (kleiner) Schritt weg vom Quasi-Monopol Intels.

MfG
Raff
 
Aha, welche Einstellungen wären dies?
Ich frage aus Eigeninteresse, wir haben schon lange drei Ryzen-Systeme im Haushalt.
 
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